Wohnung & Platz ausreichend?!

  • Halli Hallo ihr Lieben,

    es würde mich sehr stark interessieren, was ihr darüber denkt, was ein Hund für genügend Platz braucht und ob die Wohnungsbestimmungen auch passen?!

    Sind vor einer Weile mit unseren beiden Babykatzen (11 Monate) in eine 88m² Wohnung in einem Mehrfamilienhaus gezogen, dort haben alle bewohner einen kleinen Garten und 5 min Fußweg entfernt ist ein kleines Wäldchen und Wiesen. Unsere Wohnung liegt zwar im dritten Stock, aber Fynn (Labrador, 12 Wochen) wird immer hoch getragen, nur die eine kleine Stufe vor der Haustür (knapp 20 cm hoch) hüpft er immer alleine hoch.
    Manchmal mach ich mir Gedanken, reicht das aus?! Er hat seinen Schlafplatz im sehr großen Flur, zusammen mit den Katzen, die aber ihren eigenen Kratzbaum haben, sie spielen auch oft miteinander, aber so können sie sich gut aus dem Weg gehen und kriegen auch alle ihre Ruhe die sie brauchen.
    Sind jeden tag 10 bis 20 min mit Fynn draußen, ob nur mal kurz im Garten oder auf den großen Wiesen 5 min weit entfernt.

    Vielleicht habt ihr ein paar Tipps oder gebt mir einfach nur Rückmeldung :) Danke

  • Hey, also ich hab auch einen Labbi (18 Wochen alt) und wohne "nur" in einer 1-Raumwohnung. Klar, als Studentin kann ich mir nicht mehr leisten, aber ich habe einen Park direkt vor der Tür und einen kleinen Badesee knapp 3 Autominuten (15 Gehminuten) von meiner Wohnung entfernt.
    Jetzt zu Anfang brauchen die Kleinen eh kaum Bewegung bzw. Auslastung. Und später will ich mit meiner Lucy sowieso eine Hundesportart machen (wahrscheinlich Obedience oder Fährtensuche) und da ist sie dann auch ausgelastet. Wobei ich nicht ewig Single bleiben möchte, um in einer 1-Raumwohnung zu wohnen ;-)

    Fest steht: Lucy hat so ihre 2-4 Lieblingsplätze in der Wohnung, manche Ecken (Flur, Badezimmer) nutzt sie gar nicht. Küche nur, wenn ich mich drin aufhalte.

    Ich denke mir halt, was nutzt dem Hund Haus und Garten, wenn man dann nur die Terrassentür öffnet und der Hund die meiste Zeit auf sich alleine gestellt ist. Klar, ist bequemer, aber ich hol mir ja nen Hund, um MIT ihm was zu machen und das findet nunmal draußen statt. Wohnung/Haus ist eh Ruhezone, zum Schlafen und leichtem Spielen.

  • Also wenn wir draußen sind, dann sind mein Mann und ich immer dabei, vorallem bei dem tollen Wetter zwischendurch :D wir spielen mit Fynn draußen und letztens haben wir sogar ein kleines Kinderschwimmbecken aufgestellt, was er super toll fand!!! Ne Quitsche-Ente rein und ab gings, Wasserhunde halt :) & wenn wir drinnen sind, dann geht er immer auf seinen Platz, wenn er müde ist, manchmal auch zu uns ins wohnzimmer vor das Sofa, da schläft er auch gerne... Gespielt wird wirklich nur draußen, und das dann aber auch mit uns zweien zusammen, da haben wir ihn noch nie alleine gelassen, vorallem ist es absolut schön zu sehen, wenn dein kleiner Welpe durch das hohe gras dir mit wedelndem Schwanz entgegen läuft und sich freut, MIT DIR ZUSAMMEN draußen zu sein!!! :)

  • Zitat

    Ich denke mir halt, was nutzt dem Hund Haus und Garten, wenn man dann nur die Terrassentür öffnet und der Hund die meiste Zeit auf sich alleine gestellt ist. Klar, ist bequemer, aber ich hol mir ja nen Hund, um MIT ihm was zu machen und das findet nunmal draußen statt. Wohnung/Haus ist eh Ruhezone, zum Schlafen und leichtem Spielen.


    Das seh ich auch so... ich wohne in einer 38qm 2-Zimmer Wohnung (im 2. Stock) und Diego ist mit 68cm Schulterhöhe ja nun wirklich nicht klein. Wirklich toben könnten wir auch gar nicht, wollen wir (bzw ich) aber auch nicht. Also wir haben hier keine Probleme ;)

  • Wenn wir jetzt mal Herdenschutzhunde davon ausnehmen, dann ist das völlig unerheblich, ob du in einer Einzimmer-Wohnung mit Dogge oder einer Villa mit Dackel wohnst...
    Es kommt drauf an den Hund draußen auszulasten...und wenn das funktioniert, dann reicht einfach ein Liegeplatz und ein Platz für die Näpfe...mehr braucht kaum ein Hund...

  • Also meine Wohnung hat nur 33qm. Und klar hätte ich auch lieber Haus und Garten, weil es einfach schöner wäre, sie vor allem jetzt im Sommer den halben Tag im Grünen toben und faulenzen zu lassen. Aber bei herrlichem Sonnenschein pack ich sie eh ins Auto und wir fahren in den Wald oder zum See, Decke raus und haben da ne schöne Zeit.
    Hab mir ja vor allem nen Hund geholt, um mehr rauszukommen, Spaß und Bewegung zu haben und gemeinsame Abenteuer zu erleben und nicht, um den ganzen Tag auf meinem eigenen Grundstück zu hocken...wenn es natürlich auch seine Vorteile hat und es später ja vielleicht mal so kommt (also mit Haus und Garten - nicht mit dem Rumhocken :lol: )

  • Ein Garten ist mit Hund(en) definitiv praktisch und erhöht evtl. auch die Lebensqualität...aber ich hab jahrelang mit zwei großen HUnden auf 64 qm ohne Garten gewohnt...jetzt...mit den gleichen Hunden auf 100qm mit Garten...wie gesagt, praktisch, ja...aber ich hab nicht das Gefühl, dass es den Hunden jetzt deutlich besser geht oder sie viel, viel glücklicher sind...

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