Ein paar Fragen...
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Hallo!
Vor knapp eineinhalb Wochen haben wir unseren Golden Retriever Welpen "Buddy" zu uns geholt. Er ist jetzt 10 Wochen alt.
Inzwischen sind einige Fragen aufgetaucht und es wäre super, wenn ihr mir weiterhelfen könntet. Ich weiß, dass Buddy noch ein Welpe ist, und er das auch ausleben darf. Ich möchte hier nicht wie die superstrenge Hundemama rüber kommen, aber natürlich auch andererseits alles richtig machen und nichts verpassen.
Ich liste einfach mal ein bisschen auf. Wahrscheinlich werde ich die Hälfte vergessen, aber das hole ich dann nach ^^.
Bellen beim Essen machen:
Unser Jungspunt wird gebarft. Das dauert ja doch etwas, das Futter zuzubereiten. Macht mir nichts aus, allerdings wohl dem Hund
.
Im Moment bellt er, fiept und stellt sich hoch. Sollte ich das unterbinden oder ihn ignorieren?
Bis er das Futter endgültig bekommt, vergeht noch einige Zeit, wegen Zimmertemperatur und so. Ich stelle den Napf dann erst nochmal woanders hin und gehe nochmal weg, wonach Buddy sein Futter dann nach einem anständigen "Sitz" bekommt.Knurren während dem Futtern:
Ich habe gelesen, dass man in der Welpenzeit den Napf hin und wieder während der Mahlzeit mal wegnehmen und wieder hinstellen soll, dass der Hund weiß, dass ich ihm jederzeit Futter abnehmen darf. Außerdem sollte man auch in dem Napf selbst mit den Fingern mal rumfuchteln. Buddy hat das gar nicht gern, schnappt und knurrt dann, wenn ich zu nah ans Maul komme. Muss ich mir da Gedanken machen?
Auch wenn ich ihm eine Kaurolle wegnehmen möchte oder eine aufgesammelte Kirsche aus dem Garten, fängt er an zu knurren.Beißen / Beißhemmung:
Welpen beißen nunmal, verständlich, auch wenn's richtig weh tut
. Ich handhabe es so, dass ich "Aua" oder "Nein" rufe, das Spiel beende, mich entfernen und ihn ignorieren will.
Ich komme soweit, dass ich das Spiel beende ^^. Weggehen funktioniert nicht, da er dann auf Bein und Fuß ausweicht. Weiterlaufen ist mir wirklich unmöglich, da er richtig feste zwickt. Da bringt ein "Nein" nichts. Wegschupsen möchte ich ihn auch nicht, weil er das wahrscheinlich als eine Spielaufforderung sieht und sich immer mehr reinsteigert. Habt ihr eine Idee, wie ich das besser in den Griff bekomme?Clickern:
Ich würde mit Buddy gerne clickern. Ich hab da richtig Lust drauf, und hoffe dass Buddy da gut mitspielt und die Erziehung damit wunderbar klappt.
Kann ich damit jetzt dann einfach anfangen, oder ist es noch etwas zu früh dafür?
Wie ist das mit der Welpenstunde? Wenn ich da nicht clickere, aber zu Hause und unterwegs, ist das kontraproduktiv oder durchaus möglich?
Was ist, wenn ich etwas richtiges mal clicker, und mal nicht clicker weil ich grade den Clicker nicht zur Hand habe?Hundepfeife:
Wenn ich es richtig verstanden habe, kann ich den "Komm"-Befehl auch durch die Hundepfeife ersetzen. Da mir das Kommando sehr wichtig ist, würde ich das gerne tun. Spricht da etwas dagegen?"Nacht-Wandler":
Buddy schläft seit der ersten Nacht bei uns im Schlafzimmer. Ich hatte ihn zuerst in der Box, das ging aber gründlich schief, da er fast durchweg gepienst hat. Ob es die folgenden Nächte besser geworden wäre, weiß ich nicht, denn ich habe ihm danach sein Körbchen neben mein Bett gestellt, wo er dann mehrmals drin war, allerdings trotzdem bestimmt 3/4 der Nacht umhergewandert ist. Das Welpen nicht wirklich durchschlafen verstehe ich vollkommen, ich würde nur gerne mal eure Erfahrungen hören. Man könnte wirklich meinen, er bekommt für die Nächte Kilometer-Geld ;-)"Alleine bleiben":
Am Donnerstag haben wir einen Zahnarzt Termin. Mein Mann hat da wohl nicht richtig drüber nachgedacht, und den Termin etwas blöd gelegt.
Wie lange können wir Buddy alleine lassen, ohne ihm zu viel zuzumuten? Wir üben es immer wieder, allerdings eben nur mal 3-4min., wenn ich z.B. den Kleinen wickle oder mal in den Keller gehe um die Wäsche zu waschen. Er fiept dann
.Ohje, sry, der Beitrag ist jetzt irgendwie sehr lang geworden
.
Es wäre wirklich klasse, wenn ihr mir ein paar Tipps geben könntet.Liebe Grüße,
Sarah
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
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Zitat
Knurren während dem Futtern:
Ich habe gelesen, dass man in der Welpenzeit den Napf hin und wieder während der Mahlzeit mal wegnehmen und wieder hinstellen soll, dass der Hund weiß, dass ich ihm jederzeit Futter abnehmen darf. Außerdem sollte man auch in dem Napf selbst mit den Fingern mal rumfuchteln. Buddy hat das gar nicht gern, schnappt und knurrt dann, wenn ich zu nah ans Maul komme. Muss ich mir da Gedanken machen?
Auch wenn ich ihm eine Kaurolle wegnehmen möchte oder eine aufgesammelte Kirsche aus dem Garten, fängt er an zu knurren. -
Also ich denke das nichts dagegen spricht, dass du die Pfeife nimmst. Solange der Hund (wenn er das dann irgendwann kann) kommt, ist es doch eigentlich egal was man dafür nimmt. :)
Ich würde beim Zahnarzt nach fragen ob einer von euch den Termin verschieben kann, weil je nach dem wie lange die Wartezeiten sind (bei uns muss man manchmal auch warten, obwohl man einen Termin hat), kann der Zahnarztbesuch auch lange dauern. Vllt. habt ihr aber auch irgendwelche Freunde, die den Welpen für die Zeit nehmen.
Den Rest lasse ich lieber weg, falls ich was falsches sage.

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Zitat
Das Video find ich gut
Ich würde ihm weder sein Futter wegnehmen noch da mit den Fingern rumfuchteln. Versuch mal, ihm immer irgendwas super leckeres dazu zu geben, dann lernt er, dass es super ist, wenn du an seinen Napf gehst

Alleine bleiben
Alleine lassen würde ich den Wurm nicht, er kann das doch noch garnicht. Könnt ihr euch nicht abwechseln beim Zahnarzt? Also quasi so, dass immer einer beim Hund bleiben kann (im Auto zB)?Futterzubereitung
Das Quietschen bei Futtermachen würde ich ignorieren oder ihn wegschicken, aber da es ja noch dauert bis er es bekommt (er quietscht ja nicht durchgehend, wenn du weggegangen bist, oder), wird er nicht dafür belohnt
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Hallo,
und herzlichen Glückwunsch zum Familienzuwachs!Zitat
Bellen beim Essen machen:
Unser Jungspunt wird gebarft. Das dauert ja doch etwas, das Futter zuzubereiten. Macht mir nichts aus, allerdings wohl dem Hund
.
Im Moment bellt er, fiept und stellt sich hoch. Sollte ich das unterbinden oder ihn ignorieren?
Bis er das Futter endgültig bekommt, vergeht noch einige Zeit, wegen Zimmertemperatur und so. Ich stelle den Napf dann erst nochmal woanders hin und gehe nochmal weg, wonach Buddy sein Futter dann nach einem anständigen "Sitz" bekommt.Besteht die Möglichkeit, daß Buddy sich dann irgendwo anders aufhält, bzw. von jemand anderer "beschäftigt" wird, während Du das Essen zubereitest?
Ansonsten hört es sich gut an, wie Du es machst.Warum er fiept?
Nun, das ist die "freudige Erwartung". Der Hund "puscht" sich selbst ziemlich hoch, und das äußert sich dann in Bellen, Fiepen.ZitatKnurren während dem Futtern:
Ich habe gelesen, dass man in der Welpenzeit den Napf hin und wieder während der Mahlzeit mal wegnehmen und wieder hinstellen soll, dass der Hund weiß, dass ich ihm jederzeit Futter abnehmen darf. Außerdem sollte man auch in dem Napf selbst mit den Fingern mal rumfuchteln. Buddy hat das gar nicht gern, schnappt und knurrt dann, wenn ich zu nah ans Maul komme. Muss ich mir da Gedanken machen?
Auch wenn ich ihm eine Kaurolle wegnehmen möchte oder eine aufgesammelte Kirsche aus dem Garten, fängt er an zu knurren.Ehrlich gesagt, verstehe ich nicht gerade, warum man dem Hund das fertig zubereitete Futter, welches man ihm schon hingestellt, und den Hund sogar schon "freigegeben" hat, wieder wegnehmen muß

ICH würde da auch angepißt reagieren, wenn man mir ständig mein Teller vom Tisch klauen muß, während ich grad mit der Gabel da eintauchen will.
Daß ein Hund dann anfängt zu knurren, ist die logische Konsequenz.
Auch wenn der Mensch dies nicht so gerne sehen will.
Was soll der Hund auch sonst anders machen?Ob Du Dir da Gedanken machen muß?
Ja!
Vor allem, wenn Du mit Deiner Tour weiter machen willst.
Denn, nach dem Knurren kommt das Abschnappen.
Wenn der Mensch dies dann immer noch nicht verstanden hat, kommt es sogar zu einem Beißvorfall.Wenn Du ihm das Knurren "abtrainieren" möchtest, weil eben ein Hund seinen Mensch nicht anzuknurren hat, kann es unter Umständen sogar dazu führen, daß der Hund nicht mehr vorher warnt, sondern direkt zubeißt.
Ich würde ihn in aller Ruhe fressen lassen wollen.
Und so nebenbei, im Spiel, mit "harmloseren" Sachen, das Tauschen antrainieren.
Ist dann die Vertrauensbasis vorhanden, kann dies dann auch mit dem Futter klappen.
Denn, schließlich kann es mal vorkommen, daß man tatsächlich mal dem Hund den Napf wegnehmen muß, aus welchen Gründen auch immer.
Aber, ich würde das echt nicht ständig "üben" wollen. Denn das kann tatsälich kontraproduktiv sein!ZitatBeißen / Beißhemmung:
Welpen beißen nunmal, verständlich, auch wenn's richtig weh tut
. Ich handhabe es so, dass ich "Aua" oder "Nein" rufe, das Spiel beende, mich entfernen und ihn ignorieren will.
Ich komme soweit, dass ich das Spiel beende ^^. Weggehen funktioniert nicht, da er dann auf Bein und Fuß ausweicht. Weiterlaufen ist mir wirklich unmöglich, da er richtig feste zwickt. Da bringt ein "Nein" nichts. Wegschupsen möchte ich ihn auch nicht, weil er das wahrscheinlich als eine Spielaufforderung sieht und sich immer mehr reinsteigert. Habt ihr eine Idee, wie ich das besser in den Griff bekomme?Anfang liest sich gut.
Rest ist so, daß der Hund das noch nicht versteht.
Bewegung reizt den Hund schon mal dazu, in die Hacken zu beißen. Könnte ja zum Spiel dazugehören.
Da hilft echt nur Ruhe bewahren.Kennt Dein Hund ein NEIN?
Wenn nicht, dann kannst Du dies in der beschriebenen Situation so oft sagen, wie Du willst.
Dein Problem ist dann, daß er trotzdem nicht weiß, was Du da von ihm willst.
Ich würde dann in aller Ruhe ein NEIN beibringen wollen.
Hier im DF gibt es eine schöne Anleitung dazu.ZitatClickern:
Ich würde mit Buddy gerne clickern. Ich hab da richtig Lust drauf, und hoffe dass Buddy da gut mitspielt und die Erziehung damit wunderbar klappt.
Kann ich damit jetzt dann einfach anfangen, oder ist es noch etwas zu früh dafür?
Wie ist das mit der Welpenstunde? Wenn ich da nicht clickere, aber zu Hause und unterwegs, ist das kontraproduktiv oder durchaus möglich?
Was ist, wenn ich etwas richtiges mal clicker, und mal nicht clicker weil ich grade den Clicker nicht zur Hand habe?Ja, Du kannst schon mit dem Clickern anfangen.
Es spricht nichts dagegen, dies schon mit einem Welpen anzufangen.
Ich würde die Trainingseinheiten nur ganz kurz halten.
Entweder nur eine Minute, oder nur 15 Clicks.Statt dem Clicker kannst Du auch mit einem sogenannten Markerwort arbeiten. Dann kannst Du Deine Stimme nutzen, und brauchst nicht immer extra den Clicker bei Dir zu haben.
Die Konditionierung läuft dann genauso ab, wie beim Clicker auch.ZitatHundepfeife:
Wenn ich es richtig verstanden habe, kann ich den "Komm"-Befehl auch durch die Hundepfeife ersetzen. Da mir das Kommando sehr wichtig ist, würde ich das gerne tun. Spricht da etwas dagegen?Ich wüßte nicht, was?!
Auch hierbei ist es wichtig, daß erst die Zeit genommen wird, dem Hund alles in Ruhe "zu erklären".
Erst dann kann er verstehen, was damit gemeint ist.
Die Zeit wird er brauchen.Zitat"Alleine bleiben":
Am Donnerstag haben wir einen Zahnarzt Termin. Mein Mann hat da wohl nicht richtig drüber nachgedacht, und den Termin etwas blöd gelegt.
Wie lange können wir Buddy alleine lassen, ohne ihm zu viel zuzumuten? Wir üben es immer wieder, allerdings eben nur mal 3-4min., wenn ich z.B. den Kleinen wickle oder mal in den Keller gehe um die Wäsche zu waschen. Er fiept dann
.Möglich, daß es gar nicht klappen wird.
Ich würde da lieber nach einem Sitter gucken.
Eventuell ein Familienmitglied?
Oder der Nachbar?
Ein guter Freund?
Nur jemanden, der einfach nur "da" ist.
Und dann die Zeit nutzen, und das Alleine bleiben richtig und langsam aufbauen.Schöne Grüße noch
SheltiePower -
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ich würde den Hund nie länger alleine lassen als er es durch Training stressfrei ertragen kann.
Dadurch kann man sich bereist bestehende und zukünftige Trainigserfolge versauen weil der Hund die Erfahrung macht dass Frauchen unerträglich lange weg bleibt und das erzeugt zu viel Stress.
Bitte den Napf nicht anfassen oder drin rumrühren.
Ganz ehrlich, wer rät denn zu so einem Quatsch?! Damit bestätigst du dem Hund doch nur, dass du eine unberechenbare Irre bist die jederzeit austicken kann und ihm das sicher geglaubte Futter grundlos wegnimmt und er allen Grund hat deine Annährungen unterbinden zu wollen :) -
Cerridwen
klasse Video. So ein Tauschgeschäft erspart einem wirklich größere Unannehmlichkeiten.Jeennoo
oki, dann steht der Pfeife ja nichts im Wege :-)
Der Zahnarzttermin wird verschoben. Nächste Woche ist meine Mom zu Besuch, sie kann auf den Kleinen dann derweil schauen.Ceri05
die Idee, etwas dazuzugeben, statt ihm den Napf abzunehmen, ist super. Werde ich so machen. Danke für den Tip!
Nee, da hast du Recht. Buddy fiept und bellt nur, solange ich am Essen machen bin. Stelle ich es zur Seite und gehe weg, hört er auf. Allerdings ist er wieder der erste, der in der Küche steht bzw. sitzt ^^.lilifeeFFM
Alles klar. Ich habe es in einem Buch gelesen und es da auch ehrlicherweise noch als logisch empfunden, da er wissen soll, dass ich über sein Futter bestimmte. Nur inzwischen sehe ich auch deine Aussage als logisch an, und werde jetzt diesen Weg fahren.
Ich nehme an, für die aufgelesenen Kirschen im Garten sollten wir dann eher das "AUS" trainieren.SheltiePower
danke :-)
Klar, vor die Tür geht immer. Abends ist auch die anderweitige Beschäftigung möglich.
Wie gesagt, ich will Buddy damit ja nichts schlechtes oder ihn angreifen, weil er sich auf's Essen freut.
Nur wenn er größer wird, hab ich ehrlich gesagt Bedenken, dass er mir irgendwann auf der Anrichte sitzt *hehe*.Ok, in Ruhe fressen lassen. Tauschen statt abnehmen - finde ich ehrlich gesagt auch entspannter. Nur was, wenn Hund nicht tauschen will oder ich grade mal nichts zum Tauschen habe?
Was meinst du genau mit Ruhe bewahren? Stehen bleiben und die Hose danach in die Tonne werfen?
Es tut aber auch wirklich richtig weh. Vielleicht bin ich ein Weichei, keine Ahnung, aber ich weiß echt nicht, wie ich in der Situation genau regieren soll, bis ich ihm das NEIN beigebracht habe.Super, dann werden wir mit dem Clicker bald beginnen. Langsam und in kurzen Trainingseinheiten
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Das Markerwort hört sich auch nicht schlecht an, aaaaber... ich werde mich denke ich bemühen, den Clicker immer zur Stelle zu haben. Wäre es denn irritierend, wenn ich statt dem Clicker dann wirklich notfalls nur mit der Stimme lobe?
Genauso mit der Pfeife: wenn ich mal ein Komm einbringe weil die Pfeife grade drinnen hängt und wir draußen sind, tut das dem Ganzen keinen Abbruch oder?Ich weiß, ich will alles genau wissen, aber ich hab einfach echt Angst, was falsch zu machen. Der Goldie ist schon immer mein Traumhund. Jetzt gehört wirklich einer zu uns, und ich möchte ihn natürlich auch anständig erziehen und alles soweit richtig machen.
Auf jeden Fall fühle ich mich hier gut aufgehoben
.Liebe Grüße,
Sarah
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