Immer mal wieder lahm
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Was habt ihr denn nun wirklich geröngt?
Ich denke nicht, dass ihr euch wirklich einen Gefallen tut, wenn ihr noch länger rumprobiert und Geld sparen tut ihr euch auch keins.
Lass das komplette Bein röntgen (je nach Hundegröße krigt man das auf 1-2 Bilder) und gut ist. Wenns da nicht sitzt, habt ihr zumindest das schonmal sicher raus.
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Hi,
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Zitat
Lahmte Dein Hund auch nur auf einer Seite?
Bei Jill ist das gesprungen. Erst hinten rechts (ca 2 Jahre), dann vorne links; jetzt schlurft sie und ist sehr instabil sobald der Boden uneben ist.
Es wurde immer die komplette Extremität geröngt sogar im Seitenvergleich.
(als Studentin musste ich mir das zum Teil vom Mund absparen....)Geld ist natürlich ein Faktor (wie bordy schrieb)....das muss halt jeder für sich entscheiden.
Gerade das finde ich so schwierig, wenn der Hund ein Symptom hat, dass man keiner Erkrankung sofort zuordnen kann!
Man steht ständig vor der Entscheidung:
Weitere Diagnostik? Vielleicht findet man eine Ursache, die man beheben kann.
Diagnostik-Stop? Vielleicht findet man nichts mehr, den Hund stresst das Ganze.
Wie viel Geld kann und will ich noch in Diagnostik investieren?Es kann ja auch sein, dass deine Maus keine Anaplasmose/Borreliose hat....dann sind wieder ca 100 Euro futsch...dein Hund lahmt aber immer noch...das kann sehr frustrieren.
Ich weiß, dass viele aufschreien, wenn ich über Geld schreibe...dennoch sollte man das als Ottonormalverbraucher im Hinterkopf behalten.Und diese ständig quälenden Fragen: Was hat mein Hund denn nun? Wie kann ich ihm helfen? Mache ich alles richtig?
Ich wünschte, ich könnte euch richtig helfen....ich kann nur Tips geben und weiß nicht mal, ob die sinnvoll sind, da ich ja nur Erfahrungen bezüglich meiner Jill habe.
Wenn jetzt die restlichen Blutergebnisse auch negativ sind und je nachdem wie deine Finanzen sind, würde ich gern noch einen Tip geben:
Schau später mal bei einer Hundephysiotherapeutin vorbei!
Bei uns kostet das ca 30 Euro pro 30 min....die Leute sind echt fit, was den Bewegungsapparat angeht....(klar, es gibt auch da schwarze Schafe, aber wo gibt es die nicht.....)Ich drück euch die Daumen!
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Ich bin schockiert... Aber sowas von ^^
Du warst bei 3 Tierärzten und keiner hat den Hund auf eine ED Untersucht? Du weißt schon das die Rasse in deren Besitz du bist dazu neigt? :-) Und nachdem was ich bisher gelesen habe ist eine ED Untersuchung für mich schon Pflicht.
Eine ED Untersuchung ist halt je nach Hund nicht ohne. Hast einen Hund wie ich der sich Tod stellt beim TA macht ein geübter TA das ohne Narkose! Ansonsten mit Narkose da die Röntgenbilder in verschiedenen Lagen (2) angefertigt werden müssen. Eine ED fängt in jungen Jahren an und viele Besitzer merken es halt meistens recht spät.
Bis zur Operation (Gelenkersatz) werden ED Patienten immer mit Schmerzmittel/Entzündungshemmer behandelt, weil es eben dann eine Zeitlang gut ist. Aber je nach Beanspruchung wird das schneller oder langsamer wieder kommen.
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Bis zur Operation (Gelenkersatz) werden ED Patienten immer mit Schmerzmittel/Entzündungshemmer behandelt, weil es eben dann eine Zeitlang gut ist. Aber je nach Beanspruchung wird das schneller oder langsamer wieder kommen.
Seit wann wird denn bitte bei ED mit Gelenkersatz gearbeitet?!
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Seit ca. 2 Jahren gibt es Teil- oder Totalprothesen des Ellenbogens bei Hunden. Wenn der Hund nur eine ED Stufe 1-2 haben wird sicherlich nicht operiert, aber ein Hund mit schwerer ED sollte entsprechend "Ersatz" bekommen.
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Mein Mitgefühl !! Wir haben die Odyssee schon hinter uns. TA nix gefunden, Schmerzmittel und Entzündungshemmer. Dann Tierklinik, komplett durchgecheckt, nix gefunden, Schmerzmittel und Entzündungshemmer. Die Lahmheit wurde schlimmer, dann wieder besser, wieder schlimmer. Tierklinik schlug Röntgen mit radioaktivem Kontrastmittel oder Arthroskopie als nächsten Schritt vor (kost auch nur > 500 Euro, wir ham's ja :/ )
UNSER nächster Schritt war Besuch einer Hundeostheopathin. Wir hatten erst eine Behandlung (28 Euro / 45 Minuten) und der Hund humpelt nicht nur nicht mehr, der RENNT wieder
Der Hammer was das gebracht hat, Bolle ist wie ausgewechselt dem sieht man an dass es ihm viel viel besser geht. Er belastet die Pfote wieder und lahmt nicht mehr. Man merkt ihm, wenn man genauer hinsieht, zwar noch an, dass er "unrund" läuft, aber wir haben noch 4 Behandlungen gebucht und ich bin eigentlich zuversichtlich dass es das dann war.Nachdem die TA's doch eher ratlos scheinen, solltet ihr es damit mal versuchen.
Viel Glück und gute Besserung !!
Heike -
@ Inga:
DANKE DANKE DANKE
Die erste Blutentnahme sowie das Röntgenbild waren ohne Befund. Nun hab ich heute in der Praxis angerufen, weil der Laborbefund zwecks Borreliose heute erwartet wurde.
Der TA meinte, Borreliose sei negativ, bei Anaplasmose war der Wert unter 1:50. Er hatte keine Grenzwerte da angegeben gehabt, also ging er auch davon aus, dass auch das negativ sei.
Ich war natürlich froh, dass sie nix hat, aber dennoch irgendwo frustriert, dass alles nochmal von vorn losgehen soll.Nun hat er eben bestimmt 7mal versucht, mich telefonisch zu erreichen. Einmal hatte ich das Telefon lautlos wegen der Kleinen, dann hab ich telefoniert, hab ihn versucht anzurufen, nur AB. So ging das eine Weile hin und her. Er erreichte mich aber doch noch. Er hätte zehn Minuten zuvor ein Fax bekommen vom Labor, das Fax zuvor war nicht richtig durchgegangen. Korrigierter Titer-Wert von Anaplasmose: 1:1600!!!! Also deutlich positiv.
Morgen gehe ich nochmal zur Praxis, lasse mich ausführlich beraten, hole mir die Tabletten und freue mich, dass wir endlich ein Ergebnis haben. Vielen, vielen Dank für Deine Anregung!!! :2thumbs:
:flehan: -
Hallo liebe Ulli!
Ich wünsche deiner Maus weiterhin "Gute Besserung!"Wichtig ist, dass man im Hinterkopf behält, dass ein positiver Titer (also > 1:100) bedeutet:
Mein Hund hatte Kontakt mit Anaplasmen.
Dies ist nicht gleichzusetzen mit: Mein Hund hat Anaplasmose.Wenn du magst, berichte wie es weiter geht bei euch und was der TA mit euch besprochen hat!!
Wir drücken euch weiterhin die Daumen.
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Und habt ihr schon was Neues??

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Nicht wirklich. Ich habe Kiara die Tabletten abgeholt und kurz noch einmal mit dem TA gesprochen. Er meinte, das wäre vermutlich eher ein Zufallsbefund und dass sie sich vielleicht doch gestaucht haben könnte. Denn die typischen Anzeichen der Anaplasmose, auch das abwechselnde Lahmen, fehlten hierbei. Und dieser Zufallsbefund soll ja nun auch behandelt werden. Er war schon vorher eher nicht der Meinung, dass es Anaplasmose sein könnte. Na, warten wir es ab, wie es sich weiter entwickelt.
Aber ich bin bester Dinge und davon überzeugt, dass es ihr danach besser geht.
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