Immer mal wieder lahm
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Nun muss ich mich auch mal ein wenig ausweinen

Vor ein paar Wochen fing meine Labbi-Dame Kiara vorne links zu humpeln. Immer mal so zwischendurch, nie durchgängig. Ich habe mir das ein paar mal angesehen, bin dann zum Tierarzt, ein älterer Herr, der nur noch einmal in der Woche für zwei Stunden Sprechstunden hat.
Ich bin mit Kiara einmal um den Tisch gelaufen, er meinte, das würde am Ellenbogen sein. Er hat ihr eine Spritze gegeben und uns Tropfen für sie mitgegeben, die wir ihr jeden Tag unters Futter gemischt hatten. Bis zum Ende der Tropfen sollten wir sie an der Leine lassen.
Es lief alles gut, sie lief wieder astrein. Letzte Woche Tropfen abgesetzt, es ging wieder los. Das selbe Spielchen, wieder beim Tierarzt. Er konnte nichts in der Bewegung feststellen, als ich mit ihr um den Tisch lief. Er konnte nichts feststellen, so wie beim ersten Mal. Mir ist es halt unterwegs nur kurz aufgefallen, dann ging sie auch wieder normal.
Er meinte dann, Arthrose und ED würde er ausschließen, da sie ja nicht ständig und auch nicht nach Ruhephasen lahmt.
Um aber eine so genannten "Chip", also Knochensplitter, auszuschließen, gab er ihr drei Tage hintereinander entzündungshemmende Spritzen (wir konnten einfach so bei ihm vorbeikommen). Kiara ist darauf auch angesprungen, lief wieder richtig gut.So, und heute ging es wieder los. Ich bin mit ihr spazieren gewesen, auf der Mitte der Strecke fing es wieder an, bis nach Hause hat sie 2-3 mal heftig gehumpelt, dann war aber auch wieder gut und sie lief wieder ganz normal. Ich hatte sie an der Leine, habe nicht nicht toben lassen. So ist sie fit (außer ein bisschen Durchfall und die letzten Tage Erbrechen - mit viel Gras und Fell drin) und wäre auch weiter gelaufen, als ich den Spaziergang abgebrochen hatte.
Ich gehe nun heute zum anderen Tierarzt, der eine modernere Praxis hat mit Röntgengerät etc. und der sie auch mal richtig untersucht (also auch allgemeine Untersuchung mit Fiebermessen usw.). Das hatte der andere nicht gemacht. Und geröngt werden wird sie sicherlich dann auch, könnte ich mir als Laie vorstellen.
Was meint ihr? Was könnte mich heute nachmittag erwarten? Es wundert mich nur, dass sie nach den Entzündungsspritzen so agil war, das hätte sie doch nicht sein können, wenn es keine Entzündung ist/war, oder? Dann hätte die Spritze doch gar nicht wirken können? Und dass sie immer nur zwischendurch mal humpelt. Aber jetzt auch viel weniger als vor ein paar Wochen.
Ich hoffe, ich schreibe nicht zu sehr konfus.
Vielleicht hat einer von euch ähnliche Erfahrungen? Freue und bedanke mich für eure Antworten.

- Vor einem Moment
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Hallo,
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Entzündungshemmer sind meist auch schmerzlindernd..... das würde erklären, warum sie besser lief.
Eine genauere Untersuchung wird sicher Klarheit bringen, was los ist.....
Gruss
Gudrun -
Zitat
Er meinte dann, Arthrose und ED würde er ausschließen, da sie ja nicht ständig und auch nicht nach Ruhephasen lahmt.
Halte ich für eine gewagte These deines TA. Bei meinem wurde vor circa einem halben Jahr HD diagnostiziert. Er hat auch nur ab und an gelahmt und manchmal bei Spaziergängen gehumpelt, was mich auch veranlasst hat, das ganze untersuchen zu lassen. Nach Ruhepausen und beim Aufstehen hat meiner selten Probleme, manchmal fällt es mir jetzt auf, dass er etwas steif ist, aber nicht wirklich schlimm. Mit gezielter Bewegung und Grünlippmuschelpulver in Verbindung mit ein paar Kräutern sind wir absolut schmerzmittelfrei. Hund hat seitdem nie mehr gelahmt und bleibt hoffentlich noch für viele Jahre so agil.
Finde ich gut, dass du jetzt nochmal einen anderen konsultierst. Ist bestimmt besser und wahrscheinlich ist es auch garnichts schlimmes. Ich drücke euch die Daumen.
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Zitat
Halte ich für eine gewagte These deines TA. Bei meinem wurde vor circa einem halben Jahr HD diagnostiziert. Er hat auch nur ab und an gelahmt und manchmal bei Spaziergängen gehumpelt, was mich auch veranlasst hat, das ganze untersuchen zu lassen. Nach Ruhepausen und beim Aufstehen hat meiner selten Probleme, manchmal fällt es mir jetzt auf, dass er etwas steif ist, aber nicht wirklich schlimm. Mit gezielter Bewegung und Grünlippmuschelpulver in Verbindung mit ein paar Kräutern sind wir absolut schmerzmittelfrei. Hund hat seitdem nie mehr gelahmt und bleibt hoffentlich noch für viele Jahre so agil.
Finde ich gut, dass du jetzt nochmal einen anderen konsultierst. Ist bestimmt besser und wahrscheinlich ist es auch garnichts schlimmes. Ich drücke euch die Daumen.
Danke schön.
Ich kenne mich mit der ganzen Thematik nun nicht so gut aus. Deswegen die Frage: Wurde die HD nur mit dem Pulver oder auch operativ angegangen? -
Nein, keine OP. Er hat auf der einen Seite leichte und auf der anderen Seite mittlere HD. Laut TA ist keine OP nötig, solange er weiterhin so gut bemuskelt bleibt, wie er jetzt ist. Darauf geben wir jetzt gerade im Winter, wo er immer etwas an Muskelmasse nachlässt, acht. Regelmäßige bewegung ist sehr wichtig.
Also war einzig und allein erstmal eine Reduktion der Schmerzen wichtig und anscheinend haben da unsere Pülverchen gut geholfen.
Ich glaube auch nicht, dass ich meinem Hund eine OP antun würde, das einzige, was er eventuell mal bekommt, ist diese Goldakupunktur (aber da habe ich mich jetzt noch nicht so mit befasst, da ich momentan davon ausgehe, dass der Hund annähernd schmerzfrei ist). Muss aber jeder für sich selbst entscheiden.
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Super, danke dir.

Vielleicht haben wir ja auch "Glück", wenn es denn ED sein sollte, dass es noch nicht soweit fortgeschritten ist, dass wir noch um eine OP herumkommen. Na mal gucken, was der Onkel Doc uns heute zu sagen hat.
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Wie gesagt, ich drücke die Daumen. Ist bestimmt nichts schlimmes. Lass von dir hören, wenn du genaueres weisst.
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Das mache ich auf jeden Fall, danke.

Um 17:00 Uhr holt uns mein Mann ab und dann sehen wir weiter. Dann mal bis später
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So, wir sind zurück vom Tierarzt, der im Übrigen super nett war und sich unheimlich viel Zeit für alle Fragen genommen hat.
Er konnte nichts feststellen bei seinen Beugeproben und meinte, dass man dann halt doch mal röntgen sollte. Daher hat er auch keinen eindeutigen Befund für ED, da sie dafür auch schon nicht mehr das Alter hätte. Es kann auch vom Schultergelenk kommen. Oder halt ein Chip oder generell ein Problem mit den Knorpeln.
Daher hat er uns gefragt, ob wir gleich einen Röntgentermin ausmachen wollen oder es mit Schmerzmittel bzw. Pülverchen versuchen wollten.
Er hat uns vier Pülverchen und Pillchen unterschiedlichster Preisklasse vorgestellt. Ich habe mich selbstverständlich für das mittelteuerste mit dem Grünmuschelextrakt entschieden, ich glaube, eine weise Dame aus dem Forum hier hat mir diesen wertvollen Tipp gegeben :D. Naja, wir wollen erstmal vier Wochen das Pulver geben, wenns dann nicht besser ist, werden wir wohl röntgen lassen müssen. Ab wann ist es bei euch besser geworden? Er meinte, so nach ca. 2 Wochen sollte man Verbesserungen sehen.
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Und wie sah Deine gezielte Bewegung aus? Und was für Kräuter?
- Vor einem Moment
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