Immer mal wieder lahm
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Hmm, der TA klingt doch schonmal um einiges patenter.
Ich schreib dir am Besten mal ne PN.

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Hi,
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Wurde denn auch Blut abgenommen um z.B. eine Borelliose oder Anaplasmose auszuschließen?
LG
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Nun endlich komme ich dazu, zu antworten. Baby schläft grad, dann geht das

Danke für eure Beiträge.
@ Danninchen: Ich schreibe dir gleich mal ne PN, wenn ich dazu komme.
@ Gretchen: Nein, er hat überhaupt keine Blutuntersuchung gemacht.
Der aktuelle Stand ist bisher, dass wir ihr 2x täglich das Pulver unters Futter mischen. Innerhalb zwei Wochen sollte eine Verbesserung sichtbar sein.
Sie humpelt schlimmer, als noch am Dienstag, aber dennoch viel besser als vor einigen Wochen.Ich gehe auch nicht mehr so viel mit ihr raus, da ich sie nicht zu sehr beanstrengen möchte. Sie will ja laufen, aber muss ja auch Schmerzen haben, deswegen schone ich sie weitesgehend
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Bei mir bzw. Kiara hat sich eine überraschende Wendung ergeben.
Nach Absetzen der Entzündungsspritzen ging sie wieder verschärft lahm. Mein Mann rief nochmal beim TA an, ob das jetzt normal sei, was wir tun sollen etc. Er wollte uns ein Schmerzmittel mitgeben. Röntgen wäre bei ihm erst Ende Juli (!!!!)
wieder möglich. So lange wollte ich natürlich nicht warten.Wir wohnen ja in einer recht kleinen Stadt, wo mein Mann in einem Telefon/DSL/Handy-Laden arbeitet, der schon seit zig Jahren besteht und eigentlich neben einem größeren Technikmarkt eine Anlaufstelle ist, wo die Menschen hingehen, die noch vernünftig beraten werden wollen. Kundenservice wird halt ganz groß geschrieben.
Naja, um nicht zu weit auszugleiten: Er guckt dann ganz gern mal in deren Kundenstamm rein, wo man sich mit Firmennamen melden könnte und zumindest schon einen kleinen Anhaltspunkt hat.
Lange Rede, kurzer Sinn, eine andere TÄin war noch darin verzeichnet, wo mein Mann auch angerufen hat. Am Empfang sagte man ihm, er könnte sich für Montag einen Termin zum Röntgen geben lassen, was auch etwas preisgünstiger war als beim anderen TA. Naja, er wollte das noch mit mir besprechen.Nun fuhren wir heute vormittag hin zwecks Terminvergabe. Da meinte mein Mann plötzlich spontan, dass wir eigentlich auch bleiben könnte, dass sie sich Kiara auch noch mal anguckt zwecks Drittmeinung. Gesagt, getan.
Was ist nun dabei herausgekommen? Sie war eigentlich die Einzige der drei TÄe, die sich überhaupt mal richtig mit Kiaras Pfote beschäftigt hat und mitbekam, dass die dort berührungsempfindlich ist. An der Schulter und Ellenbogen hat sie gar nicht reagiert, auch nicht an der anderen Seite. Aber bei der Pfote wurde sie richtig unruhig, was wir so auch nicht wirlich feststellen und sehen konnten, als sie die Probe aufs Exempel machte. Dafür muss man wohl wirklich feinfühlig und sensibel sein.
Nun gut, wir haben Schmerzmittel mitbekommen, dazu einen Schuh. Konsequente Ruhe ist angesagt, nur kurz zum Gassi raus, sonst nicht. Und nach 5 Tagen, wenn die Tabletten weg sind, gaaanz langsam wieder aufbauen. Wenns dann noch nicht besser ist, sollten wir zum Röntgen und dann sehen wir weiter.Na, das ist doch mal eine Aussage, oder? Jetzt sind wir fast 200 € ärmer nach 3 TÄen, Kiara musste Schmerzen ertragen dadurch, dass niemand richtig die Pfote untersucht hat. Was soll man dazu noch sagen? Ich hoffe, dass es jetzt besser wird. Bitte drückt uns sämtliche Pfoten und Daumen.
Ich bin jedenfalls grenzenlos erleichtert erstmal. Denn auch so durchs Laufen um den Untersuchungstisch hat sie nichts feststellen können.
Bin ja nun echt gespannt, wie es weitergeht. Das geht jetzt schon bestimmt 6 Wochen lang so mit zig Schmerzmitteln und Entzündungshemmern. Das hätte doch dann auch auf die Pfote übergreifen müssen, oder? -
Hallo!
Was hat sie denn an der Pfote? "Berührungsempfindliche Pfote" ist keine Diagnose.
Mich würde die Ursache für die berührungsempfindliche Pfote interessieren.Sorry, falls ich es überlesen habe, aber ich würde unbedingt empfehlen, den Anaplasmose- u. Borreliose-Titer zu bestimmen....kostet natürlich Geld, sollte man aber abkären lassen.
Bin ein wenig vorbelastet, weil Jill 2 Jahre lang lahmte und immer wieder beim TA war. Dann bat ich darum (dank einer befreundeten TÄ, die mich auf den richtigen Weg brachte) den Anaplasmose-Titer zu bestimmen und siehe da: Jill hatte Anaplasmose.
Deswegen: Ich würde bei chronischer Lahmheit ohne vorhergehendes Trauma unbedingt Anaplasmose und Borreliose abklären lassen! Und Röntgen würde ich auch nicht zu lange hinausschieben...dein Hund scheint ja schon lange genug zu lahmen.
LG
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Danke dir für deinen lieben Beitrag und den Tipp. Das werde ich mit Sicherheit machen.
Aber - bitte entschuldige die naive Frage, wir haben Kiara erst seit Oktober und sie ist unser Ersthund - warum weisen die TÄe nicht auf soetwas hin? Warum muss ein Hund erst immer so lang leiden, bis man durch Zufall hört, dass auch eine Blutuntersuchung vielleicht mal nicht schlecht wäre?
Werde mich gleich mal durchs Internet googlen über Anaplasmose
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Zitat
Aber - bitte entschuldige die naive Frage, wir haben Kiara erst seit Oktober und sie ist unser Ersthund - warum weisen die TÄe nicht auf soetwas hin?
Deine Frage bezieht sich auf die Anaplasmose/Borreliose, richtig?
Wenn ein Hund mit dem Symptom "Lahmheit" kommt, schießen dem TA sehr viele Differentialdiagnosen in den Kopf....und es gilt der Satz: Was häufig ist, ist häufig; was selten ist, ist selten."Anaplasmose gehört nicht unbedingt zu den häufigen Ursachen für das Lahmen (glaube ich....)
Da Jill das aber nun einmal hatte, ist es bei mir im Hinterkopf eingespeichert.
Soll heißen: Wenn ein TA noch nicht viele Hunde mit Anaplasmose bedingtem Lahmen hatte, dann denkt er da auch nicht unbedingt sofort dran. Das ist menschlich

Hier mal ein kleines Brainstorming für das Symptom "Lahmen"
- Verletzung
Schnittwunde, Splitter, Verstauchung, Verrenkung, Ausrenkung, Prellung, Bruch, Bänderriss- Störungen im Bewegungsapparat
OCD (Osteochondrosis dissecans), HD, ED, Bandscheibenvorfall.....- Entzündung
akut oder chronisch, akuter Schub; durch Erreger, Autoimmunprozesse (z.B. Rheuma)....
Auch eine Nagelbettentzündung kann zum Lahmen führen- Knochentumoren
- Arthrose (als Endzustand; die Arthrose hat auch wieder etliche Ursachen.........)
Und das sind nur meine Ideen als Laie....ein TA hat noch wesentlich mehr Ideen.
Wenn eine komplette Diagnostik gemacht wird, wird das richtig teuer.
Ich weiß, viele schreiben immer: "Es geht ja nicht ums Geld", aber nicht jeder ist mit goldenem Löffel im Mund geboren.Deswegen finde ich es recht sinnvoll, erstmal ein paar Schmerzmittel zu geben und zu schauen, ob die Lahmheit dann verschwindet (der Hund könnte sich ja einfach vertreten haben), ich würde meinen Hund auch nicht sofort röntgen lassen (sofern der Hund nicht gestürzt war).
..wenn die Lahmheit dann doch länger andauert, sollte weiter nachgeforscht werden: Röntgen, Blutbild..evtl. sogar einmal Urin.Wichtig ist, dass der TA den Hund klinisch sieht. Das tun wir hier im DF natürlich nicht...so wie du es mir beschreibst, entsteht ein Bild in meinem Kopf. Das ersetzt natürlich nicht die Erfahrung des TA und die klinische Untersuchung des Bewegungsapparates.
Ich bin ein Laie, kein TA. Meine Meinung repräsentiert nicht die Lehrmeinungen.
Sonnige Grüße von Kristine und der Oma Und Gute Besserung an deinen Wuff!!!!
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Hallo Kristine,
hab ganz herzlichen Dank für deine sehr ausführliche Antwort

Ich habe deinen Rat befolgt und bin grad vom TA zurück (vom mittleren). Er hat die Pfote geröntgt, nix gefunden. Großes Blutbild gemacht (auch, weil sie leichte Epilepsie hat, was ich auch erst seit vergangener Woche weiß
, da wollte er auch da gleich mal nach schauen). Auch hier ohne Befund. Das Bein nochmal abgetastet, Kiara hat überhaupt nicht reagiert.Naja, nun müssen wir bis Mitte der Woche warten, dann haben wir vielleicht einen Befund zwecks Borreliose bzw. Anaplasmose.
Irgendwie sind wir nun noch immer nicht wirklich schlauer.
Hirntumor schließe er eigentlich auch aus, da sie dafür doch noch zu jung sei. ED? Hat sie ja nicht drauf reagiert. Vielleicht beginnende Arthrose.
Also so wirklich beruhigen tut mich das ganze nicht...

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Ihr Armen!
Ich kann mich gut in dich hineinversetzen!Ich drück euch die Daumen, dass man eine Diagnose findet bzw das die arme Maus nicht mehr lahmt.
Manchmal sucht man und sucht man, man findet aber nichts....da steht dann die symptomatische Therapie im Vordergrund...Geduld ist die Mutter der Porzellankiste
Bei Jill zog sich das ganze ja auch sehr lang hin.
Wegen der Anaplasmose bekam sie 3 Wochen Antibiotika. Das Lahmen ging aber erst weg nachdem ich mit Jill regelmäßig zur Tierphysiotherapeutin gegangen bin.Wie geht es deinem Hund denn jetzt mit der Lahmheit?
LG
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Wie gesagt, sie hat ja Tabletten bis Mittwoch bekommen und darf auch nur zum Gassi kurz raus. Daher sieht man nicht viel.
Lahmte Dein Hund auch nur auf einer Seite?
Geduld hätte ich ja, wenn ich wüsste, dass letztendlich alles in Ordnung ist mit ihr. Im Moment hab ich einfach nur Angst um sie. Ich mache mir schreckliche Sorgen, auch wegen der Epilepsie. Er sagte ja auch, also der TA, dass ja auch ein Tumor in Frage käme, da wäre sie aber doch arg jung für. Klar, sie ist erst 6, aber es gibt Hunde, die haben schon wesentlich eher was bekommen.
Oh man, ich dreh noch durch. Aber vermutlich leider ich mehr als sie. Mäuschen ist ja quietschfidel. Vielleicht haben wir am Donnerstag endlich Gewissheit.
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