Wie lange dauerte es bei euch? - Blickkontakt
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Hallo liebes DF,
wie vielleicht schon die Überschrift suggeriert, möchte ich gerne von euch wissen, wie lange bei euch der Blickkontakt gedauert hat?
Damit meine ich:
In der Hundeschule, wenn wir dann den Theorieteil machen, stehen wir in der Runde und die Hunde sitzen vor uns vor. Ayla hält dann so 3-5 min durch, aber schnell ist die Umgebung und rest interessanter. Hingegen bei den anderen die Hunde völlig fixiert Herrchen anstarren und oft dabei auch noch mit dem Schwanz wedeln. Auf mein Fragen hin: Wie lange hat das bei euch gedauert? - Hum, das kam dann einfach irgendwann... (Super Antwort *g*).

Ayla ist jetzt 11 Monate und den Blickkontakt trainieren wir sehr intensiv seit ungefähr einem Monat. Sie hat den Grundtenor verstanden - schaue ich Frauchen an, Leckerli. Aber leider ist sie kein guter Fresser, also für Futter tut sie nicht alles. Aber gut, wie ich mich für meinen Hund interessant mache, soll hier nicht im Vordergrund stehen.
Einfach die Frage: Wie lange hats bei euch gedauert, bis euer Hund ganz treu vor euch saß und jeder kommen und gehen konnte und er jedem die kalte Schulter gezeigt hat?
Wir haben aber auch schon oft Erfolge, beim Gassigehen klebt die kleine mit ihren Augen oft an meinen. Manchmal wundere ich mich, dass sie mit dem Kopf nicht umknickt

Viele Grüße
Lisa - Vor einem Moment
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Hi,
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Meiner ist jetzt ein Jahr und einen Monat alt und er kann Blickkontakt halten, kann das aber zum Beispiel nicht, wenn er neben mir geht oder wenn sehr große Ablenkung da ist. Doch ich verlange auch nicht langen Blickkontakt, da beim Hund eigentlich der Blickkontakt eher was negatives bedeutet - bedrohend.
Ehrlich gesagt würde ich das Wedeln bei den Hunden, so wie du das beschreibst, als Beschwichtigung bezeichnen, da sie den Blickkontakt halten sollen.
Ich würde meinen Hund niemals dazu zwingen mich 3-5 Minuten durchweg anzustarren... -
Milo ist keiner, der mich permanent anhimmelt, aber schon teilweise.
Ich habe das nicht durch Kommando aufgebaut, sondern es kam durch spannendes Training. Er wartet also auf mehr, daher der Blickkontakt.
Ich würde den Hund nicht zwingen mich so lange anzustarren, sondern viel mehr daran arbeiten, dass er Spaß an der Arbeit hat und einfach auf mehr wartet.
Milo muss mich beim Absitzen aber auch nicht die ganze Zeit ansehen. Wenn Pause ist, ist Pause.
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Mein Beitrag sollte jetzt nicht so rüberkommen, dass ich ihren Blick erzwinge. Ayla muss mich gerne anschauen und dabei Freude empfinden.
Durch Kommando bauen wir den Blickkontakt auch nicht auf - das wollte ich von Anfang an nicht. Ayla soll von sich aus mich anschauen, da sie weiß, Frauchen hat was tolles für mich!
Aber ich denke, indem ich viele Blickkontakte von ihr Belohne, ihr Spielzeug erst gebe, wenn sie schaut, bin ich auf dem richtigen Wege?
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Ja, dann bist du auf dem richtigen Wege.
Es geht dir also darum, dass du die Aufmerksamkeit häufiger kriegst, nicht um den stetigen Blickkontakt? Habe ich das richtig verstanden?
Dann bist du mit der Belohnung bei jeder Kontaktaufnahme per Blick richtig :) -
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Ja genau, sorry, habe mich zu solch später Stunde etwas falsch ausgedrückt

Denn nur der reine Blickkontakt impliziert ja keine Aufmerksamkeit. Aber durch den Blickkontakt drückt sie ihre Aufmerksamkeit aus. Stimmt doch oder?
Übungen die wir machen sind z.B.
- ich hocke mich hin, rechte und linke Hand Leckerli, ich zeig es ihr, schaut sie mich an --> Hand geht auf, Leckerli.
Oder wir wollen rausgehen, ich lege die Hand auf die Klinke... und warte... Ayla registriert das, setzt sich hin und schaut mich an --> Tür geht auf
Ich verstecke ihren Futterdummy: Habe den Dummy in der Hand, Ayla wuselt rum, freut sich rieesig, ich werfe und sie darf holen (um erstmal ihre erste freude richtig auszukosten)
Dann ist sie mega hibbelig drauf, sie schaut dummy an, nix passiert... schaut sie mich an --> dummy wird geworfen. -
Ich kann es nicht ausstehen, wenn meine Hunde mich dauernd anglotzen. Wenn ich warte, dann möchte ich, dass sie sich ruhig verhalten und entspannen. Dabei dürfen sie sich gerne hinsetzen oder hinlegen und die Augen zu machen. Auch beim Spazierengehen möchte ich nicht dauernd begafft werden.
Ich trainiere mit meinen Hunden, dass sie sich auf ein Signal hin mir zuwenden und schauen bis ich sage, was ich möchte. Ansonsten sollen sie, wenn ich laufe, hin und wieder mal schauen, ob ich noch da bin und mir folgen, wenn ich die Richtung wechsele. Das reicht völlig aus.
Viele Grüße
Corinna -
@ flying paws
Ui, also eine ganze andere Sichtweise als meine. Ehrlich... ich habe keine Ahnung welche "die bessere ist". Denke, für dich und deine Hunde ist das genau der richtige Weg. Ich liebe es, wenn Ayla mich anschaut. Zumal wir, wenn Hundekontakt kommt, einige Probleme haben und ich freue mich, wenn sie dann den Weg zu mir und meinen Augen sucht, was sie von dem anderen Hund ablenkt. Dass dies von ihr ausgeht - ist toll für mich.
Dazu muss ich auch sagen - mir wurde es so von Anfang an in der HuSchu gezeigt... Blickkontakt A und O. Ohne Kommando - muss von ihr aus kommen.
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Auch um dieses permantene "Anglotzen" entgegen zu wirken, habe ich ein "alles klar - du kannst entspannen Kommando - aufgebaut.
Aber... wenn Ayla weiß, dass sie durch ihre Aufmerksamkeit etwas von mir bekommt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie sich über das Kommando vlt hinwegsetzt. Es bleibt spannend ^^
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Meine Hunde dürfen und sollen ihre Umwelt ruhig wahrnehmen. Ich arbeite nicht mit "Ausblenden", weil mein Hunde eh alles vor mir sehen. Ich baue es aber so auf, dass sie sich mir zuwenden, wenn etwas Interessantes vor ihnen auftaucht. Dann schauen sie mich in der Tat so lange an, bis ich ihnen sage was zu tun ist. Das habe ich auch so trainiert. Allerdings möchte ich nicht, dass die mich so dauernd anschauen.
Es gibt also zwei Signale, die das zu mir schauen auslösen: Das Wortkommando dafür (im Fall meiner Hunde sind das deren Namen. Da ich die nicht inflationär verwende, sondern nur, wenn ich wirklich was möchte und das so geübt habe, funktioniert das auch) und das zweite Signal ist eben das Auftauchen von etwas Spannendem.
Und dann folgt ein lockeres Hinschauen und wieder mal zu mir schauen. Blickkontakt zu mir starr halten möchte ich nicht, weil das soviel Spannung aufbaut.
Viele Grüße
Corinna - Vor einem Moment
- Neu
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