Auf einmal kann er nicht mehr allein bleiben

  • Ich kann mir vorstellen, dass er nicht ausgelastet genug ist und daher die Bude auseinander nimmt...
    Hast du schon einmal an eine Schleppleine gedacht? Damit er auch spielen und sich etwas freier bewegen kann? So könnten ihr dann Nasen-/Suchtraining machen, damit er auch geistig ausgelasteter ist.

  • Hallo,

    machst du morgens eine halbe bis dreiviertel Stunde "Bei Fuß" training (Lauftraining) mit ihm?
    Wenn das so ist kann ich mir vorstellen das dein Hund evtl danach ziemlich gestresst ist und nicht so gut wieder runter kommt.

    Ich würde solche Übungen lieber in kleinen Teilen (10 min) über den Tag verteilt üben, dann können die meißten Hunde sich auch viel besser Konzentrieren.

    Ansonsten würde ich auch wieder einen Schritt zurück gehen beim Alleine-lassen, viel Glück.

    Lg

  • Hallo,

    welche Probleme hast Du noch mit ihm?
    Du schreibst er meint draußen sei alles seins. Seit wann ist das so und wie kann man sich das vorstellen?
    Verteidigt er Dich gegen andere Hunde, oder gibt er Sachen die er hat nicht wieder heraus und rennt damit weg, bzw. verteidigt diese?

    Für mich hört sich das an als ob da mehr dahinter ist als nur das Alleinesein.
    Kann mich auch täuschen.

    Liebe Grüße

    Steffi

  • Beispielsweise wenn ich auf der hundewiese war war es so, dass wenn er einen Stock hatte diesen nicht anderen Hunden abgeben wollte. Was nicht schlimm ist, allerdings war es manchmal so das er wenn ein anderer Hund mit ihm am stock gezogen hat geknurrt hat und wenn es ihm zu bunt wurde um sich leicht geschnappt hat. Prinzipiell verträgt er sich prima mit anderen hunden und spielt mit diesen.
    Allerdings lässt er sich von älteren Rüden nichts gefallen. Aus diesem Grund habe ich ihn jetzt erstmal von der Hundewiese runter genommen und wir machen derzeit mehr solo ohne großen Hundekontakt. Und ich arbeite, daran dass ich draußen mehr Dominanz zeige, damit er sie nicht zeigen muss.
    Interessanterweise lässt er sich von kleineren Rüden "besteigen" wehrt sich aber bei großen selbst.

  • naja zum einen verhindere ich jetzt, wenn er versucht sachen aufzuheben zum Beispiel Stöcke. Ich stelle meinen Fuß drauf und sage nein. Und gehe dann weiter, falls er versucht wieder zurück zu gehen und es sich zu nehmen blockiere ich ihn.
    Tja anonsten ist dann der Plan, wenn wieder die Interaktion mit anderen Hunden kommt dazwischen zu gehen, wenn ich merke dass Jimmy langsam aufdrehen will und den Stock verteidigen will oder dergleichen.

    Mittlerweile sind wir auch soweit, dass er nichts mehr aufnimmt solange ich es ihn nicht erlaube.
    Allerdings muss dies halt noch wirklich ohne leine und im Kontakt mit anderen Hunden getestet werden.

  • Zitat

    Allerdings seitdem er so krass sachen zerstört ist die Begrüßung eher, dass ich auf die Sachen zeig, welche zerstört sind und dann kurz schimpfe und ihn auf seinen platz schicke und er dort bleiben soll.

    das bringt doch nichts-
    der hund versteht dich so nicht und wird eher noch verunsicherter.

    weisst du denn nach welcher zeit des alleine seins er damit anfängt sachen zu zerstören?
    vielleicht kannst du ihn mal filmen und beobachten, wann und ob es ihn stresst.

  • Ich versteh nicht warum er sein Stöckchen mit anderen Hunden teilen MUSS und warum das ein Grund ist den Hund nur noch an der Leine laufen zu lassen versteh ich schonmal gar nicht und dein Hund wahrscheinlich auch nicht. :)
    Ich finde du bist ein wenig zu streng.

  • Zitat

    Beispielsweise wenn ich auf der hundewiese war war es so, dass wenn er einen Stock hatte diesen nicht anderen Hunden abgeben wollte. Was nicht schlimm ist, allerdings war es manchmal so das er wenn ein anderer Hund mit ihm am stock gezogen hat geknurrt hat und wenn es ihm zu bunt wurde um sich leicht geschnappt hat. Prinzipiell verträgt er sich prima mit anderen hunden und spielt mit diesen.

    Wenn er nen Stock gefunden hat, dann IST der aber doch seiner? Und ich finde es völlig okay, dass er sich den auch nicht abnehmen lässt (von anderen Hunden), solange er es nicht übertreibt. Knurren und auch (in die Luft) schnappen ist lediglich Kommunikation, das macht ihn noch lange nicht zu einem aggressiven Hund, keine Sorge.
    Schwierig finde ich eher, dass du nun seinen Hundekontakt unterbindest, wo er wohl gerade in die Pubertät kommt und gerade jetzt lernen sollte, wie er gut und klar kommuniziert und sich sozialisiert.

    Auch das mit den älteren Rüden. Er muss sich tatsächlich nichts gefallen lassen :) er wird jetzt erwachsen, und sollte anderen Hunden zeigen dürfen, was ihm nicht passt. Du möchtest doch auch manchmal sagen dürfen "Lass mich in Ruhe"? Nichts anderes tut wohl dein Hund (klar, das ist jetzt ne Ferndiagnose). Aber solange du kein Problem mit dem Rückruf hast oder er sich reinsteigert, würde ich Hundekontakt schon zulassen :)

    Zum eigentlichen Problem, ich kann mir mehrere Sachen vorstellen. Zum einen bist du plötzlich öfter lange weg (jeden Tag), vorher war es nur ab und zu. Das ist erstmal komisch für den Hund.
    Dann finde ich auch eine halbe bis dreiviertel Stunde Leinenführigkeit/Fuß üben für nen Junghund schon echt hart. Macht ihr das wirklich so lang? Ich würde ihn in der Früh auch "Zeitung lesen" lassen und zwischendurch ein wenig Auslastung. Das Kabelknabbern kann sowohl an Überforderung (zuviel Konzentration = Stress = er muss sich abreagieren) oder an Unterforderung (= Langeweile) liegen. Hier musst du das richtige Maß für euch finden.

  • soo

    Wir waren davor jeden Tag mehrere Stunden auf der Hundewiese und er hat jeden Tag recht viel Kontakt zu anderen Hunden bekommen, allerdings sind Sozialkontakte ja schön und gut, allerdings lernt er halt dabei nicht bloß nützliches. Deswegen es halt jetzt eine 1wöchige Ruhepause davon gibt.

    Natürlich mache ich nicht 45minuten Lauftraining. Wenn wir draußen ist wirklich nur 10 bis 15min stop and go bei Fuß training. Mittlerweile läuft er allerdings normal bei Fuß, wenn er an der Leine ist.

    Ich habe nun auch morgends bekommen eine paar andere Übungen und Spiele einzubauen, statt nur nachmittags. Also futter auf dem Boden verteilen und ihm zeigen, welches er immer essen darf. Und natürlich futter auf die wiese werfen und er darf sie suchen.

    Ansonsten habe ich grundsätzlich auch kein problem, wenn mein Hund seine Beute verteidigt. Allerdings wenn er beispielsweise einen Stock verteidigt und diesen gegenüber anderen Hunden beschützt. Jetzt kommt halt ein Mensch dazu, weil er halt anfängt aufzudrehen und der Mensch geht dazwischen und erlaubt ihm nicht das er den Stock wieder nehmen darf. Jetzt kommt das Problem jimmy kam damit nicht klar bellte den menschen an und schnappte halt auch leicht in der luft nach diesem. So geschehen bei ne Probestunde in der Hundeschule^^
    Und das geht nicht, absolut nicht wenn er denkt das alles ihm gehört und beispielsweise ein kind ein stock hat und er ihm es weggenehmen will kann das blöd enden...


    Nachmittags darf er auch frei laufen, allerdings nicht so wie es gewohnt ist mit 4-8 hunden gleichzeitig rumtollen.

    ich hoffe ich habe jetzt nix vergessen

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