Probleme mit Benny

  • Hallo unser Benny 5 Monate macht uns seit heute Probleme, er bellt uns aus und schnappt nach arm und Beine das hat er sonst nie gemacht woran liegt das ? Wie können wir ihm das abgewöhnen?

  • Welche Rasse ist er denn? Wie lange habt ihr ihn? In welchen Situationen macht er das? Zeigt er dieses Verhalten allen Familienmitgliedern gegenüber?
    Ein paar Infos wären schon hilfreich ;-)

  • Benny ist 17Wochen alt wir haben ihn seit dem er 10 Woche er ist aller anscheinen sowie hundeschule nach ein golden Retriever Schaferhund Mischling. Das verhalten kann man in zwei Gruppen fassen:
    1. Flach auf die Erde legen dabei bellen und "Beute" nicht aus den Augen lassen
    Z.B. Bei Kommandos zu oft geübt ( nach 5-10 Wiederholungen), vom Abfall weg schaffen auf Kompost immer nur auf dem Rückweg, während des Spiels wenn man sich zu hektisch auf ihn zu bewegt und teilweise nach seiner Ruhe Phase wenn er nicht weiter beachtet wird.
    2. Siehe erstens plus schnappen und anspringen z.b bei Versuch erste Situation zu beruhigen* , bei nicht Beachtung Rücken zu drehen, bei energischen reden sowie versucht man sich Situation 1 zu entziehen

    Erklärung * hinhocken aus bzw nein sagen, streicheln
    Beute = alle Personen die was sagen und bei i in der Nähe sind

    Aus und nein sowohl energisch als auch ruhig und gelassen ausgesprochen bringt nur Sekunden weise was

  • Ich schätze mal, dass es daran liegt, dass er langsam in die pubertät kommt und dabei natürlich anfängt, seine Grenzen auszutesten. Gerade bei Rüden wird das dann mal etwas grober (ist meine Erfahrung).

    Zu den Kommandos: in dem Fall würde ich einfach nach 3-4 Wiederholungen aufhören und dafür öfter am Tag üben. Wahrscheinlich hat er dann einfach keine Lust mehr, die Konzentration lässt nach und er will eben spielen. Man darf nicht vergessen - er ist noch sehr jung, da darf man ihn nicht überfordern.

    Zum Abfall/Kompost: klar, da will er natürlich ran und akzeptiert ungern, dass er das nicht darf, weil es für ihn unglaublich interessant riecht. Da will er natürlich testen, wie weit er gehen kann. Einfach konsequent bleiben. Ein scharfes "Nein" und zur Not wegschleifen. Als Welpen lassen sie sich das natürlich noch anstandslos gefallen, aber er wird zum Halbstarken. Ist wie bei Kindern - die testen auch Dinge ab einem bestimmten Alter aus.

    Zum Spielen: was spielt ihr denn mit ihm? Besser keine Zerrspiele oder Beutespiele spielen - das macht ihn nur noch wilder. Gebt ihm vielleicht mal ein paar Denkspiele - Leckerlies suchen z.B. Das macht ihm Freude und er wird belohnt.

    Zum Ignorieren: vielleicht solltet ihr, statt ihm den Rücken zuzudrehen, einfach mal den Raum verlassen. Wenn ihr euch nur umdreht, seid ihr ja trotzdem noch präsent. Das heißt, er wird alles tun, um eure Aufmerksamkeit zu erlangen. Und da ihr ihn nicht anseht, muss er sich ja körperlich bemerkbar machen: und dafür setzt er dann die Zähne ein.
    Wenn ihr nun den Raum verlasst und ihm vorher noch schnell ein Spielzeug hinwerft, muss er sich damit zufrieden geben und zur Ruhe kommen. Ihr müsst natürlich aufpassen, dass dann in dem Raum nichts rumliegt, was er kaputt machen kann.
    Ihn zu nehmen und in einen anderen Raum zu setzen, könnte auch schief gehen, da er in dem Moment, in dem ihr ihn nehmt, auch Aufmerksamkeit bekommt. Und das will er ja.
    Wenn ihr euch jedoch einfach umdreht und kommentarlos den Raum verlasst, hat er diese Aufmerksamkeit nicht. Irgendwann wird er lernen: wenn ich zu grob bin, dann spielt keiner mehr mit mir. Ist ja doof ;-)

    Vielleicht solltet ihr euch mal den Kummerkasten zum Thema Junghunde durchlesen - da berichten viele über ähnliche (plötzlich auftretende) Probleme, die mit der Pubertät einhergehen.

    Viel Glück euch allen :-)

  • Also spielen tun wir entweder mit einem kleinen Ball so wie Fußball oder mit einem Plüschstern der quietscht
    Problem mit dem ignorieren und weggehen sobald man das tut rennt er bellend im Kreis um die Person drum herum sowie knurrend.

  • Ich tippe mal aus und nein kann er einfach noch nicht.
    Das Wichtigste ist ruhig zu bleiben, ruhige Bewegungen, langsam sein, das alleine kann schon beruhigen, alles Laute, hektische ( auch was man in der Regel als " bestimmt " meint ) ist kontraproduktiv und bestätigt den Hund.

    Oft hilft kurzes Abwarten , Innehalten um den Hund dann für eine Pause und kurzes Ruhigsein zu loben. Nicht überschwänglich, sondern ebenso ruhig.

    Vielen feht anfangs einfach das Timing und die nötige Geduld.
    Verhalten soll sofort " unterbunden " werden, stattdessen sollte man darüber nachdenken Situationen erst gar nicht entstehen zu lassen, vor allem, wenn man quasi schon vorhersehen kann, dass Hundi sich in was reinsteigert.
    Verhalten wird geformt, über einen Zeitraum, durch das richtige Management. :gut:

    Viel Erfolg,

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