Welpenspielstunde - Rangordnung ausrangeln lassen?
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Hallo,
wir besitzen einen 4 Jahre alten Labradorrüden, der mit unserer Boxerhündin aufgewachsen ist. Nach ihrem Tod haben wir uns nun, 3 Jahre später, eine kleine Boxer-Golden-Retriever-Mischung nach Hause geholt. Die Kleine ist seit einer Woche bei uns. Nun aber zu meiner Frage:
Wir waren heute das erste Mal zur Welpenspielstunde. Dort hat sie sich erst einmal alles angeschaut und nach ca. 20 min ging sie ganz offen auf alles zu. Leider waren viele Hunde schon nicht mehr ganz so knapp aus dem Welpenalter raus, viele haben sie also ignoriert. Lediglich mit zwei Dackeln hat sie sich beschäftigt. Einer der beiden war 21 Wochen alt, Dana ist 8 Wochen. Auf jeden Fall hat sie versucht, ihn unterzuordnen, das hat ihm nicht gefallen, sie hat es gelassen. Dann aber ist ER wirklich aufdringlich geworden und hat sie ständig bestiegen. Daraufhin hat sie sich auch gewährt und die beiden sind schon des Öfteren aneinander geraten. Nicht lebensbedrohlich, es klingt ja auch immer gefährlicher als es ist, aber es hat mir nicht wirklich gefallen, zumal keiner richtig aufhören wollte. Die Betreiber der Hundeschule sagen, man solle sie trennen und die Hunde nicht alles allein klären lassen, sonst hätte man irgendwann einen Hund, der wirklich alles allein klärt - verstehe ich. Andererseits kenne ich es aus früheren Hundeschulen so, dass die Hunde auch mal was unter sich ausmachen müssen, auch das müssen sie ja lernen. Ein Mittelweg ist hier vielleicht das richtige, wenn auch nicht ganz leicht durchzuführen. Oder wie seht ihr das? Wie handhabt ihr das in der Welpenschule? Würde mich über eure Erfahrungen freuen.
Liebe Grüße und vielen Dank im Voraus! - Vor einem Moment
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Hallo,
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Während unserer Welpenspielstunden wurden die Welpen auch getrennt, wenn das Spielen aus dem Ruder lief. Es ist wie bei kleinen Kindern, die spielen und toben, bis sie müde werden und einer heult. Welpen müssen viele Sozialkontakte haben, damit sie spielerisch die Hundesprache und Umgangsregeln lernen. Aber richtige Negativerfahrungen sollten besser vermieden werden.
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Ideal wäre es, wenn bei der 'Spielstunde' ein souveräner erwachsener Hund dabei wäre. Ich war mit Aki zwar nicht in so einer Gruppe, konnte aber bei seiner Züchterin beobachten wie ihr Rüde (nicht sein Vater), eingegriffen und beispielsweise gesplittet hat, wenn die Welpen zu arg wurden. Der hat das ganz toll gemacht und ich denke, dass Aki davon schon profitiert hat.
Wenn kein erwachsener Hund dabei ist, sollte die Trainerin bzw. nach Anleitung auch die Besitzer eingreifen, wenn es kippt. Es ist ja nun so, da kommt ein Haufen kleiner Welpen zusammen, die ja ALLE erst vernünftiges Sozialverhalten lernen müssen. Das heißt also, es muss ihnen erst jemand zeigen, was okay ist und was nicht. Dementsprechend macht es keinen Sinn, die Hunde das unter sich ausmachen zu lassen, weil die alle nicht wissen, wie es richtig geht. -
Ganz ehrlich? Ich würde dir eine andere Welpenspielstunde empfehlen.
Erstens verstehe ich nicht, was 21 Wochen alte Dackel in der WELPENstunde zu suchen haben, andererseits verstehe ich nicht, warum das Besteigen (wahrscheinlich sogar in sexuellem Interesse??) nicht sofort unterbunden wurde von den Trainern in der Welpenstunde.Such dir am besten eine Spielstunde, wo die Welpen nicht älter als 16 Wochen sind, wo die Gruppe nicht zu groß ist (5 Hunde sind so das Ideale, 10 ist für mich persönlich absolute Obergrenze) und es wenigstens einen oder zwei Hunde gibt, die in etwa gleich groß sind. Zumindest für den Anfang. Wenn deine Maus sich insgesamt ein bisschen sicherer fühlt wird sie sich ohnehin auch an größere trauen :)
Achso und generell stimmt es, dass die Kleinen ruhig mal Kräftemessen sollen und kapieren sollen, wenn ein anderer nunmal stärker ist als sie. Aber wenn wie in diesem Fall der Stärkere dann in Ruhe gelassen wird, ER aber zu mobben anfängt, dann muss man dazwischen gehen.
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Hey, also ich war ja heut erst wieder mit meiner Lucy in der Welpenspielstunde und kann Magpie nur Recht geben - such dir eine neue.
Bei uns werden die Welpen ab dem 4.-5.Monat, je nach Rasse, in den Junghundkurs geschoben, da dann das Spielen nur noch zweitrangig sein sollte und das Lernen ganz oben auf der Liste steht.
Wir haben ca. 10-15 Welpen in der Gruppe, die dann aber jedoch nochmal nach großen und kleinen Rassen getrennt werden, sodass die Kleineren nicht von den größeren umgerannt werden (meistens werden die Kleinsten ja eh ignoriert).
Außerdem sind bei uns 3 Trainer (2 davon ehemalige Trainer, die jetzt noch ehrenamtlich vorbeischauen), die aufpassen, dass keiner zu grob wird.Falls du in der Gruppe bleiben willst, kann ich dir nur empfehlen, auf deine Kleine aufzupassen und die Grobiane zur Not am Nackenfell zu packen und wegzuschleifen. Selbst wenn die Besitzer dann meckern, lass sie halt meckern, immerhin ist jeder (egal wie viele Trainer da sind) immer noch verpflichtet, auf seinen Hund zu achten - und das nicht nur, wenn er gemobbt wird, sondern auch, wenn er der Unruhestifter ist.
Ein bissl kann man sie auf jeden Fall unter sich was klären lassen, aber wenn einer genug hat und weg will, während der andere nicht locker lässt, dann eingreifen! -
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Schön, dass so schnell Antworten kamen. Rein vom Gefühl her hab ich das so in etwa auch abgeschätzt. Es ist schade, die Hundeschule in der wir mit all unseren vorherigen Hunden waren war vieeel besser, bietet jetzt aber keine Welpenspiestunde mehr an. Auf die Trainer konnte man überhaupt nicht zählen, ich hatte das Gefühl, die wollten lieber wegschauen. Die sind erst Mitte 20 und haben die Schule erst seit April. Leider sieht es hier sehr schlecht aus mit Hundeschulen, aber mal sehen, was sich machen lässt...
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