Hund zeigt aggressives Verhalten

  • Ja super, und die schwitzigen Hände verschwinden auch noch. Was sehr hilfreich
    sein kann wenn du meinst es könnte schwierig werden, fixiere einen Punkt wo du
    hingehst, und da gehst du festen Schrittes drauf zu. Dabei bewußt ein- und ausatmen
    und lächeln. Du wirst sehen wie dein Hund dich dafür bewundern wird ;) .

    Ich finde auch, dass Anita Balser das wunderbar und verständlich geschrieben hat.
    Leider nehmen es die meisten HH als persönlichen Vorwurf, wenn man den Tip gibt,
    dass die Probleme nicht am Hund liegen. Sondern dass es Sinn macht, das eigene
    Verhalten mal kritisch zu beobachten.

  • Das ist genau das was ich gesucht habe. Ich habe schon öfter festgestellt, das meine Hündin anscheinend Telephathie beherrscht und wenn ich denke, hm das klappt sowieso nicht, dann klappt es auch nicht.
    Finde ich sehr, sehr toll was Anita Balser da schreibt.
    Mir ist es wie Schuppen von den Augen gefallen, ja klar seit Jahren weiche ich anderen Hunden aus, denke nur, oh Gott, wenn ein anderer Hund kommt, wie soll sich da was ändern, trotz zig Trainern und Methoden und Leckerchen geben und und und....
    Ich habe heute mal nachgedacht, warum das mit den Rehen so super klappt. Weil ich das wollte und immer genau ins Rehgebiet hiniengegangen bin. Jedes Reh, was ich gesehen habe musste für Übungszwecke herhalten und ich hatte Spaß daran und war überzeugt das klappt. Dann bräuchte ich ja nur diese Einstellung übertragen. Obwohl ich das jetzt noch nicht einfach finde, mein "Oh-Gott ein Hund"- Gedanke ist ja seit Jahren verinnerlicht und meine Körpersprache noch sehr automatisch in Habachtstellung, aber ich arbeite dran!
    Vielen Dank für diesen sehr guten Tipp!

    lg mathilde

  • [quote="MisaMisa"]Was ist, wenn du dir die Schleppleine um die Hüfte bindest und einfach 'draufzu' läufst?[quote]

    Bei großen dynamischen Hunden kann das ganz schön schmerzhaft und gefährlich werden für den HH.
    Davon würde ich abraten.


    Da Jill auch eine Oberzicke war, kann ich gut nachvollziehen wie es dir geht, liebe TS!

    Jill musste ja immer ordentlich rumprotzen und hat gern mal jemanden auf links gedreht; das fand weder ich noch der andere HH lustig.....
    Ich habe viel geübt und trainiert, aber es gibt trotzdem noch einen von 30 Hunden (vorher war es einer von 3 Hunden), den Jill einfach *bäääääh* findet, deswegen muss Oma an die kurze Leine, wenn wir fremden Hunden begegnen.

    Seitdem ich nicht mehr die "Mal gucken was passiert"-Einstellung hatte, war unser Leben super entspannt und ist es auch immer noch =)

  • Zitat

    Bei großen dynamischen Hunden kann das ganz schön schmerzhaft und gefährlich werden für den HH.
    Davon würde ich abraten.

    Dafür gibt es doch Leinengrütel. :)

    Entweder man nimmt einen mit Beingurten, falls der Hund oft zieht (damit der Gürtel nicht verrutscht):
    http://www.leine-los.de/news.php/newso…%C3%BCrtel.html

    Oder einen normalen Leinengürtel (der nur für den Notfall dienen soll, wenn der Hund tatsächlich mal 'austickt'):
    http://www.manmat.de/de/products/di…usher-gurtel/41
    Bei dem zweiten würde ich mal anfragen wie stabil der Kunststoffverschluss ist, nicht dass man sonst eine Überraschung bekommt, weil der Verschluss nicht hält..

  • Hallo, also Schleppleine um die Hüfte binden werde ich nicht, dafür ist mir die zu lang und ich gehe oft enge Wege, wenn da ein Hund kommt muss ich ja sowieso schnell die Leine zusammenraufen.
    Gestern habe ich wieder geübt und es klappte ganz gut, obwohl ich nur einem Hund begegnet bin. ( wenn man sie braucht, kommt keiner :roll: ). Pferd klappte auch ganz gut, ich habe mir innerlich gesagt, wir gehen da ganz ruhig und entspannt vorbei. Sie schaute nur einmal kurz hin und gut war, ich habe sie sofort gelobt.

    Eine Situation war etwas doof, wir trafen den Besitzer vom Nachbarhof, an der Leine, die Hunde kennen sich und die Frau sagte sofort, sie lässt ihn von der Leine, ich war etwas überrumpelt. Und ließ meine auch frei. Sie begrüßten sich, aber meine mag den anderen nicht so gerne, warnte ihn kurz und schnappte nach ihm, aber alles im grünen Bereich, finde ich in Ordnung, sie darf ja zeigen, wenn sie was nicht will. Ich rief sie sofort ab und sie hörte auch dann. Nur war ich wieder im zweifel, sollte ich nicht auch da konsequent vornherein keinen Kontakt zu lassen.

    Eine andere Sache, die da gar nix mit zu tun hat , hat hervorragend geklappt und zwar nach diesen Bausteinen von der HTS: Ich hatte immer Probleme, das sie bleibt. Sie soll bleiben im Platz und ich verstecke Dummy usw. Sie stand aber jedesmal auf, fraß Gras oder ging einige Schritte zu mir. Obwohl das eine Übung ist die eigentlich seit Jahren sitzt. Diesmal habe ich den Tipp von A. Balser befolgt und das Ergebnis war unglaublich!! Toll!

    lg mathilde

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