Schaubilder zur Körperhaltung

  • kawaii: Das hängt von der Symphatie ab. Sie kann manche einfach nicht ab (Muss sie auch nicht. Sie soll nur damit leben können. Ich köntne manchen auch an die Gurgel springen, was ich aber nicht mache :) ).
    Bei drei Hunden im Dorf weiß ich, das sie die geziehlt verkloppt, deshalb hilft es da nicht, wenn ich Laila zuerst hinlasse.
    Bei anderen, wo sie nicht unbedingt gut leiden kann, aber nicht gleich vermöbeln will, hilft es wenn ich Laila zuerst hinlasse. Dann kann Roxy die Sache von außen erstmal beobachten und entscheidet dann selber.Sie schätzt den fremden Hund dann besser ein. Sie ist das auch ruhiger und geht halt nen Bogen, wenn sie keinen Bock hat. Bei ihr ist es am Anfang Unsicherheit gewesen und bei den anderen drei Hunden ist es definitiv Hass. Gemerkt habe ich, das sie einfach nicht weiß, was sie machen soll. Sie ist dann auch auf Verteidigung umgesprungen. Dummerweise habe ich ihre Aggroart unbewusst unterstützt und dann ist sie mit selbstsicherer Unsicherheit gleich in diese Drohhaltung gegangen. Mit ner Weile orientiert sie sich an mir. Habe ihr jedesmal ihr Belohnungswort entgegengepfeffert, sobald sie einen Hund gesehen hat. Jetzt ist es wieder mehr Unsicherheit und dann orientiert sie sich an mir. Bin froh, das ich die Kurve mit ihr bekommen habe.

  • Hallo Uli,
    vielen Dank für die Anregung!

    Es ist auf jeden Fall geschlechtsspezifisch, Damen haben bei uns nichts zu fürchten. :)

    Das mit den unsicheren Hunden kann durchaus sein, der Gedanke ist mir auch schon gekommen, besonders bei sich ebenfalls in der "freundlich-drohenden"-Haltung näherenden Hunden ist Obacht geboten.
    Caspar selbst ist leider eher distanzlos, seine Standardbegrüßung besteht aus Losspurten, an dem anderen vorne hochspringen und dann ggf. noch hinten drauf. Souveräne Rüden respektiert er sofort, da gibt es keine Probleme. Bei jungen oder unsicheren Hunden kommt es häufig zum Spielen, aber leider auch öfter zur Keilerei.
    Bislang zweimal aufgetreten ist die Situation, daß der andere Hund ohne Vorwarnung direkt auf dem Rücken lag und mein Hund drüber stand und ihm noch ins Ohr gezwickt hat. :muede: Dazu noch die Geräuschkulisse zweier "schreiender" Kleinhunde und man hat das komplette Bild.
    Wie eine Verteidigung sah mir das nicht wirklich aus, eher nach wie Du schon geschrieben hast ""Aha, DU bist Dir Deiner Sache (auch?) nicht ganz sicher, dann trau ich mich und klopp ich drauf"".
    Wird er aus so einer Situation herausgefischt, ist er auch ansprechbar und bereit, irgendwas anderes zu machen, der andere Hund verliert vollkommen an Relevanz.

    Einfach angehen lasse ich ihn andere Hunde natürlich nicht. Zwar reden wir hier nur von einem 10 Kilo Hund, dennoch ist mir neulich schon der ***** auf Grundeis gegangen, als der sich den Cavalier King Charles Spaniel einfach so gepackt hat, der ist ja nochmal deutlich zarter. Die Situationen haben sich alle bei uns auf der Freilauffläche zugetragen, mein Hund war sogar an der Schleppleine, da wir gerade üben, nicht auf jeden Hund loszustürmen. (Und nicht auf Kaninchen, aber das ist ein anderes Thema.) Im Normalfall kennt man die Hunde und die Hunde sich auch, nur ab und an kommt halt ein neuer vorbei, wo man noch nicht weiss, wie die Lage sich entwickelt. Und die Halter sind nicht immer da, wo ihr Hund sich aufhält.... :hust:
    Eine wirkliche Beschädigungsabsicht war aber in keinem der Fälle vorhanden, ich weiss aber natürlich nicht, wie sich die Situation ohne Abbruch entwickelt hätte. Es ist eher ein massives Unterbuttern und Maßregeln mir nicht offensichtlicher Vergehen.

    Es ist alles nicht so wirklich dramatisch, ich habe im Moment einfach ein bisschen die Befürchtung, daß es schlimmer wird. Caspar ist jetzt seit gut 3 Monaten bei uns, war vorher in einer Perrera und liebte hier anfangs jeden anderen Hund. Jetzt, wo er langsam angekommen ist, zeigt sich ab und an halt leider auch mal die dunkle Seite des Terriers und ich würde einfach gern besser einschätzen können, wann sie sich zeigt. Fellig ist er ja schon, am Vollmond wirds also eher nicht liegen. ;)
    Langer Rede kurzer Sinn: ab jetzt wird das Augenmerk verstärkt auf den anderen Hund gelegt, vllt. kristallisiert sich ja etwas heraus.

    Vielleicht schaffe ich es ja noch, ein Foto von der Annäherungshaltung zu machen, so ganz trifft es das Schaubild nämlich leider auch nicht.
    Das kommt dann hier rein:

    Zitat

    Hab dazu mal einen Thread erstellt: https://www.dogforum.de/der-korperspra…ad-t149779.html


    Zitat

    Den hier fand ich auch immer ganz interessant. Muss man sich aber bisschen Zeit nehmen, um zu lesen.

    https://www.dogforum.de/mitmachen-deut…lit=Anu%20Monty

    Der Thread ist in der Tat interessant, schade, dass er ein wenig eingeschlafen scheint. Müsste man mal wiederbeleben.

    Viele Grüße,
    Nadine

  • Zitat


    Einfach angehen lasse ich ihn andere Hunde natürlich nicht.

    Das hab ich auch nirgendwo behauptet, die Nachfrage war auch nicht böse gemeint!
    Nur weil ich ja noch als Tipp gab, das zu beobachten...und da musste ich einfach nachfragen, wie das Draufgehen denn so aussieht, denn je nachdem wäre das ein mehr als saublöder Tipp gewesen ;)

    Klar ist auch, wenn Dein Hund da so selektiert, ist es für den Halter natürlich schwierig, trotzdem Sozialkontakte zu ermöglichen und abzuschätzen, wann es "knallt".
    Super finde ich schonmal, dass Du mit der Schleppleine daran arbeitest, dass er auf andere Hunde nicht mehr so zustürmt!
    Da würde ich mein Augenmerk mal darauf legen, was er körpersprachlich zeigt, wenn ihr da Fortschritte gemacht habt (Unsicherheit, Beschwichtigungssignale...).

    Balto z.B. ist bzw. war auch so ein Draufstürmer :/ Er hat zwar immer vorher rechtzeitig gebremst und hat sich dem anderen Hund langsam in einem leichten Bogen genähert, dass weiß der andere HH aber halt nicht vorher, wenn so ein Kaliber angeschossen kommt :roll:
    Also Schleppe und trainiert. Hat gut geklappt soweit aaaaber: er stürmt jetzt nicht mehr drauf zu, sondern kippt z.T. ins Schleich-Fixieren |)
    Das finde ich persönlich noch schlimmer (v.a. für den anderen Hund+Halter) also arbeiten wir auch daran, was weitestgehend schon gut funktioniert ;)

    Lg, Uli

  • Zitat

    Das hab ich auch nirgendwo behauptet, die Nachfrage war auch nicht böse gemeint!
    Nur weil ich ja noch als Tipp gab, das zu beobachten...und da musste ich einfach nachfragen, wie das Draufgehen denn so aussieht, denn je nachdem wäre das ein mehr als saublöder Tipp gewesen ;)

    Hab ich auch nicht so aufgefasst. :) Ich hatte zwischenzeitlich nur die Sorge, dass es so klingt, als ob ich Satan höchstpersönlich auf arglose Kleinhunde loslassen würde. :lol: Da hat das schlechte Gewissen geschrieben....

    Unser voriger Hund war in Sachen Körpersprache ein ganz anderes Kaliber, den hätte man in jedem Lehrbuch als Vorbild nehmen können mit Bögen, Weggucken etc. - Caspar hingegen kennt nur druff. :ops: Ist wahrscheinlich auch für mich eine Umstellung, dazu noch der verkürzte Schwanz....

    Schleich-Fixieren trifft es auch ganz gut, ich sehe, Du kennst die Problematik. Manchmal ist es auch einfach gut zu wissen, dass man nicht alleine ist mit seinem bekloppten Hundetier. :)

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