Problemhund aus Ungarn, bitte um Rat
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Zitat
Da die TE aber mit der Schleppleine arbeiten will, ist ein Geschirr ein absolutes MUSS!
O.K. , aber Geschirr nur zum Training. Normale Leine ans Halsband.
Da gibt es ein gutes Buch : "10 Meter zum Erfolg - Schleppleinentraining so gehts von Monika Gutmann". Ist gut erklärt für Anfänger.LG Andrea
- Vor einem Moment
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Hi,
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Bei einem Hund mit einer solchen Geschichte würde ich erst einmal an der Unsicherheit arbeiten. Wenn der Hund sicherer in seiner Umwelt wird, sich weniger erschreckt und/oder in Panik gerät, dann kommt vieles fast von alleine und erst dann wird es auch effektiv.
Ein Hund der Angst hat ist nicht unbedingt aufnahmebereit für - in dem Moment - unwichtigen Dingen, wie ordentlich an der Leine laufen. -
Vielen Dank für Eure Antworten. Sorry, wenn der Titel übertrieben ist, ich seh eben einen rel. grossen Hund vor mir, der erstmal völlig verängstigt und gestresst war (ich wollte auch üüüüberhaupt nichts mehr, als ihn etwas Sicherheit gewinnen lassen) und zwei Tage später einen ziehenden und hüpfenden, ungestümen jungen Hund. Mir ist klar, dass er Zeit braucht, seine Menschen kennen zu lernen und noch mehr Zeit, überhaupt Vertrauen zu fassen. Mein Ziel (war) def. nicht mehr, als dass er einfach mal Hund sein kann und sich an die Umweltreize (seis Strassenverkehr oder eben Wald) gewöhnen kann.
Da sich das Blatt so gewendet hat, mache ich mir halt schon ein bisschen Sorgen um den künftigen Umgang mit ihm. Klar freu ich mich, wenn er sich freut! An der Schleppleine hatte ich ihn bisher noch nicht, ich will ja nicht, dass er zu dolle tobt nach der OP, soweit dachte ich schon. Ich möchte halt "Unarten" gar nicht erst angewöhnen lassen, für mich ist es einfach schwierig, ab zu schätzen, was ich durch gehen lassen kann und was nicht.
Warum ich ihm ein Geschirr gekauft habe und nicht der "Besitzer"? Der jetzige "Besitzer" wird den Hund wahrscheinlich weiter vermitteln, er hat schon 2 kleinere Hunde und er hat weder die Zeit noch die Konsequenz mit so einem Hund zu arbeiten. Dass ich das mache ist reiner Goodwill von meiner Seite, natrülich Interesse und ausserdem finde ich den grundsätzlichen Tierschutzgedanke hinter dem Ganzen eigentlich unterstützenswert (wenn er auch etwas besser organisiert und geplant sein könnte). Ich mache keine halben Sachen und wenn ich mit einem Hund spazieren gehen, dann möchte ich das "richtig" tun und nicht einfach in der Gegend rum gammeln und mir überhaupt keine Gedanken über das Tier machen.
Danke für den Buchtipp!
Was ist "TE"?
Bezüglich Geschirr: denke nicht, dass es ausschliesslich für den Zugsport gemacht ist. Was macht es für einen Sinn, einen Hund "am Hals" zu führen, wo die Gefahr besteht, sich einen Genickbruch zu holen, wenn er erschrickt oder sich rein hängt? Dies war bisher jedenfalls mein Informationsstand.
Ich finde es auch eine unglückliche Lösung, dass der Hund (noch) keine def. Besitzer / Bezugsperson hat. Es gibt leider nicht immer (von Anfang an) glückliche Lösungen. Gut ist doch, dass er nicht mehr um den Wohnwagen ist und eigentlich eine glückliche Zukunft vor sich hat, oder? Ich finde, es gibt def. schlimmere Schicksale. Ich versuche nur, das Beste aus der Situation zu machen.
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....traurig

also mal ganz kurz und knapp :
1.Muss doch der Hund zurück an die Orga... oder ?
da ist es dann definitiv besser "ein Ende mit Schrecken, als ein..."2.Solche Hunde gehören immer ins Geschirr... schon
aus gesundheitlichen und sicherungstechnischen Gründen.3.Wenn du/der Besitzer Glück hat, kann sich ein solcher
Hund innerhalb von wenigen Monaten eingewöhnen und
auch umweltsicher werden...das war die gute Nachricht.
Wenn man Pech hat, dann dauert es Jahre oder wird nie!
Viele dieser Hunde ziehen schon aus Stress an der Leine
und das unsichere Verhalten kann sich sogar noch weiter
steigern.4.Such dir einen kompetenten Trainer der sich mit TS-Hunden
auskennt und dich/den Besitzer ein wenig berät und begleitet...5.Lasst den Hund ( der dazu auch noch krank ist ) doch erst mal
ganz in Ruhe ankommen...weniger ist mehr !!!Es ist immer wieder schade wie wenig sich die Leute im Vorfeld
informieren und der Hund muss es ausbaden und wird zum
Wanderpokal
Susanne
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vielleicht hatte er am anfang einfach schmerzen. du schreibst ja das er nachoperiert werden musste.
wenn ein hund in ein neues zuhause kommt sollte sich sein direktes umfeld (familie) um ihn kümmern. er muss ja erst mak vertrauen aufbauen. wenn dann auch noch andere (aussenstehende) "rumerziehen", womöglich auch ganz anders als der momentane besitzer, ist das eine sehr schwierige situation für den hund. der weiss dann ja bald gar nicht mehr was er machen soll.
du müsstest dich mit dem hundehalter sehr gut absprechen, an einem strang ziehen. eine bindung baut man nicht mit einmal am tag spazieren gehen auf. es ist ja schön das du denm hund bewegung verschaffst, aber mehr ist das nicht. oder hast du vor den hund zu übernehmen und machst testspaziergänge mit ihm - ob ihr zusammen passt?
lg -
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Hallo,
TE heißt Themeneröffner, auch TS für Themenstarter/Themenschreiber genannt.
liebe Grüße
Steffi
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Woher hat der Besitzer den Hund denn? Sollte er von einer seriösen Tierschutzorga sein, darf er ihn nicht einfach so weiter vermitteln...
Ich frage mich wieso er das Tier erst aufnimmt, wenn klar ist, dass er sich wegen der eigenen Hunde nicht genug kümmern kann.
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