2. Hund oder nicht
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Hallo ihr Lieben,
ich hätte da mal ne Frage mein Hund is nun ein Jahr alt geworden. Er besitzt einen Stammbaum und ich will mit ihm auch alle Prüfungen machen die sinnvoll sind. Nun überlege ob ich mir nicht ein Weibchen dazu holen will und mit ihr das Selbe mache. Sollten beide die Zuchttauglichkeit erlangen würde ich gernen einen Zwinger eintragen lassen und ordentlich nach VDH und FCI züchten.Jetzt aber zu meiner Frage. Wie verhalten sich denn Rüde und Hündin? Geht das so wie bei Katzen dass der Rüde dann alles anpinkelt? Gerne würde ich beiden ein Leben im Haus ermöglichen. Zwingerhaltung ist für mich ein No-Go.
Das Weibchen würde ich auch erst in 1-2 Jahren holen. Ich möchte mich vorher genau informieren und abwägen.
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Hi,
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Ich habe selbst ein Pärchen zu Hause sitzen (auch vorher schon Pärchenhaltung betrieben) und hatte nie Probleme damit das der Rüde anfing im Haus zu markieren oder ähnliches. Man muss halt während der Läufigkeiten trennen bzw. stark aufpassen das es nicht zu einem ungewollten Deckakt kommt. Ansonsten kann ich nur empfehlen den 2. Hund zu holen wenn der erste keine oder nur geringe 'Probleme - Erziehungsdefizite' hat. Man muss sich vorallem in der Anfangszeit auf den 'großen' verlassen können.
Ich finde die Mehrhundehaltung wunderbar. -
Ich erlebe häufig dass bei Pärchen oft eine sehr enge Verbundenheit entsteht, die wenn das Weibchen zu Dominanz neigt gern mal dazu führt dass SIE draussen keine anderen Hunde beim Spielen zulässt, sondern sie verbellt oder sogar vertreibt.
Zicken gibts nämlich auch unter Hündinnen

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Also ich für mich kann nur sagen, einmal 2 Hunde, nie wieder 2 Hunde!
Der Zeitaufwand ist einfach bedeutend höher und auch die Kosten sind echt nicht zu unterschätzen (TA lasse ich mal aussen vor!).
Zumal es auch stressiger ist wenn man mal nicht "kann", wie halt Situationen in die man immer mal rein kommen kann, wo man die Hunde nicht mitnehmen kann bzw. sich nicht drum kümmern kann (Krankenhaus aufenthalt o.ä.) und dann jemanden zu finden der sich ersatzweise um beide Tiere kümmert!
Das sind vorallem halt Punkte die zu beachten sind.
Den Grund es der Zucht wegen zu machen, naja... Wenn Du unbedingt möchtest, das sich Dein Hund fortpflanzt, dann mache mit ihm die entsprechenden Prüfungen ect. und lasse ihn woanders Decken. Ist stressfreier und vorallem bedenke immer, Du musst die "kleinen" auch gescheit los werden!
Die Züchterin meines Rüden z.b. hat die Zucht komplett eingestellt, da es unheimlich schwer ist die Tiere ordentlich unter zu bringen.
Es ist halt leider so das Deutschland immer mehr zur Wegwerfgesellschaft mutiert!
Zudem unterschätze bitte nicht, was es kostet mal nen ganzen Wurf zu versorgen!
Geh mal vom schlimmsten Fall aus:Du hast ne Wurfstärke von 6, bekommst die ersten z.b. 4 Monate keinen davon "unter" sprich Du hast 6!!! Hunde daheim die alle gefüttert, bespasst, geimpft ect. werden wollen!
Ich will Dir weißgott nichts ausreden, aber das sind alles Faktoren die halt mit zu beachten sind und nicht unerheblich sind!
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Ich finde einen Zweithund toll -wenn die Voraussetzungen stimmen. Allerdings ist das halten von einem unkastrierten Päärchen nicht ganz ohne! Während der Läufigkeit kann es SEHR anstrengend werden!!! Ich habe auch eine zeitlang überlegt zu züchten -allerdings hätte ich dann nur Weibchen. Dann hätte ich keine Probleme während der Läufigkeit und könnte über den VDH den richtigen Rüden suchen. Denn nur weil Deine 2 die Zuchttauglichkeit haben -hypotetisch- heisst es ja noch lange nicht, dass sie gut zusammenpassen!
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Da hat mein Vorredner natürlich auch recht, nur weil zwei Hunde die Zuchttauglichkeit haben, heißt das noch lange nicht das sie zueinander passen, man kann dem schon etwas entgegen wirken in dem man schon eine Hündin aus einer passenden Linie kauft oder eine Junghündin bei der man schon einiges zum Gebäude/Charakter sagen kann.
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Ich meine eher, dass die Gene zueinander passen müssen. Man sollte unbedingt auf einen möglichst großen Genpool achten wenn man züchtet! Der VDH hat dafür die Datenbanken und sucht dementsprechen die "Partner".
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Das mit den Kosten hatte ich mir auch schon mal durchgerechnet und das wäre (zum Glück) bei mir nicht das Thema. Während der Läufigkeit zu trennen wäre auch nicht so das Problem, da hätte ich verschiedene Anlaufstellen. Ich will ja auch nichts übereilen und mir das genau überlegen.
Mir hatte eben jemand erzählt dass Rüden dann angeblich alles anpinkeln würden. Mittlerweile glaube ich aber dass mir dieser jemand absichtlich falsche Infos zukommen lässt. Deswegen wollte ich mal neutrale Einschätzungen.
Ich finde es aber super dass hier HH mit 2 Hunden ihre Erfahrungen posten. Das finde ich super wertvoll. Vielen Dank dafür.

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Natürlich ist die Haltung von zwei Hunden teurer und anstrengender als bei einem Einzelhund, dennoch würde ich, wenn man die Möglichkeit hat, zwei oder mehr Hunde halten. Sogern es die Menschen auch gern hätten, sie werden nie einen Hundepartner ersetzen können.
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Klar sind 2 oder mehr Hunde für die "besser", ich spreche aber auch nur von meiner Situation, lebe alleine, arbeite Vollzeit...
Da macht es definitiv mehr Arbeit!
Und nein, es ist nicht nur das mehr rausgehen (zumindest bei meinen Muss ich teils getrennt raus gehen, da Djuke halt auch noch "Ausbildung" braucht und zum anderen bedeutend mehr Energie hat als meine alte), sondern auch bedeutend mehr Dreck!!!
- Vor einem Moment
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