Kennt mein Mops (Junior) seine Körperlichen grenzen?
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Hallo Zusammen,
mein Mops Bilbo ist nun 4 ½ Monate alt und demnach noch sehr Spielfreudig und quick lebendig.Ich ging oftmals relativ lang mit ihm spazieren, auch mal über eine Stunde, allerdings mit mehreren Pausen. Ich dachte der Hund sagt mir schon wenn er keine Lust mehr hat bzw. es Ihm zu viel wird. Habs dann halt spätestens daran gedacht zu merken wenn er sich hin setzt, nur noch nach trottet anstatt die Umwelt zu erkunden, oder man ihm ansah das er müde wurde. Dann habe ich ihn einfach auf den Arm genommen.
Nun sagte man mir in der Hundeschule das man mit jungen Hunden nicht so lang spazieren sollte um die Knochen zu schonen, als Faustformel gelte Lebensmonate * 5 Min. Das würde bedeuten ich sollte aktuell nur knapp 20 Minuten mit ihm raus gehen.
Auch spielt er natürlich gern mit anderen Hunden, er rennt Ihnen nach bis er wirklich nicht mehr kann, dann setzt er sich halt hin und atmet durch. Klar hechelt er dann sehr stark, wer macht das nicht wenn er Sport treibt? Aber ist das Ihm deswegen „zu viel“? sollte ich das Spielen nach kurzer Zeit unterbinden?
Ich verstehe das 1. Ein junger Hund seine Grenzen noch nicht kennt und 2. Das man ihn schonen sollte. Dagegen spricht in mir nur 1. Das er ja eben die Grenzen selbst kennen lernen muss und 2. Er ein junger Hund ist der eben viel spielen möchte, und wenn er nicht mehr kann er ja auch aufhört.
Aber ist es denn nun „zu spät“ wenn er selbst erkennt das er nicht mehr kann?
Danke und Gruß,
Jens - Vor einem Moment
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Zitat
Aber ist es denn nun „zu spät“ wenn er selbst erkennt das er nicht mehr kann?Ja. Denn ein junger Hund kann noch nicht mit seinen Energiereserven haushalten. Das lernt er über viele Monate wenn nicht sogar Jahre. Beschränke Spiel und Bewegung, steigere dies langsam. Immer aufhören wenn es am Schönsten ist
Sonst hast du bald einen Hund der mit 8 Monaten nicht mal mehr vor die Tür will oder dir die Wohnung zerpflückt, weil es keine Steigerung des 4-Monate-Programms mehr gibt. -
Man sollte immer aufhören, wenn es am schönsten ist

Aber im Ernst, wenn er sich hinsetzt und hechelt, dann war es schon zu viel.Hintergründe sind zum Einen, dass er im Wachstum ist. Gerade bei einer für Gelenkprobleme anfälligen Rasse würde ich da lieber ruhig machen. Das gilt zwar nicht unbedingt für langsamen Trott, aber gerade das wilde Spiel mit anderen Hunden sollte seine Grenzen haben.
Dann ist auch einfach die Aufnahmekapazität des Welpenkopfes sehr begrenzt. Er sollte sich langsam an seine Umwelt gewöhnen, ansonsten sind das zu viele Reize, die gar nicht anständig verarbeitet werden können. Folge ist, dass er gar nicht mehr richtig runterkommen kann (z.T. braucht der Hormonspiegel, der unter Stress entsteht, etwa vier Tage, bis er wieder auf dem Normalniveau ist) und dann auch nicht mehr dazu lernt.
Muss nicht sein, kann aber.
Dein Hund wird ja hoffentlich noch gut und gerne 15 Jahre bei dir sein, ich kenne zwar die Euphorie, gleich alles Tolle, was man so unternehmen kann, zu unternehmen, aber dafür ist noch sooo viel Zeit.Ich zumindest würde da auf Nummer Sicher gehen und mich zumindest grob an diese Faustregel halten.
Liebe Grüße
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Ok, vielen dank für eure Einschätzungen.
Dann muss ich wohl oder übel den kleinen Bilbo noch etwas mehr einschränken.
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