Zwei Hundefreundinnen verstehen sich nicht mehr
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Hallo liebe Forum-Mitglieder!
Unsere Schäferhündin Amy wird in einigen Monaten zwei Jahre alt. Wir wohnen an einem Fluss, davor liegt eine riesige Wiese, auf der sie sich richtig austoben kann. Einige Häuser weiter wohnt ein Border Collie Mischling mit Namen Nelly, die ebenfalls Zugang zur Wiese hat. Bis vor kurzem war dies auch nie ein Problem, die beiden haben sich prächtig verstanden und super miteinander gespielt - Rangordnungsspiele, einer mal oben, dann wieder unten. Noch zu sagen ist, dass Nelly ungefähr drei bis vier Jahre alt ist.
Seit kurzer Zeit verstehen sie sich aber überhaupt nicht mehr. Das es am sogenannten Welpenschutz liegen könnte, glaube ich nicht, da die Beißhemmung nur bei "Rudelmitgliedern" besteht. Was ich denke ist, dass sie beide (wie es genau bei Nelly aussieht weiß ich nicht) zu sehr dominant sind und sich keiner wirklich unterwirft. Zudem hat unsere Amy leider das sogenannte Balljunkie-Syndrom.
Vor Kurzem sind wir auf der Wiese spazieren gewesen und Nelly war hinterm Zaun in ihrem Garten. Amy rannte dort hin. Was ich gut beobachten konnte, war das Nelly durch den Zaun die Zähne fletschte und eine geduckte Haltung mit angelegten Ohren einnahm - also ein deutliches Drohzeichen. Allerdings hielt sie auh nicht direkten Augenkontakt zu Amy, was ja bedeutet, dass immernoch Unsicherheit dabei war. Leider habe ich in diesem Moment nicht genau auf Amy geachtet. das einzige was ich noch weiß ist, dass sie ihre Beine sehr durchstreckte um sich größer zu machen - Imponierverhalten?
Ich würde gerne von euch wissen, was ihr dazu denkt. Kann man diese frühere Superfreundschaft wieder herstellen? Oder ist es dafür zu spät?
Liebe Grüße,
eure LiMaBo. - Vor einem Moment
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Hi,
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Deine Hündin wird langsam richtig erwachsen. Mag sein, dass das der Grund ist, wieso sich die beiden Damen nicht mehr verstehen. Früher waren sie einfach auf unterschiedlichen Ebenen unterwegs und so nahm keiner die andere als Konkurrentin wahr.
Nun kann es gut sein, dass sie in Schen Ressourcen oder Territorium die gleichen Ansprüche stellen. Je nach Charakter und Situation kommt noch hinzu, dass sich die Hündinnen durch die veränderte Situation unsicher sind, wie sie sich verhalten sollen.
Mein Rüde hatte auch sehr viele gleichgeschlechtliche Jugendfreunde, mit der Pubertät war das von einem auf den nächsten Tag vorbei.
Kann sein, dass es sich auf Dauer wieder etwas einspielt und natürlich kann man über den Gehorsam verlangen, dass die beiden Damen sich benehmen und sich wenigstens ignorieren, wenn sie aufeinander treffen. Auf keinen Fall sollte man auf die Idee kommen und die Damen die Meinungsverschiedenheit unter sich regeln lassen, in der irrigen Annahme dass sie das nur mal klären müssten und dann sei alles wieder gut.
Im schlimmsten Fall hat man dann einen oder zwei schwer verletzte Hunde, die sich beim nächsten Treffen nur noch an die Gurgel wollen. -
Ich danke dir für deine Antwort. Unter diesem Blickwinkel scheint es ja auch logisch, wenn man sich die Verhaltensweisen von Hunden noch einmal zu Gemüte führt.
Liebe Grüße!
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Genau.Deine "Kleine" wird eben erwachsen.Würde es sie auch nicht austragen lassen,das kann grade bei Hündinnen echt ins Auge gehen und da wäre die Borderdame wahrscheinlich die Unterlegenere (habe beide Rassen hier rumliegen
).
Meiner ist jetzt 13 Monate und er spielt auch nicht mehr mit jedem,sondern ignoriert einige und macht bei großen Rüden gerne mal Imponiergehabe.
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Ah :) wenn hier gleich eine Rüdenbesitzerin anwesend ist: Klappt das Halten von Hündin und Rüde super oder gibt es da bisweilen auch Probleme?
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Zitat
Ah :) wenn hier gleich eine Rüdenbesitzerin anwesend ist: Klappt das Halten von Hündin und Rüde super oder gibt es da bisweilen auch Probleme?
Klappt super.Der Rüde ist kastriert,also kann da nichts passieren,falls du das meinst.
Die Hündin ist zwar nur 3 Monate älter und wiegt nur 14 Kg,ist aber die Chefin,was der Große respektiert.
warum?Willst du dir noch was zulegen???
Was allerdings auffällt:Die Kleine ist anderen Hündinnen manchmal etwas zickig gegenüber,wenn "ihr" Rüde dabei ist.Der kriegt das aber gar nicht mit....hat nur Augen für sein Spielzeug

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Wir haben uns schon überlegt uns noch einen Hund anzuschaffen, da unsere Amy eher meinem Bruder gehört, der zwar nicht mehr bei uns wohnt und Amy auch leider nicht mitnehmen konnte dort wo er jetzt wohnt, aber er kommt trotzdem jeden tag mehrmals. Da Amy sich ja wie gesagt anscheinend nicht mit allen Hündinnen versteht, scheint ein Rüde besser zu sein. Wie war das denn mit dem Gehorsam? Ich höre immer wieder das Rüden komplizierter sind in der Erziehung. Stimmt das?
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Zitat
Wir haben uns schon überlegt uns noch einen Hund anzuschaffen, da unsere Amy eher meinem Bruder gehört, der zwar nicht mehr bei uns wohnt und Amy auch leider nicht mitnehmen konnte dort wo er jetzt wohnt, aber er kommt trotzdem jeden tag mehrmals. Da Amy sich ja wie gesagt anscheinend nicht mit allen Hündinnen versteht, scheint ein Rüde besser zu sein. Wie war das denn mit dem Gehorsam? Ich höre immer wieder das Rüden komplizierter sind in der Erziehung. Stimmt das?
Hallo,
also Jason ist mein erster eigener Hund.
Bin ja erst 25 Jahre jung/alt...bin aber mit einem Schäfimix aufgewachsen.
Mmmm...schwierig in der Erziehung?Also er ist ja noch nicht erwachsen,aber bisher verlief alles super easy bis auf kleine Sachen,an denen wir pubertätsbedingt noch arbeiten müssen.Er hört ganz klasse,läuft toll an der Leine,ist im Grunde mit allem verträglich,liebt Menschen und ist sehr anhänglich.Er ist halt stark auf mich bezogen und versucht mir alles recht zu machen.
Nur Katzen will er im Moment jagen,der freche Kerl.Zu Hause hat er die Katze dafür lieb.
Da er aus ner Arbeitslinie kommt,mache ich mit ihm Nasenarbeit-das liebt er.
Also ich fand den Rüden leicht zu erziehen,aber ich weiß auch nicht wie es mit ner Hündin gewesen wäre-da könnt ihr mehr zu sagen als Besitzer einer Schäfihündin.
Muss sagen,ich bin in der Erziehung zwar konsequent,aber net streng.Hund darf bei mir viel (z.B. aufs Sofa,ins Bett-was er aber nicht will
),kriegt selten mal ne strenges Wort,weiß aber genau wo Schluss ist.
So wie ich es von anderen gehört habe sind Schäferhunde doch allgemein gut zu erziehen oder??Ich möchte jedenfalls keine andere Rasse mehr,egal ob ich blöd angeschaut werde-
grad als Frau.
Ich hoffe das hat die Frage beantwortet???LG
LG
LG
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P.S.:Eure Amy ist echt hübsch!
Und meine Borderdame heißt Aimee.
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Huhu,
ich denke schon das Schäferhunde zu den mit am leichtesten zu erziehenden Hunden zählen. Wir hatten vor unserer Amy auch eine Schäferhund-Dame mit Namen Senta. Mit ihr bin ich quasi aufgewachsen, bin ja auch erst 19, sie wurde 12 Jahre alt. Ist jetzt schon wieder 2 Jahre her. Mit ihr hatten wir nie Probleme, obwohl ich aus heutiger Sicht sagen muss, dass sie unterfordert war. Damals war es für mich einfach normal, dass der Hund da war. Das hat sich bei Amy geändert. Ich habe mir Wissen angegeignet usw. Und trotzdem ist das Problem bei ihr aufgetreten, dass sie einen sehr ausgeprägten Jadgtrieb hat. Und das ist gerade bei Hütehunden, die ja eigentlich zum Schutz der Tiere da waren, seltsam. Ich will damit sagen, dass sie in reizarmer Umgebung guten Gehorsam zeigt, dass sie aber sobald sie einen Vogel oder eine Ente auf dem Wasser sieht, kein Stück mehr hört. Und das wäre ein noch größeres Problem wenn wir nicht ein riesiges Stück Land hätten das von einem Fluss begrenzt ist. Es ist echt anstrengend

Liebe Grüße.
P.S. Danke für das Kompliment, ich werds ihr sagen
Hast du auch Bilder von deinen Hunden hier? - Vor einem Moment
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