Könnte Trennungsangst entstehen?
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Hallo nochmal,
eine weitere Frage beschäftigt mich noch...und zwar möchte ich Ende Mai eine Hündin aus einer Auffangsstation in der Türkei aufnehmen. Allerdings habe ich für Ende des Sommers eine 4 wöchige Reise gebucht(die ist leider schon lange festgemacht, bevor ich sie gefunden hatte), was bedeuten würde, dass wir für diese Zeit getrennt wären.
Sie würde diese Zeit bei meinen Eltern verbringen, die sie dann bereits kennen wird.Die Tierschützer der Auffangstation hatten mir dazu geraten, sie nicht noch bis nach der Reise dort zu lassen, sondern sie für diesen Zeitraum in andere Obhut zu geben und meinten, sie würde das auch ohne große Probleme bewältigen.
Bis zum Antritt der Reise hätte ich ca. 2 1/2 Monate mit ihr und dann 4 Wochen Unterbrechung...Aus eurer Erfahrung heraus: Ist die Zeit vor der Reise mit ihr zu kurz? Könnten dadurch Trennungsängste bei ihr entstehen und sich damit zum Beispiel problematisch auf das Alleine bleiben nach meiner Rückkehr auswirken?
- Die Umgebung meines Elternhauses und meine Eltern selbst wird sie kennen...Ich danke schonmal für eure Ratschläge..
Liebe Grüße
- Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
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Das ist das Dumme, wenn man den Hund noch nicht kennt...
Das kann super gut gehen. Ich hab Corey aus der Urlaubspflege (ich hatte ihn in Pflege) im Endeffekt behalten, kam überraschend. Paar Wochen später fuhr ich nach Paris und er blieb bei meinen Eltern, die er bis dahin paar mal gesehen hatte.
Er mochte sie, aber er verkroch sich trotzdem 2 Tage unterm Bett und knurrte. Danach war alles gut.Mein anderer Hund, Monty, kann bis heute, nach jahren, nicht bei meinen Eltern gut bleiben...obwohl er sie mag.
Er ist dort ruhelos und das stresst meine Eltern sehr. Ein Teufelskreis...
Kennst du den Hund denn schon persönlich? Ist er schon in Deutschland?
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Nein, leider kenne ich sie noch nicht persönlich und hätte auch nicht die Gelegenheit dazu. Ist ein privater Tierschutzverband, der die Hunde über Flugpaten zu ihren neuen Menschen nach Deutschland bringt.
Die Mittel sind knapp und daher die Möglichkeiten beschränkt.
Ich habe mich unsterblich in diesen Hund verliebt, über Beschreibung und Bilder im I-Net und anschließende Telefonate mit den Tierschützern, sodass ich sogar den "Hund im Sack" übernehmen würde.Ich habe nur ein bisschen Angst davor, dass ich ihr das Alleinebleiben mühsam stressfrei angelernt habe und sie nach der Reise dann komplett zurückfällt, vielleicht die begründete Angst hätte bei jedem Mal, das ich das Haus verlasse, mich lange Zeit nicht wiederzusehen.
Auf der anderen Seite bringe ich sie ja zu meinen Eltern und würde sie dort "verlassen", das könnte eine andere Rahmenbedingung darstellen als die Situation in meiner Wohnung, wenn ich diese verlasse...?!
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Hallo,
unser Silver kam auch der T-Station aber aus Zypern.
Nun zu deiner Frage. Ich würde sie auch vorher aufnehmen. In der Zeit vor deinem Urlaub sollte natürlich viel Kontakt mit den Eltern sein. Evtl. auch mit Ihr zusammen bei den Eltern mal übernachten, sodass sie es als vertraut empfindet. Jeder Hund ist unterschiedlich, deshalb ist es nicht einfach zu beraten. Unser Silver z.B. ist trotz Vorgeschichte jeden Menschen sehr zugetan und er möchte sich mit fast Allen anfreunden, ein Charmeur eben. Für ihn ist es wichtig, dass er nicht allein ist (das üben wir gerade). Zusammenfassend würde ich den Hund vorher aufnehmen und mit den Eltern viel gemeinsam machen und abstimmen. Der Tagesablauf, Futter etc. sollte ~ geregelt sein (schafft Sicherheit).
Liebe Grüße aus der Nordheide
Ruth und Silver
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Ich glaube nicht, dass das für den Hund 'ne Katastrophe ist.
Überleg doch 'mal, wo der herkommt.
Für den ist im Moment alles besser als die Auffangstation.
Natürlich sollte er deine Eltern bis dahin gut kennen, und sie sollten superinteressant sein.
Vielleicht gebt ihr ihm immer wenn er da ist besonders tolles Futter (Pansen? hmm lecker), was es bei dir nicht gebt, oder du läaat ihn auch schon 'mal da.
Das klappt schon... -
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ich würde mich eher fragen, ob der hund hinterher wieder mit zu dir will, wenn die ihn zu sehr verwöhnen...
ist wahrscheinlich ein seiltanz, alles kann klappen, alles kann auch daneben gehen...
ich würd einfach abwarten und dann reagieren, wenns soweit ist...
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Zitat
ich würde mich eher fragen, ob der hund hinterher wieder mit zu dir will, wenn die ihn zu sehr verwöhnen...
ist wahrscheinlich ein seiltanz, alles kann klappen, alles kann auch daneben gehen...
ich würd einfach abwarten und dann reagieren, wenns soweit ist...
Ach, das ist wie bei Kindern....Oma und Opa sind zum Verwöhnen da

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ja, ist nur die frage, ob der hund weiß, wer oma und opa ist....

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ich würde ihn auch vor der Reise mal alleine bei deinen Eltern lassen dass er sich schon langsam dran gewöhnen kann.
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Vielen vielen Dank für eure Ratschläge und Hilfe!
Ich hatte schon Angst, lauter Vorwürfe für diesen Gedanken zu ernten, aber eure Reaktionen machen mir auf jeden Fall schonmal Mut.
Ich werde sie definitiv berücksichtigen und sehr viel Raum für Vertrauen und Wohlbefinden meinen Eltern gegenüber schaffen.
Sie mir 3 Monate "warm halten" zu lassen fände ich auch nicht richtig, ist für einen menschenbezogenen Hund einfach kein geeigneter Ort. Da ihr alle wahrscheinlich mehr Erfahrungen mit "eigenen" Hunden habt als ich, will ich euren Aussagen einfach mal Glauben schenken und die ganze Sache auf diese Weise angehen
Ich sage vielen Dank und eine schöne Nacht...
Liebe Grüße - Vor einem Moment
- Neu
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