Staubsauger - der Hundeverschlinger

  • Zitat

    Ich würde bei so einer Panik noch eins drauf setzen, und, so blöd es klingt, den Staubsauger wie ne Klette behandeln. Überall mitnehmen! Ich würde ihn sogar aufs Klo mitziehen.... Mit zum Bett, also daneben, in die Küche zum Kochen, mit raus .... Auch wenn die Leute blöd gucken. Und wenn sie dann cool bleibt, dann würde ich ihn in die Wohnung legen und laufen lassen, stundenlang, bis sie merkt, der tut auch dann nix.

    ehm Elliott, ich schlepp meinen schweren Dyson nicht mit bei der Gassigehrunde, ich kann de ja grad mal so heben und zum gewunschten Ort bringen mit den gefühlten 10 Tonnen, die der wiegt :lol:

  • Zitat

    Hey,

    danke für die schnellen Antworten.

    Also der Staubsauger steht momentan sws im Flur, sie muss da jeden Tag dran vorbei, was überhaupt keine Thema ist. Nur wenn sie halt merkt, dass ich den Staubsauger nehmen möchte oder sie den Eindruck hat, dass gleich gestaubsaugt wird, geht's los.
    Wenn ich sie in ein komplett anderes Zimmer setz, kratzt sie ununterbrochen an der Tür, es scheint sie zu nerven oder noch mehr zu verunsichern, wenn sie den böse Staubsauger hört, aber nicht sehen kann.

    Ich versuch beim nächsten Mal ihr ein Schweinsohr zugeben (sie liebt die abgöttisch) wenn ich wieder staubsaugen muss. Soll ich sie dabei anleinen, damit sie die Situation aussitzen muss? (sie kennt das anleinen in ihre Ecke schon, das heißt soviel wie ich kümmer mich drum, bleib du liegen oder sitz es aus und dann merkst du wie unspektakulär es ist) Sagen wir mal sie ist nicht angeleint und sogar das Schweinsohr hält sie nicht ruhig, was sollte ich dann machen? Man will ja vorbereitet sein^^

    Stell den Sauger auch mal in andere Räume jede Tag oder zweiten ein anderer Raum wo ihr euch aufhaltet.Würde den auch einfach hin und wieder mal rumrücken sprich in die Hand nehmen wieder zurück stellen und sich wieder mi anderen Sachen befassen.Ziel sollte es generell sein das Hundi ohne angeleint zu sein auf dem Platz bleibt.Schick sie immer und immer wieder auf ihren Platz bis sie schnallt das sie sich einfach nicht um den Sauger zu scheren hat.

  • clickerst du?
    wenn ja,
    würde ich das ganze in viel kleinere schritte unterteilen und clickern.
    die schritte müssen so klein sein, dass hund sie ohne große probleme meistern kann.
    ansonsten, eben ohne clickern, positives handeln belohnen.

    das reale staubsaugen in dieser zeit immer ohne hund machen (garten, anderes stockwerk, nachbar,....)

    erstmal würde ich das tolerieren des staubsaugers üben,
    später dann, die plätze an denen er sich aufhalten soll.

    1. schritt:
    also staubsauger steht im raum,
    du klickerst das staubsauger anschauen oder
    einfach ruhiges verhalten oder
    verlangst eine aufgabe, die hund sicher kann z.b. ein sitz

    2. schritt:
    du bist zwischen staubsauger und hund und verringerst deine distanz zum staubs.
    hund bekommt eine aufgabe, z.b. "sitz" und du clickerst das ausführen des kommandos
    vielleicht fliegt ja mal ein leckerchen richtung staubsauger etc....

    3. schritt:
    du nimmst den staubsauger (nicht anschalten) in die hand .....
    und lässt den hund wieder einige aufgaben machen.
    usw.

    achte daruf nur kurze (5min.) aber häufige (3xtägl.) trainngseinheiten zu machen,
    der hund sollte immer relativ entspannt sein.

    das schöne dabei ist,
    dass sich dieses training auf lange sicht, nicht nur auf den staubsauger auswirkt

    viel erfolg
    anja

  • Zitat

    ehm Elliott, ich schlepp meinen schweren Dyson nicht mit bei der Gassigehrunde, ich kann de ja grad mal so heben und zum gewunschten Ort bringen mit den gefühlten 10 Tonnen, die der wiegt :lol:

    Kann man den nicht ziehen? XD also unser Säuger hat Rollen... Also kann der Rollen. Die Größere Angst bei mir wär, wie reagieren die Leute, wenn ich mitten in Nürnberg mit'm Staubsauger Gassi gehe xD

  • Aaronima
    nein ich clicker nicht, werde diese Übungen aber mal so versuchen, klingt gut :)

    Elliott
    ach die Leute im Viertel kennen mich schon und da wär mit dem Staubsauger spazieren gehen, nichts mehr worüber man sich wundern müsste :headbash:

  • Ich hoffe ich habs nich überlesen, aber seit wann versucht ihr denn, das Problem in den Griff zu kriegen?
    Teddy hatte früher auch ziemlich Angst.
    Ganz wichtig bei der Sache finde ich Berechenbarkeit. Ich nehme immer die gleiche Route, sauge die gleichen Ecken und Räume in derselben Reihenfolge. So weiß Hundi immer wo sich das Monster als nächstes hinbewegen wird. Es hat über ein Jahr gedauert, aber mittlerweile tauschen wir ganz automatisch die Räume, der Hund hat dabei keinen Stress, er kennt das einfach so und verlässt sich darauf, dass ich ihn damit nicht behellige (früher wurde er abgesaugt, weil er so haart :mute: ).

    Das Problem beim Üben ist ja, dass du nicht in Ruhe und konsequent üben kannst, du musst ja schließlich auf zwischendurch wirklich mal saugen. Stellt sich die Frage, wird es besser, wenn man eben eine feste Abfolge einführt, vielleicht mehrmals täglich diese schnell abfährt und dabei den Hund immer auf die gleichen Plätze verweist.
    Bei uns hat das dazu geführt, dass der Hund den Staubsauger in seiner Anwesenheit akzeptiert, sich eben damit arrangiert hat.

  • Zitat

    Aaronima

    Elliott
    ach die Leute im Viertel kennen mich schon und da wär mit dem Staubsauger spazieren gehen, nichts mehr worüber man sich wundern müsste :headbash:

    Ja kennen tun die mich auch hier. Ich bin die, deren Hund immer der alten ihre Einkäufe schleppt. :headbash:
    Aber wenn ich mitm Staubsauger Gassi gehen würde, würden sie mich sicher einweißen lassen. :rollsmile:

  • Zitat

    Ich hoffe ich habs nich überlesen, aber seit wann versucht ihr denn, das Problem in den Griff zu kriegen?
    Teddy hatte früher auch ziemlich Angst.
    Ganz wichtig bei der Sache finde ich Berechenbarkeit. Ich nehme immer die gleiche Route, sauge die gleichen Ecken und Räume in derselben Reihenfolge. So weiß Hundi immer wo sich das Monster als nächstes hinbewegen wird. Es hat über ein Jahr gedauert, aber mittlerweile tauschen wir ganz automatisch die Räume, der Hund hat dabei keinen Stress, er kennt das einfach so und verlässt sich darauf, dass ich ihn damit nicht behellige (früher wurde er abgesaugt, weil er so haart :mute: ).

    Das Problem beim Üben ist ja, dass du nicht in Ruhe und konsequent üben kannst, du musst ja schließlich auf zwischendurch wirklich mal saugen. Stellt sich die Frage, wird es besser, wenn man eben eine feste Abfolge einführt, vielleicht mehrmals täglich diese schnell abfährt und dabei den Hund immer auf die gleichen Plätze verweist.
    Bei uns hat das dazu geführt, dass der Hund den Staubsauger in seiner Anwesenheit akzeptiert, sich eben damit arrangiert hat.

    Das ist mal was, was bei Stella echt fruchten könnte, sie liebt strukturierte Abläufe, ohne diese ist sie mittlerweile verloren. Ich versuche mal immer die gleichen Staubsaugrouten einzuhalten und vielleicht sogar jeden Tag ein bissche zu staubsauge und wenn ich den Apparat nur 5 Minuten anmach um mit ihr zu trainieren. Versuchen ihr die Panik abzugewöhnen, versuch ich seit einem guten Monat, ohne Erfolg, aber aufgegeben wird nicht, irgendwann wird sie's schon begreifen :)

  • das problem ist,
    dass sie in panik nicht lernen kann,
    keine angst zu haben.

    du musst wirklich früher ansetzen.

    mein hund hat keine angst oder panik vor einem staubsauger,
    aber sie sind ihm nicht geheuer und er verlässt dann mal den raum oder geht aufs sofa.
    bei ihm brauchte ich nicht groß üben, sondern habe ihm eben handlungsalternativen (sofa, anderer raum angeboten).

    aber bei einer solch großen angst brauchts m.M. nach wirklich ruhe, zeit und übung.

    macht ja auch spaß zu sehen,
    wenn hund mut fasst...

  • Da ist dann eben die Frage, wie soll man bei solchen alltäglich wichtigen Dingen sonst weiterkommen. Da Hundi ja gleich hochdreht sobald Frauchen den Staubsauger anfasst und sie ja trotzallem irgendwie saugen muss, bleibt ja nicht viel anderes, als auf eine Art Abstumpfung zu hoffen.
    Ich würde eben mir eine Strecke überlegen und die dann im absoluten Schnellverfahren abklappern, damit Hundi auch nicht so lange im Stress ist, aber eben vielleicht die Chance hat, eine Regelmäßigkeit zu erkennen, einerseits in dem Bewegungsablauf des Feindes und andererseits, dass eben nie was passiert.

    Teddy war auch kein Paniker, aber bei uns hat das so geklappt, mit Abstand zum Staubsauger und Vorhersehbarkeit für den Hund.

    Mir würde ansonsten keine praktikable (!!!) Methode einfallen.

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