Suche Rat bei "dominanten" Verhalten
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Es geht um Pastis, Pastis lebt seit November bei uns, ist jetzt 10 1/2 Jahre alt, kommt aus Spanien, ist nicht kastriert und hat einen innenliegenden Hoden.
Als er hier ankam, schnüffelte er an jedem anderen Hund, interessierte sich aber sonst nicht weiter für diese, Hauptsache er konnte ständig und überall markieren.
Mittlerweile hat er sich da jedoch stark verändert, was mir überhaupt nicht gefällt.
Allerdings vermute ich bei ihm fast, das er so reagiert weil er nicht kastriert ist, er wirkt für mich sehr dominant.Normalerweise bin ich kein Freund von solchen Aussagen, bei ihm passt da jedoch so einiges.
Um es mal näher zu beschreiben:1.Hat ihn anfangs ein Hund angepöpelt, interessierte es ihn null, mittlerweile lässt er sich das nicht mehr gefallen und möchte grollend zu dem anderen hin.
2.Er maßregelt jeden! anderen Rüden, egal ob diese noch Welpen sind oder nicht. Ebenfalls grollend weißt er diese zurecht.
3. Nach fast jedem Urinieren bzw markieren scharrt er kräftig und intensiv.
4. Unsere Hündin ist "seine" er hasst es wenn sie mit anderen Hunden spielt, ich muss ihn dann immer anleinen.
Er leckt teilweise sogar den Urin von ihr auf.Mag sein, das ich da nun völlig falsch liege, aber für mich wirkt das irgendwo Hormongesteuert, was meint ihr dazu?
Ich frage mich nun, ob ein Kastrationschip hier evtl das richtige wäre.
Eine Kastration kommt aufgrund des Alters und der größeren OP nicht in Frage.Was sagt ihr dazu?
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9. April 2012 um 09:57
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Suche Rat bei "dominanten" Verhalten - Vor einem Moment
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Hallo,
er kann ja auch anders.
Ich würde ihn eben von Rüden fernhalten und ihn nicht mehr hinlassen.Des Weiteren würde ich daran arbeiten, dass er keine Hunde anpöbelt.
Ob Dir ein Chip helfen wird bezweifel ich.Liebe Grüße
Steffi
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Zitat
Eine Kastration kommt aufgrund des Alters und der größeren OP nicht in Frage.
Ich würde die Sache mit dem innenliegenden Hoden nicht auf sich beruhen lassen, denn er kann entarten.
Hier würde ich in Absprache mit dem TA eine OP vornehmen lassen. -
Der Kastrationschip ist wirklich eine gute Sache und du kannst es ja ausprobieren ohne eine irreversibele OP machen zu lassen, aber ich denke auch, dass der Erfolg NICHT durchschlagend sein wird.
Viel von dem was er zeigt ist über Jahre eingeschliffenes, erlerntes Verhalten...das würde nach einer Kastration wahrscheinlich fast unverändert bleiben.
Weiterhin lesen sich die aufgeführten Verhaltensweisen eher danach, dass es ressourcenverteidigendes Verhalten - teilweise gepaart mit situativen Dominanzbestrebungen - ist.
Daran ändert keine Kastration etwas.
Du wirst einiges über Erziehung verbessern können und bei einigen Dingen wirst du Management betreiben müssen...einen anderen Weg sehe ich da nicht...Die Problematik mit dem innenliegenden Hoden hab ich jetzt mal aussen vor gelassen...damit kenne ich mich einfach zu wenig aus, um da eine hilfreiche Antwort geben zu können...
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Der innenliegende Hoden wurde und wird regelmäßig mit Ultraschalluntersuchungen überprüft. Unser Tierarzt rät von einer Kastration ab, solange der Hoden so unauffällig bleibt.
Wie sollte ich denn am besten reagieren wenn er prollt?
Einfach nur anleinen und ausweichen ist nicht Sinn der Sache.
Ich möchte da schon dran arbeiten, sodass ich normal an anderen Rüden mit ihm vorbeigehen kann.Bisher reagiere ich dann, das ich Pastis zurechtweise, sprich er hört ein Nein von mir und wird gelobt wenn er ruhig ist. Das funktioniert allerdings nicht immer.
Also mit etwas Pech muss ich sein Verhalten akzeptieren und kann nichts dran ändern?
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Zitat
Der innenliegende Hoden wurde und wird regelmäßig mit Ultraschalluntersuchungen überprüft. Unser Tierarzt rät von einer Kastration ab, solange der Hoden so unauffällig bleibt.
Wie sollte ich denn am besten reagieren wenn er prollt?
Einfach nur anleinen und ausweichen ist nicht Sinn der Sache.
Ich möchte da schon dran arbeiten, sodass ich normal an anderen Rüden mit ihm vorbeigehen kann.Bisher reagiere ich dann, das ich Pastis zurechtweise, sprich er hört ein Nein von mir und wird gelobt wenn er ruhig ist. Das funktioniert allerdings nicht immer.
Also mit etwas Pech muss ich sein Verhalten akzeptieren und kann nichts dran ändern?
Genau das würde ich machen. Ihn anleinen und mit ihm weggehen, wenn er herumprollt. Ist er ruhig, wird er gelobt, prollt er, wird der aus der Situation geschickt. Fertig! :)
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