Grobmotorischer großer Hund und kleiner empfindlicher Hund
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Hallo,
ich habe am Sonntag einen Pflegehund übernommen zu meiner Shih tzu Hündin dazu. Nun der Pflegehund ist nun größer als angenommen und größer als angegeben. 56 cm Schulterhöhe.
Die beiden Mädels verstehen sich eigentlich ganz gut bis auf das typische ressourcen verteidigen etc. Da funk ich dann aber dazwischen oder Sorge dafür das sie auf ihren Plätzen bleiben wenn es was zu kauen gibt.Die große (knapp 20kg) ist 3 Jahre alt und recht grobmotorisch und stürmisch. Meine kleine (7,6kg) findet das nicht soo prickelnd.
Heute hatten wir zB eine Situation, da hat die kleine eine Spielaufforderung gemacht und die große hat mitgemacht, alles wunderbar. Die große hat sich nur mehr oder weniger ausversehen auf die kleine voll drauf geschmissen. Der kleinen hat es weh getan und sie ist explodiert.
Es gab großes gezeter und die kleine die kennt dann kein Ende und zetert bis die große dann auch was gesagt hat bzw ich dann dazwischen bin. Bei der großen war es ein "Wuff Wuff" (lass mich endlich in ruhe) sag zumindest so aus.Die Überlegung war eigentlich den Pflegehund zu behalten wenn alles gut läuft. Nun wie soll ich das denn nun einschätzen ? ICH persönlich würde sagen es läuft nicht gut. Die große ist zu stürmisch damit kommt der kleine hysteriker nicht klar. Könnte man der großen beibringen vorsichtiger zu spielen ?
Ich muss zugeben ich bin da gerade sehr ratlos und weiss nicht wie ich weiter verfahren soll.Danke schon mal im voraus.
lg -
5. April 2012 um 21:28
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Das kann man schon managen und bei BEIDEN Hunden einen Gewöhnungs- und Lernprozess in Gang setzen.
Das musst DU aber anleiten...du stoppst und korrigierst jedes zu aufdringliche, zu körperliche Verhalten der Großhündin und genauso machst du es jedesmal, wenn die Kleinhündin mit "Kanonen auf Spatzen schießt" wo auch ein Knurren oder Fletschen gereicht hätte. -
Also mit Pflegehunden - wo kommt sie her, wie ist die Geschichte - kenn ich mich persönlich nicht so aus..
Aber im Gründe können Hunde das lernen. Wie bei meinem...er ist knapp 70cm und hat 34 kg - also schlank, aber gewicht ist Gewicht - unde er ist erst jetzt mit knapp 1,5 Jahren soweit, dass er mit kleineren echt toll spielt. Vorher war es eben das tollpatschige und noch nicht selbst Herr über den Körper sein und später ein wenig Respekt und Vorsicht walten zu lassen...
Kommt wohl drauf an, was sie bisher kennt?! Ansonsten hört es sich für meine Begriffe eher an, dass sie zwar tollpatschig und zu grob ist, aber sich deine kleine dann im "regeln" verliert und massiv ungerecht wird, wo die große dann irgendwann auch keinen Bock mehr hat... -
Zitat
Das kann man schon managen und bei BEIDEN Hunden einen Gewöhnungs- und Lernprozess in Gang setzen.
Das musst DU aber anleiten...du stoppst und korrigierst jedes zu aufdringliche, zu körperliche Verhalten der Großhündin und genauso machst du es jedesmal, wenn die Kleinhündin mit "Kanonen auf Spatzen schießt" wo auch ein Knurren oder Fletschen gereicht hätte.Also, sprich wenn die große zu stürmisch wird direkt das Spiel bei beiden unterbrechen. Und wenn die kleine ein Ausraster kriegt wegen einem Fuß tritt zB. anleinen und Auszeit ?
@Sandschiffchen
Sie ist 3 Jahre alt und kennt denke ich nur "spiel" mit fast gleich großen Hunden oder größeren eben. Mit kleinen denke ich nicht. Sie benimmt sich auch eben sehr Welpenhaft. Ist auch sehr früh kastriert worden.Danke für die Antworten. Das hilft mir schon mal sehr.
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Zitat
Also, sprich wenn die große zu stürmisch wird direkt das Spiel bei beiden unterbrechen. Und wenn die kleine ein Ausraster kriegt wegen einem Fuß tritt zB. anleinen und Auszeit ?
Ja...so ungefähr hab ich mir das gedacht...
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ok, danke schön. Ich werde es mal so handhaben jetzt. Und hoffen das es sich zügig bessert, vielleicht darf sie dann doch bleiben. Falls jemand noch tips hat, gerne her damit.
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Zitat
Also, sprich wenn die große zu stürmisch wird direkt das Spiel bei beiden unterbrechen. Und wenn die kleine ein Ausraster kriegt wegen einem Fuß tritt zB. anleinen und Auszeit ?
Einmal das und dann auch noch alle recht ruhigen Interaktionen, in der die Grosse (gilt für den Kleinen aber auch!) sich vorsichtig verhält, verbal bestätigen (geht auch mit Clickern, aber die Stimme hat man immer dabei). Also Momente, in denen der Grosse sich sichtlich zurücknimmt, oder betont auf den Kleinen achtet, um ihn nicht umzurennen. Der Hund soll ja nicht nur lernen, was nicht geht, sondern auch die Alternative kennen lernen. Das ist jeweils mehr ein ruhiges, beiläufiges Loben, aber damit signalisiert man dem Hund sehr deutlich, ähnlich wie beim Topfschlagen "heiss - kalt", was für ein Verhalten gewünscht ist.
Im Verlauf entwickelt sich das dann meist so, dass man nicht mehr komplett das Spiel abbrechen muss, sondern einfach ein "voooorsicht" oder "laangsaam" oder was auch immer einwirft, wenns zu doll wird.
Mit ein wenig Unterstützung lernen die beiden das recht schnell!
LG, Chris
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Das Problem habe ich bei meinen beiden Hunden auch. Aber meinem Rüden beizubringen etwas vorsichtiger zu sein scheint mir unmöglich.
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Ich denke auch das es sich erst einspielen muss und in der Zeit musst du das managen wenn es zu grob wird.
Unsere Buffy ist auch 20Kg schwer und 60cm hoch, Rowdy 40cm bei 8Kg, Fussel 32cm bei 8Kg und da musste ich auch schon so manches Mal eingreifen, das Buffy den Fussel nicht plattrennt. Nun reicht ein Hey oder Schluss.
LG Sabine
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Zitat
Im Verlauf entwickelt sich das dann meist so, dass man nicht mehr komplett das Spiel abbrechen muss, sondern einfach ein "voooorsicht" oder "laangsaam" oder was auch immer einwirft, wenns zu doll wird.
Mit ein wenig Unterstützung lernen die beiden das recht schnell!
LG, Chris
Ja, so ist das auch gut erklärt!

Ich muss jetzt nur ein wenig lächeln, weil ich das schon öfter erlebe und uns so fremde Leute mit Hund entgegen kommen. Voooooorsichtig .... laaaangsam ..... nicht so dooooll und zum Schluss lag einer unserer beiden Zerge bald platt auf dem Boden, wenn ich nicht eingegriffen hätte, weil das Pony nicht zu bändigen war
LG Sabine
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