Emma "schüttelt" Nachbarshund
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Hallo ihr Lieben,
am Wochenende ist was passiert, was mir auf jeden Fall zu denken gibt:
Kröte war mit ihrer Lieblingsfreundin Biene (Dackel) im Garten und beim spielen, hat Emma Biene auf einmal in den Nacken "gebissen" und sie "geschüttelt" :o0: Hab sie erstmal an die Seite genommen und ihr mit Schluss zu verstehen gegeben, dass es jetzt vorbei ist mit spielen...
Biene hat sich erstmal unterm Busch versteckt, was ich auch verstehen kann (aber das macht sie schonmal auch ohne Grund).
Heute waren wir wieder bei der Nachbarin und Emma war wieder ziemlich grob beim spielen für mein Verständnis... reinbeißen... zwicken... und Biene hat auch zum ersten mal gequitscht! macht sie sonst nie!
Muss ich dazwischen gehen oder sollte ich das lieber laufen lassen? Wie ist das schütteln zu deuten? "Mutter" maßregelt Welpen? oder doch eher als "Totschüttelversuch"?
Bin im Moment ein bisschen ratlos...
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2. April 2012 um 18:34
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Emma "schüttelt" Nachbarshund - Vor einem Moment
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Für meine Begriffe ist Schütteln kein Maßregeln mehr und ein absolutes No Go.
Henry hat auch schon 2x einen anderen Hund geschüttelt und da war er eindeutig stinke sauer .
Selbstredend hab ich ihn sofort runtergpflückt.Und ich wüsste auch nicht, welche Hundemutter ihre Welpen zwecks Maßregelung schüttelt....
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Hmm... ist die Situation denn gekippt und hat Emma (evenuell schon im Vorfeld) auch andere Anzeichen von Agression gezeigt (steif werden, drohfixieren, knurren etc.), oder passierte das aus dem Spiel heraus?
Wenn das ganze völlig flüssig aus einer Spielsituation heraus gezeigt wurde, und keinerlei andere Agressionsanzeichen zu sehen waren, mag es auch eine Sequenz aus dem Beutefangerhalten gewesen sein.
Das machte es natürlich nicht unbedingt besser, denn auch das kann bei kleineren Hunden unangenehm enden. Aber es wär schon wichtig, um die Situation einzuschätzen, zu klähren, aus welcher Motivation heraus Emma dieses Verhalten gezeigt hat.
Schütteln als Agressionsverhalten ist wirklich schon ziemlich ernst einzuordnen, da es definitiv in Richtung Beschädigungs- oder gar Tötungsabsicht geht. Außerdem würde es darauf schließen lassen, das zwischen den beiden Hündinnen irgendwas grundsätzlich nicht stimmt. Ich würde sagen, wär es in diesem Fall Agressionsverhalten, gibt es eine starke Konkurrenz zwischen Emma und Biene - zumindest aus der Sicht von Emma. Da du aber schriebst, dass sie "beste Freunde" wären, und gehe ich davon aus, dass du das richtig einschätzt, würde mich eine solch heftige Agression völlig ohne Vorzeichen doch etwas wundern.
Schütteln als Teil des (vielleicht auch nur abgeschwächt im Spiel gezeigten) Beutefangverhaltens ist da komplett anders einzuodnen, weil es Teil des Jagdtriebs ist.
Verbieten würde ich es in jedem Fall. -
Deine Emma ist nun gut 1 Jahr...., da musst du ihr wohl zeigen wo's lang geht! Nicht da lang, wo deine Vierpfote denkt! Viel Spaß bei der Erziehung der " Wilden "...!

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Schütteln ist keine Maßregelung mehr. Aber Brazzi hat recht, es kann sowohl Aggression als auch Beutefang sein. Wichtig wäre, mehr über die Entstehung der Situation zu wissen....
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...mein Gott... hab Aggression überall mit nur einem g geschrieben... peinlich...

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Wenn die Hündinnen sich eigentlich mögen, Emma also nicht von vornherein aggressiv auf die Kleine losgeht, ist das ziemlich sicher ein ins Jagdverhalten überkippendes Spiel: die beiden spielen sich so "heiß", das die Größere plötzlich in richtiges Jagdverhalten abkippt. Das tut sie nämlich: sie setzt dazu an, die "Beute", die sie vorher im Spiel überwältigt hat, totzuschütteln. Etwa so, wie sie vermutlich im Spiel einen Lappen oder ein Tau schüttelt.
Daß das absolut kein Spaß mehr ist, zeigt dir ja die Reaktion des Dackels sehr genau. Wenn du sowas nicht von vornherein unterbinden kannst, indem du das Spiel unterbrichst, bevor Emma zu sehr "heißgelaufen" ist, laß die beiden nicht mehr miteinander spielen. Bei dem Größenunterschied und dem empfindlichen Rücken gerade eines Dackels kann die halbstarke Emma da nämlich ganz schnell ganz schwere Verletzungen verursachen.
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schütteln ist keine Maßregelung weswegen der Nackenschüttler als Sanktionsmaßnahme völlig ungeeignet ist.
Das machen Hunde nur mit Beute um das Genick zu brechen. -
Ich würde rein intuitiv jetzt mal sagen, dass Emma eher ins Jagtverhalten gegangen ist... Die beiden spielen sonst immer ganz lieb miteinander... Biene ist auch schnell unterwürfig... Auf der andere Seite ist Emma beim spielen schon immer grober gewesen...
Zur Begrüßung hat Emma erstmal die Pfote auf den Kopf bekommen! Emma fand es dann aber irgendwann nicht mehr toll, wenn ich auf ihren Kopf getapt habe
Also hat sie das Verhalten schnell wieder abgelegt.Ich werde also ab jetzt ein großes Augenmerk auf ihr Spielverhalten mit Biene legen. Emma muss auch merken, dass hier nicht immer nach ihren Regeln gespielt wird.
Wie reagiere ich denn am besten, wenn sowas wieder passiert? Emma runter nehmen und in die Wohnung oder auch "grober" zu ihr werden? Oder wie was wann?
Vielen Dank erstmal für eure schnellen Antworten!!
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Mit der Hand den Kopf anfassen, auch wenns nur zum Tätscheln gemeint ist, ist für Hunde ein Drohgeste und jeder Hund weicht dann erstmal zurück.
Wenn sowas nochmal passiert würde ich schon dazwischen gehen. Aber bitte vorsichtig und nicht so dass du deinen Hund erschreckst und er denkt er müsse seine "tolle Beute" vor dir verteidigen und dann noch energischer wird. - Vor einem Moment
- Neu
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