Begrüßung von Fremden/Autos
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Nächte Woche fängt das Training jedenfalls mit einer Freundin an und ich hoffe, dass es gut klappt. Dachte mir, dass ich einfach jetzt jeden angekündigten Besuch bitten werde, kurz zu Übungszwecken zu dienen.

Ja, so würde ich es auch erst einmal versuchen. Ich habe ein ähnliches Problem mit Lucky, er will auch jeden begrüßen. Und nicht nur unseren Besuch oder bekannte Leute, nein, er will auch jedem wildfremden auf der Straße "Hallo" sagen. Das nervt total und mir ist es bisher auch noch nicht gelungen, ihm das abzugewöhnen ...er ist halt einfach zu freundlich :/ Mit was negativem soll er fremde Menschen ja auch nicht in Verbindung bringen, also muss man eine Lösung finden, die den Hund zwar abhält, überall sofort hinzulaufen, er es aber nicht als Bestrafung ansieht, sondern von sich aus nicht mehr hingeht, weil er kein Interesse mehr daran hat. Das Problem bei uns ist, dass er auch immer wieder die Aufmerksamkeit von den Leuten bekommt, die freuen sich immer über ihn, weil er ja soooooo freundlich ist. Ich bitte die Leute jetzt auch schon immer von weitem, ihn doch bitte einfach zu ignorieren, ihn gar nicht zu beachten und einfach vorbei zu laufen. Nun ja, manchmal klappt es und manchmal nicht, weil sie das dann genauer erklärt haben wollen oder irgendwelche Fragen stellen, warum weshalb wieso sie ihn nicht beachten sollen ...na ja, dann ist das Training auch schon wieder im Eimer
Wir wollen uns jetzt auch Übungs-Personen suchen, die vorab eingeweiht sind und dann notfalls auch mal deutlich "Nein" zu ihm sagen, wenn er mal wieder uuuuunbedingt auf sie zustürmen will. Vielleicht verliert er ja so irgendwann mal das Interesse 
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Hi,
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Ist doch egal obs die eigene Einfahrt ist oder die Strasse.
Als wir noch am Betrieb gewohnt haben und die Betriebsfahrzeuge raus und reingefahren sind, wurden die Hunde abgerufen und ins Gehorsam genommen, weil sie nämlich auch gern hingelaufen wären um Hallo zu sagen.
Natürlich lernt dein Hund nach zig Wiederholungen, welches Verhalten gewünscht ist, also zu dir kommen und Leckerchen abstauben.
Viel Spaß beim Üben.
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er ist halt einfach zu freundlich Mit was negativem soll er fremde Menschen ja auch nicht in Verbindung bringen, also muss man eine Lösung finden, die den Hund zwar abhält, überall sofort hinzulaufen, er es aber nicht als Bestrafung ansieht, sondern von sich aus nicht mehr hingeht, weil er kein Interesse mehr daran hat. Das Problem bei uns ist, dass er auch immer wieder die Aufmerksamkeit von den Leuten bekommt, die freuen sich immer über ihn, weil er ja soooooo freundlich ist.
Genau, das ist der Punkt.
Ich werde es jetzt mit diversen Freunden probieren und hoffe, dass sie das dann auch auf fremde überträgt. Es passiert vielleicht einmal im Monat, dass wir beide in der Einfahrt sind & zufällig der Nachbarsjunge Freunde da hat oder so. Von daher kann ich es mit Fremden schlichtweg nicht üben - aber ich glaube, wenn man es mit vielen Freunden in verschiedenen Situationen übt (mal kommt wer aufm Rad, mal kommen mehrere gleichzeitig, mal mit dem Auto, etc.), dann sollte das auch bei Fremden klappen.
Mir ist aber eben auch sehr wichtig, dass sie die Menschen auf Erlaubnis hin begrüßen darf. Ich bin ja unendlich froh, dass sie so menschenliebend ist.
Zitatna ja, dann ist das Training auch schon wieder im Eimer Wir wollen uns jetzt auch Übungs-Personen suchen, die vorab eingeweiht sind und dann notfalls auch mal deutlich "Nein" zu ihm sagen, wenn er mal wieder uuuuunbedingt auf sie zustürmen will.
Also übst du dann ohne Schleppleine, sondern über ignorieren?
Ich hatte nämlich vor, sie an die Schleppe zu nehmen und zu mir zu rufen. Die Schleppe wollte ich für den Fall nutzen, dass sie doch zur Person hinstarten möchte. Also ich will vermeiden, dass sie überhaupt hinkann. Und wenn das dann sicher klappt, die Schleppleine immer öfter weglassen usw.ZitatVielleicht verliert er ja so irgendwann mal das Interesse
Das bezweifel ich bei Mia.
Und das ist auch eigentlich gar nicht mein Ziel. Ich will eigentlich nur, dass sie sich unter Kontrolle hat und wenn ich sie lasse, darf sie hin. Oder meintest du das so?ZitatViel Spaß beim Üben.
Danke!
Werde über (Miss)Erfolge berichten und bin für weitere Tipps/Ideen weiterhin sehr dankbar! -
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Also übst du dann ohne Schleppleine, sondern über ignorieren?Na ja, bei uns ist die Situation ja noch etwas anders als bei euch. Uns geht es mehr darum, dass er draußen, also außerhalb des Grundstückes, nicht zu jedem hin will bzw. soll. Da ist er eh´ meist an der Leine, auf/an der Strasse sowieso. Das hält ihn aber nicht davon ab, die Leute trotzdem unbedingt begrüßen zu wollen. Der legt sich dann einfach hin oder zieht wie irre an der Leine. Da kann ich machen, was ich will, der ignoriert mich und sämtliche Ansagen und Kommandos werden einfach nicht gehört. Und wenn die Leute dann noch stehenbleiben und ihn vielleicht sogar noch ansprechen, mach ich mich oft echt zum Obst
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Das bezweifel ich bei Mia.
Und das ist auch eigentlich gar nicht mein Ziel. Ich will eigentlich nur, dass sie sich unter Kontrolle hat und wenn ich sie lasse, darf sie hin. Oder meintest du das so?Ja, so meinte ich das auch
Er darf ja begrüßen, aber eben nur, wenn er "darf" und nicht jeden wildfremden, den er noch nie zuvor gesehen hat und Frauchen steht dann da wie ein Nappel mit dem auf dem Boden liegenden Hund an der Leine, der partout nicht weitergehen mag, bevor er begrüßt hat oder begrüßt wurde :/ -
Ein menschenfreundlicher Hund wird nicht seine Gesinnung ändern, nur weil er klare Grenzen gesetzt bekommt.
Er bekommt nur eine Vorgabe, wie er sich verhalten soll. Nicht, wie er andere Menschen empfinden soll.Wenn dein Hund das Nein akzeptieren würde, würde er sich ruhig an deiner Seite verhalten und sich nicht einfach fallen lassen oder an der Leine zerren.
Das setzt voraus, dass er es gewohnt ist, sich an deinen Aktionen zu orientieren und sich zurückzunehmen.Lucky Hund : ich würd mal überlegen, wo im Alltag er seinen Willen bekommt, wann du nachgibst und lediglich auf ihn reagierst.
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Ein menschenfreundlicher Hund wird nicht seine Gesinnung ändern, nur weil er klare Grenzen gesetzt bekommt.
Hab ich nicht behauptet und das glaube ich auch nicht. Aber ich weiß, dass man einem Hund so manches, was er einmal gern gemacht/gemocht hat, ordentlich vermiesen kann.
Und das möchte ich eben unter allen Umständen ausschließen und werde es daher erstmal auf die liebe Tour machen.
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Wenn dein Hund das Nein akzeptieren würde, würde er sich ruhig an deiner Seite verhalten und sich nicht einfach fallen lassen oder an der Leine zerren.
Das setzt voraus, dass er es gewohnt ist, sich an deinen Aktionen zu orientieren und sich zurückzunehmen.Lucky Hund : ich würd mal überlegen, wo im Alltag er seinen Willen bekommt, wann du nachgibst und lediglich auf ihn reagierst.
Genau das ist ja mein Problem, dass er das "Nein" in diesen Momenten meist eben nicht akzeptiert und ich nicht weiß, wie ich das "Nein" in diesen Momenten durchsetzen soll. Er ist ja nicht grundsätzlich ungehorsam oder unerzogen, er weiß sehr wohl, was "Nein" bedeutet, aber er liebt nun mal alle Menschen, insbesondere Kinder und da schaltet er halt einfach ab :/
Ich sag´s mal so: Andere haben Leinenpöbler oder menschenscheue oder auf Menschen aggressive Hunde und schaffen es nicht, den Hunden das abzugewöhnen und ich habe halt ´nen Leinenschmuser und Menschenbegrüßer, was ich ihm auch nicht so einfach abgewöhnen kann ...vom Ding her in etwa das gleiche, nur andersrum
Ich glaube ja, dass es was damit zu tun hat, dass er von einer spanischen TSO kommt, wo er schon als Welpe abgegeben wurde und bis zu seinem 6. Monat gelebt hat, danach Pflegestelle und dann erst zu uns. Er war es also von Anfang an gewohnt, dass sich verschiedene und mehrere Leute um ihn kümmern und ihn versorgen und offensichtlich wurde er auch immer sehr gut behandelt und dass er deshalb einfach alle Menschen mag. Ich weiß es nicht, wäre aber eine Erklärung für seine extreme Freundlichkeit und Offenheit. Na ja, wie auch immer, wir arbeiten ja fleißig und täglich dran und etwas besser ist es ja schon geworden, wenn ich an unsere Anfangszeit denke ...oh Gott! Und auch die Bindung zu uns wird ja stetig fester und enger, von daher hört er ja vielleicht auch irgendwann mal von ganz alleine damit auf, die ganze Weltbevölkerung als ein riiiiiesengroßes Rudel anzusehen
Aber jetzt ist auch genug über mich gequatscht, ist ja nicht mein Thread
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Also ich kann von meinem Bandit sagen, dass er von der 11. Woche an gelernt hat, auf mein Nein zu reagieren, er aber auf Kontaktangebote von anderen Leuten nach wie vor reagiert.
Nicht im Sinne von Hinzerren oder gar Hinlegen, aber eben körpersprachlich, beschwichtigend, also daß der Hund den Reiz komplett ausblendet oder Fremde ignoriert, ist ja nicht nötig.
Er soll halt nur die Füße still halten, gell ?
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Also ich kann von meinem Bandit sagen, dass er von der 11. Woche an gelernt hat, auf mein Nein zu reagieren, er aber auf Kontaktangebote von anderen Leuten nach wie vor reagiert.
Ähm, ja. An dieser Stelle muss ich mir halt leider eingestehen, dass der kleine, putzige Miawelpe immer jeden begrüßen durfte.
Deshalb muss ich das jetzt nachholen, was du damals schon gemacht hast. Wird sicher schwieriger, weil sie jetzt schon 13 Monate alt ist - aber ich denke, das kriegen wir hin.ZitatEr soll halt nur die Füße still halten, gell ?
Ja.
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