Unruhe und Übelkeit beim Autofahren
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Hallo,
mein Schäferhund (8 Monate alt) ist total unruhig beim Autofahren. Vor ca. 3 Monaten fings an, dass er sich bei jeder Fahrt erbrochen hat (das ist inzwischen schon besser geworden und passiert nur noch relativ selten), aber er ist außerdem noch total unruhig. Er mag überhaupt nicht mal liegen sondern läuft im Kofferraum immer wie wild von einem zum anderen Fenster. Über Ostern wollen wir nun unseren ersten Urlaub mit Hund machen und haben einige Stunden Fahrt vor uns. Nun haben wir vom Tierarzt schon ein Mittel gegen Übelkeit und ein Mittel gegen Stress ( Relaxan Forte) verschrieben gekriegt. Über Relaxan haben wir inzwischen im Internet ganz viel gelesen, dass es überhaupt nicht helfen soll und sind nun verunsichert, ob wir nicht noch nach was anderem schauen sollen.
Hat jemand Erfahrungen mit Relaxan oder kann ein anderes Mittel empfehlen?
Vielen Dank!
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Hallo,
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Huhu (:
Wie wäre es denn alternativ mit einer Box für den Kofferraum anstatt dem Griff zu Medikamenten?
Damit er einen 'sicheren' Ort hat und nicht so hin und her rutschen kann im Kofferraum? Eventuell gefällt ihm das ja nicht so... Schließlich meintest du ja er kommt nicht zur Ruhe und läuft nur hin und her - wenn er keinen Halt findet ist das ja verständlich... -
Ja, das kann zum einen der Grund sein. Und zum anderen vielleicht mangelnde Gewöhnung.
In diesem Alter ging es Paula bei längeren Fahrten ähnlich. Sie wollte auch gar nicht ins Auto einsteigen.
Wir sind regelmäßig (2x pro Woche) eine kurze Strecke mit dem Hund zu einem Hundeauslaufgebiet gefahren wo wir unsere Gassigehtruppe getroffen haben.
Also: Hunde, die sie kennt, mit denen sie Spaß haben und toben kann. Dann war das Auto schonmal positiv belegt.
Und dann habe ich ihr sowohl im Auto als auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln beigebracht, dass man weniger rutscht, wenn man sich ruhig in eine Ecke legt, die einem Halt gibt.
Heute fährt sie sehr gerne Auto, Bus und Bahn. Sie schläft und döst und es ist kein zeichen von Stress oder Unwohlsein mehr zu sehen. -
Danke für Eure Antworten :)
Die Box haben wir anfangs immer genutzt, aber seit wir sie weglassen, hat das Erbrechen deutlich nachgelassen, bzw. ist eigentlich so gut wie weg. Unserem Hund scheint das aus dem Fenster schauen und frische Luft riechen gut zu tun.
Und an der fehlenden Gewöhnung kann´s eigentlich auch nicht liegen, denn wir fahren zwei Mal pro Woche zur Hundeschule, die ist pro Fahrt eine gute halbe Stunde entfernt und nehmen ihn auch sonst so oft wie möglich für kürzere Strecken mit, eben um ihn besser zu gewöhnen.
Ich bin wirklich kein Freund von Medikamenten und würde die Fahrt auch lieber ohne machen, aber der Stress den er momentan beim Fahren hat, ist gefühlt und auch laut unserem Tierarzt schlimmer für ihn, als ein Mal etwas zur Beruhigung zu geben....
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Zeigt er die Symptome auch bei der Fahrt zur HuSchu?
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Habt ihr das Auto gewechselt vor 3 Monaten? (Ich hab gelesen, dass man seinen Hund zum Autokauf mitnehmen soll, mit zur Probefahrt, weil jedes Auto andere Schwingungen hat und der Hund ein Auto zum Kotzen finden kann, in anderen aber keine Probleme hat.)
Bei den Medikamenten kann es sein, dass der Hund dagegen arbeitet und erst recht aufkratzt.
Und auch der punktgenaue Einsatz ist schwierig, dass es genau auf der Fahrt wirkt.Eine Frau aus der Hundeschule hat ihren Hund mit Recue-Tropfen beruhigt bekommen, gleich im Kofferraum vor der Abfahrt in die Lefzen geträufelt (ca. 3-4 Tropfen) - wir konnten es ehrlich gesagt nicht glauben, aber es funktionierte bei diesem Hund.
Ich könnte mir vorstellen, dass der Hund sich aufschaukelt durch das Aus-dem-Fenster-schauen und das Hin- und Herrennen zwischen den Scheiben. Zu viele Eindrücke pushen das Nervensystem hoch und wenn man "das Falsche" sieht, kann auch der Gleichgewichtssinn durcheinander geraten (s. Seekrankheit).
Ich würde deshalb erwägen die Scheiben mit Folie abzudunkeln und oder dem Hund hinten etwas weniger Raum zu geben - in der Hoffnung, dass er sich eher beruhigt und Auto fahren langweilig findet statt dabei aufzukratzen (Motto: lieber pennen als rennen).Habt ihr ausprobiert, ob ein Platzwechsel was bringt? ZB Rückbank oder im Beifahrerfußraum.
Was ich nicht verstehe: Ihr hattet den TA doch schon drauf angesprochen, oder? Reichen seine Mittel nicht aus, oder was ist damit?
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Wir hatten das gleiche Problem. Lennys erste Autofahrt war 18h Stress pur - also keine positive Verknuepfung.
Er hat sich bei uns dann anfangs oft erbrochen und war total hektisch am Rumlaufen.
Ich habe ihm dann Nux Vomica D6 Globuli gegeben. 6 Stueck etwa eine halbe Stunde vor der Fahrt. Damit haben wir die Uebelkeit gut in den Griff bekommen und er ist insgesamt ruhiger geworden beim Autofahren.
Er legt sich zwar immernoch nicht fuer die komplette Fahrt hin, aber er uebergibt sich nicht mehr und speichelt auch nur noch sehr selten - meist wenn er allgemein eher unentspannt ist.
Mittlerweile (nach ca 4 Wochen) geb ich ihm nix mehr, und die Entwicklung des Zustands hat immernoch eine positive Tendenz.Nux Vomica (Brechwurz) ist homöopathisch. Vielleicht waers einen Versuch wert :)
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Könntest auch für dich weiter verwenden, das Nux. Man soll, wenn man es abends nach der Feier nimmt, am nächsten Tag keinen Kater haben

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Gegen das Erbrechen haben meinem HUund Ingwer Tabletten geholfen.
http://www.almapharm.de/fileadmin/Date…_Reisen_web.pdf -
Meine Mutter nimmt auch -sehr selten-für ihren Border Ingwertabletten für lange Strecken.Am anfang musste sie immer spucken,jetzt hechelt sie nur noch. Am besten immer mitnehmen-irgendwann wird es besser!
- Vor einem Moment
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