Fundhund..erziehung bei null
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Hallo ,
ich habe eine kleine Mopsdame bei mir sie ist ein Fundhund. Irrte ohne Halsband oder Chip rum und keiner scheint sie seit Wochen zu vermissen. Wir haben viel gegrübelt wo sie denn her stammt.. da sie auch keine erziehung genossen hat. Vielleicht wurde sie ja auch nur zum Züchten "benutzt" da sie vergrößerte Brüste hat. Laut des tierarztes ist sie ca 2 Jahre alt. 100%ig Stubenrein ist sie auch nicht .. sie macht wenn sie machen muss. Wenn sie ihr geschäft machen muss dann tut sie es gerade da wo sie ist .. kein stundenlanges gesuche so wie man es von anderen hunden kennt :) und ihr pisch verhalten ist noch viel merkwürdiger .. sie piescht alle 10 stunden oder so mal .. wenn man mit ihr draußen ist macht sie nicht jedes mal pipi. es ist sehr anstrengend weil man zuhause denn wie auf heiße kohlen sitzt weil man denkt sie muss jederzeit.
sie will aufs sofa, bett einfach überall hoch .. wenn man nicht aufpasst steht sie auf dem küchentisch. mit unseren katzen und kindern klappt es super. andere hunde sind auch kein ding :) sie ist soeine süße bloß mit der erziehung muss man halt bei null anfangen :) hat jemand ein par tipps wie man sie so langsam umerzieht ? das problem ist ja man weiß nicht was vorher war. -
27. März 2012 um 12:03
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Fundhund..erziehung bei null - Vor einem Moment
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Ich würde das eben wie mit einem Welpen machen. Also sehr häufig rausgehen. Bei einem Welpen im Schnitt alle 2 Stunden, bei ihr reicht vielleicht auch wenn ihrs alle 4 Stunden versucht. Und wenn sie macht ganz doll loben und vielleicht noch ein Leckerlie zuschieben. Auch bei allem anderen so als wäre sie eben ein Welpe. Das sie mit euch, Kindern und anderen Hunden kein Problem hat spricht aber eigentlich dagegen dass sie "nur" zum Züchten benutzt wurde. Sie muss dann wohl regelmässig positiven Kontakt zu Menschen gehabt haben. Habt ihr sie denn bei Tasso als "gefunden" gemeldet?
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Hast du sie aus dem TH?
Oft bieten die TH eine Nachbetreuung an und sie kennen bestimmt auch eine passende HS in eurer Nähe.Es spielt im Wesentlichen keine Rolle, was vorher war.
Die Hunde leben im Hier und Jetzt.Ich würde wie bei einem Welpen alle zwei Stunden mit ihr rausgehen, genauso wie nach jedem Füttern, spielen, schlafen.
Wenn sie draußen macht, loben, loben, loben.
Schön quietschig hoch sprechen.
Wenn dich die Leute komisch angucken, dann ist's genau richtig.
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Was vorher war ist auch eigentlich egal
Ihr legt eure Regeln fest und an die hat sie sich zu halten.
Fang mit der Erziehung an, als wenn sie ein Welpe wäre. Heißt erstmal die Hausstandsregeln, Leinenführigkeit, Stubenreinheit und das wäre es erstmal für mich. Richtiges Verhalten loben, auf Fehlverhalten reagieren und daran arbeiten.
Überfordert sie dabei allerdings nicht, wenn sie noch nix kann, wird sie sich noch nicht lange konzentrieren können. Macht alles schön kleinschrittig, lasst euch Zeit und habt im Hinterkopf, dass ihr noch NIX vorraussetzen könnt.Das Pinkelverhalten finde ich jetzt nicht allzu beunruhigend, ein erwachsener Hund muss nicht alle 2 Stunden machen, der kann schon lange aushalten.
Ansonsten wünsch ich euch viel Spass mit eurem Hund.
Da ich schon viel im Netz erlebt habe, die Nachfrage: entsprechende Stellen sind über den Fundhund informiert und ihr wisst, dass der Eigentümer ein halbes Jahr Zeit hat, sein Eigentum zurückzufordern?
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Auch ein älterer Hund kann erzogen werden und es ist auch nicht unbedingt schwieriger als bei einem Welpen. Auch ein Welpe erzieht sich nicht von alleine (klingt ein wenig so, wie du schreibst).
Am besten liest du dich mal rein (zB Kosmos Hundebücher) oder besuchst einen Grundkurs in einer guten Hundeschule.Für die Stubenreinheit: Lerne, den Hund zu lesen. Sie wird irgendein typisches Verhalten zeigen, bevor sie lospieschert (und sei es nur zB sich etwas steifer hinstellen) - und dann schnell den Hund unter den Arm und raus.
Die meisten Hunde hören auf zu pieschern, wenn sie auf dem Arm sind.
Dann unten/draußen absetzen und wie oben beschrieben loben ("Party machen"), wenn sie sich löst.Das nächste wichtige Kommando ist sicher "Nein".
Dazu hier eine Anleitung: https://www.dogforum.de/bring-deinem-h…bei-t61351.htmlEin Hund lernt zwar auch, seine Menschen zu lesen ("Was will der jetzt von mir?"), aber damit er Kommandos zuverlässig ausführt bzw. versteht, was du von ihm willst, muss man ihm die Befehle auftrainieren. Nur weil man "nein" sagt, weiß der Hund nicht, was nein heißt - auch wenn es so wirkt, als versteht er jedes Wort.
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Moin,
mit einem neuen erwachsenen Hund würde ich anfangs immer exakt die kleine Runde in der gleichen Richtung gehen. Das klingt zwar erstmal für den Menschen total langweilig, aber es vermittelt dem Hund sehr viel sicherheit! Dort wird sie sich dann viel schneller lösen können und die Ruhe finden sich zu lösen.
Alle zwei Stünden würde ich mit einem gesunden erwachsenen Hund sicher nicht raus gehen, auch wenn er nicht stubenrein ist.Der Rest kommt dann Stück für so wie es die andern beschrieben haben.
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Ich fand das Buch "Die Hunde-Grundschule" ganz gut. Nicht, dass ich alles 1:1 umgesetzt habe, aber es hat mir geholfen mich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
Folgende Reihenfolge (abgesehen von der Stubenreinheit) war MIR wichtig:
1. Dass mein Hund auf seinen Namen hört...das war fast das Schwerste an der ganzen Erziehung
2. Dass ein "Nein" akzeptiert wird.
3. Dass wir gut an der Leine laufen lernen.
4. Dass ich sie überall anfassen kann..war aufgrund der OP sehr wichtig.Das hat bestimmt 6 Wochen gedauert.
Da meine Hündin mit 4 Jahren auch nichts kannte und sehr ängstlich war, sind wir tatsächlich immer dieselbe Runde gelaufen. V.a. der Leinenführigkeit hat das gut getan. Hunden sind wir erstmal aus dem Weg gegangen, weil sie vor den Menschen Angst hatte. Allerdings muss ich zugeben, dass meine Hündin NULL Probleme mit anderen Hunden und mittlerweile Menschen hat, so dass ich hier nie groß erziehen musste. Sehr viel hat auch ein Zungeschnalzen als Zeichen für "Komm/Weiter geht es" beim Gassi gehen gebracht....aber das kam erst danach.
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