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Clickern in Obedience

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    Ich habe da mal eine Frage an die Clicker-Erfahrenen:


    Habe erst vor ca. einem halben jahr mit dem Clickern angefangen, eher um meiner Hündin klar zu machen, daß sie beim Agility DURCH den Reifen springen soll und nicht durch irgendeine Stelle innerhalb des Rahmens. Hat auch gut geklappt und es folgten auch einige free shaping Sessionen mit sensationellem Erfolg :-)
    Habe seidem den Clicker hin und wieder auch bei sämtlichen Übungen wie Fußarbeit, Bleib-Übungen, Apportieren, Box finden etc. eingesetzt. Sie liebt den Clicker sehr und wenn ich ihn nicht außer Reichweite räume, bringt sie ihn mir auch dauernd oder sie trägt ihn mir hinterher. Ich dachte, ich könne ihn als Abwechslung und etwas Besonderes im Training nutzen.


    Jetzt lese ich gerade von Morgan Spector "Clicker for Obedience", bin (soweit ich das verstehe) auch ganz angetan, aber nun etwas unsicher, weil er auch schreibt: "Never treat without click". Das heißt also, ich dürfte demnach keine Belohnung mehr geben ohne vorher zu clickern, damit der Clicker "seinen magischen Sound" nicht verliert.


    Finde ich zwar absolut einleuchtend, aber irgendwie kann ich mich damit nicht so ganz anfreunden, da ich befürchten würde, nach der gedämpften Ball-Abhängigkeit bald einen Clicker-Süchtigen zu haben. Ich fand das bisher eigentlich ganz okay, sowohl Leckerchen als auch Spielzeug und Futterbeutel und Clicker einsetzen zu können um die Übungen abwechslungsreich und spannend zu halten.


    Was habt Ihr da für Erfahrungen / Meinungen?

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  • Hallo Dani,


    ich clicker, motiviere mit Spielzeug, Stimme oder Leckerchen und variiere dabei.
    Ich arbeite mit den verschiedenen Belohungen im Dogdancing, Agility und Obedience und konnte bisher nicht feststellen, dass einer meiner Hunde die "Magie" des Clickers dadurch abgeschwächt empfunden hätte, dass nicht jeden Tag bei jeder Belohnung vorher der Click kommt...ich sehe das Ganze nicht so eng und fahre bisher sehr, sehr gut damit...


    Liebe Grüße
    Nicole, Laska und Pearl

  • Hallo Dani,


    wenn ich mit meinem Hund Obedience trainiere, dann nur mit Clicker. Ohne C kein B, sozusagen.
    Andere Sachen (Spaßübungen) werden bei uns auch mal ohne Clicker gemacht.


    Wenn Du mit Deinem Hund clickerst, warum legst Du diese Möglichkeit aus der Hand?
    Clickersüchtig dürfte Dein Hund dennoch nicht werden, da der Sinn ja darin liegt, den Click immer weiter raus zu zögern. Irgendwann kannste ja dann vom Platz gehen und clicken, für die komplette Obedience-Sequenz sozusagen :D
    Ganz unberechtigt ist Deine Einwand dennoch nicht. Gerade im Obedience kannst Du Deinen Hund auch mal schnell "übermotivieren". D.h. er wird immer unkonzentrierter, weil er nicht versteht, warum der Click jetzt nicht kommt. Z.B. Weil Du an einem Tag beim Üben sehr häufig clickerst, am anderen Tag für dieselbe Übung fast garnicht mehr.
    Bei korrektem (schrittweisen) Ausschleichen des C&B dürfte Dir das allerdings nicht passieren.


    Grüssle Simone
    + Erin

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