Erste Fragen nachdem der Welpe ein paar Tage im Haus ist

  • Eine Sache habe ich dann doch noch ;)
    Wenn ich ihn die Treppe aus dem 3.Obergeschoss nach unten trage zum Pipi machen oder ähnliches, dann zittert er und strampelt auch manchmal. Komischerweise erst seit heute, sonst war das kein Problem.
    Ich nehme nun an, dass er einfach seinem Unmut freie Luft macht und halte ihn weiterhin schön fest :p

  • Zitat


    Ein weiteres Problemchen haben wir, wenn ich morgens dusche. Er kann mich ja durch die Duschwand sehen. Läuft allerdings winselnd hin und her und bellt auch ab und zu. Mitunter verlässt er kurz den Raum und geht in die Küche. Nach ein paar Sekunden ist er wieder da und beschwert sich weiter.
    Mir ist klar, dass er bei mir sein will und sich ärgert, dass er es in dem Moment nicht kann.
    Wie könnte ich ihm diese Situation aber erleichtern?

    Hey. Das ist purer Frust, den er zeigt. Er muss jedoch auch lernen, diesen Frust auszuhalten. Kleines Beispiel: Unseren Hund haben wir letztens an den Kofferraum im Auto gewöhnt. Die ersten Male hat er gründlich gejammert, gewinselt, gebellt, gejammert, randaliert. Mittlerweile weiß er, dass er mit diesem Verhalten keine positive Resonanz erhält. Er hat das Verhalten relativ schnell eingestellt. Nun ist er absolut entspannt und geht sogar gerne rein.
    Was ich dir damit sagen möchte: Ignoriere sein Verhalten, du kannst ihn nicht 24/7 bespaßen und das muss er wissen (gerade beim duschen, Toilette gehen, Essen kochen usw. usw. usw.). Er wird lernen, dass wenn du duschen bist und er quengelt, keine positive Rückmeldung von dir erhalten wird. Daraufhin wird das Verhalten abnehmen.

    Ich wünsche dir ganz viel Spaß mit dem kleinen Rabauken :-)

  • Zitat

    Eine Sache habe ich dann doch noch ;)
    Wenn ich ihn die Treppe aus dem 3.Obergeschoss nach unten trage zum Pipi machen oder ähnliches, dann zittert er und strampelt auch manchmal. Komischerweise erst seit heute, sonst war das kein Problem.
    Ich nehme nun an, dass er einfach seinem Unmut freie Luft macht und halte ihn weiterhin schön fest :p

    Das kommt vor. Unser wollte zwischenzeitlich auch nicht mehr auf den Arm. Mach ihm das Erlebnis schmackhaft, verbinde es mit was Schönen. Nimm ihn auf den Arm und wenn er anfangs nicht zittert, gibt es ein ganz tolles Leckerlie, vlt. auch die erste Zeit den Weg nach unten (sollte er NICHT zittern). Andernfalls ignoriere sein Verhalten und bestärke es, wenn er das gewünschte zeigt.

  • Hi, ich muss meinen Welpen auch zum Pipi machen ein Stockwerk runter tragen.
    Meiner strampelt dann auch manchmal, und zwar immer nur dann wenn er extreeem dolle muss und kaum noch einhalten kann. Beispielsweise bei der "Morgentoilette".

  • Klingt logisch, kann bei uns heute aber eigentlich nicht der Fall gewesen sein, da ich ja wirklich nach jeder Aktivität runter renne und mitunter auch in sehr kurzen Abständen, damit ja nix daneben geht :smile:
    Aber kann ja auch sein, dass die Blase manchmal urplötzlich drückt ;)

  • Zitat

    Was das Duschen angeht: das hatten wir hier ganz genauso. Ich habe allerdings vom zweiten Tag an auch die Badezimmertür erst angelehnt, dann zugemacht, und notfalls durch die Tür mit dem Welpen geprochen. Ein paar Tage hab ich noch zum Ruf der Wildnis geduscht ( die Kleine jaulte nicht, sondern heulte gleich los wie eine Hyäne), das wurde aber schnell weniger. Welpe hat fix verstanden, daß ich a.)ja noch da bin, nur hinter einer geschlossenen Tür, sich die Aufregung also nicht lohnt und b) auf dem Wohnzimmerteppich was Nettes zum Kauen serviert worden war, das es nur während dieser Zeit gab, und wir c) spazierengingen, sobald ich aus dem Bad kam - das Warten also was Positives einleitete, und sich damit sozusagen lohnte.

    So ähnlich haben wir es heute gemacht: Habe Mio mit in den Duschraum/Küche genommen und es hat schon viel besser geklappt. Er hat was zum Kauen bekommen und war erstmal abgelenkt. Natürlich hat er ein bisschen vor der Dusche gejaut, aber ist dann auch immer wieder zurück zum Knochen. Verbessert hat sich, dass er sich nicht mehr so stark aufgeregt hat, dass er bellen musste. War also nur ein bisschen gejaule... :smile:
    Zum Pipimachen gehen wir diekt danach sowieso immer runter.
    Wenn er es hinbekommt ohne Probleme zu tollerieren, dass ich in der Dusche stehe, dann werde ich anfangen ihn auch so langsam nicht mit mehr mit in die Küche zu nehmen. So kleine Schrittchen scheinen gut zu funktionieren :D

  • Ja, kleine Schrittchen klappen wirklich am besten - sozusagen der Baby-Hirnkapazität angemessen...*g*

    Das kriegt ihr schon alles hin - ihr müßt euch ja erstmal beide an einen ganz neuen Alltag gewöhnen.

  • Wenn ich mit Mio gerade draußen war, entweder nur zum strullern oder aber auch eine kleine Runde,
    ist er logischerweise hinterher immer etwas aufgedreht. Dann spielt er, rennt rum oder jault mich gar an,
    wenn ich ihn gerade nicht beachte.
    Dabei passiert es ab und zu, dass er ein kleines Pfützchen macht.

    Gehe ich richtig in der Annahme, dass das noch das letzte bisschen Übermut und Aufregung ist, bis er sich wieder beruhigen kann?

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