Erfolge beim Antijagdtraining ;-)
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Hallo zusammen,
[ich bin mir nicht sicher, ob es einen ähnlichen Thread schon gibt *rotwerd*]
ich dachte ich eröffne mal einen Thread, in dem alle ihre Erfahrungen, Probleme, ... bezüglich dem Antijagd-Training austauschen können bzw. um sich gegenseitig zu motivieren und unterstützen sowie evtl. Tipps zu geben (sofern dies möglich ist *grins*).
Interessant fände ich auch noch seit wann ihr euren Jagdfreak habt, ich habe ihn mit stolzen 8 Monaten bekommen und als er ungefähr ein Jahr alt war mit dem Training begonnen.Mich würde interessieren, nachdem ich selber einen Hund mit Jagdtrieb habe und diesen seit 2 Jahren trainiere zu bändigen, wie euer Antijagd-Training aufgebaut ist, bzw eure Rückschritte und wie eure Erfolge bis jetzt sind.
Ich fang dann mal an:
Wie gesagt, trainiere ich schon seit über 2 Jahren. Anfangs ging es erstmals darum eine enge Bindung aufzubauen, dann Abruftraining und Aushalten mit immer steigender Ablenkung.
Eine Zeit lang war er mit großer Begeisterung bei der Sache, dann kam eine Phase in der er beim Spazierengehen mich überhaupt nicht "registriert" hatte - also alles andere war interessanter als ich.
Aber mit der Zeit haben wir das dann in den Griff bekommen, nachdem ich mich draußen für ihn interessanter gemacht habe.
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.Jetzt nach 2 Jahren hatte ich den 1. GROSSEN ERFOLG ! ! !
Ich habe mich getraut ihn von der Leine zu lassen, und er ist ganz brav in meiner Nähe geblieben
Natürlich habe ich auch Fotos gemacht
Externer Inhalt www.abload.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt www.abload.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Jetzt traue ich mich schon immer öfters, Tobi ein Stück vom Spaziergang ohne Leine gehen zu lassen.
Meistens klappt es ganz gut, aber er hat dann immer wieder so Phasen, wo er auf einmal lossprintet! Da bin ich immer ganz verzweifelt, aber ich bin dann ganz stolz, dass er nur eine kleine Runde rennt und nach 3 sec. die mir ewig vorkommen zurückkommt
( Der längste Ausflug war schließlich 3 Stunden lang, in der Finsterniss
)Naja, jetzt sind wir am arbeiten, dass Tobi diese "Wegrennrunden" weglässt.

Mein großes Ziel liegt zwar noch weit weg, aber ich träume davon; Ich will ihn unbedingt beim Reiten mitnehmen.
So jetzt bin ich gespannt wie es ungefähr bei euch abläuft

- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Gratuliere
solche Erfolge sind echt ein tolles Gefühl
sonst schau mal hier in den Thread
gebündelte Informationen https://www.dogforum.de/anti-jagd-trai…ntijagdtraining
oder hier https://www.dogforum.de/der-jagdhunde-…it=%20jagdhunde -
Sara jagt schon seit wir sie haben, da war sie drei. Logisch eigentlich., dass sie da auch schon gejagt hat. Sie jagt nur nach Sicht und deshalb kann ich sie eigentlich überall laufen lassen, außer im Wald oder in Waldnähe. Meistens lasse ich sie aber nach Bauchgefühl laufen. Manchmal bin ich mir unsicher, ob da ein Hase etc. sein könnte und dann bleibt sie auch an der Leine. Mit dem richtigen Training hab ich noch nicht groß angefangen. Wir apportieren und üben Frust auszuhalten. Ein bisschen besser ist es jedenfalls schon, denn Tauben, auch in Schwärmen auf dem Feld, beachtet sie nur noch im Augenwinkel
. Kommt aber auch auf ihre Laune drauf an 
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Zitat
Jetzt traue ich mich schon immer öfters, Tobi ein Stück vom Spaziergang ohne Leine gehen zu lassen.
Meistens klappt es ganz gut, aber er hat dann immer wieder so Phasen, wo er auf einmal lossprintet! Da bin ich immer ganz verzweifelt, aber ich bin dann ganz stolz, dass er nur eine kleine Runde rennt und nach 3 sec. die mir ewig vorkommen zurückkommt
( Der längste Ausflug war schließlich 3 Stunden lang, in der Finsterniss
)Naja, jetzt sind wir am arbeiten, dass Tobi diese "Wegrennrunden" weglässt.

Mein großes Ziel liegt zwar noch weit weg, aber ich träume davon; Ich will ihn unbedingt beim Reiten mitnehmen.
So jetzt bin ich gespannt wie es ungefähr bei euch abläuft

...mensch du bist deinen traum ja schon sehr nahe...wie neidisch ich bin....ohne leine....das ist richtig super...meine fellnase und ich sind noch ganz am anfang des antijagdtrainings...und ohne schlepp geht da nix! die rennsemmelphasen kenn ich auch nur zu gut....die hat meiner auch immer...und meistens lass ich die schlepp dann einfach los....nach ein paar sekunden ist meiner eh wieder da...weils so aufregend war...einfach mal tempo zu geben...aber seine belohnung fordert er fürs zurückkommen sogar manchmal ein..

..daher weiss ich was du da durchmachst...und freue mich für dich..das du mit deiner fellnase so weit bist...weiterhin viel erfolg!!!
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Zitat
Gratuliere
solche Erfolge sind echt ein tolles Gefühlsonst schau mal hier in den Thread
gebündelte Informationen https://www.dogforum.de/anti-jagd-trai…ntijagdtraining
oder hier https://www.dogforum.de/der-jagdhunde-…it=%20jagdhundeDanke

Wow! Das ist ja bewundernswert, ich glaube ohne Training hätte ich ihn nie ohne Leine laufen lassen können, erst wenn er alt und langsamer als ich ist
Habt ihr vor ein solches Training zu machen?
mythopeya
Ja
Danke, dir auch. Das mit der Belohnung kenne ich
Ich freue mich auf deine Berichte, wie es bei dir so weiter geht; seit wann arbeitet ihr denn am Antijagd-Training? -
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Ich werde auf jeden Fall im Wald weitertrainieren, weil in dem in der Nähe sehe ich nahezu täglich Rehe und Sara ist dann immer total im Jagdfieber, vor allem an der einen Stelle wo sie immer sind. Ich versuche sie absitzen zu lassen, wenn sie was sieht, damit sie mir nicht wie ein Flummi an der Leine rumzerrt, aber das klappt erst, wenn ich mich an der Schleppleine, die im Wald immer dran ist, vorhangel und ihr den Popo runterdrücke
. Wenn sie mich dann womöglich noch ansieht, bekommt sie ein Leckerli. Hab's aber erst ein Mal ausprobiert, weil ich seitdem nicht mehr in diesem Wald war. Aber ich glaube selbst nicht so recht, dass das irgendwann mal klappt *räusper
*. Sie müsste ja nur einmal wieder Erfolg haben und das Training wäre wieder im Eimer. Werde das Training zwar fortsetzen, aber ohne Leine werde ich sie in wildreichen Gebieten nie laufen lassen. -

Das kann ich mir vorsellen - in wildreichen Gebieten würde ich es mir auch nicht trauen...
Du kannst mal probieren dich draußen für sie so interessant zu machen, das du sie gar nicht mehr "runterdrücken" musst, also z.B. herumhüpfen - das scheint lustig für andere, aber wenn Tobi total abwesend ist bewege ich mich so das er schaut, da denkt er wahrscheinlich - was will die schon wieder
, aber meistens klappts
Wäre cool, wenn ihr Fotos vom Training reingebt
Also ich hatte die letzten Tage den Erfolg, dass ich ihn immer besser von bewegten Objekten abrufen kann.
Aber im Moment lasse ich ihn seltener von der Leine, da in letzter Zeit immer wieder Hasen oder Rehe in der Nähe unterwegs sind
Naja, wir trainieren auch weiter

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Hey, gratuliere!!

Ich kann mich noch gut an die ersten bangen Spaziergänge erinnern, in denen ich erst die Schlepp einfach schleifen ließ, dann abmachte.
Es war so eine Mischung aus Glück und Angst, sehr eigenartig!Aber Du bist doch auf einem guten Weg!!
Als mein Settertier knapp zwei war, hatte ich die Hoffnung eigentlich aufgegeben,
sie jemals ohne Leine laufen lassen zu können.Aber irgendwie haben wir die Kurve gekriegt.
Heute kommt sie nur noch an die Leine, wenn uns Leute entgegen kommen, denen versucht sie immer zwischen die Beine zu kriechen
, um sich kraulen zu lassen und in der Dämmerung morgens oder abends, wenn die Rehe unterwegs sind.
Wenn dann die Nase immer länger wird, leine ich sie an. Man muss es ja nicht herausfordern.Nach unzähligen Trainern und den abstrusestens Tips (Teletac!!) hab ich einen letzten Versuch gestartet.
, das einfach toll ist. Leicht zu verstehen, verständlich aufgebaute Trainingseinheiten und vor allem schafft es die Autorin, einem NICHT das Gefühl zu geben, der totale Versager zu sein, weil der eigene Hund jagd. Sie macht Mut und ist dabei doch immer auch auf der Seite des Hundes, was ich toll finde!!!
Einstieg war diesesUnd dann haben wir mit diversen Umlenk- Trainings begonnen:
Fährtensuche, Nasensuchspiele, etc.
Dummytraining kommt in ein paar Tagen, wenn mein erstes Buch dazu zu Ende gelesen ist
Ich muss aber meinem Hund einfach auch ein Riesenlob aussprechen, denn irgendwie war sie es, die
den Karren aus dem Dreck zog, weil sie plötzlich, obwohl wir alles versucht hatten, eine ganz enge Bindung an mich entwickelte. Und das mit zwei Jahren!
Es war, als wollte sei selbst nicht mehr so weiter machen.
Total toll!Mein schönstes Erlebnis dazu:
Sie lief weit vor mir auf einem Waldweg, links Tannenwald, rechts Böschung und dichtes Gestrüpp.
Plötzlich, wie aus dem Nichts, schießt direkt vor ihr ein Bock auf den Weg, bleibt vor Schreck kurz stehen und prescht dann nach rechts ins Unterholz.
Ich hab vor lauter Schreck gar nichts sagen können, dachte nur: jetzt ist sie weg.Und was macht mein Hund? Fällt auf seinen Po und starrt dem rennenden Bock hinterher.
Während ich beschwörend auf sie eingeredet habe und möglichst ruhig zu ihr hin bin, hab ich immer noch gedacht, jeden Moment springt sie auf und hinterher.Als ich bei ihr war, dreht sie sich zu mir um, guck zurück zum Bock, dreht sich wieder zu mir und gibt ihr kleines Indianer-Freudengeheul von sich, so nach dem Motto:
Da bist Du ja endlich, länger hätt ichs nicht ausgehalten...
Das gab eine Party, wenn mich da jemand gesehen hätte, wär ich sicher eingeliefert worden
Wenn Du da mal hinkommst, dann haben sich alle Mühen gelohnt.
Ich drück Dir die Daumen, halt durch.
Auch, wenn es mal kleine Rückschläge gibt.
Ihr schafft das!!!LG, Inga
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Danke,

Wow, das muss ja ein tolles Gefühl sein

Ich kenne dieses Gefühl von Glück und Angst.
Ich kanns nicht beschreiben - aber es ist einfach soooo schön wenn wir ohne Leine gehen!!!
Nachdem er aber immer wieder ohne Grund einfach mal lossprintet, bin ich irgendwie am verzweifeln, da er sich dann nicht mehr zurückrufen lässt. Jetzt mache ich es so, dass ich ihn wenn dann einmal oder gar nicht rufe - Das garnicht rufen fällt mir ziemlich schwer - aber irgendwie dürfte die Bindung schon so gereift sein, dass er nach paar Sekunden zurück kommt

Ich bin irgendwie oft am verzweifeln. Der Trainer hat eigendlich kaum Zeit... und meine vorige Trainerin meinte - nachdem ich schon mit dem Training begonnen habe - dass es auch Hunde gibt die nie ohne Leine gehen können - da war ich am Boden zerstört, dass wahrscheinlich Tobi einer von denen ist.
Aber anscheinend ist ein langes Training der Schlüssel zum Erfolg

Danke für die lieben Worte, ich werde dranbleiben

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Es gibt sicher Hunde, die nie ohne Leine gehen können.
Aber ich denke, dass sind wirklich die wenigsten!
Meist ist das die Ausrede fauler Halter oder unfähiger Trainer.Mir hat meine erste Bereiterin gesagt, mein Pferd wäre unreitbar, weil zu aggressiv.
Die doofe Nuss, heute fahren wir Kutsche und schaukeln stundenlang behinderte Kinder über den Hof
Also, bleib dran!
Lass Dich nicht verrückt machen, Dir nichts einreden!!Das Training ist nicht langwierig, es ist dauerhaft...Du wirst wahrscheinlich nie damit aufhören können.
Das klingt erstmal erschreckend, aber es ist gar nicht so schlimm
Vielleicht wirst Du nie einen Hund haben, der gemütlich hinter Dir herschaukelt und sich bei vorbeispringenden Hasen und Rehen nur fragt:was war das??

Du hast wahrscheinlich einen Hund, den Du IMMER sehr genau beobachten musst, Zeichen deuten, richtig agieren und reagieren.
Aber wer muss bzw. sollte das bei seinem Hund nicht?
HUnde "funktionieren" nunmal nicht immer so, wie wir das gerne hätten.
Der eine ist mit anderen Hunden unverträglich, der andere zeigt Leinenaggression oder hat Angst vor Menschen oder oder oder...
Deiner jagd halt.
Und dem musst Du einfach nur beweisen, dass Du VIIIEEEL toller bist, als jedes rennende Wild
Ja, es ist viel Arbeit und ja, es ist manchmal zum verzweifeln, aber es ist auch wunderschön, wenn es immer besser klappt.
Der Hund hat nunmal seinen Trieb, den hat er sich nicht ausgesucht und es ist ein selbstbelohnender, um so schlimmer.
Jetzt ist es an Dir, den Trieb um- und in sinnvolle Bahnen zu lenken. Dabei ist die Bindung an Dich extrem wichtig, denn alles, was Du ihm anbietest, ist immer nur "second choice".
Er muss es also auch ein kleines bißchen für Dich tun!Guck Dir mal das Buch an, das hilft gegen das Verzweifeln und macht Mut.
Ich drück Dir die Daumen
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