Und wieder mal ein paar Frage!

  • Hallo!Ich bins mal wieder!
    Muss mal wieder ein paar Fragen stellen.
    Unser Buddy (3 Monate) ist ja ein ganz schöner Wirbelwind und schlecht zur Ruhe zu bringen.Mittlerweile darf er zu mir aufs Sofa,weil er dann besser relaxen kann :D Aber so viel schlafen tut er nun wirklich nicht.Auch wenn wir ihn einfach ignorieren.Jede Bewegung jedes Geräusch und er ist da.Wenn er ne Stunde geschlafen hat,dann meint er,das reicht erst mal für die nächsten 2 Stunden.Ich will mich nicht beschweren über ihn, um Gottes Willen.Aber es heisst ja,das Welpen viel Ruhe brauchen.Und richtig Ruhe findet er auch nur,wenn jemand bei ihm ist.Würde ich jetzt in die Küche gehen,würde er hinter her dackeln und sich da hin legen.Für mich auch kein Problem.Da hat er ja auch eine decke liegen.Ich habe nur Angst,was falsch zu machen.

    Dann lese ich immer wieder,das viele ihre Welpen schon mit 3-4 Monaten ohne Leine laufen lassen können.Wie macht ihr das?Das ist für mich undenkbar.Gestern bei uns im garten ist er völlig abgedreht.Hat sich nicht abrufen lassen,nicht mit Leckerlies locken lassen,rein gar nichts zu machen.Erst als er völlig kaputt war,hat er sich mit nehmen lassen.Er soll sich ja ruhig austoben,gerne sogar.Aber er soll sich ja auch abrufen lassen.Hier im haus klappt das Supi!!Selbst wenn er dann ein Spielzeug hat und ich ihn rufe und sitz sage,kommt er her und macht das Gewünschte.
    Habt ihr vielleicht ne Idee,wie ich das draussen auch machen kann.

    An der Leine läuft er so ganz gut.Nur das "Fuss" gehen,will noch nicht so.Das versuchen wir jetzt seit 2 Wochen mit Leckerlies in der hand.Solange wir es im wald machen,klappts auch ganz gut.Sind wir aber an der Strasse,lässt er sich permanent ablenken.

    Bin über Tips echt dankbar!!

  • Dass dein Wirbelwind mit 3 Monaten in der Stadt nicht "Fuß" läuft, ist absolut normal... In dem Alter waren bei meinen Hunden Stadtspaziergänge rein zum entdecken und gewöhnen an die Stadt. Oder bei Grisu auch, dass er ruhig beobachtet hat, also bei Pausen etwas entspannt hat (obwohl, ich glaube, da war er eher so um die 5 Monate alt :???: ).

    Thema Freilauf: wenn du einfach kommentarlos zügig gehst im Wald, folgt dir dein Hund? Wenn du ihn zum Spiel aufforderst im Wald, kommt er? Wenn du dich hinhockst und was suuuper interessantes am Boden findest, interessiert ihn das? Einem so jungen Hund kann man so unglaublich viel zeigen, für den ist ja eigentlich alles interessant. Wichtig wäre, einen gewissen Grundstein zu legen, dass der Hund lernt, dass es immer eine gute Sache ist, zu schauen, was du gerade machst. Wenn dann xy in der Ferne auftaucht, wo dein Hund nicht hin pesen soll, den kurzen Moment nutzen, in dem er noch nicht durchgestartet ist. Ganz wichtig: in die andere Richtung gehen, keinesfalls auf den Hund zu. Das gibt ihm eher die Sicherheit, du folgst und findest xy auch interessant. Also andere Richtung und den Hund dabei aufmerksam machen. Nicht rufen, zuverlässig auf Hier hören muss der in dem Alter sicher noch nicht. Sondern z.B. rennen, hüpfen, fröhliche Laute von sich geben, Spielzeug schwenken... Wenn er in deine Richtung kommt, dann das Abrufsignal geben, ruhig mehrmals, er soll es ja mit dem freudig zu dir rennen verbinden. Ebenfalls muss dann natürlich was tolles passieren bei dir.
    Meine Hunde sind beide von Welpe an in "sicherem" Gebiet frei gelaufen. Lucy ist einfach nicht durchgestartet, bzw. hatte damals schon an fremden Hunden kein wirkliches Interesse und fand mich im Zweifelsfall fast immer interessanter als was auch immer. Bei Grisu musste ich mich schon mehr anstrengen, zusätzlich bin ich "verschwunden", wenn der Herr meinte, sich selbständig machen zu müssen. Die ersten Monate hat das super geklappt, mit rund 6 Monaten war er dann trotzdem erst mal an der Schleppleine :roll: . Das wäre sonst auch noch eine Möglichkeit, wobei ich das nur bei sehr selbständigen 3 Monate alten Hunden in Erwägung ziehen würde. Eine leichte lange Leine dran, mit der du ihn bei Bedarf stoppen kannst. Ganz wichtig: an ein gutes Geschirr, keinesfalls die Schlepp am Halsband.

    Wie wohnt ihr denn? In der Stadt würde ich sonst durchaus auch auf Hundewiesen gehen, zumindest wenn es mit den anwesenden Hunden passt. Dort kann man schön die Phasen nutzen, wenn der Hund was ansprechbar wirkt, dann (und nur dann) rufen, belohnen, selbst kurz mit ihm spielen und wieder frei geben. Zum Menschen kommen ist was tolles und bedeutet keine Einschränkung :smile:

  • wenn der hund einem in der wohnung ständig folgt, dann bedeutet das, dass er dich kontrollieren will, immer sehen will, was du machst, habe ich jedenfalls so mal gelesen. (also keine gewähr, hihi.) schick ihn auf seinen platz, dort soll er bleiben. und du gehst hin und her. auch mal in einen raum, mit verschlossener tür. und stets ignorieren, wenn er aufsteht, wieder auf seinen platz zurück schicken. irgendwann sollte es ihm dann egal sein, wo du hin gehst, bzw. er wird dir nicht ständig folgen, aber wie gesagt.. noch bin ich hundelos und kann nur das berichten, was ich gesehen habe. :smile:

  • Hallo,

    also der Kleine ist ein Welpe, ich bin mir sicher das er dich nicht kontrollieren will,
    sondern das er einfach noch den für Welpen normalen Folgetrieb hat.
    Diesen Trieb kannst du dir beim Freilauf zu nutze machen, wie ja schon geschrieben wurde,
    wenn du wegläufst, rennt dein Welpie dir dann hinterher? (Also im Garten)
    Bei meiner klappt das gut wenn sie mal wieder auf ihren langen Babyohren sitzt (sie ist ca. 4 Monate alt).
    Wenn sie angerannt kommt rufe ich "hier" und mache den Hampelmann wenn sie angekommen ist :D

    Du kannst natürlich auch schon mit dem alleine lassen anfangen wenn du es möchtest, aber erst einmal für 1 Minute höchstens, also Tür auf- raus gehen- Tür zu und wieder rein.

    Viel Glück mit dem Kleinen

  • Also ich hatte am Anfang einfach keine Leine - und ich hab auch keinen richtigen Garten. Es gab nen Hinterhof und dann eine Wiese um die Ecke mitten in der Stadt, wo ich sie einfach hingetragen habe. Meine Maus hatte am Anfang eh soviel Angst, die ist nicht weiter als zwei Meter von mir weg gelaufen.
    Leine kam erst in Woche 10. Einmal ist mir der Hund allerdings abgehauen (Woche 11? ich bin nicht mehr sicher) als sie sich nachts erschreckt hat. Ein unheimliches Geräusch und, Zack, weg war sie. Ich hatte unterschätzt, dass sie im Dunkeln nochmal extra schreckhaft war und hatte sie bis dahin auch nie so shcnell laufen sehen. Die folgende haleb Stunde war alles andere als lustig.

    Na ja, dazu drinnen und draußen immer 'Hier' trainiert.
    Ich muss sagen, obwohl das alles nicht lange her verschwimmen die Erinnerungen etwas. Ich weiß nur, dass ich ab und zu andere HH mit Welpen traf, die immer ganz fassungslos waren nd mich fragten, ob ich keine Angst hätte, dass sie mir weglaufen würde. Hatte ich nie - nur nachts kam sie dann ein paar Monate an die Flexi. Wenn andere dann ihren Hund abgeleint haben, ist der natürlich auch nicht abgehauen, denn, klar mit Frauchen UND nem anderen Hund - warum sollte man dann weglaufen??
    In Straßennähe (also Straße noch ca 5 Meter entfernt) kam und kommt sie dann aber immer wieder an die Leine.

    Mir kommt das immer noch wie eine Art unsichtbarer Radius vor. Meine Maus läuft freiwillig nie so weit weg, dass sie mich nicht mehr sehen kann - im Gegenteil, die flippt aus, wenn ich sie irgendwo zurücklasse. Meist rufe ich sie immer wieder ein bisschen ran, wenn sie sich weiter entfernt als ca 10-15 Meter auch wenn sie noch in Sichtweite ist, damit sie sich gar nicht dran gewöhnt zu weit weg rum zu stromern.

    Jetzt ist sie 6 Monate alt, vielleicht sieht bald alles wieder anders aus.

    edit: Das soll nciht heißen, dass ich empfehle, es so zu machen, denn natürlich ist da immer ein Risiko und natürlich kommt es immer auch auf den Hund an. Aber so war es halt bei uns.
    Viel mitgespielt hat übrigens ein gleichaltriger Terrier, der deutlcih mutiger und unabhängiger ist, als meien Maus. Aber auch der ist nei agbehauen und wenn er sich etwas weiter entfernt hat, ist er sofort zurückgerufen worden. Sein Frauchen hält etwas größeren Abstand zur Straße.

  • Wichtig ist, daß Dein Kleiner lernt, zu schauen wo DU bist - nicht Du schauen wo ER ist ;)

    Also in ungefährlichen Gebieten (keine Straßen, möglichst wenig Ablenkung) Hundi frei laufen lassen. Sobald Du merkst, daß er sich eigentlich gar nicht mehr kümmert wo oder was Du machst, bist Du auf einmal "weg" - d.h. Du versteckst Dich hinter einem Baum/Busch was auch immer (und behälst ihn natürlich im Auge :smile: ). Er merkt auf einmal "oh Frauchen ist weg, wo ist sie denn? Hilfe!!). Evtl. kannst Du ihm auch "helfen" Dich wiederzufinden, indem Du z.B. einmal laut quickst oder so (kein Kommando oder Namen rufen!).
    Eine andere Möglichkeit, oder zur Abwechslung, kannst Du im Gelände - wenn er vor Dir läuft und nichtdrauf achtet, wo Du hingehst, kommentarlos (!) in einen Seitenweg einbiegen - Hundi merkt bei diesen Übungen: oh ich muß schauen wo Frauchen hingeht, sie schaut nicht nach mir, sondern ichmuß schauen wo sie ist!
    Gerade im Welpenalter ist der sogenannte Folgetrieb immens ausgeprägt, weil die Kleinen alleine nicht überleben könnten - das sollte man sich zunutze machen :smile:

    Wichtig ist, sobald Dir Dein Welpe nachläuft und/oder Dich "gefunden" hat, freu Dich wie Bolle - lobe ihn, spiele vielleicht mit ihm, gib ihm was gutes - er soll merken daß es toll ist bei Dir zu sein!!

    An Straßen würde ich persönlich Fuß-gehen noch gar nicht üben - die Kleinen haben soviel Neues zu schauen, das ist soviel Konzentration, ich denke das auch noch ein Kommando auszuführen ein bischen viel ist für das Alter =) .


    Nachtrag: sollte er nicht kommen wollen im Gelände, gibt es einen Trick dem sehr viele Welpen nicht widerstehen können
    wegrennen
    Normalerweise kommen die Kurzen dann angeflitzt wie der Sausewind! :D

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