Zwingerhaltung?!
-
-
Zitat
Der Mann hat nun vorgeschlagen einen Zwinger zu bauen.
Er will wohl eine recht große Anlage bauen, so dass er die Hälfte vom Garten frei zur Verfügung hätte (ich schätze mal so 200m2) und stellt sich das ganze wohl als "Hundeparadies" vor.Andererseits ist der Hund nunmal ein soziales Lebewesen und hat eine sehr enge Bindung an sein Herrchen, liebt diesen abgöttisch.
Soll der Hund dann rund um die Uhr in diesem Zwinger sein oder hat man vor, auch mal mit ihm spazierenzugehen und sich sonst mit ihm zu beschäftigen?
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Schau mal hier: Zwingerhaltung?!*
Dort wird jeder fündig!-
-
Mal anders rum gefragt: "Erlaubt" die Orga, die vermittelt hat, diese Art der Haltung überhaupt? Es gibt doch Orgas und THs, die Zwingerhaltung im Schutzvertrag ausschließen...
Ansonsten find ich den Plan unmöglich, ich bin und werde mich mit Zwingerhaltung nie anfreunden können. Vor Allem, weil es sich ein bisschen so anhört, als sollte der Hund da dauerhaft und lange, den ganzen Tag, verwahrt werden...nach dem Motto "Dann müssen wir nicht mehr Gassi gehen, und tun kann er uns auch nix mehr".
-
Genau aus solchen Verhältnissen kommt unsere Leika - sie musste ihr Leben im Zwinger fristen, weil die Besitzer nichts mit ihr machen "konnten", weil sie ein Kleinkind hatten und ein zweites unterwegs war.
Es war harte Arbeit, sie einigermassen zu sozialisieren - und dabei ging es um das Lebensumfeld, noch nicht mal um den Umgang mit den direkten Bezugspersonen.
Bis heute muss ich bei ihr extrem vorsichtig sein, wenn es um rennende, quietschende, schreiende Kinder, Kinderwagen, Radfahrer und andere sich schnell bewegende Objekte geht und werde diese Vorsicht vermutlich niemals ausser Acht lassen dürfen.
Im aktuellen Fall müsste wohl intensives Training stattfinden - sowohl "Antiangsttraining" bei der Halterin als auch Benimmtraining beim Hund.
Ansonsten kann ich aus meiner Erfahrung nur empfehlen, einen neuen Platz für den Hund zu finden und dabei die vermittelnde Orga einzubinden.
Gruss
Gudrun -
Zitat
bungee: Der Hund hat auch jetzt keine sozialen Kontakte. Es ist fraglich ob er die je hatte, also die Besitzer vermuten, dass er isoliert aufgewachsen ist.
Daher eben auch die Vermutung dass er nie richtigen sozialen Umgang gelernt hat und sich eben so verhält.Zurückgeben wäre wohl die andere Möglichkeit, dort würde er auch wieder in einem Zwinger leben, so wie vorher auch schon.
Der Mann hängt halt sehr an seinem Hund, andersrum wohl auch...Dann kommt er wohl aus einem Tierheim, wenn er , sollte er zurück gehen auch in einen Zwinger muss.?
Dann wäre mein erster Weg, wenn Probleme auftauchen, mich ertsmal an diese zu wenden, vielleicht haben die einen kompetenten Hundetrainer oder können mich an einen vermitteln. Denn eine 2. Meinung würde ich mir auf jeden Fall einholen.
Als nächsten Schritt ( falls er es noch nicht ist) an einen Maulkorb gewöhnen, für die Spaziergänge, minimiert ja schonmal das Risiko sich wieder zu verbeißen.Und ehrlich gesagt, bevor ich meinen Hund, dauerhaft von (m)einer Familie trennen muss, ja da würde ich ihn lieber wieder zurück geben, denn dann hat er eine Chance, jemanden zu finden, der mit ihm besser klar kommt. Der Züchter meiner damaligen Hündin hat mir gesagt, ein Bullterrier gehört nicht in einen Zwinger, sondern in ein Bett
Fand ich sehr treffend. -
Ich muss sagen, es hat sich für mich mal wieder gelohnt einen Thread zu eröffnen und nach anderen Meinungen zu fragen. Irgendwie war ich so von dem, was die beiden gesagt haben, eingewickelt, dass es sich für mich zunächst schlüssig angehört hat...
Ich werde nun auf jeden Fall versuchen die beiden zu einer Abgabe zu bringen. Der Hund ist noch nicht so alt und sonst ja auch ein lieber, verschmuster Hund, der wohl einfach in kompetentere Hände gehört!
Ich kann mir aber trotzdem immer noch schlecht vorstellen, dass die beiden dies wirklich als Abschieben sehen, sondern vielleicht auch eher sich diese Lösung gegenseitig schön geredet haben!
(oder ich habe wirklich ein so falsches Bild
)Ich danke euch
ZitatDer Züchter meiner damaligen Hündin hat mir gesagt, ein Bullterrier gehört nicht in einen Zwinger, sondern in ein Bett Fand ich sehr treffend
Für unseren Bulli ist kuscheln oder einfach nur Kontaktliegen auch das größte! -
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!