Zwingerhaltung?!
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Hallo zusammen,
ich habe eben von einem "Fall" gehört, bei dem ich gerne eure Meinung lesen würde, da ich selber zwiegespalten bin.
Es geht um einen Rüden der vor etwa einem Jahr von einer Orga an Privatleute vermittelt wurde. Schon nach kurzer Zeit gab es immer wieder Probleme dort, wie zb. dass der Rüde wohl dem Frauchen "gedroht" hat, ebenso wollte er immer wieder mal einfach auf andere Hunde los, ohne Warnzeichen seitens des Hundes zu sehen oder ein Muster erkennen zu können, bei welchen Hunden er sich so verhält. Zuletzt ist es wohl ziemlich eskaliert und er hatte sich in einen anderen Hund verbissen, obwohl dieser freundlich/ neutral auf diesen zugelaufen ist.
Das Frauchen hat jetzt nun Angst, da sie bald ein Baby bekommen oder planen (habe das nicht richtig verstanden), sie fühlt sich mit diesem Hund wohl generell schnell überfordert bzw. hat Angst, dass dieser wieder auf sie drohend zugeht. Eigentlich kümmert sich wohl der Mann um den Hund, aber bald wäre sie ja mit Baby und Hund den ganzen Tag alleine.
Der Mann hat nun vorgeschlagen einen Zwinger zu bauen.
In erster Linie als Sicherheit für die Frau, aber wohl auch um die Spaziergänge zu minimieren weil er der Meinung ist, dass der Hund für andere Hunde zu gefährlich ist.
Sie hatten auch mal vor einiger Zeit einen Trainer zuhause und dieser sieht es wohl ähnlich. Der Hund wird niemals verträglich sein bzw. mit Artgenossen neutral umgehen können.Ich habe diesen Hund bisher nur in der Wohnung kennengelernt, dort gehorchte er zwar schlecht (sprang mich permanent an) aber war sonst sehr verschmust und ließ sich am Bauch kraulen.
Er will wohl eine recht große Anlage bauen, so dass er die Hälfte vom Garten frei zur Verfügung hätte (ich schätze mal so 200m2) und stellt sich das ganze wohl als "Hundeparadies" vor.
Ich bin halt zwiegespalten weil ich weiß, dass diese Leute keine absoluten Hundeanfänger sind und auch Erfahrung mit der Rasse haben. Daher glaube ich nicht, dass sie das Thema so einfach abtun wollen sondern nur diesen Weg als Ausweg sehen.
Andererseits ist der Hund nunmal ein soziales Lebewesen und hat eine sehr enge Bindung an sein Herrchen, liebt diesen abgöttisch.Hat jemand von euch schonmal von so einem Fall gehört?
Bzw. was gibt es für Alternativen?LG Antje
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Hi,
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Hatten die Leute (sind es Freunde von dir ? Weil du schriebst du warst dort...) denn nur einen Trainer da ?
Und um was für eine Rasse geht es denn eigentlich ?
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Es ist ein Bullterrier. Und als Freunde würde ich sie nicht bezeichnen, eher Bekannte.
Wir haben uns halt über die Hunde kennengelernt, da wir auch einen Bullterrier (Mischling) haben.
Wir haben nicht allzu oft Kontakt, daher weiß ich nicht alle Einzelheiten.Soweit ich weiß, war nur ein Trainer da. Und das wohl auch ziemlich zögerlich, weil man hat ja Hundeerfahrung....
Der Trainer hat wohl ein paar Sachen getestet und dann seine Meinung dazu abgegeben. -
Mmh, tja...das ist natürlich immer so eine Sache, wer nicht will, der will nicht....ob's dem Hund damit gut geht oder nicht ist ja erstmal zweitrangig.
Womit ich nicht meine das der Hund es dort pauschal schlecht hat, ich kenne die Menschen ja nicht und kann mir solch ein Urteil nicht erlauben, aber ich weiß wie schwierig es ist wenn man selber denkt "Holt doch mal eine zweite Meinung ein!!" und das Gegenüber denkt "Wir hatten ja nun einen da, der sagt es geht nicht, also gehts nicht."Also, ich würde auf jeden Fall einen zweiten Trainer zu rate ziehen. Kann doch nicht sein das der Hund nun ein Zwingerdasein fristen muss (auch wenn's ein "paradisischer" Zwinger sein sollte) nur weil man so verblendet ist und meint man hätte genug Erfahrung.
Ist doch auch nicht schlimm, nicht alles zu wissen, nur sollte man sich dann auch Hilfe holen.
Und für die Frau ist das doch auch total blöd. Kann ihre Sorgen total nachvollziehen, aber es kann einfach nicht sein das man den Hund nun deswegen "sicherheitsverwahrt".Klnntest du denn ein bisschen einwirken in bezug auf zweite Meinung ?
Weißt du was für einen Trainer die Leute da hatten ?Wir hatten inzwischen auch schon einige weil unsere im Doppelpack einfach schwierig sind, einer gefiel nicht, einer "brachte" nichts, der nächste meinte wir müssten unbedingt einen Hund weggeben, sonst würden sie sich iwann töten....
.....(wobei Streitigkeiten zwischen den zweien nun GAR KEIN Problem darstellen) nun hatten wir Trainer Nummer "keine Ahnung wieviel" und die hat uns an jemand anderen weiter verwiesen, weil sie selber sagte sie könne zwar mit uns trainieren, aber der andere hätte einfach mehr Erfahrung, könnte das anders einschätzen etc.
Fand ich so dermaßen super von ihr !! Ich meine, es gibt halt immer auch "schwarze Schafe" an Trainern....Möchtegern Experten, Trainer auf 0815 Schiene, welche nur mit Gewalt, die anderen nur "Wattebäuschen werfend", der nächste der weiß er bekommts niemals hin, zockt aber erst mal Geld ab etc.Um einen guten Trainer zu finden muss man halt manchmal durch.
Und ich finde da sollte (muss) man denn auch bereit zu sein, immerhin habe ich die Verantwortung für mein Tier und mein Hund hat nur mich. Und wenn es mich nicht kümmert, tja...wen denn dann ? -
Hi,
was sagt denn die Orga zu dem Problem? Ich mein wenn die seriös ist, stehen die einem doch auch mit Hundetrainer ect. zur Seite.
Meine damalige Bullihündin, hätte ich z.B. nicht im Zwinger oder Aussenhaltung halten können, die war echt kälte empfindlich.
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Zwinger ist ne schlechte Lösung für einen Hund. Nur weil die Menschen mit dem Tier nicht umgehen können.

Wie soll der denn jemals soziale Kontakte haben? Wegsperren ist nur n Ausdruck von Unkenntnis und Hilflosigkeit.
Und ich wette, dass er gewarnt hat, die das nur nicht erkannt haben.

Warum geben sie den Hund nicht der Orga zurück?
Und wenn Trainer, dann sollte er auch viel Erfahrung mit dieser Rasse haben!!!
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Mh, gut ich weiß nicht ob ich das richtig rübergebracht habe...allerdings ist das ja auch natürlich nur meine Meinung und ich weiß auch nicht genau, wie es tatsächlich dort aussieht!
Ich hatte nicht den Eindruck, dass die Frau das unbedingt will. Sie war vielmehr diejenige die ihren Mann dazu gebracht hat einen Trainer zu holen. Ich glaube, sie sieht es jetzt als Kompromiss.
Soweit ich weiß, war das ein Trainer, der auf Aggression spezialisiert ist.
Ich könnte es natürlich versuchen, aber glaube eher, dass es nichts bringen würde.
Mir wurde das damals schon so sicher erzählt "Ja, hab ich doch immer gesagt"Ich schätze sie auch wirklich so ein, dass sie generell Ahnung haben...aber eben keine "Experten". Daher frage ich mich ja auch inwieweit es ähnliche Fälle gibt, wo es mehr um eine Lösung ging(die Zwingerhaltung) als um ein abschieben des Problems!
tiani: Das weiß ich leider auch nicht.
Er will Heizungen mit in die Hütte einbauen... unser Bulli friert auch schnell, das waren auch eine meiner ersten Bedenken! -
schick doch mal tagakm ne PN, vll. weiß sie ja Rat, hat ggf. Kontakte, die weiterhelfen könnten :)
und wenn der Rüde dem Frauchen gedroht hat, nimmt er sie definitiv nicht ernst. Von wegen Hundekenntnis. Die machen irgendwas GRUNDLEGEND falsch!!!
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bungee: Der Hund hat auch jetzt keine sozialen Kontakte. Es ist fraglich ob er die je hatte, also die Besitzer vermuten, dass er isoliert aufgewachsen ist.
Daher eben auch die Vermutung dass er nie richtigen sozialen Umgang gelernt hat und sich eben so verhält.Zurückgeben wäre wohl die andere Möglichkeit, dort würde er auch wieder in einem Zwinger leben, so wie vorher auch schon.
Der Mann hängt halt sehr an seinem Hund, andersrum wohl auch... -
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ZitatDer Mann hat nun vorgeschlagen einen Zwinger zu bauen.
In erster Linie als Sicherheit für die Frau, aber wohl auch um die Spaziergänge zu minimieren weil er der Meinung ist, dass der Hund für andere Hunde zu gefährlich ist.
Sie hatten auch mal vor einiger Zeit einen Trainer zuhause und dieser sieht es wohl ähnlich. Der Hund wird niemals verträglich sein bzw. mit Artgenossen neutral umgehen können.so viel Unsinn auf einem Haufen!!!!
Ernsthaft, die sollen sich nen Labbi anschaffen und den Bullterrier zurückgeben!! Und der Trainer hat wahrscheinlich nicht besonders viel Ahnung.
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