Brauche euren Rat!!!! Bitte

  • Ich weiß, dass das viel leichter geschrieben als umgesetzt ist...das nur vorweg:

    Reduziert die Zeiten des Alleinseins...auch bei großzügiger Auslegung sind 10 Stunden einfach zuviel - wenn nötig mit Hilfe eines Gassigängers, einer Tagesbetreuung...da gibt es in Berlin ja Möglichkeiten wie Sand am Meer...

    Lastet ihn vernünftig und rassegerecht aus, ohne ihn ständig zu überdrehen!

    Erzieht ihn! Wenn du nicht willst, dass er andere Hunde angeht, dann trainiert das - wenn nötig mit Hilfe eines guten Trainers!

  • Tja... das der Hund vieeel zu lange allein ist sollte klar sein. Daran MUSS sich in meinen
    Augen dringend etwas ändern...also sollte man einen Sitter oder Tagesstätte suchen.

    Ihr solltet einen Trainer suchen oder eine kompetente HuSchu besuchen damit der
    Hund zumindest alltagstauglich wird und somit auch problemlos einem Sitter oder
    einer Betreuung anvertraut werden kann.

    Es ist nun mal so, dass Hunde mit Defiziten in ihrer Präge-u. Sozialisierungsphase
    arbeitsintensiver sind ;) und ihren Haltern enormen Einsatz und auch Zugeständnisse
    abverlangen.

    Dein Eingangspost klingt ein wenig arg nach schlechtem Gewissen... das kann man
    aber mit Management und Einsatz ganz schnell gerade biegen. Gerade DU solltest,
    wenn DU überfordert bist, mit dem Hund arbeiten. Nicht dein Freund ;)

  • Wollte dir gerade zu einen Trainer raten. Super, dass du schon einen Termin gemacht hast :gut: Das ist auf jeden Fall der erste Schritt in die richtige Richtung.

    Was die Aggression angeht, das kann natürlich mit der fehlenden Sozialisation zu tun haben, muss es aber nicht.

    Dass dein Hund zu lange alleine ist, das ist dir ja selber bewusst. MAL 7 h alleine, geht in Ordnung. Aber täglich 7-10 h ist zu viel. Ich würde mir entweder einen Gassigänger suchen, der ihn mittags mal 1-2 h nimmt, oder nach einer Huta.

    Ich hab bei meinem Hund auch oft das Gefühl, dass er auf dem Land ausgeglichener ist. Er ist sehr stressanfällig und auf dem Land gibt es einfach weniger dieser Stressfaktoren. Vielleicht ist das bei euch auch so in der Art. Aber keine Sorge, ihr werdet deswegen nicht umziehen müssen ;) Wenn ihr einen guten Trainer habt, dann wird er mit euch auch an solch einer Problematik arbeiten.

    Ich arbeite ja im moment auch mit einem Trainer zusammen, der wirklich wirklich super ist. Aber es gibt natürlich auch viele schwarze Schafe. Also: Hör auf dein Bauchgefühl. Stell dem Trainer viele Fragen, wenn du irgendwas nicht verstehst. Mach nicht sofort was er sagt, frag ruhig nach Alternativen. Ein guter Trainer wird dir auch Alternativen aufzeigen können. Quetsch ihn auch ruhig über seine Ausbildung aus. Und was ganz wichtig ist, wenn DU dich dort nicht wohlfühlst, dann such dir einen anderen.

  • Das er auf dem Land ruhiger ist, kann auch damit zusammenhängen, das es dort meist "ruhiger" ist. In der Stadt sind viele Dauergeräusche, auch viele, die MENSCH gar nicht hört. Viele Hunde lassen sich davon nicht stören, aber einige sind da sehr sensibel und reagieren mit viel Unruhe und stärkerer Aggressionsbereitschaft.
    Aber lasst euch nicht unterkriegen :) Sucht euch eine Trainer/in und geniese die Zeit mit ihm und versuche, deine Unsicherheit in den Griff zu bekommen. =) nicht verzweifeln :)

  • Schau dir die Trainerin gut an und wenn du Bauchschmerzen bei irgendwas hasst, dann lass die finger davon! Es gibt in Berlin und im Umland wahnsinnig viele schwarze Schafe. ich kann dir, wenn du mit der jetzigen Trainerin nicht glücklich wirst, auch den Namen von meinem Trainer nennen.

    Sehr sehr gerne!!!! Bei wem trainierst du denn?

  • Dein Eingangspost klingt ein wenig arg nach schlechtem Gewissen... das kann man
    aber mit Management und Einsatz ganz schnell gerade biegen. Gerade DU solltest,
    wenn DU überfordert bist, mit dem Hund arbeiten. Nicht dein Freund ;)[/quote]


    Ich arbeite mit meinem Hund und fahre, wenn es irgendwie möglich raus aus Berlin und trainiere gezielt mit ihm! Auch die Hundebegegnungen vermeiden wir nicht, da mir bewusst ist, dass ich wieder vertrauen zu meinem Hund braucht und er sicher auch zu mir! Bei uns im Park, trainiere ich auch, aber da im Beisein von meinem Freund, da dort die meisten Beißvorfälle sind und ich kein Risiko eingehen will. Es ist nicht mein Ziel, dass mein Hund andere angeht und womöglich verletzt! Es wird ja auch langsam besser. Hast du eventuell noch einen Tipp, wie man das üben kann?

  • Was mir grad einfällt - du könntest ihn auch an einen Maulkorb gewöhnen, bis ihr das Problem in den Griff bekommen hat. Wenn er ihn kennt und er gut sitzt, sollte er ihn nicht weiter stören, und es hat den Vorteil, dass zumindest niemand verletzt wird (und du vll dadurch minimal sicherer bist) und dass es abschreckt, will heißen, andere Hundehalter ihre Hunde eher bei sich behalten und es vll dadurch nicht zu Problemen kommt.

  • Zitat

    Was mir grad einfällt - du könntest ihn auch an einen Maulkorb gewöhnen, bis ihr das Problem in den Griff bekommen hat. Wenn er ihn kennt und er gut sitzt, sollte er ihn nicht weiter stören, und es hat den Vorteil, dass zumindest niemand verletzt wird (und du vll dadurch minimal sicherer bist) und dass es abschreckt, will heißen, andere Hundehalter ihre Hunde eher bei sich behalten und es vll dadurch nicht zu Problemen kommt.


    Daran hab ich auch schon gedacht! Danke!

  • Wenn der Hund einen guten, gut sitzenden Maulkorb trägt und daran schrittweise gewöhnt wurde, dann ist das für den Hund nicht einschränkender als ein Halsband oder ein Geschirr.
    Und dir, dir kann der Maulkorb extrem viel Sicherheit geben, denn du weißt, es kann nichts schlimmes passieren...
    Dadurch wirst du ruhiger und souveräner...genau das, was dein Hund braucht...
    Also ich find die Idee nicht schlecht!

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