Wenn mein Hund alleine ist...
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Wenn mein Hund alleine ist...
... ist ihr scheinbar langweilig...Also, sie ist allerhöchstens 6 Stunden alleine. Maximal, und natürlich nicht jeden Tag.
In der Regel ist sie dann gefüttert, war spazieren und bekommt einen Kong oder Ähnliches zur Ablenkung wenn wir weggehen. Dann schläft sie viel, sie bellt und jault nicht soweit wir wissen. Auch Stubenreinheit ist kein Problem.
Sie hat einen mittelgroßen Flur zur Verfügung, ihr Rückzugsplatz ist dort, die Türen zu den anderen Räumen sind zu.Aber: Alles was wir in dem Flur lassen wird von ihr untersucht, bis hin zur Zerstörung. Ein Teppich liegt nicht mehr dort. Es dürfen keine Sachen in Reichweite an der Garderobe hängen. Und mittlerweile nudelt sie ihr Wassernapf auch richtig durch, d.h. das Wasser wird auch umgekippt.
Habt ihr eine Idee wie ich ihr den Stress bzw. die Langeweile nehmen kann? Die Alleinsein-Zeit zu reduzieren bringt hier nichts denke ich, da sie auch randaliert, wenn sie mal nur 30 Minuten alleine ist. Aber halt nicht immer, je nachdem wie sie grad drauf ist.
Habt ihr außerdem eine Idee zur ihrem Wassernapf? Ich habe einen aus Kunstoff gehabt, den hat sie zerlegt. Eins aus Metall haben wir nun, das schäppert laut durch den Flur wenn sie tobt und das Wasser kippt sie raus. Grade wenn der Sommer kommt und sie wirklich mal mehrere Stunden allein ist, muss sie doch was zu trinken haben...
Wir haben, als wir noch Stubenreinheitsprobleme hatte, sie ab und zu mal in eine Hundebox in den Flur gesperrt, also eine Box die zu war. Da war sie dann ruhig während unserer Abwesenheit von 1-3 Stunden und hat friedlich geschlafen. Gegen die Box hat sie nichts, sie mag sie. Die offene Box nutzt sie nun auch gerne als Rückzugsplatz.
Uns gehen die Ideen aus...

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Hallo,
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wie lange warst du denn "spazieren"? Was machst du mit ihr während dieser Zeit? Stellst du ihr Aufgaben oder läuft sie nur frei schnüffelnd rum?
Klingt für mich nach einem nicht ausgelasteteten Hund
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Mein Rüde benimmt sich so, wenn ich die Auslastungsgeschichte VOR dem Alleine lassen betreibe. Je weniger ich vorher mache umso ruhiger ist er beim Allein bleiben. Von daher gibt es bei uns nur eine Löserunde vorher, nach dem Allein bleiben die Auslastung.

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Zitat
Mein Rüde benimmt sich so, wenn ich die Auslastungsgeschichte VOR dem Alleine lassen betreibe. Je weniger ich vorher mache umso ruhiger ist er beim Allein bleiben. Von daher gibt es bei uns nur eine Löserunde vorher, nach dem Allein bleiben die Auslastung.

Wann am Tag ist letztendlich egal, solange es regelmäßig passiert :) ich denke, da muss man auf den jeweiligen Hund schauen, ob lieber vorher oder nachher. Auf jeden Fall aber irgendwas, was den Hund mehr fordert.

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Wichtig ist denke ich mal, ein regelmäßiger Ablauf. Ich mache es immer genau so: Langes Gassigehen, danach Fressi und so gut wie keine Ansprache mehr. Kong geben und gehen. Ruhig gehen! Auf keinen fall irgendwelche Hektik betreiben. Auf keinen Fall irgendwelche wilden Spiele(Bällchen etc.). Und kein Getöse beim nach Hause kommen.
Ich mache diesen Ablauf auch so, wenn ich nicht weggehe. Nach der Mittags- und Abend-Gassirunde gibt es Fressi und erstmal keine Ansprache oder Beschäftigung.
Einen Flur halte ich nicht für den geeignetsten Raum, weil da der Lärmpegel am höchsten ist und eben Leute vorbeigehen. Ich denke, das kann den Hund evtl. verunsichern.
Die Alleinsein-Zeit zu reduzieren kann schon etwas bringen, da sie einfach das Alleinsein wahrscheinlich durch eine zu lange Zeit negativ verknüpft hat. Also, müsste man evtl. einige Schritte zurückgehen. -
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Wie alt ist dein Hundi denn?
Ich habe mit Carlos zwei Rituale aufgebaut.
1)Vor dem Alleinsein drehe ich mit dem Dicken eine Runde (45 Minuten bis zu einer Stunde), in denen er sich sein Futter verdienen muss. Danach ist zuhause Ruhe. Wenn ich gehe, bekommt er noch eine Kleinigkeit zum Knabbern.
2) Wenn ich wieder da bin, gehts zur nächsten großen Runde bzw. zu einem anderen schönen Erlebnis.Das hat ganz gut geklappt und mein Hundini hat sich daran gewöhnt. Inzwischen legt er sich nach der Morgenrunde gleich hin und schläft weiter. ;-)
Also ich würde mit Ritualen arbeiten. Je nachdem, wie sie sich verhält, würde ich es mehr oder weniger aktiv gestalten.
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Zitat
Wann am Tag ist letztendlich egal, solange es regelmäßig passiert :) ich denke, da muss man auf den jeweiligen Hund schauen, ob lieber vorher oder nachher. Auf jeden Fall aber irgendwas, was den Hund mehr fordert.

Wollte damit nur sagen, dass es bei manchen durchaus sein kann, dass sie ein Auslastungsprogramm vor dem allein gelassen werden so aufputscht, dass sie dann nicht zur Ruhe kommen und ein Ventil (wie das zerkauen von Gegenständen) suchen. :) -
Zitat
Einen Flur halte ich nicht für den geeignetsten Raum, weil da der Lärmpegel am höchsten ist und eben Leute vorbeigehen. Ich denke, das kann den Hund evtl. verunsichern.Der Flur ist bei uns die einzige Möglichkeit derzeit, da ich unser Wohnzimmer nicht zerlegt wieder antreffen möchte. Also Wohnzimmer und Esszimmer traue ich mich nicht. Und Küche möchte ich nicht. Die Schlafzimmer sind oben, da hält unsere Hündin sich nicht gerne auf. Ebenso ist unten ein Kellervorraum, aber da fühlt sie sich auch nicht wohl. Sie hat ein kleines Problem mit Treppen, die mag sie nicht gern. Sie ist am liebsten im Erdgeschoss. Aber bis auf den Briefträger dürfte nicht so viel durch Geräusche gestört werden, wir wohnen in einem Reihenendhaus.
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Also, unser morgen läuft ziemlich gleich ab jeden Tag, zumindest Montag bis Donnerstag, freitags arbeite ich nicht.
Gegen 6 Uhr geht mein Mann mit ihr raus, nicht lange und nicht mit Spassprogramm für sie. Also hauptsächlich damit sie sich entledigen kann und ein bisschen Bewegung bekommt. Meist so 20 Minuten.
Danach bekommt sie Frühstück und legt sich wieder hin.
Dann bin um den Dreh von 7:30 bei ihr, mit meinem Sohn(1,5), wir beachten sie - toben aber nicht oder so, sie schaut uns mehr zu. Wir bereiten uns nur schnell Frühstück vor, ziehen uns an, etc.
Wenn wir dann unsere Jacken und Schuhe anhaben, gehe ich mit der Hündin nochmal kurz zum Pipi machen in den Garten. Dann sagen wir Tschüss zu ihr und geben ihr den Kong (eingefrohrene Banane etc.) Das ist ein Ritual, da ist auch nicht viel Aufregung oder so, sie erwartet einfach eine Kleinigkeit bevor wir gehen.Dann um die Mittagszeit kommt jemand nach Hause und allerspätestens zwischen 13:30 und 15:00 machen wir eine große Runde, mit Spiel, toben etc... Wenn es ehr Richtung 15 Uhr geht, wird sie zwischendurch nochmal in den Garten gelassen, zum entledigen.
Grade bis kurz nach Mittag ist bei uns eigentlich nichts anderes möglich, wegen Berufstätigkeit. Ich weiß dass das Alleinesein nicht toll ist, aber wir haben keine andere Möglichkeit.
Abends gehen wir nochmal kurz mit ihr raus.
Sie ist 7 Monate alt. Meint ihr unsere Probleme legen sich mit dem Alter?
Es gibt Tage da geht alles gut, aber heute beispielsweise wieder das absolute Negativbeispiel:
Umgekippter Wassernapf, Wassernapf am anderem Ende vom Raum, verschobener Schlafplatz, rausgezogenes Schlafkissen, von der Gardrobe heruntergerissene Mütze und Kinderjacke (obwohl die schon hoch hingen) und an der Haustür ein heruntergezogener Vorhang (den haben wir im Winter vor der Tür, wenn wir das Haus verlassen ist der aber zurück- und hochgebunden)Wir haben echt keine Ideen mehr... Die Kleine bräuchte einen Boxsack

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Zitat
Also, unser morgen läuft ziemlich gleich ab jeden Tag, zumindest Montag bis Donnerstag, freitags arbeite ich nicht.
Gegen 6 Uhr geht mein Mann mit ihr raus, nicht lange und nicht mit Spassprogramm für sie. Also hauptsächlich damit sie sich entledigen kann und ein bisschen Bewegung bekommt. Meist so 20 Minuten.
Danach bekommt sie Frühstück und legt sich wieder hin.20 min. finde ich etwas zu kurz. Das klingt nicht gerade nach Auslastung. Ich meine jetzt nicht Hochpowern, aber ein längerer Spaziergang, der etwas müde macht. Ich gehe mit meinem Hund immer so ca eine Stunde, bevor ich arbeite. Er ist allerdings schon erwachsen und mit Welpen kenne ich mich nicht so gut aus. Aber die Zeit ist schon lange, für so einen kleinen Hund.
Wenn ihr dann nach dem Spaziergang noch so lange da seid, ist ihre Ruhephase ja schon wieder vorbei nach dem Spaziergang. M.M.n. müsste das in einem Rutsch ablaufen: Spaziergang, Fressi, Kong und tschüss.
Das was du beschreibst, klingt sehr nach Stress und Langeweile. Schonmal über eine Tagesbetruung nachgedacht? Wenn man es sich leisten kann, ist das doch eine ziemlich gute Lösung. Vor allem, wenn der Hund sonst unkompliziert ist. - Vor einem Moment
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