Dauernd doofe Kommentare wegen Pöbel-Hund

  • Fühl dich ganz doll gedrückt!

    Ich hab vom Prinzip die gleichen Probleme mit meiner Happy und wäre mangels anderer Wohnung vor einem halben Jahr auch fast in so ein Hochhaus gezogen. Im Nachhinein bin ich sooooo froh, dass ich doch noch eine Erdgeschosswohnung gefunden habe (unten oder Aufzug war nötig wegen Happys HD). Wir trainieren ja auch fleißig per Z&B, aber Treppenhaussituationen überfordern Happy noch deutlich und führen meist zu Ausrastern.

    Wenn ich sehe, wie oft und lang ich hier im 8-Parteien-Haus schon warten muss, bis endlich mal das Treppenhaus frei ist, um die 6 Stufen in Ruhe aus der Tür treten zu können ohne irgendwelche Mitbewohner in mittlere Panik zu versetzen (hier findet Ausraster niemand komisch), dann tust du mir echt ganz mega doll leid!

    Ich weiß, durch was für einen Frust du da täglich durch musst! Aber wirklich: Es gibt einige, denen es genauso geht. Wichtig ist Hundi, der das nicht aus Spaß macht, sondern eigentlich gestresst leidet.

    Die Meinung Anderer war mir immer ziemlich Wurscht, aber meine größte Panik ist immer, dass sich aufgrund von Vorurteilen und Hundehass mal jemand beschwert, weil Happy halt auch noch Soka-mäßig aussieht. Auch wenn's wahrscheinlich nicht sooo realistisch ist, habe ich diese Sorge immer im Hinterkopf, weil sie einen Wesenstest zurzeit noch nie im Leben bestehen würde. Somit bin ich immer absolut penibel und hysterisch darauf bedacht hier im Haus ja niemandem auf den Schlips zu treten.

    Das alles stresst schon, und ich hoffe, dass sich nach dem Ende meiner Lehre dieses Jahr beruflich etwas langfristiges ergibt, sodass ich endlich in eine ländliche Gegend ziehen kann, wo die Menschen mit Hunden entspannter sind.

    Liebe Grüße,
    Lily und Happy

  • Wie groß ist "klein"?
    Und was macht der Hund wenn Du ihn auf den Arm nimmst, und zur Not 16 Stockwerke nach unten trägst, wenn ihr auf eurem Weg dann einen Hund trefft?

    Ich weiß wie man angeschaut wird mit nem Pöbelhund. Allerdings ist bei mir die Rasse noch mit entscheidend :)
    Über kleine Kläffer wird bei uns nur gelacht, selbst wenn sie Aufstände proben und andre sogar attakieren.

    Ausser nett lächeln, freundlich bleiben, Dich entschuldigen und permanent weiterzuüben wird Dir in Deiner Situation wohl net viel übrig bleiben. Schon doof sowas.

  • Ich kann dich aber auch die anderen Mieter gut verstehen. Irgendwann nervt das gekläffe. So ein Hochhaus ist doch ideal für einen Trainer, hast du schon einen da gehabt?

    edit: Ich habe auch einen Leinenpöbler, unser Scottie ist wirklich sehr, sehr laut dabei und ich vermeide es zu gewissen Uhrzeiten im Dorf spazieren zu gehen.

  • Klein heißt 11 Kilo. Er ist kein Kläffer, er röhrt dann eher wie ein Hirsch und schmeißt sich in die Leine. Die letzten Tage haben wir GsD niemanden getroffen.
    Ich suche jetzt einfach schnellstmöglichst eine Wohnung und fahre meine Ansprüche etwas runter. Ich finde es ja selber total ätzend hier.

  • Ja, so ein Leinenpöbler ist schon eine Zumutung: Für den Besitzer aber natürlich auch für all' die, die angekläfft werden :hust: . Natürlich ist ein 16-stöckiges Hochhaus eine extrem ungünstige Wohnunmgebung. Aber was macht es für einen Unterschied, ob Dein Hund dort alles anbellt was sich bewegt oder das gleiche in einen z. B.: "nur" 8-Parteien-Mietshaus und Umgebung tut :???: ? Mit anderen Worten: Um die ein oder andere Trainerstunde werdet ihr so oder so nicht herumkommen. Auf jeden Fall wünsche ich Dir und Deinen (jetzigen und zukünftigen) Nachbarn "gute Nerven".

  • Das ist wirklich eine blöde Situation :/
    Ich würde mir auch eine andere Wohnung suchen wenn dies möglich ist.
    Ansonsten kannst du nur Trainieren und die anderen ignorieren, ich weiss wie man sich fühlt wenn man einen Leinenpöbler hat.
    Ich habe das auch mit Z&B im Griff bekommen, unsere Hündin hat aus Frust gebellt wenn sie zu einen Hund nicht hindurfte.

    Allerdings habe ich auch die Erfahrung gemacht, wenn kleine Hunde bellen wird gelacht wenn grosse Hunde bellen dann ist der richtig böse und beißt :/

  • Mein Tim ist auch ein Leinenpöbler - seit 10 Jahren, hat allerdings die Begleithundprüfung und ich war mit ihm auch Agility-Turnieren. Trotzdem lässt er sich von niemand Fremden anfassen.

    Was als vorübergehende Lösung noch gar nicht gekommen ist: warum nutzt du keinen Maulkorb? Bzw eine Nylonschlaufe. Bellen kann er dann nicht mehr, nur noch brummen und muffen. Tim muss auch einen Maulkorb tragen, wenn wir Besuch haben, den er nicht kennt. Da muss er eben durch.

    Wie trainierst du sonst das Problem?

    Ich habe bei Tim mit Halti und Disc-Scheiben trainiert (allerdings unter fachkundiger Anweisung auf dem Hundeplatz). Ich will das auch nicht propagieren.

    Aber ich kann mir vorstellen, wie sehr das an die Nerven geht und so braucht dich wenigstens niemand doof anlabern, denn von einem Hund geht keine Gefahr aus.

    Ansonsten hilft es nur ein dickes Fell anzulegen, ich persönlich kann das auch nicht, aber mir würde es an die Substanz gehen.

  • Zitat

    Aber was macht es für einen Unterschied, ob Dein Hund dort alles anbellt was sich bewegt oder das gleiche in einen z. B.: "nur" 8-Parteien-Mietshaus und Umgebung tut :???: ? .

    Er kläfft doch nicht "alles an was sich bewegt". Es gibt einige Hunde die angepöbelt werden. Menschen gar nicht, nur wenn sie offensiv auf ihn zuegehen und viele andere Hunde werden ignoriert. Alle kleineren und weiblichen interessieren eigentlich kaum.
    Und einige von den "Feinden" wohnen nicht im Haus, sondern nur in der Nachbarschaft. Ein 8.stöckiges Haus ist ziemlich beschaulich im Gegensatz zu diesem Komplex hier. Ich denke schon, dass das einen großen Unterschied macht.

    Zitat


    Was als vorübergehende Lösung noch gar nicht gekommen ist: warum nutzt du keinen Maulkorb? Bzw eine Nylonschlaufe. Bellen kann er dann nicht mehr, nur noch brummen und muffen. Tim muss auch einen Maulkorb tragen, wenn wir Besuch haben, den er nicht kennt. Da muss er eben durch.

    Wie trainierst du sonst das Problem?


    Aber ich kann mir vorstellen, wie sehr das an die Nerven geht und so braucht dich wenigstens niemand doof anlabern, denn von einem Hund geht keine Gefahr aus.

    Ansonsten hilft es nur ein dickes Fell anzulegen, ich persönlich kann das auch nicht, aber mir würde es an die Substanz gehen.

    Das mit dem Maulkorb habe ich auch schonmal überlegt, aber ich habe irgendwie Schiss, dass ich die Situation damit verschärfe.
    Sonst trainiere ich mit Z&B. Hier in der Wohnung hatte ich noch keinen Trainer bisher. Ich habe mir, wie ich bereits geschrieben habe schon einen ausgesucht. Ist aber nicht grad billig...

    Heute bin ich tatsächlich mal runter gelaufen. War schon abwärts ziemlich anstrengend...

  • Zitat

    Ja, so ein Leinenpöbler ist schon eine Zumutung: Für den Besitzer aber natürlich auch für all' die, die angekläfft werden :hust: . Natürlich ist ein 16-stöckiges Hochhaus eine extrem ungünstige Wohnunmgebung. Aber was macht es für einen Unterschied, ob Dein Hund dort alles anbellt was sich bewegt oder das gleiche in einen z. B.: "nur" 8-Parteien-Mietshaus und Umgebung tut :???: ? Mit anderen Worten: Um die ein oder andere Trainerstunde werdet ihr so oder so nicht herumkommen. Auf jeden Fall wünsche ich Dir und Deinen (jetzigen und zukünftigen) Nachbarn "gute Nerven".

    Bei manchen Trainingswegen kann das schon einen Unterschied machen. Weil man in Vielparteienhäusern viel öfter noch in Ausrastsituationen kommt. Z. B. bei systematischer Desensibilisierung kommt man schneller voran, wenn man wirklich meist noch mit Wohlfühldistanzen arbeiten kann. Verhalten festigt sich ja weiter durch seine Ausführung.

    LG Lily und Happy

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