Hund hat nach fremdem Menschen geschnappt...

  • Mal ganz ehrlich - Björn ich verstehe worauf Du hinaus willst denke ich. Ich versteh doch richtig das hier etwas getan werden muß, sonst könnte der Hund sich falsch entwickeln. Bislang ist sie ein aufmüpfiger, Grenzen überschreitender Jungspund?
    Meine Hündin (Sorina) ist ähnlich wie Lilly ... und ja ich muß sie auch sichern.

    Wie schätzt Du denn die Sachlage ein - wird im Sinne des Hundes gehandelt werden? Bringt vor allem die Mutter der TS die notwendige Konsequenz mit?

  • Zitat

    Bislang ist sie ein aufmüpfiger, Grenzen überschreitender Jungspund?


    Ja!

    Zitat

    Wie schätzt Du denn die Sachlage ein - wird im Sinne des Hundes gehandelt werden? Bringt vor allem die Mutter der TS die notwendige Konsequenz mit?


    Das weiß ich nicht genau...

  • @TS:
    Warum gehst du denn nicht (wenigstens mal zur Probe) auf Björns Angebot ein, dass er sie mal mit nimmt? Vielleicht zeigt er dir auch ein paar Handlingsgrundlagen und bringt dir bei euren Hund besser einzuschätzen?
    Vielleicht hilft es ja auch, wenn sie jetzt, wo sie noch "formbar" ist in einer gesitteten Hundegruppe mal ein paar Grenzen aufgezeigt kriegt? Das wird natürlich nur gefestigt werden können, wenn ihr auch zu hause zu konsequenten Regeln findet...aber als Unterstützende Maßnahmen wär das vielleicht gar nicht mal so schlecht :smile:

  • Zitat

    das ist auch jedesmal so schlimm, wenn Besuch kommt, oder wenn ein Postbote aufs Grundstück kommt.. sie möchte einfach keine Fremden in ihrem Revier haben und zeigt das auch sehr deutlich.. meist ist es gut, wenn ihr die "Fremde" Person dann ein Leckerli gibt..

    So wie das hier klingt, kann es auch sein, dass ihr den Hund in seinem ablehenenden verhalten noch bestärkt. DAs wäre der Fall, wenn der Fremde dem Hund immer dann ein Leckerlie gibt, wenn sie bellt und ihre Abneigung deutlich zeigt.. Es besteht die Gefahr, dass dann die Verknüpfung "ich belle den blöd an, DAMIT ich ein Leckerchen bekomme" entsteht... Aber insgesamt klingt es mehr nach einem Hund, der einen souveränen Hundehalter braucht, der klare Regeln aufstellt udn ihm dadurch Sicherheit gibt.

  • @TS:
    Tja, es kommt oft schleichend, erst wird gebellt, wenn es klingelt, dann der Besuch angeknurrt, Hunde angepöbelt
    usw., wenn man dann nicht sofort beim ersten Anzeichen reagiert und die Stellung des Hundes im "Menschenrudel"
    klarstellt, geht es immer weiter, das hast Du jetzt leider erlebt.
    Ich "freue" mich, das nichts weiter passiert ist bei dem Vorfall, aber das zeigt wieder, man ist 24 Stunden am Tag Hundehalter, man muss immer ein Auge auf das Tier haben.

    Ich möchte Dir und Deinem Hund ganz viel Geduld, richtiges Timing, Konsequenz und vor Allem einen guten Trainer wünschen.
    Du schaffst das!

    LG Steffi

  • Also ich finde das Angebot von Björn ja gar nicht mal so schlecht!

    Wieso lasst ihr die Hündin nicht mal in seinem Rudel mitlaufen? Bzw. lauft als Besitzer auch mal mit und schaut euch an wie das ganze auch aussehen kann? Man sollte auch wirklich nicht unterschätzen was es ausmacht Junghunde von souveränen Althunden "erziehen" zu lassen. Das leistet kein Mensch so schnell, klar und präzise!

    Ich denk das ihr auf jeden Fall trotzdem jemanden an Eurer Seite braucht um den grenzüberschreitenden Jungspunt :D vernünftig einzugrenzen. Dann wisst ihr einfach besser damit umzugehen und darauf einzugehen, und das ganze legt sich sicherlich recht zügig.

  • erstmal danke für eure Tips und die konstruktive Kritik..

    an dieser Stelle möchte ich dann doch mal richtigstellen, dass Lilly nicht von einem "dubiosen Vermehrer" stammt.. die Mutterhündin ist eine ehemalige Zuchthündin mit FCI/VDH-Papieren, die dreimal geworfen hatte und anschließend ihren Ruhestand genießen sollte.. ja und dann ist es eben bei meiner Freundin noch mal passiert..

    zur Situation im Haus: dort ist Lilly, wie schon gesagt, ein echtes Lamm.. sie hört aufs Wort, macht nichts kaputt, ist sehr verschmust.. oft liegt sie auf dem Sofa, streckt einem ihren Bauch und die Pfötchen entgegen und möchte einfach nur gekrault werden.. sie hat noch nie jemanden von uns angeknurrt oder ähnliches, eigentlich will sie die ganze Zeit nur betüddelt und geknuddelt werden (es sei denn, sie braucht ihren Schlaf).. sie hat ein Körbchen im Wohnzimmer, ausserdem einen Schlafplatz im Obergeschoss.. sie ist schon ein bisschen die kleine Prinzessin bei uns - sie weiss aber auch, dass sie mal zurücktreten muss, wenn z.B. Hausarbeit ansteht, das akzeptiert sie dann natürlich..

    die Idee mit dem Mitlaufen bei Björn find ich gut :-) werde alles am Wochenende noch mal mit meinen Eltern durchsprechen, auch wie wir weiter in Bezug auf Maulkorb usw verfahren.. und vor allem an der Führung müssen wir irgendwie arbeiten..

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