Wenn man seinen Mund nicht mehr halten kann
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ich schrieb ja, da muss man sich echt ein dickes Fell anschaffen!
Nur das ist manchmal leichter gesagt, als getan.
Gerade, wenn man eh schon am Boden liegt.Deshalb bin ich da auch sehr vorsichtig. Ich schaue nicht weg, nein, bestimmt nicht. Aber ich bemühe mich, es den Leuten immer irgendwo durch die Blume hindurch zu sagen, oder sie von sich aus erzählen zu lassen.
Mit solchen Gesprächen erreicht man meist mehr.
Selbst wenn jmd seinen Hund hinter sich herschleift, bleibe ich freundlich. Denn das Schlimmste, was dem Hund mit solch einem HH passieren kann ist, dass der HH auf Grund meiner Reaktion trotzig wird. Und gerade Kinder wissen es meist nicht besser. Die brauch ich nicht blöd abbluffen. Da reicht meist schon eine Erklärung und eine kleine Hilfestellung, mit welcher Alternative man den Hund dazu bringt, mitzulaufen.
Wo ich in der Tat nicht ruhig bleibe ist, wenn jmd auf seinen Hund einprügelt. Aber das ist ja auch ne ganz andere Situation.
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26. Februar 2012 um 19:11
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Wenn man seinen Mund nicht mehr halten kann - Vor einem Moment
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Und gerade Kinder wissen es meist nicht besser. Die brauch ich nicht blöd abbluffen. Da reicht meist schon eine Erklärung und eine kleine Hilfestellung, mit welcher Alternative man den Hund dazu bringt, mitzulaufen.
Wo steht, dass ich das nicht getan hab ?
In meinem beschriebenen Fall konnte der Hund nicht mehr laufen und ja, ich habe dem Kind gesagt, was er zu tun hat, denn natürlich war der junge Mann überfordert.
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Wo steht, dass ich das nicht getan hab ?
Habe nicht behauptet, dass Du Kinder anschreist

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Oh, ich kann dich sehr gut verstehen. Mich hat heut auch grad erst wieder eine Hundebekannte sehr traurig gemacht.
Das Mädel hat sich vor einem Jahr einen Dalmiwelpen geholt. War "schon immer ihr Traum", aber anscheinend bezog sich ihr "Wissen" zu dieser Rasse rein aufs Optische. Schon nach kurzer Zeit hatte sie "Probleme" mit dem Hund, weil er so quirlig war, so "anstrengend". Mit 3 Monaten war ein MEGA Problem, dass der Hund abends, wenn sie ins Bett ging, immer ins Bad pullerte. Dabei ging sie doch SOGAR 3 Mal täglich mit ihm raus *headbash*
Vom ersten Tag an lies sie Hundi einfach überall frei laufen, er machte nach ein paar Wochen Welpenalter dann was er wollte und rannte sonstwo weit weg rum, ohne sich im geringsten für Frauchen zu interessieren. Da er ja immer frei lief, zerrte er an der Leine, wenn sie denn mal dran war. Das war das nächste große Problem.
Nachdem sie einmal auf den tollen Tipp einer örtlichen mittelalterlichen tierschutzrelevanten Trainerin (arbeitet mit Leinenruck, Teletakt und Co.) mit einer Stachelkette direkt fest hinter Hundis Ohren geschnallt zum Gassi kam, habe ich ihr erklärt dass Hundi mit der Kette aufgrund starker Schmerzen nicht zieht und Trainingsalternativen gezeigt, darauf meinte sie dann dass sie sich "das alles nicht so anstrengend vorgestellt" hat und die Hunde ihrer Eltern "ganz ohne Üben Fuß laufen konnten". Kopfschüttel.
Offensichtlich hatte ihr das schon zu denken gegeben, denn dieser Hund ging erstmal nicht mehr zu dieser Trainerin und als Frauchen in den Urlaub wollte, gab sie klein Dalmi zu mir, weil sie Angst vor zu grobem Umgang bei der Trainerin (und Hundesitterin) hatte.
ICH fand diesen Hund traumhaft. Ein absolut rundum freundliches Wesen, er reagierte schon auf kleine verbale Korrekturen. Da ich mich für meine Hunde beim Gassi immer erstmal etwas interessant mache unds für Kontaktaufnahme was tolles gibt und wir den Rückruf geübt haben, blieb er bei mir immer in einem guten Radius, lief nicht weg und lies sich abrufen. Auch die Leinenführigkeitstrainung war nach einer Woche bei mir deutlich besser (bei mir).
Nunja, irgendwie hat sie den Kontakt die letzten 3 Monate angebrochen, heute waren wir seit langem mal wieder Gassi.
Und was soll ich sagen: Vor 2 Wochen, als sie wieder im Urlaub war, hat sie Dalmi zu eben jener Hundetrainerin zum "Erziehungsurlaub" gegeben. Seit sie ihn nun wieder hat, macht sie sich total Sorgen und will jetzt zum Tierarzt, weil Hund sich daheim so apatisch verhält und garnicht mehr zuckt. Außerdem hat er Wunden am Ohr. Draußen dagegen konnte ich heute erleben, wie Hund sich sobald ab von der Leine direkt verkrümelte und Frauchen 2 Stunden komplett Links liegen lies. Wir konnten ihn dann noch eine Weile suchen und sie musste ihn körperlich einfangen, weil er nicht kommen wollte.
Und zu guter letzt ist in dieser Woche bei besagter "Trainerin" sein Halsband zerrissen. Es ist von mir genäht und noch nie ist eins ZERRISSEN, egal ob da meine aggressive Kanaille dran zetert oder der Leinenaggroschäfi einer Freundin! Die HH meinte ja selbst ganz kleinlaut, dass die tolle Trainerin wohl sehr stark "geruckt haben muss".
Ganz ehrlich, ich verstehs einfach nicht! Warum Menschen sowas soooo tollen Hunden antun müssen. Obwohl sies doch eigentlich besser wissen!
Und in diesem Fall find ich's auch noch Mega feige. Denn ich weiß, dass die HH es nicht übers Herz bringt, ihrem Hund wirklich weh zu tun. Aber positive Arbeit ist ihr zuviel Mühe. Und dann besagte harte Methoden von jemand Anderem erledigen zu lassen...würg! Davon abgesehen, wie lange dieser "Erziehungserfolg" anhalten wird, bei ihr macht der Hund schließlich genauso weiter, was er will, nur drinnen scheint er noch zu gehemmt.
Einfach nur traurig!
Aber mich darüber aufregen? Ja, innerlich, hier schon, wie verrückt. Aber konkrete Vorwürfe verprellen die Menschen. Deshalb versuche ich immer, diplomatisch ein paar Tipps oder meine Gedanken zu verschiedenen "Methoden" an sich ergebenden Gelegenheiten und auch Hilfsangebote oder Erfahrungen einfließen zu lassen. Damit die Menschen überhaupt erstmal nachdenken und oft haben sich Leute dann doch einige Zeit später mal an mich gewandt. Und dann, wenn sie von selbst um Rad fragen, kann man richtig argumentieren und helfen, DANN kommt das auch nicht negativ und aufdringlich an.
Traurige Grüße,
Lily und Happy -
Und ich persönlich kann zum Thema "Reaktionen auf einen wild in die Leine reissenden Soka" mitreden. Dazu aber eher Positives. Es kam zwar schon vor, dass mal ein "Ohgott, schnell weg, so ein fieser Kampfhund" kam. Aber die Meisten verkneifen sich sowas wohl.
Im Gegensatz dazu habe ich viel öfter sehr positive Bemerkungen bekommen, wenn die Leute meine Bemühungen mit Clickern und Leckerchen sehen. Oft reagieren Leute dann mit "Oh Hündchen, ist ja guuuut, wir tun dir nix". Gut, diese Aufmerksamkeit macht's mir mit Happy nicht grad leichter. Aber nach kurzen Erklärung zu Hundis schlechter Vergangenheit und dass sie Fremde deshalb lieber auf Abstand hält, wir aber daran arbeiten hab ich schon ganz oft positives Feedback bekommen. Dass die Leute das toll finden, wenn man daran arbeitet, dass sie das nicht oft sehen, und dass es so bestimmt bald klappt. Das hat mich manchmal in dem ganzen Frust auch wieder toll aufgebaut. Und oft konnte ich solche Leute/Gruppen noch ein bisschen als Trainingsobjekte "missbrauchen", z.B. Picknickgruppen, Rentnertratschrunden und letztendlich sogar manchmal eine direkte Begegnung mit Leckerlis geben organisieren.
Fazit: "Meckern" ist oft nicht sinnvoll, taktvoll bei einem Gespräch angebrachte Fragen und Tipps können viel bringen, aber scheut euch auch nicht vor einem LOB, das kann auch toll sein

LG Lily und Happy
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Aber irgendwo ist es doch meiner Meinung nach eine eher seltene Situation.
Aber kannst du jeder Person ansehen, ob es gerade eine der "seltenen" Situationen ist? Wie bereits einer schrieb: Man stumpft ab mit der Zeit und dann nützen irgendwann auch keine netten Gespräche mehr, weil man dann sofort denkt: "Ach, einer von denen!" und abschaltet.
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also ich für meinen fall versuche meist freundlich zu erklären..wie zb bei einem jungen mann nebst mit labbi,der mit stachler geführt wurde,da jener ja so zieht..war ein fruchtbares gespräch :)
und naja..dann hab ich aber eben auch mal schlechte tage,wo ich auch einfach mal nicht freundlich bin,wenn ich zum zigsten male ein junges mädel (vllt 17/18 jahre) mit bordermix sehe,der wirklich nur am halti geführt wird..und da hab ich mir an den kopf gefasst und mal angemerkt,das ein hund nicht nur am halti geführt werden sollte und das vllt mal ein wenig info bei menschen die ahnung haben,nicht schaden könnte.
aber alles in allem wäge ich zumeist schon ab,wo ich denke,da sollte man vllt mal nachfragen o.ä...und generell versuche ich da auch immer freundlich zu sein..aber wie gesagt..ich hab auch mal schlechte tage und bin nicht perfekt

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Huhu Muecke, vielleicht hast du selbst Angst einen dicken Hund zu bekommen und deshalb ärgert es dich so sehr, wenn du andere dicke Hunde siehst!?!?!? Kann das sein? Ich weiß von meiner Psychofreundin, dass die Dinge über die wir uns so gerne aufregen, immer etwas mit uns selbst zu tun haben=))))Ist hart diese Erkenntnis, aber irgendwie auch tröstend. Was meinst du?
Liebe Grüße
Bonny & Clyde
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Huhu Muecke, vielleicht hast du selbst Angst einen dicken Hund zu bekommen und deshalb ärgert es dich so sehr, wenn du andere dicke Hunde siehst!?!?!? Kann das sein? Ich weiß von meiner Psychofreundin, dass die Dinge über die wir uns so gerne aufregen, immer etwas mit uns selbst zu tun haben=))))Ist hart diese Erkenntnis, aber irgendwie auch tröstend. Was meinst du?
Liebe Grüße
Bonny & Clyde
denkst du nicht das psychoanalysen aus der ferne recht vermessen sind?..mal davon abgesehen,wenn man davon selber nicht so wirklich nen plan hat,ist es in dem falle wirklich besser den mund zu halten

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denkst du nicht das psychoanalysen aus der ferne recht vermessen sind?..mal davon abgesehen,wenn man davon selber nicht so wirklich nen plan hat,ist es in dem falle wirklich besser den mund zu halten

Genauso vermessen ,wie einfach fremde Leute so nen Kommentar reinzudrücken ,wie Muecke es gemacht hat...sorry
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