Territoriale Aggressivität? Angst? Kastration?
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Zitat
Unabhängig von eurem Erziehungsstand könnte deine Schwangerschaft auch eine Rolle spielen. Das hängt mit den Hormonen zusammen, die aber im Gehirn gebildet werden. Gerade die Aggression gegen Fremde spricht dafür. Es mag sicherlich nicht die Ursache aller Probleme sein, aber vielleicht eine Erklärung. Eine Kastration hilft da allerdings nicht.
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Das Hormon was hierfür verantwortlich ist heißt Prolaktin. Es wird im Gehirn gebildet. Im Grunde sorgt ist das Hormon für die Brutpflege verantwortlich. Es wird aber auch bei Rüden gebildet, die dann im Extremfall u.U. dazu neigen, alles zu verteidigen, was der Schwangeren zu nahe kommt. Laut meinen Informationen sinkt logischerweise der Testosteronspiegel bei einer Kastration (auch Chippen ist so zu bewerten) und der Prolaktinspiegel steigt. Steigt der Prolaktinspiegel, so begünstigt das aber die Agression.
Nun kenne ich euch nicht und kann auch nicht sagen, ob das der Grund ist, jedoch sollte vor der Kastration immer geschaut werden, aus welcher Motivation heraus der Hund handelt. Tut er dies nämlich aus oben genanntem Grund, so wird eine Kastration das Ganze eher verschlimmern.
Deswegen kann ich auch nur dazu raten, einen kompetenten Trainer zu suchen, der euch hilft das Ganze in die richtigen Bahnen zu lenken.
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25. Februar 2012 um 11:40
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Territoriale Aggressivität? Angst? Kastration? - Vor einem Moment
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Der Chip schlägt ja gar nicht erst an.
Wären seine Hoden kleiner, aber er selber wäre nicht verändert, wäre es ja klar, dass eine Kastration nichts bringt.
Da der Chip aber noch nicht einmal anzuschlagen scheint (große Hoden), lege ich halt eine Hoffnung in die Kastration.Sein Imponiergehabe hatte er schon immer, also auch vor der Schwangerschaft.
Fremde und Nachbarn waren auch vor der Schwangerschaft seine Feinde.Einzig das mit dem "Tuch angreifen" oder uns in die Schranken weisen wollen ist er seit kurzem.
Und das ist einfach ein absolutes No-Go!
Wenn das Baby da ist, muss ich mich auf meinen Hund verlassen können.Ich weiß einfach nicht aus welchen Motiven er manchmal diese Austicker bekommt und zwei Trainer konnten mir das auch nicht sagen.
Sie meinten einfach, dass der Hund gestresst ist und wir ihn dann in Ruhe lassen sollen.
Das wäre ja auch alles kein Problem, solange das nicht alles so explosionsartig und unvorhersehbar wäre. -
Wenn der Hund aus Stress so reagiert, dann ist eine Kastration ebenfalls kontaproduktiv, da dann das Stresshormon Cortisol freien Lauf hat. Dieses wird ebenfalls nicht in den Hoden gebildet. Cortisol hat die schlechte Eigenschaft ganz schnell gebildet zu werden, aber lange zu brauchen bis es wieder abgebaut ist.
Wenn du sagst wo du wohnst, vielleicht kann die hier jemand einen guten Trainer empfehlen, ich denke ich braucht da wirklich jemanden. Zusätzlich würde ich den Hund nochmals einem Ta vorstellen, vielleicht hat er auch gesundheitliche Probleme und deswegen so "dicke" Hoden.
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Also die Hoden sind schon normal groß.
Ich habe nur gesagt, dass er "dicke" Hoden hat, weil die sich durch den Chip nicht verändert haben :)Wir kommen aus 59427 Unna, das liegt in der Nähe von Dortmund.
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Zunächst würde ich auf Handfütterung umsteigen. Dann halt erst mal kein Braf...
Jegliche Aktion inklusive Fütterung würde ich nach draussen verlagern. Im Haus ist Ruhe angesagt.
Draussen Komandos trainieren, spielen und alles, was er richtig macht, belohnen. Da sollte man auch sehr konsequent sein und ihn auch mal hungern lassen, wenn er nicht mitmacht. So lernt er zunächst mal die tatsächliche Abhängigkeit von euch.
Gleichzeitig festigt das die Bindung. Er muss offensichtlich erst mal lernen, dass er euren Entscheidungen vertrauen kann. Draussen ist Party angesagt, daheim Ruhe.Nachlaufen - jegliches Kontrollverhalten unterbinden, indem er in seine Box geschickt wird. Ihr sucht für ihn den Liegeplatz aus, nicht er, daher Decke weg.
Alles sollte für ihn positiv belegt sein. Jedes Komando und auch das auf den gewünschten Platz schicken.Ich denke nicht, dass euch eine Kastra helfen wird. Jedenfalls nicht bei den Problemen im Haus.
Versucht es doch erst mal für einige Wochen, die Kastra kann man ja dann immer noch machen. Ich könnte mir vorstellen, dass ihr recht schnell Veränderungen feststellen werdet, sofern ihr es wirklich konsequent durchzieht.
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Ich würde unbedingt einen Trainer zu Rate ziehen, für mich hört es sich nach einer Menge Arbeit an, denn mit einem Baby sollte man einen entspannten Hund haben, der Frust aushalten kann.
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ich schließe mich mückes meinung an. hier über das forum einen rat zu gebe, fände ich arg fahrlässig.
es könnte sein, dass sich kalles verhalten verändert hat, weil er wenig einschränkungen erfährt, wenig grenzen gesetzt werden und er somit eine geringen frustrationstoleranz hat. in diesem falle wären räumliche einschränkungen, klare regeln und ersatzkonflikte, in denen kompetentbereiche abgesteckt wären, wichtig. du müsstest dir verschiedene dinge überlegen, die dein hund gerne hätte, dann eine prioritätenliste erstellen (z.b. ist er völlig wild auf futter, spielzeug ist aber noch viel wichtiger, am wichtigsten ist ihm couch und bett) und ihn stück für stück in den geringeren reizlagen einschränken, bis man sich nach oben gearbeitet hat. zusätzlich dazu würde ich mit einer hausleine arbeiten, so wie tromba es schon sehr gut gesagt hat.
jedoch ist für diese maßnahmen ein trainer unabdingbar, da er sich euch als team anschauen muss. einschränkungen sorgen für frust und wenn ihr nicht souverän genug seid, um mit seinem frustverhalten umzugehen, kann der schuss sehr schnell nach hinten losgehen.
gleichzeitig wäre hier eine aufgabe für ihn sehr, sehr wichtig. denn wenn du jemanden einschränkst, braucht er ein sinnvolles ventil.
wo wohnt ihr denn? vielleicht kann hier jemand einen guten trainerrat geben?
es kann aber auch sein, dass sich das verhalten durch deine schwangerschaft verstärkt und nun eventuell durch den kastrachip noch schlimmer geworden ist. wie tannoz schon erklärt hat, wird das elternhormon prolaktin bei caniden innerhalb der gesamten familie gebildet und bei kastraten wird es verstärkt ausgeschüttet. wenn ihr pech habt, arbeitet nun auch noch der chip gegen euch.
bitte holt euch professionelle hilfe!
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http://www.bhv-net.de/index.php?opti…tid=2&Itemid=94
schau mal hier, evtl. findet ihr hierdurch einen gescheiten trainer.
beim training muss das timing stimmen, auch müsst ihr wissen wann ihr belohnen müsst usw.
wie ja schon geschrieben bullys neigen recht oft dazu sich wie terroristen aufzuführen, dass kann deine schwangerschaft noch begünstigen.
ich würde wie gesagt nicht lang warten, es kann nämlich schlimmer kommen und das dann einem älteren hund abzugewöhnen wird noch schwieriger.
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