Er sitzt winselnd bei der Haustür
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Zitat
Erzeugt dieses Verhalten Stress in ihm?
Und wäre das ein Grund ihn kastrieren zu lassen? Wird's dadurch besser?
Ich meine, wenn er jedesmal so depressiv jaulend herumliegt, is ja auch nicht lustig für ihn. Er is auch total unkonzentriert und unruhig.
Oder soll man diese Zeit einfach aussitzen und warten bis es vorbei ist?Also ich hatte noch nie einen Rüden; aber ich würde ihn erstmal beobachten. Ich bin nun kein Gegner der Kastration an sich, aber wenn ihr ihn eigentlich intakt lassen wollt würde ich da nichts überstürzen - schon gar nicht so jung wie er ist. Solange es nun kein Dauerzustand ist und er quasi nichts anderes mehr tut als zu leiden, würde ich das beobachten und evtl. eben auf etwas homöopathisches zurückgreifen. Muss ja nicht gleich die Holzhammer-Methode sein

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wenns an einer läufigen hündin liegt,
würde ich versuchen ihn auf seinen platz zu schicken und ruhe zu halten.
evtl gibst du ihm was zum kauen oder schlecken (gefrorener hüttenkäse, nassfutter o.ä.....),
wenn er dafür noch aufnahmebereit ist
sonst steigert er sich immer weiter in seinen trieb hinein.auch würde ich intensiver mit ihm arbeiten-
gehorsamsübungen usw.
jetzt ist eigentl. eine gute zeit die bisherigen dinge mit ablenkung zu trainieren
meiner hat zum glück in dieser phase nur futter verweigert...
lg
anja -
Huhu,
ich würde auf keinen Fall gleich kastrieren. Er ist ja noch so jung und wird das mit den läufigen Hündinnen mit der Zeit wohl etwas besser aushalten können. Mein Rüde ist jetzt 7 und es ist ihm überhaupt nicht mehr anzumerken, wenn Hündinnen in der Nachbarschaft läufig sind (auch er hatte eine Zeit, wo er nachts Sirene gespielt hat...). Wenn unsere unkastrierte Hündin läufig ist, ist er wirklich nur während der 4 oder 5 Stehtage "auf Freiersfüßen" (und muss von ihr natürlich strikt getrennt werden), aber er steht auch dann nicht ständig unter Strom. Also: erst mal abwarten - und das Winseln/die Unruhe entweder ignorieren oder unterbinden.
Unser THP meint übrigens, dass man mit homöopatischen Mitteln lediglich "Krankheitszustände" heilen kann - und dieses Verhalten des Rüden ist ja nur natürlich. Er hat uns statt dessen den guten alten Baldrian empfohlen (bei knapp 25kg Hund halbe Menschendosis) und evtl. noch Hopfen (der aber vorsichtig dosiert werden muss, da er für den Hund leicht giftig ist).
Ich finde zweimal im Jahr 4-5 Tage im Jahr Unruhe und etwas Liebeskummer sind allemal besser als gesunde Körperteile abzuschneiden und den gesamten Hormonhaushalt durcheinanderzubringen mit allen Nebenwirkungen...
Ich wünsche Euch gute Nerven.LG
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Aaronima:
Vollkommen OT - aber da es hier so wenige gibt - viele Grüsse von einem Vizsla zum anderen, der ist ja
bildschön! -
Nach 1-2 durchlebten Läufigkeiten kann es besser werden. Das ist für den Menschen stressiger als für den Hund.
Agnus Castus hat bei unseren Rüden nicht geholfen, viele Rüdenhalter schwören aber da drauf.
Wir haben einen Rüden, der bei der ersten Läufigkeit 3 Wochen nichts gefressen und geschrien hat wie am Spieß, heute winselt er noch nicht Mal mehr. Kein Grund für eine Kastrat meiner Meinung nach. Nur der Mensch braucht manchmal Nerven wie Drahtseile
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