Welpe(Hündin) markiert oft und ist frech zu Ersthund

  • Hallo Liebe Hundefreunde,

    Nun hab ich ein Problemchen Zuhause und brauche diesmal Rat von erfahrenen Rudelmitglieder =)
    Wie der Titel schon sagt,wir haben seit einem Monat eine junge Hündinn (3 Monate alt) zu unserem Rüden geholt.
    Yoko ist ein und halb Jahre alt, ein lieber,gut sozialisierter aber wilder und in seinem Ball verliebter Bully.
    Wir haben die kleine Suki geholt und das ganze läuft langsam schief.Wir haben Suki 3 Mal besucht bevor sie nach Hause kam.Alle 3 Male hatte Yoko absolut keine Interesse und Lust was mit ihr zu machen.Die Mutter war interessanter. Ich haBe auch aus vorige Begegnungen gemerkt,dass er mit kleineren Hunde nicht spielt.Es hat ein Tag gedauert bis er sie akzeptierte und sie in seiner Nähe zuliess.Und ab diesen Tag wird sie immer frecher!Wenn ich in dem Forum einiges lese, gibt es natülich schlimmere Fälle, aber so weit möchte ich es hier nicht kommen lassen.Ich wusste,dass es anders wird und vergleiche meine beiden nicht.Da die kleine als Zweithund eingezogen ist,hatte ich mich darauf eingestellt,dass sie zu dominieren versucht.Undere Probleme sind folgende und ich wäre sehr dankbar, wenn mir jmd gute Tipps gibt und mich belehrt.
    1.Die beiden haben ein gemeinsames Körbchen,da geht die kleine maRkiert jedes Mal neu wenn ich die Decke wechsle.
    2.Wenn Yoko sich mit einem
    Spielzeug beschäftigt, sobald sie das hört,rennt sich bedenklos auf ihn zu und schnappt es sich,dann versucht er das Spielzeug ein Mal zu holen,meistens klappt es nicht,dann guckt er mich an,legt sich neben Suki hin und guckt ihr zu.Spätestens dann greife ich an und er kriegt sein Spielzeug zurück,Fräulein darf nicht dran!
    3.Wenn beide miteinander toben,wird sie auch zu frech.Sie quiet ab und zu und dann lässt Yoko sofort los.Und sie nutzt es aus und greift ihn wieder ganz frech an.Sie schnappt oft nach ihm,wenn er keine Lust mehr hat und sie wegknurrt dann wird sie noch wilder und lässt ihn nicht in Ruhe.Bis jetzt hat er sie nicht richtig runtergeordnet!was sie auch macht ist ihn zu nerven und sich unter dem Tisch verstecken, wo er nicht an ihr dran kommt.Das macht ihn natürlich wahnsinnig und er bellt sie an.Der Tisch ist schon abgesperrt!
    Zu uns ist die kleine fehlerfrei,wir bauen eine gute Bindung auf , sie unterwirft sich gerne bei uns, das hat keier erzwungen,sie schmeisst sich hin und wir streicheln das Nackige Babybäuchlein.Sie hört auf uns schon und manchmal lässt sich einiges mit einem Pfui verhindern, aber mein Dicker hat schon Wunden am Ohr und ich möchte,dass sie weiss,auch wenn ich nicht da bin,darf sie ihn nicht so behandeln.
    Über Haltung und Erziehungsmethoden lässt sich viel diskutieren und streiten.Veraltete Methoden verbunden mit körperliche bestrafende Eingriffe sind nicht erwünscht auch wenn diese eine leichte Lösung wären!

    Entschuldigt bitte die Schreibfehler,meine dicke Daumen kommen nicht mit der Minitastatur des Handys klar^^
    Vielen Dank im Vorab für die Hilfe

    Und pfotige Grüsse :-)

  • Zitat


    1.Die beiden haben ein gemeinsames Körbchen,da geht die kleine maRkiert jedes Mal neu wenn ich die Decke wechsle.

    Man braucht pro Hund einen Schlafplatz plus einen Ausweichplatz für alle. Macht für Euch mindestens drei Ruheplätze. Individualdistanz ist für Hunde sehr wichtig.

    Zitat

    2.Wenn Yoko sich mit einem
    Spielzeug beschäftigt, sobald sie das hört,rennt sich bedenklos auf ihn zu und schnappt es sich,dann versucht er das Spielzeug ein Mal zu holen,meistens klappt es nicht,dann guckt er mich an,legt sich neben Suki hin und guckt ihr zu.Spätestens dann greife ich an und er kriegt sein Spielzeug zurück,Fräulein darf nicht dran!

    Damit erziehst Du ihn zur Hilflosigkeit. Lässt er es sich abenehmen, ist es sein Problem. Will er das nicht, muss er eben vorher Klartext reden.

    Zitat


    3.Wenn beide miteinander toben,wird sie auch zu frech.Sie quiet ab und zu und dann lässt Yoko sofort los.Und sie nutzt es aus und greift ihn wieder ganz frech an.Sie schnappt oft nach ihm,wenn er keine Lust mehr hat und sie wegknurrt dann wird sie noch wilder und lässt ihn nicht in Ruhe.Bis jetzt hat er sie nicht richtig runtergeordnet!was sie auch macht ist ihn zu nerven und sich unter dem Tisch verstecken, wo er nicht an ihr dran kommt.Das macht ihn natürlich wahnsinnig und er bellt sie an.Der Tisch ist schon abgesperrt!

    Hört sich nach wildem Spielen an. Wenn es Euch zu wild wird, dann beendet das. Im Haus sollten meiner Meinung nach Hunde eh nicht großartig spielen. Meine dürfen das nur draußen. Wenn es drinnen mal vorkommt, dann darf es nur ein ruhiges Spielen sein. Wildes Rumgetobe ist grundsätzlich verboten.

    Übrigens wird später das Mädel die Hosen an haben. Das ist meistens so bei einer solchen Konstellation.

    Viele Grüße
    Corinna

  • Danke Corina,

    Die Tipps bringen mich ein Stück weiter.
    Wilder Spiel lasse ich hier zu.Die kleine testet genau dann ihre Grenzen zu Yoko und da er sie nicht bremst,tue ich es.Ich hab kein Problem,dass sie die Hose anhaben wird, aber sie soll nicht terroriesieren und auf Dominanztrip sein.
    Ich wünsche mir wirklich gern eine gesselige und angenehme Viersamkeit.
    Ich nehme gerne weitere Tipps an, wie ich die kleine bremsen kann und auch wie ich vielleicht mein Ersthund stärke(ich weiss nicht,ob es etwas bringt,aber er wird als erster gestreichekt,gefüttert usw)

  • Du hast einen 3 Monate alten Welpen. Der ist weder dominant, noch terrorisiert er. Er ist einfach das was er ist. Ein Welpe, der seine Umwelt und sein Umfeld erkundet und erlebt. Dazu gehört eine große Portion Spiel und Spaß.

    Dein Rüde scheint an ganz cooler zu sein, der diese Mätzchen besser erduldet als du. Glaub mir, würde es ihn nerven, würde er es deutlich machen. :)

  • Nun, wenn ich dran denke wie mein Bully-Mix-Mädel gespielt hat, dann hätte es mich nicht gewundert wenn mein Rüde Wunden am Ohr davon getragen hätte, wenn sie noch ihre spitzen Welpenzähnchen gehabt hätte. Die hat meinem Rüden auch ordentlich die Ohren lang gezogen und er hat es sich gefallen lassen. Er hat nur dann Bescheid gesagt, wenn es ihm wirklich weh getan hat. Ansonsten durfte sie so wild mit ihm sein wie sie wollte. Nur nicht in der Wohnung, denn da hatte ich nicht wirklich Lust drauf.

    Ich weiß nicht, was genau unter Wunden von der TS verstanden wird. Kratzer sind für meine Begriffe keine besorgniserregenden Wunden. Besorgniserregende Wunden sind für mich blutende offene Stellen. :ka:

  • Also: Zum "markieren" kam mir zuerst mal der Gedanke, ob das wirklich markieren ist. Ich mein, die Motte ist erst 3 Monate alt, vielleicht kann sie ihr Pipi noch nicht immer halten?

    Vielleicht lässt sich dein Großer einfach noch so viel gefallen, weil die Kleine so jung ist und er sie noch nicht für voll nimmt? Meine Hündin ist bei Welpen und Junghunden auch suuuuuper geduldig und lässt sich von solchen kleinen Strolchen Dinge gefallen, die sie von ebenbürtigen Hunden niemals duldet (z.B. aufreiten). Ich persönlich finde, dass das ein sehr liebenswürdiger Charakterzug ist.

    Ich hatte schon mehrmals befreundete Welpen/Jungspunde als Urlaubsgäste bei mir. Ich habe die Hunde das frei ohne Eingreifen machen lassen und konnte mich immer auf die Freundlichkeit meiner Hündin verlassen. Es gab nur eine Regel: Und zwar, dass sie in ihrem eigenen Korb ihre absolute Ruhe hat. Sprich: Jeder Hund hatte sein eigenes Körbchen, und wollte der Kleine sie in ihrem Korb stören, dann habe ich ihn geblockt und die Ruhe für die Große garantiert. Draußen dagegen musste sie mit dem Nervsack klar kommen.

    Das hatten Beide sehr schnell kapiert. Später, wenn die Kleine größer wird, werden sie ihren Status aber ziemlich sicher noch klären.

    LG Lily und Happy

  • Danke Lilly+Happy,PocoLoco und flying-pows,

    Ich gebe zu ich wünsch mir nun zu gern,dass sie schnell lernt aber ich geniesse auch die Babyzeit mehr denn je!
    Ich war mir anfangs auch unsicher,ob das pieseln tatsächlich markieren ist, aber als es mehrmals direkt nach dem gassi passiert ist und beim auswechseln der decke wars eindeutig.
    Jetzt habe ich ganz schnell die alte Körbe aus dem Keller geholt und sie hat sich schon eins ausgesucht.
    Darf ich sie nicht mehr zu Yokos Körbchen lassen?
    Zum tatsächlichen Problem...es ist nicht nur das mit den Ohren.Ich bin der Meinung, dass jeder der das eigene Hundekind kennt und liebt, weiss und erkennt ganz genau wie es ihm in verschiedenen Situationen geht und was es möchte.Oder nicht?Ich merke,wenn er unsicher,angespannt,gestresst ,aufmerksamkeitsbedürftig ist usw...in diesem Thread sind die körperliche Schaden nicht so wichtig,mir geht es wirklich um das Wohlbefinden meinem Erster in sein Zuhause. Sie beisst ihm ins Hintern,Genitalien,Pfoten und er liegt nicht gelassen da und lässt die kleine sich austoben...ich merke er möchte es nicht,wird nervös,bellt sie an nutzt aber nichts.Wo er hingeht folgt sie ihm und er findet keinen Ausweg- dann "fleht er mich an" ihn aufm Sofa zu lassen.Ich wollte mich anfangs gar nicht einmischen,aber die kleine ist doch eine Actionbiene.Welpen sind auch unterschiedlich-einige sing ganz ruhig,andere rammeln non-stop,dritte sind ängstlich und trauen sich nichts...und ein Teil sind Terroristen :)

  • Hallo FrenchieDuo

    Ich würde auch eingreifen, denn wenn es erstmal zu einer heftigeren Auseinandersetzung kommt, wird es meiner meinung nach schwieriger. Außerdem tut dein Erster ja, was er soll, sich bei Schwierigkeiten an dich wenden. das ist doch der Traum der meisten, dass der Hund es nicht selber regelt, sondern das seinem Menschen anvertraut. Deine Kleine muss sowieso nein von dir lernen oder Pause. Also nimmst du sie weg mit Pause und hältst sie wirklich ab. Aber in der Nähe von deinem ersten, sie muss lernen auch mal in seiner Nähe zu ihm zu liegen, ohne ihn zu nerven.
    Dann würde ich Alternativen anbieten. Die Welpenzähne waren bei meiner sonst spielfreudigen Althündin auch verhasst. Also Zerrseil, jeder eine Seite und zerren spielen. Deine Hand bleibt erstmal in der Mitte, du animierst freundlich, brichst immer mal wieder ab, beide bekommen Lob. Dann animierst du wieder.
    Auch finde ich, dass du es richtig machst mit dem Spielzeug. Wer bei mir klaut, bekommt es abgenommen, wer sein Spielzeug verteidigt, ist es auch los. Um Spielzeug wird sich nicht gestritten, man bietet es sich gegenseitig an. Denn auf Futterneid und Spielzeugstress habe ich keine Lust. Bei drei Hunden und einer Katze, würde das auch schnell schiefgehen. Mit dieser Regel aber, kann ich Kauzeug und Schinken verteilen und es wird sich nicht gestritten, auch wenn jemand draußen etwas findet, oder mit anderen Hunden, gibt es nie ein Problem, denn Frauchen entscheidet dass, kein Hund selbst. Das mussten aber alle erstmal lernen. Auch jeder Gasthund lernt diese Regel, Streit ist nicht in Ordnung.

    Auch gemeinsame Gehorsamsübungen, wie sitz und komm, wo sich dann beide auf dich konzentrieren, aber zusammen etwas tun helfen, die Gemeinsamkeit zu fördern. Gemeinsames Futtersuchen, wo die Kleine Lernen wird, dass ihr älterer Kumpan viel erfahrener ist und schnell Sachen für sie gemeinsam findet (immer demjenigen, der vielleicht vom Versteck nichts abkriegt gleich einen Anteil aus eigener Tasche zustecken). Auch draußen kannst du Gelegenheiten schaffen, wo dein Älterer seine Erfahrung zeigen kann und deine Kleine lernt, wenn ich auf den Großen achte, ist das gut.
    Ich wechsle immer wen ich als erstes begrüße, oder füttere, keiner bekommt da ein Vorrecht oder wird zurückgestuft, sie lernen, dass das nichts zu bedeuten hat, denn wenn ein Hund krank ist oder vielleicht was lernen soll, was die anderen schön können, werde ich ihn öfter ansprechen, daraus sollte sich nichts für die Hunde ergeben, von wegen ich habe oder verliere gerade ein Vorrecht auf die Ressource Mensch. Auch das entscheide ich nach meinen Vorstellungen, ich belohne kein eifersüchtiges Vordrängeln mit mehr aufmerksamkeit und schnappe mir auch schon mal, den der verloren hinten steht. Meine älteste Hündin nimmt gerne mal an sie sei nun zurückgestuft und bestraft, wegen irgendwelcher eingebildeter Sachen, da muss ich sie rausholen, ebenso wie die Kleine eben lernen muss, nicht immer der Star zu sein. Das hat sie auch schnell gelernt und die Hunde wollen in der Regel immer noch gerne die ersten sein, aber zu warten ist kein Problem und schon gar nicht versuchen sie sich untereinander abzudrängen oder gar wegzuschnappen. Sie wissen halt, ich entscheide das.
    Und ich würde es aber auch nicht immer unterbinden, wenn sie wild mit ihm spielen will, sondern ihn eben mehr unterstützen aus sich rauszugehen und mitzumachen. Du kannst die kleine spielerisch umwerfen, damit er auch mal oben ist und allgemein eben die kleine nur soweit bremsen, dass er aus sich herauskommen kann. Miteinander spielen müssen Hunde bei mir wie Kinder nicht von alleine Können, ich helfe ihnen. So wird sie vorsichtiger und er kann von ihrer Wildheit profitieren und selbstbewusster werden. Wenn du ihn so unterstützt, wird er wahrscheinlich auch ehr mal Aua schreien, wenn sie ihm wehtut, weil du ihm dann im Spiel zu dritt mehr Sicherheit gibst, dass es etwas nützt (denn dann bremst du die Kleine) und nicht einfach nur wilder wird, wie jetzt. Am Anfang dachte ich, ich hätte doch einen Fehler gemacht, einen Welpen zu einem 13jährigen Hund zu nehmen. Aber nach einer gemeinsamen Lehrzeit und vor allem seit dem Verlust der scharfen Welpenzähne ist meine Alte richtig aufgeblüht, hat wieder Power, spielt und ist auch viel entdeckungsfreudiger und mutiger geworden, weil die Kleine andere Hobbys hat und sie das nun mitentdeckt, so wie die Kleine von ihr lernt und sich auch Dingen nähert, die ihr sonst nicht so liegen würden. Als Rudelbesitzer kriegt man glaube ich schnell einen Blick und die Kreativität Gelegenheiten zu schaffen und zu nutzen, die die Hunde im Team erledigen können.
    Meine beiden Alten zum Beispiel. Die eine Schwimmt, apportiert aber nicht gern, die andere geht nur bis zum Bauch ins Wasser, apportiert sehr gern. Also Werfe ich ins Tiefe, die eine schwimmt, lässt dann los und die andere holt aus dem flacheren Wasser und bringt. Beide werden gelobt, beide brauchen sich und das merken sie auch. der der besser schnüffeln kann, entdeckt das Loch, beide heben es aus. Zerrspiele "gewinnen" sie gemeinsam gegen mich und teilen sich die Belohnung (die bekommen sie auch, wenn ich "gewinne") ect.

    Viel Spaß mit deinen beiden, das wird schon mit der wilden Hummel.

    Liebe Grüße
    Sockensucher

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