Plötzlich ist sie abends unruhig und schlägt dauernd an.
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Seit gestern (oder vorgestern, bin nicht ganz sicher) kommt meine Hündin (5 1/2 Monate, Sheltie/Pudel Mix) abends nicht so recht zu Ruhe, ist schreckhaft und bellt Außengeräusche an, die sie nie zuvor gestört haben.
Gerade eben lag sie dösend neben meinem Bett, ich greif runter zu einem Buch und sie schreckt auf, bellt und dann knurrt sie mich an.
Ich hab sie noch nie böse knurren gehört, wär schön wenn nicht ausgerechnet ich das Zielobjekt gewesen wäre.Was ist denn da los? Es ist nix anders als sonst. Wenn überhaupt waren die letzen drei vier Tage eher ruhiger als normal. Gestern und heute haben wir mehr Training mit Warten an der Straße gemacht, das ist der einzige zusätzliche Streßfaktor der mir einfällt, weil ich ab und an etwas strenger werden mußte.
Und was soll ich tun, wenn meine Maus geschlossene Türen anbellt? Ich versuches es mit 'Schusch!', davorstellen wenn sie dann nicht aufhört und dabei sage ich, in möglichst ruhigem Ton 'Alles fein, geh auf Deinen Platz' etc. Sie kläfft nicht ununterbrochen sondern bellt einzeln und ist angespannt wie ein Flitzebogen. Was ich sage und tue dringt irgendwie nicht durch. Irgendwann halte ich dann (sanft) die Schnauze zu, aber das ist ja auch keine Lösung
Hat jemand ne Idee was da los ist?
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Bei Unserer war das ähnlich (jedoch nicht so stark ausgeprägt) als sie das erste mal läufig wurde, das war auch mit nicht ganz 6 Monaten. Sie war währendessen auch schreckhaft was sie sonst nicht ist.
Nach der Läufigkeit war der Spuk vorbei und sie war wieder normal.Wenn sie die Tür anbellt würde ich sie ruhig ansprechen, sie auf ihren Platz - oder neben dir - legen und weiter meiner Dinge nachgehen. Ich vermute dass sie unsicher/ängstlich ist, da würde ich sie nicht noch mit ihr schimpfen. Sie macht das ja nun erst seit 1-2 Tagen, ich würde noch ein bisschen beobachten.
Eventuell könnte auch ein Entspannungssignal hilfreich sein. Hier findest du dazu Infos:
https://www.dogforum.de/entspannung-ko…annung%20signal -
Danke, Ich versuche ruhig zu bleiben aber wenn nachts neben Dir plötzlich Dein Hund losbellt ist es schwer cool zu bleiben. Ich fall da ja vor Schreck vom Bett. Das Angeknurrt werden sitzt mir auch noch in den Knochen ehrlich gesagt - auch wenn sie sicherlich nicht mich persönlich gemeint hat. Sie hat mich ja selber ganz erschrocken angesehen.
Aber Du hast Recht, ich muss ruhig bleiben.
Ich schau mir mal das mit dem Enstpannungssignal an, aber eigentlich haben wir eins: 'Schlaaaaafen' Das funktioniert aber nur gut, wenn sie in ihrem Korb liegt. Hm, vielleicht ist es auch im Laufe der letzten Wochen verwässert, ich hab es kaum benutzt. Sie war am Anfang eine so ängstliche Maus, dass ich mir tierisch Mühe gegeben habe sie gaaanz langsam an die Großstadt zu gewöhnen, sie nicht zu überfordern etc.. Nach einem Monat war sie einfach nicht mehr besonders ängstlich sondern fröhlich und sehr neugierig auf Alles :) , nur noch vielleicht etwas hibbelig. Vielleicht bin ich da einfach unachtsam/faul geworden.Ich habe gestern und heute abends, wenn sie so unruhig war, ein paar Schnüffelspiele gemacht, weil ich dachte, vielleicht ist die kopfmäßig unterfordert und ich wollte nix machen, was sie hochputscht. Wäre ein bisschen Spielzeug zerren und werfen doch besser gewesen?
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Hört sich nach einer Angstphase an (auch "spooky period" genannt). Dazu findet man hier sicher über die Suche etwas.
Viele Grüße
Corinna -
Zitat
Hört sich nach einer Angstphase an (auch "spooky period" genannt). Dazu findet man hier sicher über die Suche etwas.
Viele Grüße
CorinnaIch dachte, sowas kommt erst nochmal im 7. 8. Monat. Das Wort 'Phase' macht mir Hoffnung. Danke, ich geh mal suchen. Ich versuche wirklich ruhig zu bleiben, aber das ist echt schwierig. Ich merke, dass ich davon selber total hibbelig werde. :datz:
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Wenn du merkst, dass es keine Phase ist und/oder auch zu anderen Tageszeiten auftritt solltest du mal beim TA vorbei schauen. Augen, Ohren und SD überprüfen.
Aber ich würde auch sagen, erst mal abwarten und Tee trinken ob es sich nicht von alleine erledigt.
LG
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Huhu,
Niva steckt seit gestern wohl auch in so einer Angstphase
Zuerst verbellte sie massiv einen großen Keramikfrosch, der draußen auf einer Regentonne steht. Der steht da schon immer, hat sie noch nie gestört. Ich bin zu dem Ding hin, habe es angefasst und runtergenommen, damit sie sich selbst überzeugen kann dass der ungefährlich ist - da wollte sie direkt wegrennen!
Auch vor einem Stein in einem Vorgarten auf unserem Spazierweg, der dort ebenfalls schon immer liegt, graust es sie plötzlich und ich muss sie da quasi "vorbeiziehen", gut zureden klappt nicht. Auch vor Laub, dass sie selbst(!) beim Scharren aufwirft, erschreckte sie sich heute morgen.
Im Haus kam sie gestern auch kaum zur Ruhe nach der Frosch-Sache, knurrte seither dauernd ein großes Lattenrost an, welches hier seit ein paar Tagen steht (und ihr egal war) ... das Ding habe ich ihr mittlerweile aber wieder "nahegebracht", indem ich das Ding gestreichelt und damit geredet habe. Jetzt läuft sie wieder freiwillig dran vorbei, ohne abzudrehen.Ich vermute mal, dass es so eine Angstphase ist, da sie bis gestern total entspannt war mit all diesen Dingen. Auch ihr Alter (geschätzt 7 Monate) passt ja.
Wie verhalte ich mich denn speziell bei ihr jetzt richtig? Ich will ja ihre Ängste nicht bestärken, sie immer "dran vorbeizerren" wird aber wohl auch nicht helfen. Mit gut zureden verstärke ich ihre Angst ja unter Umständen aber auch ...
... andere Wege gehen hat kaum Sinn, weil ja ÜBERALL jetzt plötzlich Dinge gruselig sind, die ihr vorher ganz egal waren.Gesund ist sie, wir waren ja kürzlich erst beim Tierarzt; da müsste sie dann schon von einer Stunde auf die andere ein neurologisches Problem bekommen haben gestern abend ...
Tipps?

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Titus hatte das ne Zeitlang auch, er war etwa im selben Alter und auch heute hat er manchmal so nen Tag, wo viele Dinge ihm scheinbar "komisch" vorkommen - z.B. neulich eine Vogelscheuche, die ihn total out of control gebracht hat, obwohl er eigentlich alles andere als schreckhaft ist. Ich gehe immer so vor: Ich schau nach dem "Ding", gehe hin, fasse es an, unterhalte mich damit und füttere es nach Möglichkeit schön - z.B. durfte Titus von besagter Vogelscheuche ein wenig TroFu aufnehmen, das ich einstecken hatte, als er sich dann näher rangetraut hatte, also von selbst angekommen war. Ich bleibe dabei selbst absolut ruhig, ist also kein "Ohhhhh, du arrrrmer Hund!", sondern eher ein "Guten Tag, liebe Mülltonne, wie geht es dir?"
Ich glaube schon, dass es wichtig ist, nicht zu viel "Geschiss" darum zu machen.
Ich glaube, dass man damit nicht viel falsch machen kann und den Hund an solchen Dingen vorbeizuzwingen halte ich eher für kontraproduktiv!Liebe Grüße!
Annika -
Also ich bin immer auf die bösen bösen Sachen zu, hab sie mit Futter rangelockt und sie schnuppern lassen. Oder ich bin begeistetr drauf zu und hab gerufen: 'Feiiiiin, Schau mal, wie klasse, ein Mottrad mit Wetterhaube!!! Uiiiiihhhhh!!!' usw usw Oder ich hab mit ihr gespielt und mich dabie langsam dem Angstobjekt genähert. Mit Raufen und meine Maus am Ärmel ziehen lassen haben wir ne Menge Ängste überwunden. Die sind dann einfach vergessen.
Ab und an bin ich aber auch einfach nur vorbei ohne es zu beachten und hab sie hinter mir hergezogen - das geht aber nur bei Sachen wo sie nichtso ängstlich ist, dass sie sich hinlegt um nicht mitzumüssen. Und bei ganz extremen Sachen (vorgestern der Rollweg im Baumarkt) nehm ich sie einfach ohne Kommentar hoch und sie muss das dann aushalten.Das Anbellen von Bewegung im Haus gegeüber macht sie manchmal immer noch aber sie bekommt beim Bellen bei mir immer ein sehr deutliche Ansage, dass ich das überhaupt nicht lustig finde. Anschlagen vie Wuff machen ist ok, lautes andauerndes Bellen ist unerwünscht.
Bei mir war die Pahse aus meinem OP nach ner knappen Woche vorbei. Ich hab sie aber einen Tag bei der Hundesitterin geparkt, damit wir beide mal ne Pause voneineander habe, weil ich das Gefühl hatte, dass wir anfingen uns gegenseitig verrückt zu machen und hochzuschaukeln.
Das hat ganz wunderbar geholfen.Alleinsein geht auch wieder etwas besser, wir üben recht viel in kleinen Schritten. Gestern abend war ich etwas zu lange weg, da hat sie zwar nicht gejault als ich weg bin (weil ich in in 'Phasen' rausgegangen bin) und hat wohl auch geschlafen, aber sie hat leider auch nicht den getrockneten Entenhals gefressen und es gab ein ganz kleines bisschen Durchfall im Anschluß - es war also stressig für sie. -_____- Na ja, ich bleib dran.
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