Kastrationsbedingte Inkontinenz - Erfahrungen
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Klar, ich weiß daß Shari kein Jungspund mehr ist, aber mein Bauchgefühl sagt mir einfach daß da irgendwas nicht in Ordnung ist. Sie ist noch superfit, fitter als viele Hunde die noch Jahre jünger sind (ja, auch das sagt nichts aus, ich weiß).
Die Inkontinenz durch Kastration stellt sich am häufigsten innerhalb der folgenden 3 Jahren nach der OP ein. Allerdings gibt es auch viele Hündinnen bei denen die Inkontinenz erst im Alter auftritt, viele Jahre nach der OP.
Naja, mal abwarten was der Arzt in der Klinik sagt und die THP bei der ich nächste Woche einen Termin habe.
LG Elke :)
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Hallo,
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BigJoy: bei der Pocke wurden nur die Eierstöcke entfernt - ich habe gehört, die fehlenden Hormone sorgen für schwächeres Muskelgewebe. Und altersbedingt ist es bei ihr definitiv nicht - sie war 4 als die Problematik auftrat.
LG
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Meine Hündin ist seit Jahren kastrationsbedingt inkontinent, wir haben es mit Hilfe von Caniphedrin einigermaßen im Griff.
Bei deiner Hündin würde ich durch das vermehrte Trinken allerdings erstmal in Richtung Infektion, Diabetes oder Nierenproblematik denken und erst wenn das abgeklärt ist die hormonelle Inkontinenz in Betracht ziehen.
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Ich klink mich hier mal ein.
Habe eine Hündin, 3,5kg, 8 Jahre alt, ehemals Zuchthündin, mit 6 Jahren kastriert worden.
Sie tröpfelt seit einiger Zeit.
Erst hatte sie Struvitkristalle im Urin. Die sind nun weg (TA-Futter und Uro-Pet Paste; soll ja eigentlich nicht so gut sein, aber hat geholfen). Kein Blut im Urin nachweisbar, keine Entzünding, nix.
Aber dieses Tröpfeln... So arg, dass sie sich beständig die Mumu leckt und wenn ich sie (in einer Leckphase) davon abhalte und ihr Beinchen so halte, dass ich den Bereich sehe, dann sehe ich, wie die Urintropfen einfach aus ihr herauslaufen und sie kann sie nicht zurückhalten :-/
Vorhin hatte sie ein Höschen an und kam also nicht dran, ich wollte den Leck-Kreislauf unterbrechen - Hose nass, Bettzeug nass, sie lag nach nur 1 Stunde in einer Pfütze, das war vorher nicht!
In ein paar Tagen haben wir einen Ultraschalltermin...
Meine TÄ sagte, bei so kleinen Hunden ist eine kastrationsbedingte Inkontinenz sehr selten und unwahrscheinlich.
Welche Medis würden denn helfen, wenn es doch eine kastrabedingte Inkonti wäre?
Dass sie mehr trinkt ist mir übrigens auch nicht aufgefallen. Bei euch hört es sich für mich auch eher nach Zucker/Diabetes an, aber bin kein TA.
Gibts was Neues bei euch? -
So, da bin ich mal wieder *Staub wegpust*.
Meine Chinese Crested Hündin tröpfelt jetzt seit 1 Jahr eigentlich durchgängig... Sie hatte mehrmals Struvitkristalle (noch nicht zu Steinen auskristallisiert) und erhielt jeweils ansäuernde Medikamente bzw. Uro-Pet Paste. Es scheint bei ihr stark am Futter zu liegen, darum kriegt sie nun Hill's Prescription Diet c/d, wahrscheinlich ihr Leben lang.
Caniphedrin (ein Hormon, in Tablettenform) erhielt sie auch durchgängig, hilft aber nicht.
Zwischendurch hatte sie dann auch noch eine Blasenentzündung und erhielt AB.
Da bei wiederholten Urinstatus und Sedimentuntersuchungen jetzt seit dem neuen Futter keine Kristalle und keine Entzündungen sichtbar wurden, hat der Doc sie von Caniphedrin auf das Hormon Incurin umgestellt.
Jetzt tröpfelt sie nicht mehr Urin (durchsichtig gelblich) sondern milchig weiß-gelblich. Ich werd noch wahnsinnig.
Ach so, im Sommer letzten Jahres haben wir nen Ultraschall machen lassen als das Sediment ohne Befund war und es stellte sich heraus, dass bei der Kastration von 3 Jahren wohl eine schleimbildende Zelle übersehen würde, denn die Kleine hatte ne Flüssigkeitsgefüllte Zyste im Bauchraum und wurde operiert.
So, zurzeit tröpfelt sie milchig-weiß-gelblich. Davon konnte ich mit einer Spritze vom Doc ein paar Tropfen auffangen, die er untersuchte. Es sind zu viele Zellen in dem Sediment. Entzündung ist nicht ersichtlich.
Behandlung: Traumeel.
Wirkung: Null.
Die Woche gehts wieder zum TA und er hatte schon was angedeutet von wegen Röntgen und Ultraschall und ich fürchte das Schlimmste: erneute OP.
Genug gejammert. Ich hoffe, ihr müsst mit euren Hunden diesen Weg nicht gehen, aber vielleicht helfen ja jemandem die Infos zu Medikamenten und Futter oder es hat jemand Erfahrungen mit dieser Art Erkrankung. -
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Das Futter von Hills ist ja nicht so doll.
Es gibt auch ein Futter von Vetconcept bei Struvitkristallen oder zur Vorbeugung.
Ansonsten würde ich mal zu einer Tierheilpraktikerin gehen, wenn das Medikament Incurin auch nicht hilft.
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Ich find auch RC nicht so pralle... Das Problem ist, sobald sie ein anderes erhält, hat sie sofort wieder nachweisbare Kristalle.
Und sie hat eine (von einer THP durch Bioresonanz festgestellte) Unverträglichkeit (keine Allergie, aber trotzdem) gegen Weizen und Reis, heißt, dass ich ein Struvitkristallvorbeugendes oder -auflösendes Futter brauche ohne Weizen und Reis. Da hab ich damals schon gesucht wie ne Irre.
Solang sie mit Hill's klarkommt, kriegt sie das, ich will nicht zu viel herumprobieren zurzeit, bin froh, dass die Kristalle erstmal weg sind.
Meine Befürchtung ist, dass sie wieder ne Zyste hat und noch mal operiert werden muss. Wenn ja frag ich mich nur wo son Teil herkommt und ob der Hund nun alle 6 Monate operiert werden muss. Aber das frag ich lieber meinen TA, der wird das wohl hoffentlich einschätzen können.
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