Gratwanderung zwischen Ruhe und Auslastung
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Ja, ich habe hier auch immer gelesen, daß man die Hunde größtenteils nicht besonders fordern soll, eben damit sie nicht hochdrehen. Aber drei Tage nix-tun sind hier echt das Äußerste, danach macht er dann solche Aktionen wie mit dem Kissen. Also wird er wieder beschäftigt und da komme ich dann schon in die Bedrouille, denn es soll ja nicht zu viel sein, damit er nicht zu sehr aufdreht.Also hatte ich mir gedacht, ich mache mal jeden Tag so'n bißchen, dann hat er ein gewisses "Arbeitslevel", das ihn auslastet. Klappt auch ganz gut aber wenn ich dann unverhofft an zwei-drei Tagen nicht mit ihm mache, dann habe ich umso mehr Arbeit, ihn wieder auf das entspannende Level zu bringen.
Was machst Du denn mit ihm? Dummyarbeit? Fänd ich auch spannend, habe auch hier ein tolles Buch zur Dummyarbeit aber irgendwie ... war ich bisher noch nicht genug dahinter her, es mit ihm ernsthaft zu machen.
Ich möchte die Dummyarbeit zusätzlich zum Mantrailing hinzunehmen. Bisher machen wir nur so zwischendurch mal spielerische Übungen, aber er zeigt sich sehr interessiert. Und auch trailen machen wir mittlerweile mehr.Ich strebe aber ganz bewusst kein tägliches Arbeitslevel an. Wir haben recht viele Tage, an denen wir einfach nur spazieren gehen. Einige Gehorsamsübung, wie sie beim Laufen durch das Quartier und anschliessend im Wald notwendig sind, vielleicht ein Apport. Sonst nix. Aber Freilauf, und da darf er schnüffeln gehen, und mir die Eichhörnchenbäume anzeigen, rumzoomen..... Dann haben wir aber Tage, an denen intensiv getrailt wird, und da gibt es sonst nix. Aber da fordere ich ihn mittlerweile manchmal recht stark. So wie heute, da hatte er einen hammerschweren Trail, er kam wirklich ans Limit - aber er packt das. Er pennt nun selig, ist nur zum Futtern aufgestanden, und morgen gehen wir nur zum Hundewald, und da kann er seinen hundlichen Bedürfnissen nachgehen, darf mich nur nicht verlieren. Und beim nächsten Training wird er kleine leichte Trails erhalten, die er ganz selbständig lösen kann. Mit Dummyarbeit würde ich es ähnlich machen. Einmal die Woche eine konzentrierte Einheit, und sonst nur mal ganz kurz unterwegs.
Ich denke, einmal "maximal intensiv" und dann wieder zweimal "nix los" entspricht einem Beutegreifer einfach besser, als ständig auf hoher Bereitschaft gehalten zu werden. Das gewisse Level ständiger Übung passt für den Grundgehorsam, der auch täglich gebraucht wird im sozialen Miteinander. Für die Auslastung ist es IMHO nicht tauglich, da sind Spitzen und Ruhe dazwischen besser.
Was nicht heisst, dass man besonders in der Aufbauphase nicht regelmässig üben darf. Aber zweimal die Woche reicht meistens. Und dazwischen eben die Zero-Tage. Auf diese Weise kommt mein Arbeits- und Bewegungstier auch mal damit klar, wenn es an einem Zero-Tag nicht mal anständigen Freilauf gibt.
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19. Februar 2012 um 22:18
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Gratwanderung zwischen Ruhe und Auslastung - Vor einem Moment
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Es ist halt mein erster Hund, der ordentlich Trieb hat und ich wurschtel mich noch durch adäquate Auslastungs- und Belohnungssysteme für "solche" Hunde durch. Ich finde schon, daß die anders zu erziehen und auszulasten sind als unser erster Hund (engl. Bulldogge).
Ist auch sehr schwierig das richtige Maß zu finden und von Hund zu Hund verschieden
Aber ihr zwei scheint ein gutes Team zu sein und vielleicht habt ihr jetzt ja ein paar neue Ansatzpunkte 
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Lg Caro & der kleine Schwarze
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