Gratwanderung zwischen Ruhe und Auslastung

  • Eure Beiträge kommen mir alle sehr bekannt vor, denn bei meiner Cintia war es am Anfang ein Katastrophe.
    Ich habe sie mit 11 Monaten von ihrer damaligen Pflegefamilie übernommen.
    Ursprünglich kommt Cintia aus einer ungarischen Tötungsstation, wo sie mit ihren Wurfgeschwistern die ersten 5 Monate "lebte". Danach hatte sie eigentlich Glück, denn sie fand sofort eine endfamilie, doch diese hatte nach 8 Wochen die Idee, nach Spanien auswandern, dafür konnten sie Cintia nicht gebrauchen. So kam die Maus in ihre Pflegefamilie. Cintia's Mama war ein Berner Sennehund und ihr Papa ein Belgischer Schäferhund. Vom Berner hat sie ca. 5 % und vom Belgier den Rest. Die Pflegefamilie hat wirklich alles versucht aber sie haben ehrlich eingeräumt, dass sie mit Cintia überfordert waren.

    Cintia kam zu mir: hyperaktiv, an der Leine im Kreis springend, rennen ohne Sinn und Verstand und die Nacht war in der Pflegefamilie immer um 2.00 Uhr zu Ende

    Es war sehr viel Arbeit aber heute (1,5 Jahre später) habe ich mit Cintia einen super Weg gefunden, eben jenen Weg zwischen Ruhe und Auslastung.
    Es gibt Tage, da darf Cintia sich so richtig hoch puschen - funktioniert u.a. super im Wasser.
    An anderen Tagen mache ich wieder nur ganz normale Spaziergänge, bissel UO, bissel Nasenarbeit - End und Schluss.
    Seit Cintia bei mir ist, hat sie bislang jede Nacht durchgeschlafen und ist ingesamt relativ ausgeglichen.
    Ich arbeite mit Cintia u.a. am Longierkreis und manchmal mit der Reizangel.
    Für die wenigen Stunden (max. 3) des Alleinbleibens gibt es Kopfarbeit:
    - in ein altes Bettlaken Trockenfutter verstecken
    - leere Toilettenpapierrollen, 2-3 Trockenfutter, die Enden zu kniffen
    - leere Schachteln und kleine Kartons fülle ich mit zeknüllter Zeitung, in der 2-3 Trockenfutter sind.
    Bis jetzt ist alles andere ganz geblieben (meinen 3 Hunden steht während meiner Abwesenheit im Haus der Hausflur, das Schlaf- und Badezimmer = 50 m² zur Verfügung - wegräumen tu ich nichts!)

  • Ich kann mir nicht vorsteleln, dass Dein Hund unterfordert ist. Ihr fahrt schon ein "großes" Programm, wie ich finde, vielleicht wäre es auch mal gar net verkehrt, wenn man mal unterwegs etwas ruhiges macht, was den Hund nicht ganz so sehr hochpuscht und nicht unbedingt etwas mit "arbeit" zu tun hat. Es reicht ja eigentlich, wenn man das Training auf dem Hundeplatz wahr nimmt und dem Hund zu Hause Ruhe gönnt. RH Arbeit ist für den Hund anstrengend, er muß mitdenken, seine Geschicklichkeit unter Beweis stellen, das sind alles Dinge, die vom Hund einiges abverlangen. Die Hunde unserer RHS Leute sind nach einer Trainingseinheit total platt, auch wenn sie im ersten Moment nicht danach aussehen und gerne mehr machen würden. Unter der woche, außerhalb des Hundeplatzes- wird mit den Tieren nicht gearbeitet, da haben sie Freizeit.

  • Vielen Dank für Eure Erfahrungsberichte! Schön zu lesen, daß ich nicht alleine bin. Ich habe immer die Befürchtung, daß ich dem Hund nicht gerecht werden kann und wenn er dann mal ein Kissen (oder sein Schaffell) zerkaut, dann ist das für mich eine mittlere Katastrophe. Nicht wegen der Sachen, die er zerkaut, sondern DASS er was zerkaut (aus evtl. Langeweile).

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    Ich war vorher verunsichert durch die immer zu lesenden Empfehlungen, den Hund durch wochenlange totale Langeweile runterzufahren. Aber Splash steht nicht unter Dauerstrom, er entspannt in der Wohnung wunderbar. Er verträgt auch Nixtu-Tage. Aber wenn er zu lang nicht gefordert wird, wird er auf verschiedenste, durchaus unerwünschte Weisen kreativ.


    Ja, ich habe hier auch immer gelesen, daß man die Hunde größtenteils nicht besonders fordern soll, eben damit sie nicht hochdrehen. Aber drei Tage nix-tun sind hier echt das Äußerste, danach macht er dann solche Aktionen wie mit dem Kissen. Also wird er wieder beschäftigt und da komme ich dann schon in die Bedrouille, denn es soll ja nicht zu viel sein, damit er nicht zu sehr aufdreht.

    Also hatte ich mir gedacht, ich mache mal jeden Tag so'n bißchen, dann hat er ein gewisses "Arbeitslevel", das ihn auslastet. Klappt auch ganz gut aber wenn ich dann unverhofft an zwei-drei Tagen nicht mit ihm mache, dann habe ich umso mehr Arbeit, ihn wieder auf das entspannende Level zu bringen.


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    Und ich werde in nächster Zeit definitiv das Programm rauffahren. Ich habe nämlich den Verdacht, dass es ihm gut tut, richtig gefordert zu werden.


    Was machst Du denn mit ihm? Dummyarbeit? Fänd ich auch spannend, habe auch hier ein tolles Buch zur Dummyarbeit aber irgendwie ... war ich bisher noch nicht genug dahinter her, es mit ihm ernsthaft zu machen.

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    Meine Hündin, die mit ihren zwei Jahren vor Kraft beinahe platzt, bekommt so etwa einen Tag kompletten Wahnsinns pro Woche: da darf sie mit den Kumpels morgens & nachmittags nochmal toben, bis die Augen querstehen. Das Tempo und den Spaß, die da etwa Pointer, Weimaraner & Co vorgeben, könnte ich ihr auf keine andere Weise bieten.


    Leider spielt Fiete nicht unbedingt mit anderen Hunden. Klar, kommt es schon mal vor, daß er mit anderen Hunden kurz rennt aber das ist dann auch schnell wieder vorbei. Also muß ich mir was ausdenken (und ich bin soooooo unkreativ :verzweifelt: ). Es ist auch schwer, ihn körperlich zu fordern. Er ist ein Balljunkie und soll nicht einfach nur so unkontrolliert hinter irgend etwas fliegendem hinterher laufen. Wir machen, wenn was fliegt, viel Impulskontrolle.

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    Ich würd mal bewußt weniger machen .


    Haben wir schon ausprobiert. Nach vier Tagen wurde es immer schlimmer und er war mehr als nervig hier im Haus und auch auf den Spaziergängen. Dann kann ich tatsächlich nur noch an der Leine mit ihm spazieren gehen, weil er sich dann was zum hetzen gesucht hat. :mute:

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    Ich arbeite mit Cintia u.a. am Longierkreis und manchmal mit der Reizangel.

    Wir haben es auch mal mit longieren versucht aber der Hund fand das irgendwie nicht so klasse - oder ich hab's einfach nicht spannend genug für ihn gemacht. Wir haben nach HTS longiert, da ist ja praktisch außer der Körpersprache viel Ruhe drin. In der Zwischenzeit habe ich aber gemerkt, daß Hundi viel mehr bei der Sache ist, wenn ich Spannungen aufbaue, auch verbal. Werde ich ihm Frühjahr mal wieder versuchen, ob's was bringt, wenn ich anders an die Sache rangehe.

    An die Reizangel habe ich mich bisher noch nicht getraut. Hast Du evtl. online eine gute Anleitung? Der Hund soll ja nicht nur blöde hinter dem Dummy/Spielie hinterher hetzen.

    @ Tante Flauschig: wenn ich das Spielie weg packe nach dem Üben, dann dauert es schon einige Zeit, bis Fiete seiner Wege geht und entspannt schnüffelt. Aber das ist auch schon besser geworden. Das Problem ist, daß er sich Action sucht auf den Spaziergängen, wenn ich gar nichts mit ihm mache. Er dürfte dann nur noch an der (Schlepp-) Leine laufen, wenn ich nichts dabei habe. Ja, er ist abrufbar - wenn er merkt, daß es bei mir evtl. spannender ist (weil er weiß, daß ich ein Spielie dabei habe). Und er läuft dann nicht geifernd vor mir und wartet darauf, daß ich ihm Enterainment biete. Aber er weiß einfach, daß es dabei ist und das hält ihn davon ab, Rehe, Fasane oder Kaninchen zu suchen, die er dann hetzen kann.

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    @ Tante Flauschig: wenn ich das Spielie weg packe nach dem Üben, dann dauert es schon einige Zeit, bis Fiete seiner Wege geht und entspannt schnüffelt. Aber das ist auch schon besser geworden. Das Problem ist, daß er sich Action sucht auf den Spaziergängen, wenn ich gar nichts mit ihm mache. Er dürfte dann nur noch an der (Schlepp-) Leine laufen, wenn ich nichts dabei habe. Ja, er ist abrufbar - wenn er merkt, daß es bei mir evtl. spannender ist (weil er weiß, daß ich ein Spielie dabei habe). Und er läuft dann nicht geifernd vor mir und wartet darauf, daß ich ihm Enterainment biete. Aber er weiß einfach, daß es dabei ist und das hält ihn davon ab, Rehe, Fasane oder Kaninchen zu suchen, die er dann hetzen kann.

    Er kommt nur, wenn er weiß, dass Spielzeug am Mann/der Frau ist?

    Was für ein Gefühl hast Du dabei?

  • Hm, nee, auch nicht so richtig - schwer zu erklären, was genauch ich meine.

    Also, er kommt auch, wenn ich ohne Spielie unterwegs bin. Vorgestern erst konnte ich ihn von einem Kaninchen super abrufen *stolzaufihnbin* und ich hatte kein Spielie dabei. Da wurde zur Belohnung mit der Leine gezergelt. Aber ich fühle mich sicherer, wenn ich ein Spielie dabei habe. Außerdem "weiß" er, daß wir aller Voraussicht nach arbeiten, wenn ich meine Hüfttasche dabei habe, in der die Spielies sind und ist dann nicht so auf der Suche nach anderen "spaßigen Sachen" ;)

    Ich habe mir mittlerweile auch angewöhnt, diese Hüfttasche immer mitzunehmen, auch wenn wir dann mal auf den Spaziergängen nicht arbeiten, eben aus dem Grund, damit er die Hüfttasche nicht unbedingt mit Arbeit verbindet.

  • Zitat

    Hm, nee, auch nicht so richtig - schwer zu erklären, was genauch ich meine.

    Also, er kommt auch, wenn ich ohne Spielie unterwegs bin. Vorgestern erst konnte ich ihn von einem Kaninchen super abrufen *stolzaufihnbin* und ich hatte kein Spielie dabei. Da wurde zur Belohnung mit der Leine gezergelt. Aber ich fühle mich sicherer, wenn ich ein Spielie dabei habe. Außerdem "weiß" er, daß wir aller Voraussicht nach arbeiten, wenn ich meine Hüfttasche dabei habe, in der die Spielies sind und ist dann nicht so auf der Suche nach anderen "spaßigen Sachen" ;)

    Ich habe mir mittlerweile auch angewöhnt, diese Hüfttasche immer mitzunehmen, auch wenn wir dann mal auf den Spaziergängen nicht arbeiten, eben aus dem Grund, damit er die Hüfttasche nicht unbedingt mit Arbeit verbindet.


    Ich werd das Gefühl nicht los (vielleicht ist es auch ganz anders!!!), dass sich Dein Hund in einer ständigen Erwartungshaltung befindet. dadurch kann er nicht zur Ruhe kommen.
    Manche Hunde sind auch so, dass sie etwas tun um an ihr Ziel gelangen. beispiel: Der Hund jagd, Du rufst ihn zurück/ kannst ihn stoppen und er bekommt dafür sein Spiel- und wird, sobald nix zu tun ist- wieder dieses Verhalten/ Jagdvehalten zeigen um vom Halter wieder belohnt zu werden.

  • :D :D :D Das mußte ich auch schon beobachten, daß Fiete oft wie ein Beserker ins Unterholz läuft, dann in meine Richtung schaut '... na, ruft sie mich jetzt?...' und dann die Belohnung haben will. Mittlerweile erkenne ich diese "Fakes" und er wird dann natürlich nur zurückgerufen ohne Spielbelohnung.

    Zu Hause entspannt er auch sehr schön. Außer natürlich, er ist zu hoch gedreht, dann fordert er Aufmerksamkeit, die ich dann aber ignoriere.

    Ich habe auch gemerkt, daß er ruhiger auf dem Spaziergang ist, wenn andere Hunde dabei sind. Mag vielleicht auch daran liegen, daß dann ja auch der andere HH mit dabei ist und Fiete merkt, daß ich dann eh nicht spiele.

    Aber die letzte Kissenaktion ist ja passiert, als wir an dem Vormittag mit anderen HH unsere Runde gedreht haben und ich nichts mit ihm gemacht habe. Daher dachte ich, daß zuviel Ruhe vielleicht doch nicht so gut für ihn ist.

    Ach, es ist echt zum K*** :kotz2:

  • Hey, kennen dieses Problem zwischen Ruhe und Auslastung auch sehr gut ;) Vor allem was najira schreibt erinnert mich sehr an meinen Hund...
    Wir haben auch schon mal den Versuch gemacht ihn komplett runterzufahren, also wirklich mal entstressen nur ganz kleine Runden (bin da aber nicht die Expertin für, gibt andere im Forum die da eine bessere Anleitung bieten können ;) ) hab das 6 Wochen durchgezogen, aber er war dann echt unausstehlich - ganz schlimm... Muss dazu auch sagen, dass er trotz dem dass ich seine Kondition nie besonders gefordert habe eine irre Ausdauer hat und wenn er mit seiner Freundin spielt ist er grade erst aufgewärmt, wenn sie schon auf dem Zanfleisch kriecht *g*
    Wo ich auch dass Problem habe mit ihm, dass wenn ICH mit unserer Hündin vom Auto weggehe er Probleme hat mit der Impulskontrolle und einmal musste da auch schon die Decke dran glauben.

    Würde aber aufpassen, denn zuviel "schwierige" Impulskontrollübungen können meiner Erfahrung nach auch kontraproduktiv sein (es liest sich für mich so als wenn ihr das öfter macht). Was ich auch immer bedenklich finde ist zu viel Spielzeug - es gibt ja noch viele weitere möglichkeiten den Hund zu belohnen... Die meisten Hunde die ich kenne die viel mit Spieli gearbeitet werden drehen damit halt SEHR hoch, und man darf nicht vergessen, dass es oft ja tagelang dauert bis die Stresshormone abgebaut werden... Meiner wäre auch sehr gut mit Ball zu motivieren, der kommt aber so gut wie nie zum Einsatz (ab und zu wenn ich den Superpfiiff übe).
    Bin ehrlich gesagt auch gar kein Freund vom Ball/Stöckchenwerfen, vor allem wenn das jeden Tag passiert und ich könnte mir vorstellen, dass das fietes Hetztrieb vielleicht sogar noch verstärkt und auch zu einem gewissen Stresspegel führt... Vielleicht gibt es ja noch andere Sachen die dein Hund toll findet, z.B. besondere Leckerlie, fliegende Leckerlie, ein Rennspiel mit Frauchen.... so dass es auch noch andere Möglichkeiten gibt ihn zu motivieren. Meiner würde glaub ich sterben für Leberwurst (ist unsere hochwertigste Belohnung mit), besonders toll findet er es sie aus der Pelle zu zutzeln ;)
    Ach ja und noch was: machen auch ab und zu mantrailing, aber dabei fährt mein Hund auch immer extrem hoch...

    Lg Caro & der kleine Schwarze

  • Zitat

    Würde aber aufpassen, denn zuviel "schwierige" Impulskontrollübungen können meiner Erfahrung nach auch kontraproduktiv sein (es liest sich für mich so als wenn ihr das öfter macht).


    Mittlerweile nicht mehr, ganz am Anfang natürlich schon. Aber er ist echt gut geworden und wir üben dieses "Schmeißen und Hund bleibt liegen/stehen/sitzen und darf erst nach Freigabe zum Spielie" nur noch seeeehr selten (quasi als Auffrischung zwischendurch mal).

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    Was ich auch immer bedenklich finde ist zu viel Spielzeug - es gibt ja noch viele weitere möglichkeiten den Hund zu belohnen... Die meisten Hunde die ich kenne die viel mit Spieli gearbeitet werden drehen damit halt SEHR hoch, und man darf nicht vergessen, dass es oft ja tagelang dauert bis die Stresshormone abgebaut werden... Meiner wäre auch sehr gut mit Ball zu motivieren, der kommt aber so gut wie nie zum Einsatz (ab und zu wenn ich den Superpfiiff übe).


    Mmmh, vielleicht liegt da der Hase begraben. Wir haben anfangs mit Leckerchen geübt. Er hat gut mitgemacht aber so richtig "motiviert" war er dann beim Belohnen mit Spielie. Vielleicht sollte ich das mal extremst zurückfahren und ihn nur noch bei der RH-Arbeit so belohnen (also einmal in der Woche). Dann bleibt das auch Jackpot.


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    Bin ehrlich gesagt auch gar kein Freund vom Ball/Stöckchenwerfen, vor allem wenn das jeden Tag passiert und ich könnte mir vorstellen, dass das fietes Hetztrieb vielleicht sogar noch verstärkt und auch zu einem gewissen Stresspegel führt...


    Ich ja auch nicht. Fiete haben wir aber schon als Balljunkie bekommen, der wurde im TH schon immer mit Ball gehetzt, damit "... der arme Hund auch genug Auslastung hat...!" :muede: Evtl. war er aber schon vorher ein Balljunkie. Wir wissen ja leider nichts über seine Vergangenheit.
    Bällchen gibt es hier auch gar nicht mehr, nicht mal als Jackpot. Wenn der Hund einen Ball sieht, dann kann man zusehen, wie er das Gehirn ausknippst :roll: Wir haben dann halt die Beißwurst zur Belohnung genommen.

    Zitat

    Vielleicht gibt es ja noch andere Sachen die dein Hund toll findet, z.B. besondere Leckerlie, fliegende Leckerlie, ein Rennspiel mit Frauchen.... so dass es auch noch andere Möglichkeiten gibt ihn zu motivieren. Meiner würde glaub ich sterben für Leberwurst (ist unsere hochwertigste Belohnung mit), besonders toll findet er es sie aus der Pelle zu zutzeln ;)


    Ich mache mich mal auf die Suche. Leberwurst findet er auch toll, fliegende Leckerchen haben wir auch schon mal ausprobiert und er fand's toll. In Maulwurfhaufen buddeln ist auch gaaaaaanz toll =)
    Okay, dann werde ich die nächste Zeit mal wieder fast ausschließlich mit Leckerchen trainieren und schauen, ob sich der Stresslevel dann legt.

    Die Spielies werde ich trotzdem weiterhin mitnehmen, falls doch mal ein Reh unseren Weg kreuzt und ich DIE Superbelohnung brauche. Denn ich finde es schon eine beachtliche Leistung für den Hibbel, wenn er vom Hetzen abläßt um zu mir zu kommen und da darf es dann auch schon mal ein tolles Zergelspiel sein.

    Es ist halt mein erster Hund, der ordentlich Trieb hat und ich wurschtel mich noch durch adäquate Auslastungs- und Belohnungssysteme für "solche" Hunde durch. Ich finde schon, daß die anders zu erziehen und auszulasten sind als unser erster Hund (engl. Bulldogge).

  • Zitat

    Es ist halt mein erster Hund, der ordentlich Trieb hat und ich wurschtel mich noch durch adäquate Auslastungs- und Belohnungssysteme für "solche" Hunde durch. Ich finde schon, daß die anders zu erziehen und auszulasten sind als unser erster Hund (engl. Bulldogge).

    und wenn man zu viel macht, dann hat man schnell einen Hochleistungs-hibbel, der die Füße nicht still halten kann. ;)

    Bei einem aktiven Hund ist es am Anfang nicht leicht, ein gesundes Mittelmaß zu finden, gerade wenn man davor noch nie einen Hund hatte (war bei uns zumindest so), aber auch das kann man lernen.

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