• Wir haben ja sehr oft Kinder zubesuch
    Und wir haben hier klare Regeln.
    Attila hat wie die Katzen auch immer die möglichkeit sich einen ruhigen Platz zusuchen.

    zu den Regeln
    Die Kids dürfen nicht auf Attila zustürmen.
    Es darf immer nur ein Kind mit Attila spielen
    wenn er auf seiner Decke liegt soll er in ruhe gelassen werden.


    Wobei die Kids die uns besuchen zwischen 4 und 9 Jahre alt sind
    Da klappt das Prima
    Auch sehen wir immer zu das die Kinder nicht alleine mit dem Hund sind oder versuchen ihm irgendwelche Tricks bei zubringen.

    Mir kam beim lesen eben die Regeln für den Schulhund unserer Grundschule in den Sinn
    die kann man zum Teil auch zuhause anwenden

  • Hallo!
    Wir haben das gleiche Problem, und wir wollen bald Kinder haben. Deshalb üben wir immer wieder diese Situation, und es ist viel besser geworden.
    Die Kinder müssen lernen, was sie dürfen und was nicht, und auch wie sie mit dem Hund umgehen sollen. Komischerweisse hat unsere Hündin eher Angst von Kindern, die selbt ängstlich sind. Wenn das Kind sich sicher zeigt, fühlt sie sich auch besser.
    Wir laufen oft mit ihr in die Stadt, in der nähe vom Spielplatz, wir sitzen in der nähe (in Sommer), damit sie sich daran gewohnt. Oft kommt ein Kind und fragt, ob es streicheln darf. Wir erklären wie, und es klappt immer gut. Erst die Hand zeigen, schnuppern lassen und dann streicheln. Man muss sagen, die Hündin freut sich nicht besonders über diese streichelheiten, ihr macht es aber auch nichts aus.
    Sie wird sehr nervös, wenn Kinder rumrennen und schreien, vor allem wenn sie selber auch frei ist. Dann bellt sie, also kommt sie an der leine und wir lenken sie ab mit leckerlies oder ihrem Ball. Immer ablenken, dass sie Kinder mit etwas gutes verknüft. Bei uns hat es echt gut funzioniert. Früher hat sie immer gebellt. Heute schaut sie eher zu uns und wir loben sie gleich, dann ist sie ruhig und weisst, dass nichts schlimmes passiert´
    Wir hoffen, dass es noch besser wird, wenn es unser Kind ist.

  • Erstmal vielen Dank für die vielen tollen Antworten! :gut:
    Ich hatte breits im Vorfeld mit den drei Kindern gesprochen (sind übrigens 1,5 und 3 und 6 Jahre alt) und ihnen erklärt, wie sie mit Wolfi umgehen sollen usw. Da hatte ich mir im Vorfeld schon Gedanken darüber gemacht. Aber als sie dann hier waren, war eben die Aufregung groß. Wolfi kam unter meinen Stuhl und hat sich dort hingelegt. Ich habe gesagt, sie sollen ihn in Ruhe lassen, aber das hat die Kinder nicht interessiert...Also habe ich ihn nach einem neuen Annäherungsversuch seitens der Kinder in dein Körbchen in die Küche gebracht. Das kennt er, dort ist sein Rückzugsort bei Besuch usw.
    Ich möchte vor allem auf deinen Beitrag eingehen, FräuleinWolle:
    Ich verstehe nicht ganz, warum du mich so massiv angehst. Weder habe ich stundenlang zugesehen wie mein Hund "Todesängste" ausstehen muss noch habe ich ihn dann zur Strafe weggesperrt. Er wollte sich zurückziehen und Ruhe haben, dies habe ich ihm ermöglicht. Warum ist dein Ton so aggressiv, das kann ich nicht nachvollziehen. Es redet niemand davon, dass der Hund der Böse ist, weil er beißt oder dass die Kinder die Bösen sind, weil sie im Umgang mit Hunden ungeübt sind. Zumal von eine Beißattacke gar nicht vorgekommen ist. Dass du mir zwischen den Zeilen unterstellst, dass es mir nur um die Kinder geht und es mir vollkommen egal ist, was dabei mit meinem Hund ist, das empfinde ich als Frechheit und ist absolut nicht angebracht.

  • Anjou geht mit babysitten. Die Kinder dort sind für ihn einschätzbar, weil er sie kennt (obwohl sie mit unter einem Jahr, 3 und 5 Jahren noch sehr impulsiv und vor allem ziemlich wild sind). Vor allem mit dem Baby ist er toll.
    Bei den beiden Großen geht es schon mal mit ihm durch, so dass er sie schon zwei, drei mal angesprungen hat. Dann gibt es ein sehr deutliches "nein" und er wird erstmal von denen weggeschickt.

    Andersrum passiert das aber genau so. Wenn die Kinder die Grenzen vergessen rufe ich meist laut den Namen, damit die erstmal schnell unterbrechen. Danach wird dann erklärt und ich führe die Beiden nett wieder zusammen, wenn ich das Gefühl habe, dass Anjou nicht klar verstanden hat, dass es nicht sein Fehler war. Meist interessiert es ihn aber gar nicht, weil er die eben kennt und es gar nicht so schlimm findet wie ich, wenn die den doch mal am Fell festhalten oder so (kommt auch wirklich selten vor). Wenn ich also sehe, dass es ihm egal war, kriegen die Kinder nur kurz nochmal die Grenzen erklärt und gut.
    Und vor allem ziehen die Eltern mit. Wenn die da sind, kriegen die Kinder im Umgang mit Anjou noch eher Ärger, als ich es machen würde. Aber gut, bei fremden Hunden müssten sie natürlich nochmal vorsichtiger sein.

    Wobei ich sagen muss, dass sie echt klasse mit ihm sind. Aber dafür stehen sie halt auch permanent unter Aufsicht, kriegen viel erklärt und manchmal auch Ärger. Da muss man definitiv einschreiten.
    Dadurch kann der Kleine (versteht das natürlich noch nicht) ihm sogar in die Augen patschen. Anjou nimmt von sich aus immer wieder Kontakt auf. Und wenn der ihm dann in der Nase pult oder so (ich sitze natürlich immer daneben), erstarrt Anjou, schaut mich an und lässt mich die Finger "absammeln".
    Das ist das Ergebnis daraus, dass er weiß, in solchen Situationen handele ich für ihn, er braucht da gar nichts selber regeln. Wenn er keine Lust hat auf den Kleinen, legt er sich einfach woanders hin und ich sorge dann dafür, dass der nicht zu ihm geht. Die Großen lassen ihn eh meist in Ruhe, wenn sie nicht gerade mit ihm tricksen oder so.

    Also ganz klar: Pflicht der Erwachsenen, nicht die des Hundes. Und da gibt es bei mir auch keine Ausnahmen oder mal abwarten. Dafür ist das Thema einfach zu heikel.
    Und ich unterscheide ganz klar zwischen den Kindern, die er in- und auswendig kennt und z.B. deren Nachbarskindern. Da reagiert er gleich ganz anders. Anjou entscheidet, ob er Kontakt will oder nicht. Wenn nicht, haben die sich fernzuhalten (natürlich gilt es auch, wenn ein Kind Angst hat und keinen Kontakt will, nicht, dass man das falsch versteht).
    Aufgrund der Unterscheidung, die er zeigt, bin ich aber auch überzeugt, dass eigene Kinder so wie so ein ganz anderes Thema sind. Aber auch da kommen irgendwann Freunde zu Besuch...


    Wenn die Kinder da nicht auf Erklärungen reagieren würde ich eben schimpfen. Wenn man da kein überängstliches Kind hat, das dann gleich Panik vor Hunden hat, ruhig deutlich machen, dass ein Hund, der nicht weiter weiß, eben beißen kann. Da bin ich lieber dahingehend der Depp, dass ich fremde Kinder "maßregele", als das mein Hund der Depp ist, weil er zugebissen hat (obwohl Anjou eher ausweicht, aber ich riskiere da nichts).
    Und ganz ehrlich, so was macht mich stinkig auf deine Freundin. Das klingt danach, als ob sie die einfach hat machen lassen? Was würde sie denn machen, wenn dein Hund die Kinder bedrängt hätte und du ihn hättest machen lassen? So was kann ich ja gut leiden :roll: Wenn das nicht falsch rüber kam jetzt?

    Achso, freiwilligen Rückzug bestätige ich ihn so Situationen nochmal extra beim Hund und setze ihn dann wie gesagt den Kindern gegenüber auch durch.

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