das alleine bleiben ..
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Also am Anfang habe ich dafür gesorgt, das der Hund gar nicht mehr allein ist. Entweder unter Betreuung oder er war im Auto daheim. Hauptsache er macht keine "negativen" Erfahrungen in der Wohnung.
Im nächsten Schritt habe ich einen Raum ausgewählt, der zu seiner "Alleine bleibe"-Zone erklärt wurde.
Ich habe das Schlafzimmer gewählt, da er sich dort gerne aufhält und das Bett am intensivsten nach mir riecht.Als nächstes habe ich mir ein Hundegitter (Höhe von 107cm) besorgt und damit den Raum "verschlossen"
Dann ging es drum, den Raum total super mega toll zu machen und habe ihn nur noch in dem Raum gefüttert.
Über den Tag verteilt habe ich dann durch das verschlossene Gitter Leckerlies geworfen.
Da mein Hund sehr schnell lernt, war ich schon nach wenigen Tagen soweit, das er sich problemlos in dem Raum aufhalten konnte, bei geöffneter Türe, aber verschlossenem Gitter ohne das ich davor stehen musste.
Ich hab es dann so gemacht, das er wenn ich zu hause bin nur noch in dieser Zone ist.
In der Zone wird jedoch nur gefressen oder geschlafen.
Nicht gespielt, nicht gekuschelt, nichts was der Hund in Abwesenheit nicht auch machen sollte.Wenn der Hund entspant liegt/schläft, o.ä. hab ich ab und zu mal nen Leckerlie durchs Gitter geschoben.
Die dann aber nach wenigen Tagen auch nicht mehr nötigt waren.Weiter ausgearbeitet hab ich das dann, das ich mehrfach am Tag immer wieder die Tür auf Tür zu Tür auf Tür zu.
Der Hund weiter immer in meiner Anwesenheit den ganzen Tag nur in seiner Zone. Und bei Abwesenheit hab ich den Hund mitgenommen. Der Hund war gerade am Anfang in meiner Abwesenheit nie allein daheim, sei es zum Einkaufen, Arbeiten, Müll raus bringen.
Ich finde es auch ungemein praktisch einen Raum zu wählen, in dem sich der Mensch nicht den ganzen Tag aufhält, weil der Hund dadurch nicht den dauerhaften Kontakt zum Menschen hat, finde ich unheimlich praktisch, gerade am Anfang des Trainings um ein wenig Distanz und Selbstständigkeit aufzubauen.Und dann ging es bei meinem Hund eigentlich ziemlich schnell, das ich die Wohnung verlassen konnte, ohne das er anfängt zu mucken....
Allein durch dieses Gitter und keine verschlossene Türe, bekam er eine Sicherheit.
Er sieht die Wohnung, ohne zu viel Raum zu haben.Bei mir hat es wunder gewirkt und selbst meine Hündin mit der ich 7Jahre training hinter mir habe und nichts hat gefruchtet, fängt langsam an auf dieses Training anzuspringen, auch wenn sie leider etwas länger braucht als mein Rüde (mein Rüde war Dauerkläffer - gerne auch 10 Stunden und meine Hündin ist der Zerstörer), aber es wird langsam.
Also ich kann jedem nur empfehlen ein Gitter in den Türrahmen und das Training damit aufbauen.
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16. Februar 2012 um 15:10
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das alleine bleiben .. - Vor einem Moment
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ach ja Vorteil dabei ist auch wie ich finde, das der Hund wenn man nach Hause kommt nicht sofort "Zugriff" auf einen hat, was gerade für Kontrolljunkies hilfreich ist, das sie nicht sofort wenn man noch in der Tür drin stehen einen Maßregeln können, etc...
Das Problem hatte ich bei meinem das er mich sofort versucht hat zu Maßregeln wenn ich wieder die Türe rein kam und wenn er in einem verschlossenen Raum war die Türe geöffnet hat (abschließen bedeutet zerkratzte Türen).
Durch das Gitter besteht das Problem nicht mehr und ich kann entscheiden, wann ich den Hund anschaue und ihm Aufmerksamkeit schenke bzw. wie lange nach meinem zurück kommen ich Ruhe haben will.
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Danke dir :)
Dann scheinen wir auf jeden Fall einen ähnlichen Ansatz zu haben. Wir haben auch mit einem Gitter gearbeitet und dem Hund zunächst beigebracht, dahinter entspannt zu bleiben, während ich noch in der Wohnung war. Allerdings habe ich immer nur Trainingseinheiten von 1-3 Stunden eingelegt (vormittags, weil sie später halt auch vorwiegend vormittags alleine sein soll) und sie nicht konsequent immer dort "geparkt", wenn ich zu Hause war. Heißt das, es gibt bei euch abends kein gemeinsames Sofakuscheln mehr und gar nichts? Nur draußen gemeinsames Beisammensein und ansonsten weitgehend Ignoranz und Distanz?
Hier ist es jetzt so, dass das Gitter auch beim "richtigen" Alleinebleiben drin bleibt und sie ist damit definitiv ruhiger, als wenn sie die ganze Wohnung zur Verfügung hat. Nur eben nicht dauerhaft und zuverlässig

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Das Gitter ist immer drin!!!
Also wenn ich weg bin, wenn ich da bin...Er bleibt auch in seiner Zone alleine!
Gekuschelt oder Gespielt wird nur im Wohnzimmer, aber nie im Schlafzimmer....
Im Schlafzimmer wo seine Zone ist und wo auch das Gitter angebracht ist, ist Ruhe, da wird nur geschlafen oder gefressen mehr gibt es da nicht.Für meinen Rüden und mich ist es schon sehr hilfreich, das er dauerhaft in seinem Zimmer bleibt und keinen dauerhaften Kontakt zu mir.
Gerade am Anfang vom Training fand ich das sehr angenehm und hilfreich.Und ich sorge halt dafür das er nie negative Erfahrungen mit seinem Zimmer macht.
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Ah okay, dann versteh ich das. Schläft dein Hund auch nachts im Schlafzimmer? Das ist bei uns nämlich das Problem.. nachts ist sie alleine im Wohnzimmer, deswegen finde ich den Raum auch zum Alleinebleiben angebrachter, weil es eben ihr Schlafplatz ist. Nur muss ich mich dann immer im Schlafzimmer beschäftigen beim Training und natürlich geht es im Wohnzimmer auch nie dauerhaft kontaktfrei. Zu Anfang wollte ich auch das Schlafzimmer als "Alleinbleibzimmer" aufbauen, das funktionierte aber nicht so recht leider, weil es eben auch sonst nicht "ihr" Platz war. So wie ihr es macht (1 Raum komplett kontaktfreie Zone) klingt es aber insgesamt schon stimmiger, finde ich
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Schlafen tun beide Hunde bei mir im Schlafzimmer.
Dadurch ist es für mich ziemlich einfach das auch als Zone einzurichten.Wollt ihr das sie im Wohnzimmer schläft?
Oder macht sie das von sich aus?Wenn du kein Problem damit hättest das sie im Schlafzimmer schläft und im zweifel auch in deiner Abwesenheit in deinem Bett liegt (oder ggf. Tagesdecke drüber) würde ich mit ihr das im Schlafzimmer nochmal neu aufbauen. Gerade wenn das mit dem Gitter gut gefruchtet hat, sie aber immer noch mal die Phasen hat wo sie bellt, kann ich mir schon gut vorstellen, das es dann besser funktioniert.
Meine Hunde haben sowohl im Schlaf als auch im Wohnzimmer ein Körbchen stehen.
Sind wir im Wohnzimmer, dann haben die zwei trotzdem einen Liegeplatz.Und sie kann übers Schlafzimmer wesentlich einfacher lernen das sie auch mal dauerhaft (auch über diese 1-3 Stunden) ohne Sicht zu Hause in Sicherheit ist ohne das sie bellen muss (aus welchem Grund auch immer sie bellt).
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Ganz ähnlich machen wir das im Moment auch! Nur dass Loui in ner großen, offenen Box ist...die Gittergeschichte gefällt mir fast besser geht bei mir aber leider nicht da ich in ner WG wohne und auf mein Zimmer angewiesen bin/mich da am meisten aufhalte und Loui eben mein Hund ist also gefälligst in meinem Zimmer sein soll

Funktioniert wirklich gut! Das schwierigste war noch ihm beizubringen dass er wirklich in der Box zu bleiben hat und nicht nachschauen kommen darf was ich mache. Aber nun machen wir nach 1 1/2 Jahren zum ersten Mal konstante Fortschritte...wichtig ist es laut meiner Trainerin, dass er auf seinem Ruheplatz "alleine" ist also das Alleine sein lernt während du noch dabei bist. Bedeutet also, bis auf dass ab und zu mal Futter oder so fliegt wird er nicht angeschaut/angesprochen/angefasst/betüddelt usw.. Zum kuscheln wird er rausgerufen, darf ne Zeit bei mir sein (solange ICH möchte!) und dann geht der Wau wieder in seine Kiste

Das hat bei uns 4-5 Tage gedauert jetzt pennt er da gechillt drin und ich "darf" mich in der Wohnung frei bewegen.
Außerdem machen wir mehrmals am Tag Übungen die ihm Stress bereiten, den er in seiner Box aushalten und verarbeiten muss und nicht rauskommen darf. Z.b. es klingelt an der Tür, Hund hat Stress/Frust (er will ja hin und darf nicht) und lernt: er überlebt das
das hilft zumindest meinem Kontrollfreak mit Kontrollverlustangst Frusttoleranz erstmal bezogen auf seine Box zu lernen.Loui hilft es ungemein nur den eingegrenzten Raum zu Verfügung zu haben, weil er eben lernt "in meiner Box kann ich das aushalten"

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Ok bei nem WG Zimmer ist das natürlich schon sehr schwer.
Ich habe bei meiner Hündin sehr gute Erfahrungen mit einer Box gemacht. Sie war Jahrelang nur in der Box in meiner Abwesenheit (Box verschlossen), weil keine Trainingsmethode langfristig gefruchtet hat.
Bei meinem Rüden ist die Box ein Horror, selbst wenn die Box nur verschlossen wird, bekommt er total die Panik und bricht sofort aus der Box aus.
Also er kommt sowohl aus einer Flugbox, als auch aus einem Draht Gitterkennel bricht er sofort aus. -
Mir wäre es total egal, ob sie im Schlafzimmer schläft, wenn sie sich in ihr Körbchen legen würde und Ruhe wäre. Funktioniert aber nicht
Sie versucht die ganze Nacht ins Bett zu springen und fiept und meckert, wenn sie nicht darf. Und wenn sie doch darf (nach 3 Monaten hab ich den Kampf aufgegeben, falsch, ich weiß), motzt sie, sobald die Decke verrutscht und Madame nicht bis zur Schwanzspritze zugedeckt ist. Kurz: es ist eine einzige Nerverei und da sie dabei auch noch höchst ausdauernd ist, hab ich sie irgendwann ausquartiert. Seitdem schlafen wir beide schön durch und haben beide weniger Stress :D´Ich handbabe es allerdings so, dass sie im Wohnzimmer nicht aufs Sofa darf und hier auch ansonsten wenig Beachtung stattfindet. Gespielt wird in der Wohnung eh nicht und wenn doch, dann im Schlafzimmer. Trotzdem wäre eine konsequentere Trennung wohl noch besser. Muss mir mal überlegen, ob ich das in der neuen Wohnung anders regeln kann. Da werde ich ja wahrscheinlich sowieso nochmal neu aanfangen müssen.
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Aktuell hab ich mit keinem Hund ein "Alleinsein-Problem", aber ich find den Ansatz mit dieser "Ruhezone" sehr interessant und kann mir gut vorstellen, dass das hilft!
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