Wie zur Ruhe bringen?

  • Hallo ihr lieben,

    mir ist kein besserer Titel eingefallen :roll:
    Alsoooo. Haku liebt ja prinzipiell alle anderen Hunde und will zu 90% auch mit jedem Spielen (nur wenn sie auf ihn zustürmen und dabei am besten auch noch kläffen ergreift er die Flucht). Nun ist es aber so, dass wenn sein Gegenüber nicht Spielen will oder er nicht spielen soll, dann hat er eine recht geringe Frusttoleranz und macht seinen Unmut deutlich indem er selbst zum Kläffer wird. Draußen auf offener Straße passiert das eher selten und wenn wir dann weitergehen ist auch schnell Ruhe.

    Nun ist es aber so, dass wir einmal in der Woche bei der Mutter meines Freundes zum Mittagessen sind (ca. 2 Stunden), die hat eine 8 Jahre alte Jack Russel Hündin, die mit den meisten Hunden auch nicht wirklich etwas anfangen kann. Wir hatten uns extra für einen Rüden entschieden weil es immer hieß: die mag nur keine Hündinnen. Nun ist es aber so, dass in den zwei Stunden wo wir da sind einfach keine Ruhe einkehrt.

    Haku will spielen - die Hündin nicht und macht das auch deutlich (Knurren, Fletschen, Schnappen). Haku lässt sich davon jedoch nicht beeindrucken, beschwichtigt zwar, aber will immer wieder zu ihr hin und sie zum Spiel auffordern. Innerhalb kürzester Zeit haben wir also zwei Hunde die sich nur noch ankläffen.

    Wir haben die beiden dann schon räumlich getrennt bzw Haku an die Leine genommen (interessanterweise wollte die Hündin dann zu ihm hin - ohne Leine durfte er sich nicht nähern). Ein "Aus" oder ein "Still" hat in dem Moment keinerlei Wirkung (Haku lernt diese Kommandos noch, die Hündin beherrscht sie aber). Nun möchten wir die beiden aber ja nicht immer räumlich trennen bzw. Haku immer anleinen (zumal ihn das auch nicht gerade wenig frustriert). Wenn einer von uns mal einen Sitter braucht sollte die andere Partei ja einspringen, ein friedliches Miteinander wäre also erstrebenswert.

    Draußen läuft es bedeutend besser zwischen den beiden, da wird dann auch mal zusammen herumgetollt oder sich aus dem Weg gegangen. Und bei uns zuhause ist es auch etwas ruhiger. Am schlimmsten ist es wirklich im Haus der Hündin :/
    Ich verstehe auch nicht, warum Haku das "Nein" der Hündin nicht akzeptieren will - bei allen anderen Hunden aus der Familie / dem Freundeskreis hat er es gecheckt, wenn die ihn zurückgewiesen haben und hat sie in Ruhe gelassen. :???:

    Wenn dann doch mal für einen klitzekleinen Moment Ruhe herrscht dann loben wir uns schon die Lippen wund :headbash:

    Die Frage ist auch, wie lange die Nachbarn diesen Terror einmal die Woche noch mitmachen.

    Wie schaff ich es, dass die beiden - selbst wenn sie nie die besten Freunde werden - zumindest friedlich und entspannt miteinander in einem Raum sein können?
    Denn so ist es purer Stress für alle - die Menschen und die Hunde. Die Hündin liegt danach jedes Mal den Rest des Tages platt in ihrem Körbchen und Haku übergibt sich auf der Heimfahrt, obwohl er das Autofahren sonst super verträgt...

    PS: Die zwei sitzen sogar friedlich zusammen im Kofferraum, wenn wir in den Park fahren! Nur zuhause ist Terror angesagt :headbash:

  • Zitat

    Hakuna matata - Es gibt keine Probleme

    Erinnert mich daran, wenn ich in ein paar Wochen panisch irgendwelche Threads eröffne, weil das Chaos Einzug in unser trautes Heim gehalten hat

    ;)

  • Ich würde versuchen, dass ihr euch immer vor ihr ins Haus der Hündin geht auf eine ganz kurze Runde draußen trefft. Draußen dürfen beide Kontakt aufnehmen.
    Dann geht ihr gemeinsam rein. Drinnen ist dann Pause angesagt. Keinen Kontakt zulassen, beiden Hunden wird ein Platz zugeteilt (die HÜndin hat ja sicher ihren), und da haben sie zu bleiben. Z.B. an unterschiedlichen Ecken eines Raumes. Durchaus auch mit Hilfe der Leine.
    Ziel ist, dass die Hunde lernen: drinnen ist Pause. Die Hündin lernt: der belästigt mich nicht (und ich darf ihn auch nicht belästigen), und dein Hund lernt: hier drinnen ist Pause, und es ist auch nichts anderes zu erwarten.

  • Zitat

    ;)

    Stimmt, da war ja noch was :headbash:

    Wir lassen die beiden schon immer im Garten "Hallo" sagen, da pesen die dann auch umher und haben scheinbar Spaß und alles ist schön und sobald es rein geht fängt der Terror an :roll:

  • Die Hündin meines Bruders findet Bandit auch doof, draußen ist genügend Platz zum Ausweichen, da ist es okay, auf Spaziergängen z.B. aber im Haus ist sie einfach nur gestresst.

    Beide Hunde bekommen Regeln, d. H. Bandit hat sie in Ruhe zu lassen. D.h. Jeden Annäherungsversuch unterbinden.

  • Ich kenne das auch - Lucky nervt desöfteren die Hündin meiner Mum, die das auch nicht will. Da allerdings draußen-
    Ich unterbinde das so gut es geht, aber im Endeffekt ist es wirklich am wirksamsten, wenn die Hündin deinem Rüden mal deutlich zeigt, wo die Grenze ist.
    Denn wenn ihr jeglichen Kontakt verbietet ist es immer ungeklärt zwischen den beiden und so wird Haku das wahrscheinlich in dem Moment probieren, wo ihr nicht aufpasst.
    (oder in der Pubertät, wenn er testet) Wenn der Größenunterschied nicht allzu gravierend ist, würde ich das die Hündin klären lassen, es seit denn sie kann es absolut nicht und wird dann passiv, was aber nicht so klingt.

  • Sie ist ja schon recht energisch, wenn sie ihn abweist, er ist nur irgendwie überhaupt nicht davon beeindruckt. Die Ansagen des Zwergpinscherweibchens meines Vaters hat er ernster genommen :headbash:

    Größentechnisch sieht es bei den beiden so aus:

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