Hund und Au pair werden-wie soll ich das machen?

  • Zitat

    Das sehe ich auch so.

    Ich käme nie auf die Idee, ohne Not unsere Hunde ein Jahr bei anderen Personen zu lassen. WIR haben diese Hunde zu uns geholt und WIR haben die Verantwortung für diese Tiere. Somit richten wir unser Leben auch nach den Hunden. Würde ich just for fun für ein Jahr woanders leben wollen und meinen Hund nicht mitnehmen können, würde ich ihm ein neues Zuhause suchen. Zum Wohl des Hundes.

    Gruß

    Doris

    scheinbar übersehen viele das ich vorhabe ihn bei meiner mutter zu lassen und wenn es klappt, ich jetzt schon bei meiner mutter einziehen will.

  • Meinen ersten "eigentlich eigenen" Hund habe ich auch geteilt,sie kam sowieso aus heiterem Himmel zu mir,wurde grossgezogen und sie hatte dann viele Bezugspersonen,war eine richtige Pendlerin und lebte trotzdem 16 glückliche Jahre,möchte ich behaupten.
    Viel Glück und Erfolg wünsche ich Dir! :smile:

  • Ich find auch, dass du dir diesen Traum vom au pair verwirklichen solltest, solange das noch geht, sprich die Altersgrenze dafür noch nicht erreicht ist. Es gibt Dinge im Leben, für die ist es irgendwann zu spät und dann bereut man es, sie nicht erlebt/gemacht zu haben.

    Der Hund hat reichlich Zeit, sich an deine Mutter - die dann seine feste Bezugsperson sein wird - zu gewöhnen, bevor du damit beginnst, und ich kann nichts verwerfliches daran sehen, ihn einer ihm dann vertrauten Person, die sich auf ihn freut und ihn gern um sich hat, zu überlassen (allerdings hätte ich mir keinen Hund geholt, bevor ich mit dem Thema au pair nicht in der einen oder anderen Weise abgeschlossen gehabt hätte),

  • Ich war selbst ein Jahr im Ausland - und es war das beste was ich je gemacht habe. Ich kann dich also definitiv verstehen in der Hinsicht :)
    Gut, das du dir den Hund jetzt schon geholt hast, ohne groß nachzudenken, war nicht toll. Aber gut, du konntest (aus welchen Gründen auch immer..) nicht nein sagen und jetzt ist's halt so. Musst du und der Hund halt da durch.
    Die Idee mit der Mutter finde ich wirklich gut, auch das du bereit bist, jetzt schon zu ihr zu ziehen, damit es für den Hund leichter ist. Finde ich super :gut: .
    Aber ich gebe dir ein paar Bedenk-Fragen:
    Was, wenn deine Mutter später doch nicht kann? Krank wird, keine Lust/Zeit, der Hund sich negativ entwickelt und sie deshalb nicht will?
    Was, wenn du zurück kommst und Hund freut sich nicht dich zu sehen? Ist total auf Mama fixiert und sieht dich nicht mehr als Bezugsperson?
    Was, wenn du zurückkommst, und der Hund ist von der Erziehung her total "verhunzt"? Und du müsstest wieder bei 0 anfangen?

    Mein Traum MasterStudiengang beinhaltet ein "Zwangs" Auslandaufenthalt in Nord Amerika. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das wirklich machen soll/kann/will. Aber eins wäre klar, ich würde für maximal 3 Monate gehen, länger würde ich es ohne Maya nicht aushalten.
    (Aber ich war auch schon ein Jahr lang von Zuhause weg, ich hab diese Erfahrungen schon sammeln können und mir meine "Hörner abgestoßen". Um die Kultur, die Sprache, den Humor, die Menschen wirklich zu erleben und kennenzulernen reichen 3 Monate überhaupt nicht aus. Nach 3 Monaten hat man sich gerade mal eingelebt, oder ist noch dabei.)

    LG

  • Danke an alle,

    ich lass ihn ungerne hier, ich überleg grad gründlich ob ich dieses au pair Jahr machen soll oder nicht. Wenn es irgendetwas gebe wo ich nach Amerika und mein Hund mitnehmen kann, würd ich das sofort machen. Angemeldet hab ich mich noch nicht und noch ein bisschen Zeit hab ich auch um nachzudenken.

  • Also die Idee mit Hund mitnehmen, würde ich sein lassen. Das ist mehr Stress für den Hund, wie wenn er bei Mutti bleibt. Der Flug (wo er über 12 Stunden sich nicht lösen kann, und eventuell auch in einer Box im Frachtraum sitzt), neues Klima, und für dich wäre das Jahr dann auch nicht das gleiche. Aber gut, musst du wissen..

  • Zitat

    Der Hund bleibt in der Familie, ich sehe da kein Problem.
    Kann halt nur gut passieren,dass er dann MAMAS Hund bleibt. :smile:

    Ist entfernter Verwandschaft passiert.
    Du wirst damit rechnen müssen, dass das nach einem Jahr der Hund Deiner Mutter ist. Wenn Du damit klar kommst, mach es.
    Ich kann Dir aber aus persönlicher Erfahrung und der von Freundinnen sagen, dass es sehr viel sinnvollere Auslandsaufenthalte gibt, als ein Jahr im amerikanischen Hinterland Windeln zu wechseln und Kinder von A nahc B zu kutschieren. Wirst Du mal studieren? dann könntest Du zum Beispiel versuchen, als Doktorant dahin zugehen oder ein Forschungsemester zu machen.- und kannst mit etwas Glück den Mops vielleicht sogar mitnehemn. LEtzteres ist aber etwas abhängig davon, wohin du dann gehst.
    ERASMUS bietet einzelne Semester im europäischen Ausland. da ist der Horizont nicht so riesig aber dafür kannst Du den Hund eher mal besuchen.

  • Ich merke gerade, dass mein Beitrag etwas negativ klingt. Das wollt ich nicht.
    Ich war mit 16 das erste Mal im Ausland (high school, Kanada), dann mit nem Stipendium ein Jahr in Vancouver, mit 29 ein halbes Jahr in Polen und dann, der Liebe wegen, 4 Jahre in London. Alles teils sehr anstregende aber auch ganz großartige Erfahrungen.
    Und vielleicht findest Du ja ein Au-pair Stelle in Carmel, dann ist Hund eh kein Problem - zumindest wenn der Hund in die Kabine kann. Einen Transfer von Flug zu Flug würde ich in den USA niemals riskieren.

  • Zitat

    Ich merke gerade, dass mein Beitrag etwas negativ klingt. Das wollt ich nicht.
    Ich war mit 16 das erste Mal im Ausland (high school, Kanada), dann mit nem Stipendium ein Jahr in Vancouver, mit 29 ein halbes Jahr in Polen und dann, der Liebe wegen, 4 Jahre in London. Alles teils sehr anstregende aber auch ganz großartige Erfahrungen.
    Und vielleicht findest Du ja ein Au-pair Stelle in Carmel, dann ist Hund eh kein Problem - zumindest wenn der Hund in die Kabine kann. Einen Transfer von Flug zu Flug würde ich in den USA niemals riskieren.

    Ach quatsch klingt garnicht negativ. Bin offen für jeden Tipp, danke. Naja ich wollte einfach mein englisch verbessern und auf die amerikanische weise mal leben und mit dem Au pair Jahr wäre es halt super. Aber ich überleg es mir noch mal, ansonsten hab ich noch ein Plan B, abnehmen, Amerikaner kennenlernen, heiraten, 1 Jahr in Amerika leben, scheiden und zurück nach Europa :lachtot:

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