Hilfe! Was für ein "Anfall" war das? Mit Mops zum Notarzt!
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Hi ihr Lieben,
wie viele von euch sicher wissen, habe ich seit gut 4 Wochen nun einen Mopswelpen :-)
Der kleine ist von einer privaten Ex-MPRV Züchterin und eigentlich kerngesund und gedeiht prächtig!Allerdings hatten wir letzte Woche ein schreckliches Vorkommnis!
Kalle lag auf seiner Schmusedecke und hat einen Hundekeks geknabbert. Ich habe gerade im Flur (mit Sicht auf ihn) Wäsche aufgehangen, als er plötzlich wie von einer Hummel gestochen aufsprang und versuchte, sein Maul an allen möglichen Stoffen (Teppich, Couch, Gardine) abzuwischen. Er rannte panisch durch die Wohnung und hat immer wieder sein Maul über den Boden gerieben und plötzlich spukte er WAHNSINNIG VIEL FLÜSSIGKEIT aus!
Alles war klätschnass und er hat wirklich richtig viel "gespuckt"!! Es hat sich ein bisschen wie Niesen angehört aber nicht aus der Nase sondern aus dem Maul.. sein kompletter Brustkorb war pitschnass, es kam so viel Spucke aus ihm raus! Sein Blick dabei war schrecklich panisch und er hat sich immer wieder kurz beruhigt.. dann ging alles von vorne los: Schüttelnde Kopfbewegung mit "Spucken" aus dem Mund, panisches herumlaufen mit Maul abschmieren an allen möglichen Stoffen und dann kurze Pause.
In den Pausen hat er sich hingesetzt und war irgendwie nicht richtig "anwesend", total apathisch hat er seinen Kopf hängengelassen und sah schrecklich erschöpft aus... seine Augen waren total klein, er sah aus als würde er bald einschlafen.. dabei hat sein Körper immer mal wieder "gezuckt", also er saß ruhig da, dann hat es ihn kurz geschüttelt (wie ein regelmäßiges Zittern, als wäre ihm kalt) und dann kam wieder dieses "Niesen oder Spucken" durch den Mund und das panische Herumlaufen..Das "Niesen durch den Mund/Spucken" war übrigens KEIN Würgen wie beim Erbrechen.. sondern wirklich wie ein Ausspucken.. nur eben mit WAHNSINNIG VIEL SPUCKE (ich war geschockt wieviel Spucke aus so einem 3,5kg Hund kommen kann!!!!!)
Ich konnte ihn kaum beruhigen und immer wenn ich ihn angesprochen habe hat er sich in Männchenmach-Stellung an mich angelehnt und wollte so "hoch" stehen bleiben.. quasi sich nach oben strecken, eben wie beim Männchenmachen... anscheinend tat ihm das gut.. bis die nächste "Spuckattacke" kam...
Ich bin sofort mit ihm zum Tier-Notarzt (es war schon ca 21:00) und wir haben geschaut, ob irgendwas in seinem Hals steckt.. aber er hat sich zum einen nicht in den Hals schauen lassen und wir konnten vor lauter Flüssigkeit darin auch gar nix sehen! Wir haben dann überprüft ob er schlucken kann, indem wir ihm ein Leckerchen gegeben haben.. er konnte normal schlucken und hat ja auch normal geatmet (durch die Nase, wie immer... er ist ein sehr freitamender Mops)...
Der TA konnte nix feststellen und meinte, Kalle habe sich entweder irgendwie im Hals verletzt oder es sei eine Reaktion auf die DUAL IMPFUNG DIE ER EINEN TAG VORHER MORGENS BEKOMMEN HAT. Aber das kann ich mir ehrlich gesagt nciht vorstellen denn wieso kam diese krasse Reaktion so plötzlich?Ab heute muss mein Baby jeden Tag 3 Stunden allein sein. Ich habe total Angst, dass ihm etwas passiert und ich dann nciht da bin.. meine Mutter kommt heute zwischendurch nach ihm schauen aber WAS KANN DAS GEWESEN SEIN?
ICH BIN FÜR JEDE IDEE ODER JEDEN TIPP DANKBAR... ich will jetzt keine krasse Experimente mit meinem Kleinen machen denn er ist ja eben noch ein Welpe... also Narkotisieren oder pauschal mal Cortison oder so halte ich für Mist...

SOS! WAS IST LOS MIT KALLE? WAS WAR DAS? HAT ER SICH VLLT NUR IM HALS BEIM SCHLUCKEN DES HUNDEKEKS VERLETZT ODER WAR DAS EPILEPSIE ODER WAS?

DANKE für Eure Hilfe...
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Hi,
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Irgendwer muss doch sowas schonmal erlebt haben?

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Ferndiagnosen wird dir hier keiner stellen, natuerlich kann auch die Impfung Schuld daran sein. Am besten checkst du das nochmal gruendlich beim TA.
Das kann alles sein. :/
Im uebrigen laesst man so einen jungen Hund noch keine 3 Stunden alleine. -
Hey,
also es kann schon eine Reaktion sein auf die Impfung.
Louis (auch MPRV Mops) hat nach einer Milbenimpfung 2 Tage lang sich übergeben müssen und das fing erst nach 2 Tagen an. Ich würde ihn weiter beobachten, wie er frisst, trinkt sich verhält und dann noch mal ggf zum Arzt hin. Er war vielleicht verängstigt durch das spucken und fand es unangenehm. Danach ist man ja auch etwas erschöpft.
Wie ging es ihm denn heute?
Also ich würde da jetzt keine Panik schieben, erstmal ruhig weiter beobachten und dann handeln.
Viel Glück euch zweien :)LG
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Zitat
Im uebrigen laesst man so einen jungen Hund noch keine 3 Stunden alleine.Also den ganzen Threads hier nach zu urteilen bin ich eine der wenigen, die die ersten 4 Wochen komplett an seiner Seite war.. die meisten holen sich den Welpen und lassen ihn nach durchschnittlich einer Woche direkt nen ganzen oder zumindest halben Tag alleine...?
Jetzt hast du mich noch mehr verunsichert

Er ist ja bei mir nur "quasi" 3 Std. alleine, meine Mutter kommt zwischendurch ja immer gucken nur irgendwie muss er das alleinsein ja auch lernen.. wir haben uns langsam auf 3 Std. gesteigert (also erst 1 min, dann 2, dann 5 usw)...
LG
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Zitat
Hey,
also es kann schon eine Reaktion sein auf die Impfung.
Louis (auch MPRV Mops) hat nach einer Milbenimpfung 2 Tage lang sich übergeben müssen und das fing erst nach 2 Tagen an. Ich würde ihn weiter beobachten, wie er frisst, trinkt sich verhält und dann noch mal ggf zum Arzt hin. Er war vielleicht verängstigt durch das spucken und fand es unangenehm. Danach ist man ja auch etwas erschöpft.
Wie ging es ihm denn heute?
Also ich würde da jetzt keine Panik schieben, erstmal ruhig weiter beobachten und dann handeln.
Viel Glück euch zweien :)LG
Danke für die schnelle Antwort!
Also mich hat nur beängstigt, dass er so viel gespuckt hat und es eben kein Erbrechen war... :-/
Seither ist er wie immer.. fröhlich, frisst u trinkt normal...
Wir haben Freitag nochmal nen Kontrolltermin bei meiner TA und nehmen evtl. Blut ab...LG
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Dann ist doch alles gut. Ich weiß es ist schrecklich die kleinen Möpse leiden zu sehen, ich bekomme dann auch immer etwas Panik.
Solange das nicht noch mal vorkommt wüde ich wie du geschrieben hast, nochmal zur Kontrolle zum TA und dann evtl Blut abnehmen. Vielleicht haben Kekskrümel irgendwo festgehangen, Speiseröhre, Luftröhre? Und er hat versucht diese auszuhusten, auszuspucken. -
Och, schau mal, ihm gehts doch wieder gut. Vergiss die Sache einfach. Wer weiß, vielleicht steckte auch ein stück keks im hals und er hat irgendwie versucht, das loszuwerden. ist doch prima :-) Und das alleinsein finde ich auch nicht schlimm-ich weiß jetzt zwar nicht, wie alt er ist, aber es geht um 3 stunden und deine mum kommt ein paar mal gucken- das ist doch prima und völlig vertretbar.
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Man merkt, das du verunsichert bist. Ist ja auch klar, du hast schließlich den kleinen Kerl aufgenommen und möchtest nur das Beste für ihn!
LASS DICH NICHT VERUNSICHERN! Ich denke, es ist völlig ok, den Welpen 3 Stunden alleine zu lassen, wenn regelmäßig jemand bei ihm vorbei schaut. Außerdem ist das gutes Training.
Ich weiß auch nicht so genau was es mit dem Spucken oder was auch immer das war da auf sich hat aber Fozzy hat auch schon mal so ein paar Pfützen gespuckt, das war aber wahrscheinlich weil er getrunken hat und dann typisch wie er ist, gleich wieder los gerannt ist
Da schüttelt sich dann so einiges durch und kein Wunder wenn's ihm dann alles wieder hoch kommt.
Vermutlich ist deinem kleinem großen nur der Keks im Hals steckengeblieben. Dann wollte er das hochwürgen, dazu kommt auch noch die Impfung die seinen Körper ein bisschen durcheinander gebracht hat. Dieses über den Teppich "schieben" kann ja auch dadurch kommen das der Keks halt im Hals steckte und das einfach gejuckt und gekratzt hat, das wollte er damit dann halt weg kriegen. Fozzy schiebt sich so eigentlich jeden Tag über den Teppich, weil er es nicht ab kann, wenn er nass ist. Das heißt, jedesmal nach dem Trinken wird sich erstmal am Teppich rumgescheuert. (Kannst dir dann ja auch ungefähr vorstellen wie das ist, wenn wir im Regen oder Baden waren)
Ihr schafft das schon! Ich wünsch euch ganz viel Glück! :hug:
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OH MAN IHR SEID ALLE EINFACH SO LIEB!!
Ihr nehmt mir wirklich viel Unsicherheit!
Das stimmt wirklich, ich möchte eben dass es dem Kleinen bei mir richtig gut geht und will alles richtig machen. Ich bin zwar seit meiner frühen Kindheit mit Hunden in der Familie aufgewachsen, aber wenn man alleine lebt und sich den ersten, ganz eigenen WELPEN holt, ist es trotz jahrelanger Vorbereitung echt immer wieder aufregend!
Es kam bisher ja nicht wieder vor.. vllt ist es auch eine Unverträglichkeit gegen den Keks gewesen oder, wie ihr alle meint, einfach eine Art Schmerzreaktion gewesen.
Freitag geht es zur Sicherheit zu meiner TA, die schaut mal ob sie ihn ggf. Röntgen lässt und Blut abnimmt. Ich halte euch auf dem Laufenden!Was das Alleinsein betrifft: wir haben uns ja bereits langsam gesteigert. Er war jetzt 4 Wochen (seit seiner Ankunft eben) immer mit mir zusammen und er muss es ja irgendwann lernen. Ich habe alles hier "niet und nagelfest" gemacht, überall Kindersicherungen rein (in die Steckdosen zB hihi) und es kann ihm nix passieren.
Ich nehme ihn ja immer auf Kamera auf, wenn ich nicht da bin. Das habe ich von Anfang an gemacht und man kann sehen, wie er immer entspannter wird.
Habe heute auch wieder Kameras laufen gehabt.
Die ersten 10 Min. hat er etwas verunsichert nach mir gesucht und immer mal wieder kurz gejault.
Dann hat er ca 15 Min. gespielt und den rest der 1. Stunde geschlafen. Als meine Mum dann kam hat er etwas mit ihr gespielt, als sie weg war hat er wieder ca. 5 min. gejault und dann gepennt. Erst kurz bevor ich dann kam wurde er etwas unruhig aber hat dann einfach wieder gespielt.Von daher habe ich jetzt auch keine große Sorge, ihn morgen wieder allein zu lassen. 3 Stunden sind doch nicht viel und meine Mum sieht ja nach ihm. Ansonsten haben die Nachbarn auch meine Tel.Nr, damit sie anrufen können, wenn er laut heult oder bellt.. Mein Chef ist kulant und würde mich kurz nach hause lassen (ist um die Ecke) um zu schauen, was der Hund hat.
Also ich denke, viele Hunde würden sich so eine Situation wünschen!?LG und danke nochmal ihr Lieben! :)
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