Kind und Hund und Aggression
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Hallo liebe Foris, wird das irgendwann besser mit der Kläfferei gegenüber Kindern? Und wie lange d auerte das bei Euren Hunden?
Heute hätte ich bedenkenlos "Adoptionspapiere" unterschrieben (nein, Scherz, ich würde sie nie abgeben, das Problem hängt ja immer am anderen Ende der Leine), aber im Moment denke ich, ich mache alles falsch und das Anknurren und Kläffen wird immer schlimmer.
Trainerin sagt, bei (seltener) Ruhe positiv bestärken, KInderkontakte nutzen, umlenken, ich habe mich dank Forum mit "Zeigen und benennen" beschäftigt und mache das jetzt mit ihr... vielleicht bin ich auch nicht geduldig genug
Aber ich mag sie fast nicht mehr im Freilauf (z.B. Park) laufen lassen, weil jederzeit ein Kind um die Ecke kommen kann und dann ist Riesentheater! Keinerlei Chance mehr, sie abzurufen, Hund voll in Spannung und Angriffsposition.
Grundsätzlich ist sie eine "Schissbüx", auch bei anderen Fremdhundkontakten verschwindet sie hinter meinen Beinen, bei bekannten Hunden fragt sie ab.
Aber Kinder sind für sie ein Horror und für mich (fast auch). Dabei hätte ich so gerne, dass sie sich wenigstens neutral verhält.
Hat irgendjemand noch eine Idee oder muss ich einfach auf Zeit setzen?? Brauche Mutmacher......
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Danke schon mal an alle "Mitdenker- und fühler)
Jui -
24. März 2012 um 20:44
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Trainierst du denn aktiv mit ihr ? Vor Schulen, Kitas, Spielplätzen etc...
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Nur Mut !!!

Bleib einfach dran, auch wenn man manchmal denkt, man kommt nicht vorwärts. Morgen wird bestimmt wieder ein guter Tag :)
Außerdem wirds doch jetzt wärmer und es bleibt länger hell, da hast Du quasi auch zum Abend hin immer volle Spielplätze zum Üben *gg*Vllt. kannst Du Dich ja schon bald relativ nah (je nachdem, wie groß die Angst noch bei ihr ist) an Spielplätze, Schulen etc. rantrauen und dort mal ein bissel bleiben, mit ihr spielen, sie einfach mit anderen Dingen beschäftigen und sie auf dich lenken?
Wie die Trainerin es schon geraten hat.
Wenn Du unterwegs Angst hast, wegen der "freilaufenden" Kinder *lol*, wäre vllt. eine Schleppleine eine Absicherung für euch, so lange sie im Verhalten noch nicht so gefestigt ist?Mein letzter Hund (DSH aus dem TH) war genauso, nur dass er die Kinder gerne sofort zerlegt und gefressen hätte und das ohne Vorwarnung.
Bei ihm hat das Zeigen und Benennen toll gewirkt, allerdings wurden erste Erfolge erst nach ca. 6 Wochen deutlich sichtbar.
Geht in kleinen Schritten bei manchem Hunden und natürlich je nach Trainingseinheiten, Alter etc.Doch das Zeigen und Benennen hat bei meinen Hunden immer super geholfen und das mache ich auch grad wieder mit meinem jetzt 8 Monate alten Junghund, der vor Fahrrädern und Skatern momentan etwas schissig wird, seine Angstphase hat wohl begonnen bzw. die Pubertät.
3 Tage benannt und umgelenkt, da war er schon fast wieder entspannt, ging recht fix.Da er sich da auch immer schwieriger ablenken ließ, haben wir für diese Dinge eine leckere, kleine Nassfutter-Schale eingeführt.
Nun ist die Freude schon deutlich zu sehen, wenn wir auf die oben genannten treffen bzw. man sieht schon den Speichel fließen (habe einen Molosser, da ist es etwas schwerer mit der Motivation, aber da er sonst nie Nassfutter bekommt.. *gg*)
Und er reagiert super auf den Clicker, ich war nie so dafür, aber Camino nimmt das so toll an, man merkt förmlich, wie er sich freut, weil er WEIß, so, wie er es grad macht, ist es zu 100% richtig.
Und alle Kinder wollen es richtig machen
Vllt. habt ihr auch eine Hundeschule oder einen Hundeverein in der Nähe, der immer mal wieder auch Kinder mit ins Training einbezieht?
Wir haben im Verein das Glück, dass immer auch Kinder dabei sind, wodurch sich die Hunde auch hieran supi gewöhnen, weil sie einfach permanent sichtbar neben dem Zaun rumlaufen und spielen und auch zwischendurch immer mal wieder gefahrlos mit in die Übungen "eingebaut" werden, wenn es passt.Mir war es damals auch lästig, sich damit so oft befassen zu müssen, aber ich habe mir selbst in den Hintern getreten und so gut wie jeden Tag geübt, dann saß es schneller. Also weitermachen, weitermachen, weitermachen :)
Umso schneller kannst Du wieder entspannt spazieren gehen, halte Dir immer Dein Ziel vor Augen, auch wenns Hundi, Du oder ihr beide auch immer mal wieder einen schlechten Tag habt!!
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Guten Morgen, liebe Mitfühler und Ideengeber!
Ja, wir trainieren vor jeder Schule, Kitas, Kinderabteilung im Kaufhaus, Spielplatz......da beobachtet sie auch, aber immer in Anspannung. Kommt ihr jemand zu nahe wird geknurrt oder sie geht drauf los.
Wenn ein Kind sich ruhig neben uns setzt und vielleicht noch ein Leckerlie verteilt geht es einigermaßen, nimmt sie auch an. Kinder, die sie kennt, da geht es auch einigermaßen, aber es ist nie verläßlich und ich muss immer absichern, in aller Interesse.
Aber sobald ein Kind rennt oder ruft oder sich sonst irgendwie "merkwürdig" benimmt stellt sie bzw läuft darauf zu, sie hat auch schon mal versucht zu schnappen.
Vielleicht war gestern ein "Second Hand Tag", den hatte schonmal jemand im Gebrauch.
Aber ich zweifel manchmal wirklich an mir!
Unsere HUSCHU hat leider meistens nur Erwachsene, vielleicht sollte ich zusätzlich noch mal zum Agility, da turnen mehr Kinder rum.
Sie geht mit mir zur Arbeit, aber auch da trifft sie nur auf Erwachsene, die sie liebt und die sie lieben (die meisten jedenfalls). ich arbeite in einer Wohngruppe mit Suchtkranken, da ist sie zum Teil auch der "Kuschelfaktor"
Falls jemand noch andere Ideen hat..... ich bin für alles dankbar!
Jedenfalls schon mal ein Umärmelung an alle Nachfragen, Ideen und für`s Mut machen!!!
LG!! -
Zitat
Aber sobald ein Kind rennt oder ruft oder sich sonst irgendwie "merkwürdig" benimmt stellt sie bzw läuft darauf zu, sie hat auch schon mal versucht zu schnappen.
Was machst du dann ? Es hört sich für mich so an, als würdest du ihr zwar den Anblick der Kinder bieten, aber nicht korrigieren.?
Deine Beschreibung klingt so, als hinge sie in der Luft und sei letztlich wieder allein mit ihrem Streß..
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Such dir den Thread "zeigen und benennen" und lies es dir in Ruhe durch, auch wenn der ellenlang ist
Meine Willow hat auch ein Problem mit Kindern (unter anderem
) und wir haben mit zeigen und benennen wirklich riesen Fortschritte gemacht -
Ich klopfe, wir suchen Leckerlies, gebe ihr einen Auftrag (Sitz oder platz oder warte ..) ich lobe und versuche "Kinder fein zu reden" über Stimme und Begeisterung, ich mag nämlich Kinder sehr gerne (Sozpäds. reden zu viel, ich weiß
) leider springt sie auf Bälle oder Spielzeug nicht an! Ihr Gehirn ist im direkten Kontakt wie ausgeschaltet.
Jetzt drehen wir mal ne Runde und schauen, wie es ist...
Melde mich nachher noch mal!
Euch mit allen Fellnasen erstmal einen entspannten Sonntagvormittag (den wünsche ich mir nämlich auch....
.) -
Zitat
ich lobe und versuche "Kinder fein zu reden" über Stimme und Begeisterung, ich mag nämlich Kinder sehr gerne (.)
Du puscht deinen Hund nur unnötig hoch. Du magst vielleicht Kinder, aber dein Hund anscheinend nicht wirklich und durch dein "Begeisterungs Reden" bestätigst du ihr unerwünschtes Verhalten.
P.S. was heißt "ich klopfe"?
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Die Seite des Hund klopfen vielleicht ? Wird doch als Loben praktiziert...

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In unserer HUSCHU gilt Klopfen als Stressabbau
Das mit dem Sabbeln versuche ich mir schon abzugewöhnen, aber noch mal Danke für den Hinweis. Irgendwie denke ich zu menschlich!! Und Du hast recht, vielleicht bekommt ihr "Feindbild" dann noch mal eine unangemessene Bedeutung!
Heute ist es uns wenigstens an der Leine gelungen, Abstand zu halten und niemanden anzumuffeln. (Mir auch
)
Den Freilauf haben wir heute morgen in der Pampas absolviert, das war sooooo entspannt und wir hatten viel Spass.
Aber Park und Strasse sind und bleiben anstrengend.
Noch Tipps, Ideen oder Rückmeldungen an das nicht so kluge Ende der Leine? Ich bin hoffentlich genauso lernfähig wie mein Hund
Danke Euch!! - Vor einem Moment
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