Tagesmutter oder mitnehmen?

  • Hallo,

    einige haben ja schon über mich und Ludo gelesen. Nun stellt sich mir eine neue Frage:
    Seitdem Ludo bei uns ist, bin ich ja- auch krankheitsbedingt, Zuhause. Dies ist ja nur für absehbare Zeit, da ich ja auch bald wieder arbeiten will. Nun ist es so, dass ich auf Grund meiner Anorexie endlich einen Platz in der Tagesklinik ergattert habe. Die Therapien gehen Montag in einer Woche los. Ich bin dann von 7:30 - 16 Uhr dort.
    Ich habe gestern beim "Vorstellungsgespräch" von Ludo erzählt und es hieß, dass es möglich wäre, Ihn zu gewissen Therapien oder in der Mittagspause ( 2h) mitzbringen bzw. mich mit ihm zu beschäftigen. Ich könnte Ihn also im Auto in seiner Box lassen und stündlich mit ihm rausgehen ( 15 min Pause) und in der 2std Mittagspause auch mit in die Klinik mit reinnehmen. Einmal am Tag ist eine stündliche "Außer Haus" also draußen stattfindende Therapie zu der er auch mitkönnte. Er wäre also effiktiv ca. 4 Std im Auto und den Rest der Zeit wäre er bei mir bzw. ich mit ihm draußen. Alternativ kommt eine Tagesmutter in Frage, die um 11 Uhr für 1,5 - 2h zu uns nach Hause kommen würde.

    Welche Variante haltet ihr für die bessere?

    Danke und liebe Grüße

    Lina

  • Hallo,

    wie alt ist denn Ludo?
    Ich kann dir bei deiner Entscheidung leider nicht helfen. Du könntest eine Tagesmutter suchen (hast du schon eine?) und es mal mit Mitnehmen versuchen. Wenn es nicht gut klappt, kannst du dann auf die Betreuung zurückgreifen.
    Die Frage ist, kann er gut alleine bleiben im Auto? Keine Ahnung, wie kalt es bei euch zur Zeit ist...bei uns im Moment noch recht warm, aber es soll kälter werden. Keine Ahnung, ob es ihm da nicht vielleicht zu kalt wird??
    Tja und vor allem: Wie schätzt du das Benehmen von ihm ein? Vor allem bei der draußen stattfindenden Therapie. Kannst du dich auf deine Therapie konzentrieren, wenn der Hund dabei ist?
    Ich persönlich würde wohl eher eine Betreuung in Erwägung ziehen. Da bräuchte ich dann nicht ständig an meinem im Auto wartenden Hund denken etc., sondern könnte mich ganz auf die Therapie konzentrieren.

  • Hi,

    Ludo ist nun 4 Monate alt. Die Frage des Benehmens kann ich auch schlecht einschätzen. Im Auto an sich bleibt er gut und auch, so denke ich zumindest, gerne. Wenn wir Großeinkauf machen, ist er auch mal für 1-1,5 Std im Auto und verpennt die meiste Zeit. Das Auto würde dort in der Tiefgarage stehen. Ansonsten wäre auch eine Standheizung vorhanden. Ich weiß auch nicht, wann ich mehr mehr Gedanken mache. Wenn er im Auto bei "mir ist" oder wenn er die meiste Zeit Zuhause alleine ist.
    Vlt sollte ich wirklich beide Varianten versuchen.
    LG

  • Hallo,

    also ich kann mir nicht vorstellen, dass der kleine Mann in einer neuen Umgebung mit neuen Menschen ruhig ist und sich hinlegt.
    Dafür ist er meiner Meinung nach zu klein.

    Wegen des Autos mache ich mir keine Sorgen, denn Du hast ja eine Standheizung und könntest regelmäßig nach ihm sehen und mit ihm gehen.

    Die Frage ist halt wirklich ob Du Dir selbst einen Gefallen damit tust und Dich konzentrieren kannst, oder ob Du dann doch abgelenkt bist und es in Stress ausartet.
    Das kann ich Dir so nicht sagen.

    Wahrscheinlich würde ich meinen Hund zuhause lassen und mir das Ganze erstmal anschauen.
    Du kannst ihn ja dann immer noch mitnehmen wenn Du weist wie die Abläufe sind.

    Letztendlich musst Du mit Deinem Bauchgefühl entscheiden.

    Liebe Grüße und alles Gute für die Therapie

    Steffi

  • Kommt halt ein bisschen auf den Hund an. Geht der mit neuen Situationen und fremden Menschen eher unbefangen um? Wenn ja würde ich die Option mit der Sitterin bevorzugen.
    Ich sitte eine Briadhündin seit dem sie vier Monate alt war...und das war nie ein Problem!

  • Den Hund mitzunehmen ist natürlich schön. aber 4 Stunden im Auto finde ich für einen Welpen erhlich gesagt nicht so schön. Kann mir nicht vorstellen, dass das pädagogisch sinnvoll ist...und wenn du alle Stunde mit ihm rausgehst, hast du in der Pause keine Zeit für ich.

  • Ich würd ihn wahrscheinlich zu Hause lassen, denn wenn du dich richtig auf die Therapien einlassen kannst, wird es anstrengend für dich, und du sollst dich ja auf dich konzentrieren.
    Ich arbeite übrigens mit Anorektikerinnen, von daher wünsch ich dir das nötige Durchhaltevermoegen :gut:

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