Weigert sich einen Weg entlang zu gehen
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Ich bräuchte mal euren Rat.
Unser Dickkopf war heute besonders dickköpfig.
Ich war vorhin auf den Weg runter zum Rhein, dazu muss ich durch eine Unterführung, noch ein Stück weiter am Tierarzt vorbei und dann bin ich am Rhein.Pastis hasst diesen Tierarzt, er hat tierische Angst vor ihm, normalerweise kein so großes Problem, er lief wenn wir drei Meter vor und nach dem Tierarzt waren eben schneller und ziemlich entgegensetzt des Hauses
Verstehe ich noch und akzeptiere das auch.Am 30.12 waren wir am Tierarzt vorbei und fast am Rhein angekommen, da böllerten einige Jugendliche und Pastis kriegte Panik, nur mit Mühe und Not war er davon zu überzeugen weiter zu gehen, der Rest des Spazierganges war normal.
An Silvester und den Tag danach sind wir extra durch die Straßen gegangen, man hörte es hier und da noch knallen, aber nichts in direkter Nähe.
Am 2. lief ich wieder runter zum Rhein, auch keine Probleme, gestern ging es hoch auf den Berg, da hat er sowieso nie Probleme mit.
Heute also nun wollte ich wieder runter zum Rhein, keine Chance, Pastis weigerte sich, es fing vor der Unterführung an, er lief in die entgegensetzte Richtung und stemmte sich in die Leine, weder durch ziehen, noch rufen, Leckerchen oder sonstetwas war er davon zu überzeugen weiter zu gehen.
Ganze zehn Minuten stand ich wie ein Depp da und übte Tauziehen.Danach hab ich es aufgegeben, bin aber nicht nach Hause, sondern wieder durch die Straßen und siehe da, Pastis lief ohne Probleme mit, also lag es nicht daran, das er nur nach Hause wollte, sondern an dem Weg den ich mit ihm gehen wollte, das Problem, der Rhein ist von unserer Seite aus nur durch drei Wege zu erreichen, Weg Nr.1 ist durch die Unterführung und wir sind in zehn Minuten da. Weg Nr.2 und 3 ist leider ein längerer Umweg, ansonsten hätte ich ja kein Problem da entlang zu gehen.
So und nun brauche ich Ratschläge, wie ich den Sturkopf davon überzeugt kriege, das der Weg nicht "böse" ist.
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4. Januar 2012 um 17:38
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Weigert sich einen Weg entlang zu gehen - Vor einem Moment
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hallo,
wie alt ist denn dein hund?
hast du mal versucht das du in hocke gehst wenn du ihn rufst? klappt bei meiner hündin immer sehr gut wenn sie einen weg nicht gehen will oder wenn sie angst hat, ich ruf sie dann und geh in die hocke und dann kommt sie. ist zwar auch immer nicht ganz so begeistert davon dann auch weiter zu gehen, aber zu 90% klappt das dann schon.
allerdings is meine kleine erst 12 wochen alt
mfg
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Einmal tief durchatmen, Leine kurz und losgehen.
Ich mein, klar, der verbindet schlechte Erfahrungen mit dem Weg...aber das ist so eine Sache wo ich denke "da muss er durch!"...ein paar Mal gemacht und dann wird ihm langsam dämmern, dass der Weg so gefährlich gar nicht ist...:-) -
Hallo.
Ist bei meinem Hund das gleiche Schauspiel.
Früher hab ich ihn genötigt die "bösen" Wege zu gehen, in der Hoffnung er würde begreifen,
dass die Wege nicht "böse" sind. Leider erfolglos. Im Gegenteil es wurde jedesmal schlimmer.Wenn er sich heutzutage verweigert, gebe ich ihm nach und suche alternative Strecken
(ist manchmal ganz schön schwierig und nervenaufreibend).
Meistens ist dann innerhalb weniger Tage alles wieder normal.Aktuell hat es bis heute gedauert bis Lupo seine angestammte Gassirunde wieder gegangen ist,
nur weil er dort am 30.12.2011 beängstigende Böllergeräusche gehört hat.Ich wünsche Dir viel Glück und starke Nerven.
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Zitat
Einmal tief durchatmen, Leine kurz und losgehen.
Ich mein, klar, der verbindet schlechte Erfahrungen mit dem Weg...aber das ist so eine Sache wo ich denke "da muss er durch!"...ein paar Mal gemacht und dann wird ihm langsam dämmern, dass der Weg so gefährlich gar nicht ist...:-)Das ist bei Pastis leichter gesagt als getan.
Ich musste den Ollen rückwärts mit mir mit schleifen! Er hat sich nicht umgedreht sondern ist tatsächlich weiterhin rückwärts gelaufen, dabei stemmte er sich mit aller Macht gegen die Leine um vorwärts zu laufen.
Problematisch dabei ist seine Arthrose, die verstärkt in den Hinterbeinen Probleme bereitet, überanstrengt er sich, kann er am nächsten Tag nur unter Schmerzen laufen, daher kann ich ihn nicht einfach so zwingen.
Ein paar Meter okay, aber mehr geht da nicht.
Aber selbst abgesehen von der Arthrose, er sagt Nö ich mag da nicht lang, dann hab ich auch keine Chance, ab und zu lief er dann ja zwei Meter wieder vor, aber direkt drehte er sich wieder um und lief in die andere Richtung.
Ich stand da wirklich zehn Minuten und habe mit ihm Tauziehen gespielt, die Blicke der Leute die vorbeigingen waren natürlich noch das I-Tüpfelchen...cabloca: Pastis ist 10 Jahre alt, rufen, streng reden, mit Leckerchen locken oder hinhocken hat den gleichen Effekt bei ihm, als würde ich das bei einer Mauer versuchen.
Maulwurf: Alternative Strecken gibt es hier leider nicht so viele, zumindest keine bei denen ich ihn dann auch ableinen könnte. Entweder rauf auf den Berg oder in den Wald (geht nur mit dem Auto) oder runter zum Rhein und da nur den Weg durch die Unterführung oder Weg 2 und 3 mit einem längeren Umweg und den meide ich nicht weil ich keine Lust auf Umwege habe, sondern weil das Streckenmäßig etwas zu viel ist für Pastis, also bleibt nur noch die Alternative mitten im Ort und da kann ich ihn nicht ableinen wegen der Straßen :/
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Genau dasselbe, was Du beschreibst, hatte ich vor kurzem auch. Eine Straße, die wir 100 Mal langgelaufen sind, war plötzlich "böse". Den Grund weiß ich bis heute nicht. Zum Glück hat mich niemand gesehen, wie ich mit meinem Hund gekämpft habe.
Ich hab sie dann wirklich mitgeschleift.Beim nächsten Gang bin ich dann wieder in die Straße abgebogen, habe mich dann aber nach ein paar Metern - bevor Lucy wusste, wie ihr geschah - umgedreht und bin mit ihr wieder rausgegangen. Dann wieder zurück, ein paar Meter weiter rein, und wieder umgedreht. Also praktisch wie bei Richtungswechsel für Leinenführigkeit. Auf diese Weise hatte ich ihre Aufmerksamkeit, die ich durch Leckerlies noch bestätigt habe.
So bin ich mit ihr stückweise immer tiefer in die böse, böse Straße reingelaufen und irgendwann waren wir durch.Seitdem läuft es wieder ganz normal, als wäre nichts gewesen.

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Das Problem hatte ich anfangs mit Teddy auch.
Das Moppelchen ließ sich einfach fallen, auch mitten auf der Straße.Ich war böse
und hab sie am Geschirrgriff geschnappt und hab sie quasi mit mir gezogen, aber ich konnte sie ja nicht auf der Straße liegen lassen.Das war manchmal echt nicht einfach unhandliche dicke 23kg da weg zu wuppen.
Ansonsten hab ich ihr die Zeit gegeben, sie lief dann irgendwann mit. Aber wir hatten auch Mali als Zugpferd.
Sie hat Teddy mit ihrer souveränen Art viel Sicherheit gegeben, so dass sie solche Situationen auch meistern konnte.Alles andere hat die Zeit gebracht, bis Teddy eine feste Bindung zu mir hatte und auch mir vertraut hat.
Wir sind am Anfang immer denselben Weg gegangen. Dann nach und nach kam immer eine Abweichung dazu. Wir sind dann mal die Runde entgegengesetzt gelaufen, haben die Straßenseite gewechselt, sind in eine Querstraße rein, all dass hat schon gereicht, um sie am Anfang aus der Ruhe zu bringen. Aber das nächste Mal einfach wieder ihre bekannte Runde.
Haben dann die Runden langsam ausgedehnt und sind neue Strecken gegangen, aber nicht täglich eine andere, sondern auch die musste erstmal bekannt werden, immer im Wechsel mit der vertrauen Strecke.
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Hallo.
Deine Schilderungen sind absolut deckungsgleich zu meinen Erfahrungen mit Lupo.
Ich habe alles probiert, Leckerchen, gutes Zureden, kurze Leine bis hin zum groben Mitzerren.
Alles erfolglos.Ich verstehe auch die Problematik mit den langen Umwegen bzw. nicht ableinen können.
Lupo ist auch schon mindestens 12.Aber es hilft ja nichts. Wenn er nicht will, dann will er nicht.
Wobei es sich in Wirklichkeit um panische Angst handelt und nicht um eine Laune.
Er ist in solchen Situationen nicht ansprechbar und reagiert auf absolut gar nichts mehr.
Er will nur noch in die andere Richtung.Deshalb: Biete ihm die kurze Strecke an.
Wenn er "bockt" dann gehe Strecke 2 bzw. 3.
Ich vermute, dass er innerhalb weniger Tage wieder die kurze Strecke läuft.Auch ich habe mich zum Affen gemacht.
Zeitweise hat Lupo nahezu jedes Streckenangebot abgelehnt.
Ich wusste manchmal nicht, wo ich noch mit ihm hin soll.
Ich wurde immer aggressiver ihm gegenüber. Genutzt hat es, wie gesagt nichts.Seit ich akzeptiere, dass er Angst hat und ihn nicht mehr nötige, ist alles viel lockerer
und das Problem erledigt sich innerhalb weniger Tage.Ich vermute dass es bei Pastis das gleiche sein wird.
Was hat er denn für eine Vergangenheit?
Lupo kommt aus einer Tötungsstation in Rumänien.
Er war ca. 8 als wir ihn aus dem TH geholt haben und war bis dahin offensichtlich
immer auf sich alleine gestellt.Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Verständnis und Geduld.
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Und es wird noch schlimmer

Heute lief er sogar gerade mal allerhöchstens 5 Minuten mit und es war vorbei, er pinkelte einmal lange und das wars für ihn, nix keine Chance ihn zum weitergehen zu bewegen.
Das kann so nicht weitergehen!Hab ihn dann wieder nach Hause gebracht und bin mit Fala alleine gegangen.
Morgen werde ich es nocheinmal probieren, klappt es nicht, laufe ich die andere Richtung entlang, also dem Umweg, mal sehen ob er da mitläuft oder prinzipiell einfach gerade sagt: Nö, hab keine Lust!
Egal was es von beidem ist, er muss raus. Nur kurz Beinchen heben ist doch kein Leben für einen Hund!
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Heute ging es ohne Probleme, er lief perfekt mit runter zum Rhein. Kein murren, kein rückwärts laufen, nix.
Ich frage mich nun, ob es vielleicht daran liegt, das die Spaziergänge in der Woche häufig Arbeitsbedingt erst im Dunkeln sind, das er entweder Angst im Dunkeln hat/nicht gut sehen kann oder er einfach schlichtweg keinen Bock hatte.
Ich werde es weiter beobachten.
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