Pubertäres Verhalten? 1 Jahr und 7 Monate alt

  • soso, wir machen alles falsch, interessant, dass wir mit dem hund ein 3/4 jahr in der hundeschule waren und unsere erziehung nicht so falsch sein konnte, da wir bis vor 1 Monat und jetzt immer noch, bis auf diese pinkelsache, einen super hund haben.

    auch ein netter vorwurf, dass wir trockenfutter geben ohne was zu saufen oder dass wir uns im übertragenen sinne keine gedanken gemacht haben, bevor wir uns den hund angeschafft haben... de rhund bekommt das trockenfutter dann mit einem halben napf wasser zusammen. dies war ein versuch, damit er sich nicht kurz vor dem schlafen gehen den ganzen napf wasser genehmigt. dann sind wohl "unfälle" sowieso vorprogrammiert. ich glaube es gibt kaum leute, die sich 3 jahre mit der hundeanschaffung auseinandergesetzt haben und rücksicht darauf nehmen, dass der hund tagsüber nicht ewig alleine zuhause ist, sondern mit ins büro kann und zudem einen garten zur verfügung hat. zudem ist es nicht unser erster hund.

    Neben den Gassiaktivitäten tobt er sich wie geschrieben meist 2-3 mal die Woche mit nem Hundekumpel aus. Zuhause wird ca. 60-90 Minuten am Tag mit Ihm gespielt und auch was für den kopf getan, Sei es einstudieren neuer "Kunststückchen", Suchspiele (Leckerli oder Spielzeug), Fährtenarbeit haben wir auch zwischendurch mal gemacht, in der WOche fehlt uns allerdings die zeit dieses vorzubereiten.

    Wirklich Erfahrungen mit solch einem Verhalten scheint niemand gemacht zu haben hier. Könnte auch eine Marotte sein, die sich nach einiger zeit wieder einstellt. Was wir im vorigen Jahr mit ihm gemacht haben scheint nicht so falsch gewesen zu sein, da es mit Ihm bislang keine solcher Probleme gab. Selbst als Welpe hat er nur 4 oder 5 mal drinnen sein Geschäft verrichtet.

    wenn er in die kiste gepiselt hat, hat er sich nicht da reingelegt. er hat auf sein tuch gemacht und das zur seite gekramst. was auf dem kissen nass war ist wohl durch das tuch gegangen. er wollte vielleicht noch nicht mal auf sein kissen machen, nur auf das tuch, da er das ja zur seite schieben kannund weiter im trockenen liegt.

    wie wäre es mal mit tips der hundekenner, wie man denn lobt, dass der hund dies gut

  • Hat auch keiner gesagt, dass der Hund nicht gut ist.... :???:
    Aber Euch fehlen scheinbar trotzdem grundlegendes Wissen über Hunde, Lernverhalten usw. Sonst würdet Ihr Euren Hund nicht in den Nacken packen und mit vergangegen "Malheuren konfrontieren", ihm unterstellen, er würde dieses mit Absicht tun und ins Bad sperren. Das ist nicht ok und da kann man nicht wirklich nette Worte finden! Bitte nehmt doch einfach diese Kritik an und setzt Euch weiter mit gewaltfreier (!!!) Hunderziehung auseinander.

    Und meine Frage wurde nicht beantwortet: Hatte Euer Hund als Welpe im Haus etwas zur Verfügung, auf das er pinkeln durfte? Unterlage oder ähnliches? So klingt es nämlich, wenn er scheinbar gezielt auf Kissen/Tücher macht.

    Grüße!

  • Zitat

    soso, wir machen alles falsch, interessant, dass wir mit dem hund ein 3/4 jahr in der hundeschule waren und unsere erziehung nicht so falsch sein konnte, da wir bis vor 1 Monat und jetzt immer noch, bis auf diese pinkelsache, einen super hund haben.

    Hat man euch in dieser Hundeschule auch beigebracht, dass man einen Hund Minuten oder sogar Stunden später für eine "Tat" bestrafen sollte?

    Wo hat jemand geschrieben, dass ihr alles falsch macht?
    Eine mögliche Ursache der Pinkelsache hast du selbst geschrieben.
    Und andere User haben auch noch etwas dazu geschrieben...
    Anstelle die Ursache zu behandeln, bestrafst du deinen Hund dermaßen unangemessen.
    Er kann es nicht verstehen, was du mit ihm machst.
    Die Strafe kann er nicht mit seiner Tat in Verbindung setzen.
    Selbst WENN ein Hund das könnte, denkst du, der macht das, um euch zu ärgern?
    Das Gepinkel ist ein Symptom!
    Hast du schon einmal von Bettnässern gehört?
    Hält man diesen Menschen heutzutage auch die nassen Laken vor die Nase oder sperrt den
    Menschen zur Strafe ins Bad ein?
    Löst das etwa das Problem?
    Oder sucht man nach der Ursache und behandelt diese?


    Zitat

    Könnte auch eine Marotte sein, die sich nach einiger zeit wieder einstellt.

    Das ist keine Marotte, es ist ein Symptom, wann verstehst du es?
    Wie ein menschl. Bettnässer!


    Zitat

    wie wäre es mal mit tips der hundekenner, wie man denn lobt, dass der hund dies gut

    Wie wäre es, wenn du, obwohl du ja Hundeerfahrung hast, dich einfach mal damit auseinandersetzt, wie ein Hund "denkt"!?
    Mit deinen Maßnahmen machst du es nur noch schlimmer:
    Noch einmal:
    Der Hund weiß nicht, warum du ihm die nassen Sachen vor die Nase hälst und ihn wegsperrst.

    Überlege nicht, wie du ihn bestrafst, überlege dir, warum dein Hund ein "Bettnässer" ist und ändere etwas an den Gründen.
    Wenn du das nicht alleine schaffst, ziehe einen Hundetrainer hinzu.
    Der könnte dir nebenbei erklären, warum das, was du machst, einfach falsch ist.
    Vielleicht glaubst du einem Experten mehr als den Usern hier.

  • Zitat

    als er morgens um 7 uhr in seiner kiste gekramt hat,bin ich aufgestanden und runter. das ganze tuch und kissen voller urin. hab ihm dann das tuch vor die nase gehalten mit dem urin und ihn ins bad gesperrt. das bad war für ihn als welpe immer der "strafort".

    das zeigt doch, dass euer hund streß hat und zwar mit euch, eurem verhalten. er ist ein ganz armer kerl.
    warum machst du solche sachen mit ihm, dadurch verschlimmert sich doch alles. warum habt ihr einen strafort? allein schon das wort ist der hammer. der hund weiß doch gar nicht, was los ist. sorry, aber da kann ich nur den kopf schütteln, wenn ich sowas lese.

    Zitat

    da kann man jetzt wieder drüber diskutieren, aber jedes mal wenn so etwas passiert geht er entweder beim öffnen der kiste in eine ecke oder sofort raus. wenn alles trocken ist bleibt er lieb liegen. er weiß schon, was er falsch gemacht hat.

    nein, er weiß es nicht, auch wenn du es nicht verstehen willst. er macht nichts falsch, aber ihr macht sehr viel falsch.

    Zitat

    wie oben beschrieben hat er sich auf den teppich gelegt. also kein anzeichen, dass er raus möchte und muss.

    die zeichen wirst du nicht gesehen haben. ;)

    Zitat

    dann ist er schnurstracks in seinen korb im wohnzimmer gegangen und hat in unserem beisein in sein tuch im korb gepiselt.

    dann macht euch mal gedanken, warum es so ist. habt ihr schon mal daran gedacht, dass es an euch liegt, dass er unsicher ist, angst haben könnte?

    Zitat

    ich habe ihn dann sofort im nacken gepackt und wiederum ins bad gesperrt.

    auch so eine maßnahme, die das vertrauen zerstört und sein verhalten weiter festigen wird.

    Zitat

    als wir ihn rausgeholt haben, haben wir ihn in den garten gelassen. eine belohnung gab es dann aber nach dem pinkeln von meiner freundin nicht (war ich stinksauer),

    großer fehler! und das du stinksauer gewesen bist, ist vollkommen kontraproduktiv.

    Zitat

    denn das wäre wohl evtl. im ganzen der entscheidende punkt gewesen. fehler -> bestrafung, richtiges verhalten -> belohnung.

    der entscheidende punkt ist: lasse deinen hund keinen fehler machen, sei schneller ;) zeige ihm, was du von ihm erwartest, aber strafe nicht, wenn du nicht in der lage bist, es deinem hund zu vermitteln.

    Zitat

    wenn die medizin keine ursache findet, glaube ich allerdings eher, dass er uns hier irgendwie vorführen will.

    nein, das will er nicht, das kann kein hund.
    ändert euer verhalten und der hund wird sein verhalten ändern.
    und wichtig, sperrt den armen kerl nicht in eine box und nehmt ihm das wasser weg. sowas geht gar nicht.
    gruß marion

  • Das angeblich schlechte Gewissen deines HUndes wenn er gepieselt hat ist einfach eine Verknüpfung die er hergestellt hat aus du betrittst den Raum. Alles es gut solange es nur dass ist, riecht es aber nach Pippi wenn du in den Raum kommst, gibt es für ihn unangenehme und nicht nachvollziehbare Strafen. Er weiß nicht mehr dass er Schimpfe fürs pieseln bekommt sondern denkt er bekommt einfach pauschal eine Strafe wenn es morgens nach Pippi riecht.

    Meist verstärkt sich so ein Problem dann auch noch weil er ja eh im Stress ist und abwartet was passiert wenn du nun morgens zu ihm kommst. Unsicherheit führt bei Hunden oft zum Pippimachen.

    Auch das wegscharren der Decke, was nichts anderes ist als das er seine eigen Losung verstecken will, deutet auf einen eher unsicheren Hund hin. Auf was sich diese Unsicherheit bezieht läßt sich nur erahnen aber so wie du schreibst denke ich mal das er euch und euer Verhalten nicht immer klar einschätzen kann.

    Wenns mein Bübeli wäre und er nicht nach oben darf würde ich einfach mal ne zeitlang bei ihm unten schlafen und gezielt Bindungsarbeit betreiben.

  • Wir hatten auch einige Wochen mit nächtlicher Unsauberkeit zu kämpfen. Das war einfach eine Phase, in der Hund - wenn man genau drauf geachtet hat - auch draußen kleine Unsicherheiten gezeigt hat. Ich habe es damals also auf eine pubertäre Unsicherheitsphase geschoben und der Spuk war auch nach ein paar Woche von ganz alleine wieder vorbei.
    Das Strafen finde ich ebenfalls falsch, das versteht der Hund doch nicht. Kommentarlos wegwischen oder waschen, wenn ein Malheur passiert ist, oder eben nachts den Wecker stellen und einmal rausgehen. Dabei bricht man sich doch keinen Zacken aus der Krone, oder?

  • Zitat

    da kann man jetzt wieder drüber diskutieren, aber jedes mal wenn so etwas passiert geht er entweder beim öffnen der kiste in eine ecke oder sofort raus. wenn alles trocken ist bleibt er lieb liegen. er weiß schon, was er falsch gemacht hat.


    Nein, er weiß nicht das er was falsch gemacht hat. Er weiß nur, dass es ungemütlich in der Kiste ist und komisch riecht und das dies die Auslöser für einen Wutausbruch beim Menschen ist.

    Als Beispiel: Mein Rüde macht was kaputt. Wenn ich nach Hause komme, kommt er nicht zu mir um mich zu grüßen. Er liegt auf seiner Decke und beschwichtigt. Meine Hündin kommt zu mir unsd begrüßt mich.
    Meine Hündin macht was kaputt. Wenn ich nach Hause komme, kommt mein Rüde nicht zu mir um mich zu grüßen. Er liegt auf der Decke und beschwichtigt. Meine Hündin kommt zu mir und grüßt mich. (beide Vorfälle habe ich mit Kamera überwachen können).

    Ergo: Mein Rüde hat kein schlechtes Gewissen, sondern weiß nur, dass ich es nicht toll finde, wenn zerstörte Sachen zu Hause liegen. Wer die Sachen letztendlich kaputt gemacht hat, spielt keine Rolle, weil er kein schlechtes Gewissen, also kein Wissen darüber hat, dass er was falsch gemacht. Er weiß nur: Zerstörung = unzufriedenes Frauchen. Das selbe passiert übrigens, wenn die Kater was kaputt gemacht haben.


    So, nun zu dem Problem!

    Wie sieht es bei dem Hund gesundheitlich aus? Herz gesund? Nieren okay? Blase ohne Entzündung? Organische Probleme können auch die Ursache fürs Einnässen sein. Vorallem Nachts, wenn der Körper sich auf die wesentlichen Sachen wie Kreislauf und Verwertung konzentrieren kann! Ich würde den Hund auf jedenfall einem Tierarzt vorstellen.

    Dann die Erziehungsmaßnahmen würde ich so wie sie sind, einstellen. Ihr packt auf ein eventuell organisches Problem auch noch ein psychisches mit drauf, wenn ihr so weiter macht. Der Hund KANN den Urin aus irgendwelchen Gründen nicht zurück halten. Er hat es ja gelernt stubenrein zu sein. Hört bitte bitte auf ihn mit dubiosen Erziehungsmaßnahmen bekehren zu wollen, wenn ihr den Grund des Undichtseins noch gar nicht gefunden habt! Das kann nur nach hinten los gehen!!!

  • http://www.knuddelbacke.com/drth/lesenswer…_und_strafe.htm

  • Ich hab die ganzen Beiträge hier nur mal so überflogen und möchte mich eigentlich nicht allzusehr zu diesem Thema äussern, da die wichtigen Punkte ja soweit schon angesprochen wurden.

    Eine Sache würde ich jedoch gerne los werden: Ihr isoliert einen Meutehund? Ich meine, ernsthaft? Und ihr wundert euch dann, dass der Hund immer gestresster und verstörter wird?

    Ich fürchte, ihr habt nicht nur nicht besonders viel Ahnung von Hunden allgemein, ihr habt auch keine blassen Dunst, was für einen Hund ihr da überhaupt habt.

  • Zitat

    Was ich unbedingt noch machen würde ! abklären lassen ob es mit der Kastration zusammenhängt, denn danach hat es doch angefangen oder ?

    Hierauf gabs keine Antwort :???:

    Dein Hund wurde mit 15 Mon. kastriert, jetzt ist er 18 Mon, vor 3 Wochen fing das pinkeln an, hast du ärztlich abklären lassen ob das mit der Kastration zusammenhängt ?

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